Forex News September 2018: Währungen von Schwellenländern unter Druck


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Ausserhalb des Bankensektors sind knapp die Hälfte der türkischen Unternehmensschulden Fremdwährungskredite. Zur Eindämmung der Krise hat die türkische Zentralbank Liquiditätsspritzen verordnet und erste Massnahmen zur Einschränkung des internationalen Kapitalverkehrs eingeleitet. Auf dem Euro lasten Befürchtungen, dass einige Banken der Währungsunion in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Insgesamt betragen die Forderungen ausländischer Banken gegenüber türkischen Schuldnern rund Mrd.

Die Türkei lebt seit längerem über ihren Verhältnissen. Nach Jahren des schuldengetriebenen Wachstums und der zunehmenden Verschuldung in Fremdwährung wäre für die heissgelaufene Wirtschaft eine klare geldpolitische Straffung angezeigt. Die Inflation droht aus dem Ruder zu laufen. Die Jahresteuerung notiert aktuell bei 15,85 Prozent und damit auf einem Jahres-Hoch — Tendenz steigend. Der Kaufkraftschwund zieht die Lira in die Tiefe. Nicht nur Ausländer meiden die türkische Währung.

Auch Einheimische versuchten in den vergangenen Monaten ihre Ersparnisse zu retten, indem sie ihre Lira-Guthaben gegen Euro und Dollar tauschten. In einem vielbeachteten Interview deutete er im Mai stattdessen an, dass er die Notenbank noch stärker unter seine Kontrolle bringen will, um die Niedrigzinspolitik konsequent weiterzuführen.

Es war deshalb absehbar, dass die Inflation weiter anziehen und die Lira noch stärker an Wert verlieren wird. Ein klares Bekenntnis zur Sicherung der makroökonomischen Stabilität wäre indessen dringend nötig gewesen, um das Vertrauen der Kapitalgeber zu sichern. Aufgrund ihres hohen Leistungsbilanzdefizits — im ersten Quartal betrug es 6,3 Prozent des BIP — ist die Türkei stark auf Mittelzuflüsse aus dem Ausland angewiesen.

Erdogans Politik lastet schon länger auf dem Investorenvertrauen. Der türkische Präsident greift sehr direkt ins Wirtschaftsgeschehen ein und verunsichert damit ausländische Investoren. Die im Juni vom Volk verabschiedete Verfassungsreform, welche Erdogan eine noch umfassendere Machtfülle als Staatschef zukommen liess, ist ein weiterer Belastungsfaktor. Es erstaunt deshalb wenig, dass die Finanzierungen ausländischer Kapitalgeber vergleichsweise kurze Laufzeiten aufweisen und mehrheitlich auf die zeitweilige Nutzung des zunehmend erodierenden Zinsvorteils abzielen.

Die Kapitalgeber können dadurch sicherstellen, dass sie ihre Mittel zügig wieder abziehen können. Langfristig gebundene Direktinvestitionen machen hingegen nur einen kleinen Teil der Mittelzuflüsse aus. Es sind nicht zuletzt die hohen politischen Risiken, die Anleger von langfristigen Engagements abhalten. Eine Entspannung ist derzeit nicht in Sicht. Die Stabilisierungsmassnahmen der türkischen Regierung und der Zentralbank werden kaum ausreichen, um die Situation nachhaltig zu verbessern, zumal die USA den Druck weiter hochhalten werden.

US-Präsident Trump deutete in seinen Tweets an, dass er einen Zusammenbruch der Lira notfalls hinnehmen wird, um seine Ziele zu erreichen.

Ankara wird vor Washington jedoch kaum in die Knie gehen, denn Trump bietet Erdogan keine Möglichkeit, den Konflikt ohne Gesichtsverlust zu beenden. Eine Freilassung Brunsons ist für den türkischen Präsidenten kein gangbarer Weg. Es ist zurzeit unklar, ob und wann Ankara seine Politik überdenken wird.

Das Umstrukturieren der Dollar-Schulden des Privatsektors könnte sehr kostspielig werden. Aufgrund der rasant steigenden Zinsen und des schwindenden Investorenvertrauens dürfte die Beschaffung neuer Mittel aber dennoch schwierig werden. Die Türkei wird wohl Russland und womöglich auch China um finanzielle Hilfe ersuchen.

Dies wird jedoch kaum reichen, um die Krise endgültig einzudämmen. Nebst der Beilegung des Konflikts mit den USA wäre vor allem auch ein klares Bekenntnis zu einer stabilitätsorientierteren Wirtschafts- und Geldpolitik notwendig. In diesen Bereichen sind jedoch keine Fortschritte erkennbar. Sollte sich daran nichts ändern, wird die Türkei mittelfristig wohl Kapitalverkehrskontrollen einführen und den Internationalen Währungsfonds IWF um finanzielle Unterstützung bitten müssen.

An den Finanzmärkten ist bis auf weiteres mit erhöhter Nervosität zu rechnen. Sichere Häfen bleiben vorerst gefragt. Der Dollar, der Yen und der Franken werden weiter zur Stärke neigen. Es ist durchaus denkbar, dass einzelne Finanzinstitute auf ihren Türkei-Engagements erhebliche Verluste erleiden werden. Im Hinblick auf die europäischen Grossbanken ist jedoch davon auszugehen, dass die Europäische Zentralbank EZB notfalls stützend eingreifen wird.

Die Krise in der Türkei kann damit zwar zu einem neuen Belastungsfaktor für die Eurozone werden, die Systemstabilität der Währungsunion wird sie jedoch kaum gefährden. Ein schnelles Übergreifen der Krise auf andere Schwellenländer ist nicht zu erwarten, denn der Lira-Zerfall ist stark von lokalen Gegebenheiten und dem eskalierenden Konflikt mit den USA geprägt.

Das Umfeld ist für Schwellenländer aber generell schwieriger geworden. Warum machst Du das eigentlich? Wie verhält sich das bei einem ETF? Dadurch das in einem ETF mehrere Anleihen mit verschiedenen Laufzeiten gebündelt werden, ist es hier nach meinem Verständnis nicht oder nur schwierig möglich auf das Laufzeitende warten für den Fall das man ohne Verlust wieder verkaufen möchte. Meines Wissens wird hier bis Laufzeitende gewartet und das dann freiwerdende Geld in andere Anleihen investiert.

Bei Zinsanstiegen würde man als Anleger dies in Form einer kleinen Kursbewegung nach unten mitbekommen. Da in einem ETF ja jeweils mehrere hundert Anleihen vorhanden sind und der beschriebene Prozess permanent weitergeht, wird der ETF diesen Kursrücksetzer wieder egalisieren können.

Sollte es eine längere Phase mit steigenden Zinsen geben scheint vorläufig ziemlich unwahrscheinlich , dann werden auch Anleihen-ETFs eine Weile seitwärts oder sogar abwärts laufen. Hallo zusammen wenn ich also mittelfristig in den nächsten jahren mit steigenden zinsen rechne, und mit meiner etf strategie mich dahingehend diversifizieren möchte, dass ich in anleihen etfs investiere, wähle ich anleihen etfs, die einen kurze zinsbindungszeit haben.

Welche könnt Ihr empfehlen? Hallo Dan, ich habe das Gefühl, Du begehst hier einen Denkfehler?! Wenn ich mir näher ansehe, in was der investiert ist siehe http: Wenn ich mir die Deutsche Staatsanleihe DE näher ansehe: Was sagen mir die Zahlen Angaben von comdirect? Sollten kurzfristig die Zinsen steigen, dürfte Deine Rendite rasch gegen 0 oder darunter laufen. Warum willst Du in so etwas investieren? In so etwas zu investieren in nahezu Risiko los.

Es ist daher nahezu Risiko-los und daher auch Chancen-los. Wenn ich in Jahren mit steigenden Zentralbank- Zinsen rechnen würde, würde ich heute in Griechische Aktien einsteigen Der Anleihenmarkt dürfte den Aktienmarkt vom Volumen her um etwa ein Zehnerpotenz übertreffen. Da ist sehr sehr viel Geld drin. Ich würde Anleihen aber vorzugsweise zu Währungspekulationen nutzen.

Hallo Lars, ein wichtiger Bestandteil des Depots ist der "risikolose" Anteil in bisher Staatsanleihen. Und jetzt ist es passiert: Sind Anleihen kurzer Laufzeit in diesem Umfeld noch die richtige Wahl, oder lieber den vorgesehenen Geldbetrag in Cash oder Festgeld halten?? Was ist deine Meinung hierzu. Hallo Wolfgang, das ist eine gute Frage, die ich jetzt schon einige Mal gehört habe.





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