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Das Ziel der Indikatoren ist fast allen gleich. Der Grund für die Popularität liegt darin, dass das Kursverhalten die technischen Indikatoren aus der Gleichung entfernt und sich stattdessen ganz allein auf den Kurs konzentriert. Wenn Sie allerdings zehn verschiedene Indikatoren benutzen, werden Sie sich zu einer Entscheidung quälen müssen. Welche Indikatoren gibt es? Ascanio Lena am

Filter für Marktrauschen


Der erste Indikator ist mehr als nur ein Indikator und gehört eigentlich eher in den "Forschungsbereich" der technischen Analyse. Da das Trading auf kurzfristigen Zeitrahmen den Trader der Komplexität der "Verzögerungen" innerhalb eines Marktes aussetzt, gehört das Kursverhalten zur bekannten Methode zur Durchführung der technischen Analyse zusammen mit einem kurzfristigen Ansatz.

Der Grund für die Popularität liegt darin, dass das Kursverhalten die technischen Indikatoren aus der Gleichung entfernt und sich stattdessen ganz allein auf den Kurs konzentriert. Das Kursverhalten kann eingesetzt werden, um Trends zu bewerten, Unterstützungs- und Widerstandslevel zu erkennen und Tradern mögliche Entry-Gelegenheiten in die Märkte zeigen.

Wir haben in dem Artikel " Vier einfache Methoden, um ein besserer Price Action Trader zu werden " eine simple Struktur erörtert, die es dem Trader erlaubt mit den Untersuchungen zum Kursverhalten vertraut zu werden. Durch die Nachverfolgung von Kurslevels, die in der Vergangenheit Trendwenden oder Veränderungen der Marktrichtung herbeigeführt haben, könnten Trader versuchen Stops auf Positionen so zu platzieren, dass bei einem Bruch des Markts gegen sie falls ein neues Tief gebildet wird, wenn man sich in einer Long-Position befindet, oder ein neues Hoch, wenn man sich in einer Short-Position befindet der Trade geschlossen werden kann, um den Verlust zu minimieren.

Wir haben diese spezielle Verwendung des Kursverhaltens im Artikel " Wie man ein positives Risiko-Rendite Verhältnis mit dem Kursverhalten identifiziert " besprochen. Kurzfristige Trader werden oft versuchen einen schnellen Break-Even Stop ausführen, um ihr vorläufiges Risiko vom Trade zu entfernen.

Nachdem der Kurs sich weiter bewegt, können die Trader versuchen den Stop sogar noch weiter "ins Geld" zu verschieben, während sich der Trade zu ihren Gunsten entwickelt. Ein weiterer, einfach anwendbarer Indikator, der ebenfalls versucht die stets existierende Verzögerung bei der Verwendung von Indikatoren zu mindern, ist der Gleitende Durchschnitt , der eine bekannte Chart-Komponente der kurzfristigen Trader ist.

Die Scalping-Strategie , die im Artikel Wie man kurzzeitig tradet besprochen wurde, konzentriert sich auf gleitende Durchschnitte. Dieser Artikel zeigt Ihnen mehrere unterschiedliche Methoden auf, wie Sie diesen nützlichen Indikator im Rahmen eines Kurzzeit-Ansatzes verwenden können. Gleitende Durchschnitte werden üblicherweise zur Trenddiagnose herangezogen.

Daher gilt, dass wenn der Kurs sich oberhalb des gleitende Durchschnitt befindet, dann liegt ein Aufwärtstrend vor; liegt der Kurs darunter, handelt es sich um einen Abwärtstrend. Sie passen hervorragend zu einem Ansatz, bei dem mit mehreren Zeitabschnitten gearbeitet wird und in dem Trends auf dem längerfristigen Chart bewertet werden z. Wir behandeln die Benutzung von gleitenden Durchschnitt in dieser Weise im Artikel Trading mithilfe von Durchschnitten.

Trader können ebenfalls Durchschnitte als Auslösesignal für neue Positionen nutzen. Der Moving Average Crossover ist eine der gängigeren Methoden, dies umzusetzen, und zwar mit dieser Methode: Trader achten einfach darauf, wann der Kurs den Moving Average durchkreuzt, um in eine Position einzusteigen. Es gibt einfach zu viele Details. Das ist nicht schlimm, denn nun kommt die Effektivität der Indikatoren zur Geltung. Indikatoren haben die Aufgabe, zufällige Bewegungen des Kursverlaufes zu eliminieren.

Einem Börsenneuling kann man deshalb nur empfehlen, seine ersten Chartanalysen mit Indikatoren zu unterstützen. Für erfahrene Trader liest sich der nackte Chart so präzise wie eine Zeitung. Für Anfänger ist das schon schwieriger. Setzen Sie auch Indikatoren!

Kleinanleger mögen das Einfache. Ein Indikator hat stets die Aufgabe, aus einer Vielzahl von Marktinformationen die Essenz herauszufiltern. Die Marktstruktur zeigt Ihnen, welcher Indikator geeignet ist. Jeder Markt kann mit zwei Variablen definiert werden.

Es ist der Trend und die Volatilität Schwankungsbreite. Hieraus ergibt sich der optimale Indikator. Mit Trend und geringer Volatilität 2. Ohne Trend mit geringer Volatilität 4. Wenn Sie beim Trading über den Einsatz eines Indikators nachdenken, müssen Sie sich zunächst die Marktstruktur ansehen.

Von den genannten vier Markttypen lassen sich nämlich nur drei Märkte handeln. Typ 3 enthält weder Volatilität noch einen Trend. Vermeiden Sie einen solchen Markt unbedingt! Er enthält kaum Bewegung und ist in erster Linie durch den Zufall bewegt. Er kostet Sie nicht nur Geld, sondern auch Nervenkraft. Der optimale Indikator ergibt sich aus zwei Variablen, denn jeder Markt kann mit zwei Variablen definiert werden.

Nehmen Sie die Marktstruktur unter die Lupe: Es gibt vier Markttypen. Standardindikatoren kann man grob in zwei Typen unterteilen. Die einen sind zyklische Oszillatoren und die anderen sind Trendindikatoren. Traden Sie den Markttyp 1 nur in Trendrichtung! Die Bewegungen des Marktes sind stets trendkonform und langsam mit geringer Volatilität. Eine Position gegen den Trend führt fast immer zu Verlusten. Der Markttyp 2 verbindet einen Trend mit starken Schwankungen innerhalb des Trendkanals.

Der Markttyp sollte deshalb mit zwei verschiedenen Indikatortypen gehandelt werden. Nehmen Sie einen Trendindikator als Filter. Hier wäre zum Beispiel ein Gleitender Durchschnitt ideal.

Der Markttyp 4 hat wenig Trendneigung aber ausgeprägte Kursschwankungen nach oben oder unten. Wenn Sie einen Indikator stur nach Lehrbuch anwenden, dann werden Sie nur selten gewinnen. Sie können nur in den Fällen gewinnen, wenn der Rhythmus des Marktes zur Indikatoreinstellung passt. Die optimale Einstellung richtet sich nach dem sogenannten dominanten Zyklus. Was Sie noch zusätzlich benötigen, ist das richtige Money-Management und einen gut gewählten Stopp.

Standardindikatoren kann man in zwei Typen unterteilen: Verschiedene Markttypeb sollten mit unterschiedlichen Standardindikatoren gehandelt werden: Für die optimale Einstellung richtet sich nach dem dominanten Zyklus plus das richtige Money Management und einen gut gewählten Stopp. Ich betrachte die Indikatoren nur sekundär. Der Indikator oder die Indikatoren verstärkt also lediglich das aus der Charttechnik gewonnene Signal für einen Einstieg. Oder umgekehrt für einen Ausstieg. Eine Untergruppe der Indikatoren stellen die Oszillatoren dar.

Der Unterschied besteht darin, dass Oszillatoren um eine Mittelpunktslinie schwanken oszillieren. Häufig werden dabei Skalierungen von 0 bis verwendet.

Die obere und untere Extremzone signalisiert eine überkaufte oder überverkaufte Marktsituation. Die Extremzonen beginnen meist bei 30 auf der Unterseite und 70 bei der Oberseite und werden genutzt, um Wendepunkte zu erkennen. Umgekehrt weisen die Indikatoren, welche meist für die Trendfolgebestimmung verwendet werden, eine nach oben offene Skala auf.

Bewegt sich der Oszillator hingegen in der unteren Extremzone, bedeutet dies, dass die Bullen ihren Mut verloren haben.





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