Baufinanzierung: So wird Ihr Wohntraum schneller Realität


Die Arbeitnehmersparzulage erhalten alle Arbeitnehmer, die ihre vermögenswirksamen Leistungen in einen Bausparvertrag investieren. Um die Vor- und Nachteile verschiedener Kreditlaufzeiten abzuwägen, vergleichen Sie die Monatsrate und vor allem die Höhe der Restschuld. Ein Baukredit wird mit der Immobilie abgesichert — dem Kreditbetrag steht also der Kaufpreis oder der Marktwert des Hauses gegenüber.

Bausparverträge der Bausparkasse Mainz: "maxLine"


Dadurch wird das Mindestsparguthaben schneller erreicht und es hat positive Auswirkungen auf die Bewertungszahl. Im Vergleich zu dem Verfahren der Standardzuteilung, müssen hier nicht alle Zuteilungskriterien eingehalten werden.

Nach Ablauf der Mindestsparzeit kann die Wahlzuteilung tagtäglich beantragt werden. Somit kann der Bausparer deutlich flexibler reagieren und es entfällt die Wartezeit bis zur regulären Standardzuteilung. Je früher Sie die Wahlzuteilung für Ihren Bausparvertrag beantragen, je kürzer also die Sparphase andauerte, desto niedriger ist auch der erworbene Darlehensanspruch. Wahlzuteilung nach 5 Jahren Bausparvertrag über eine Bausparsumme von Haben Sie sich das Bauspardarlehen auszahlen lassen, beginnt die Darlehensphase, in der Sie durch eine monatliche Rate Ihr Darlehen zurückzahlen.

Die Darlehenshöhe ergibt sich aus der Differenz zwischen Bausparsumme und angespartem Guthaben. Beides ist durch den gewählten Bausparvertrag bzw. Bauspartarif festgelegt und von Anfang an bekannt. Aufgrund dieser Planungssicherheit ist es sehr sinnvoll einen Bausparvertrag zur Immobilienfinanzierung einzusetzen. Ein Bauspardarlehen darf nur zweckgebunden für wohwirtschaftliche Vorhaben verwendet werden.

Diese, sehr weit gefassten Einsatzmöglichkeiten ergeben sich aus dem Bausparkassengesetz. Allerdings ist die wohnwirtschaftliche Verwendung der Bausparkasse nachzuweisen.

Hierzu reichen in der Regel Handwerker- und Materialrechnungen sowie der Kaufvertrag oder die Fälligkeitsmitteilung des Notars aus.

Die monatliche Rate für das Bauspardarlehen setzt sich aus dem garantierten, niedrigen Zinssatz und dem Tilgungsbeitrag zusammen. Die Darlehenskonditionen sind bereits bei Abschluss des jeweiligen Bauspartarifes bekannt. Die daraus resultierende monatliche Rate ist für die gesamte Laufzeit gleich. Im Gegensatz zu einem Annuitätendarlehen liegt der Tilgungsbeitrag bei einem Bauspardarlehen höher, so dass sich die Laufzeit stark verkürzt.

Zudem haben Sie die Möglichkeit das Bauspardarlehen jederzeit ganz oder teilweise zurückzuzahlen, ohne dass die bei Banken üblichen Vorfälligkeitsentschädigungen anfallen. Die unten stehenden Grafiken zeigen den unterschiedlichen Verlauf des Zins- und Tilgungsanteils während der Laufzeit eines Hypothekendarlehens im Vergleich zum Bauspardarlehen. In der Grafik zum Hypothekendarlehen wurde davon ausgegangen, dass die Zinsbindung bis zur Schlusstilgung gilt. Nach dieser ersten Zinsbindung besteht eine Restschuld, für dann neue Konditionen festgelegt werden.

Liegt das dann aktuelle Zinsniveau über dem von vor 10 Jahren, kann sich die monatliche Rate erheblich erhöhen.

Die übliche Laufzeit eines Hypothekendarlehens beträgt bis zu über 30 Jahre. Beim Bauspardarlehen zahlen Sie bis zur letzten Rate einen garantierten Zinssatz und somit monatlich immer den gleichen Betrag.

Die Laufzeit eines Bauspardarlehens ist aufgrund des höheren Tilgungssatzes wesentlich kürzer als beim Hypothekendarlehen. Somit verringert sich auch der Gesamtzinsaufwand erheblich. Durch die monatliche Tilgung verringert sich das Darlehen kontinuierlich, wodurch jeden Monat weniger Zinsen anfallen. Bei konstanter Rate wächst somit Monat für Monat der Tilgungsanteil.

Diese einmalige Kombination einer über die gesamte Laufzeit konstanten Festzinsvereinbarung mit einem unbegrenzten Sondertilgungsrecht gibt es nur beim Bausparen.

Bausparkassengesetz und Bausparkassenverordnung schreiben vor, dass Bausparkassen Darlehen bis max. Die Art der Absicherung ist von der Darlehenshöhe abhängig. In der Regel werden Bauspardarlehen über Der erste Rang bleibt somit frei z. Bei Bauspardarlehen unter Auch mit sogenannten Ersatzsicherheiten kann die Absicherung des Bauspardarlehens erfolgen.

Ersatzsicherheiten sind beispielsweise abgetretene Guthaben bei anderen Kreditinstituten, abgetretene Lebensversicherungsansprüche oder Bürgschaften eines Kreditinstitutes. Um gleich mit einem Vorurteil aufzuräumen: Bausparen ist keine deutsche Erfindung!

So sollen in China bereits zur Zeit der Han-Dynastie ca. Sie nannten sich Li Wi, was mit "Dienst und Gegendienst" übersetzt werden kann. Noch heute bildet der gemeinschaftliche Spargedanke die Grundlage für das Bausparen. Die einsetzende Industrialisierung und das Abwandern der Landbevölkerung führten damals zu einer hohen Wohnungsnot in den Städten.

Für den Neubau fehlte das Geld. Die Mitglieder der Gesellschaft verpflichteten sich, monatlich Beiträge einzuzahlen, so dass sich schnell ein ansehnlicher Kapitalstock ansammelte. Schon nach kurzer Zeit konnte aus diesem Vermögen heraus schnelles Geld zu günstigen Konditionen an bauwillige Mitglieder vergeben werden. Die Baufinanzierung über Bausparen hat sich besonders in sozialen Notlagen bewährt und stellt bis heute eine krisensichere, solide und günstige Finanzierungsform für Wohneigentum dar.

Als einen Baustein der Immobilienfinanzierung sollte immer ein Bausparvertrag enthalten sein. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Unsere Website verwendet Cookies. Wir verwenden eigene und fremde Cookies, um unsere Dienstleistungen zu verbessern und die Navigation zu erleichtern. Mehr Informationen finden Sie hier. Bausparen verständlich erklärt Jetzt beraten lassen. Was ist ein Bausparvertrag?

Alles was Sie zum Bausparvertrag wissen möchten! Mit einem Bausparvertrag in die eigenen vier Wände. Wofür interessieren Sie sich Bausparverträge der Bausparkasse Mainz: Wie funktioniert ein Bausparvertrag? Staatliche Förderung Informieren Sie sich hier über die staatlichen Förderungen wie Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage. Arbeitnehmersparzulage Arbeitnehmersparzulage ausschöpfen für die Anlage der Vermögenswirksamen Leistungen auf dem Bausparvertrag.

Bausparverträge der Bausparkasse Mainz: Wohnungsbauprämie Wohnungsbauprämie für eigene Sparbeiträge auf ein Bausparkonto gibt es schon ab einem Alter von 16 Jahren. Bausparrechner Der Bausparrechner gibt Ihnen einen Überblick. Welcher Bausparvertrag passt zu mir? Zudem sollten Sie folgende Punkte klären: Wann benötige ich das angesparte Guthaben bzw. Wie viel Geld werde ich für mein Vorhaben voraussichtlich benötigen? Welche monatliche Sparrate kann ich mir leisten?

Wie hoch darf die monatliche Darlehnsrate ausfallen? Ich möchte mehr wissen. Beispiel Bausparvertrag Tarifversion maxBasis Bausparsumme Bausparvertrag für die flexible Finanzierung Tarifversion maxPremium Sie möchten sich ein finanzielles Polster für Renovierungen aufbauen, oder wissen, dass Sie sich Wohneigentum anschaffen möchten, aber der Zeitpunkt und der finanzielle Umfang lassen sich noch nicht abschätzen, dann wählen Sie den Bauspartarif " maxPremium ".

Als flexibler Bausparer wählen Sie "maxPremium" und lassen sich alle Optionen offen. Bausparvertrag für die renditestarke Vermögensbildung Tarifversion maxSparplus Sie möchten mit maximaler Sicherheit und Spitzenzinsen sparen? Online-Bausparvertrag mit günstigen Online-Konditionen: Bausparen mit hohen Sparzinsen maxDirekt R: Finanzieren mit niedrigen Zinsen maxDirekt F: Bausparen mit hohen Sparzinsen Für Renditesparer, die in der Ansparphase hohe Zinsen gutgeschrieben haben möchten und das Bauspardarlehen vermutlich nicht in Anspruch nehmen werden, wurde der Bausparvertrag mit dem Bauspartarif maxDirekt R entwickelt.

Finanzieren mit niedrigen Zinsen Bausparer, die sich günstiges Baugeld sichern möchten, wählen den Bausparvertrag in der Tarifvariante maxDirekt F. Wie funktioniert der Online-Bausparvertrag?

Rufen Sie uns einfach unter der kostenlosen Hotline an. PostIdent-Verfahren Damit wir für Sie ein Konto einrichten können, sind wir gesetzlich verpflichtet bei der ersten Kontoeröffnung, die Identität des Kontoinhabers durch Überprüfung der Personalien festzustellen. Bei der Kalkulation und in den Angeboten zur Baufinanzierung werden Ihnen zentrale Begriffe immer wieder begegnen. Beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen des Immobiliendarlehens!

Heutzutage gibt es viele Finanzierungsrechner, sodass Sie die Baufinanzierung mit verschiedenen Werten durchspielen können. Auch das gibt Ihnen ein Gefühl für die finanzmathematischen Zusammenhänge. Der Aufbau eines Immobilienkredits ist immer gleich. Hinzu kommen monatliche Raten, mit denen dieser Kredit abbezahlt wird.

In den meisten Fällen enthält der Vertrag eine feste Monatsrate, die sich aus Zinsen und Tilgung zusammensetzt. Zinsen, Tilgung, Monatsrate und Laufzeit hängen eng zusammen, und an jeder einzelnen dieser Stellschrauben können Sie drehen. Welche Auswirkungen solche Veränderungen haben, erfahren Sie in den nächsten Abschnitten. Die Frage nach der Zinsbindung ist heute besonders wichtig.

Wenn Sie die Baufinanzierung sorgfältig durchrechnen oder entsprechende Angebote studieren, können Sie gut abschätzen, wie teuer das Eigenheim sein darf, damit es zu Ihrer persönlichen Einkommens- und Lebenssituation passt. Sie selbst legen fest, ob Sie die Kreditlaufzeit durch eine höhere monatliche Tilgung beschleunigen wollen oder ob Sie mit zusätzlichem Eigenkapital die monatliche Rate senken können.

Wer eine Baufinanzierung plant, sollte die wichtigsten Vertragsbestandteile kennen, denn der Vertrag über die Immobilienfinanzierung bindet den Kreditnehmer über viele Jahre oder Jahrzehnte. Machen Sie sich mit dem Vokabular und den finanzmathematischen Zusammenhängen vertraut, damit Sie selbst beurteilen können, welche Ausgestaltung am besten zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Das Annuitätendarlehen ist die klassische Form der Baufinanzierung. Bei dieser Darlehensform wird eine monatliche Rate vereinbart, die einen Tilgungs- und einen Zinsanteil enthält. Die monatliche oder auch viertel-, halb- oder jährliche Rate bleibt über die gesamte Laufzeit des Kredits konstant.

Durch den Tilgungsanteil in der Rückzahlungsrate verringert sich die Restschuld, sodass mit jedem Zeitraum etwas weniger Zinsen anfallen. So wird der Zinsanteil in der Monatsrate niedriger, der Tilgungsanteil steigt. Diese Form der Baufinanzierung wird von den meisten Privatpersonen genutzt, die eine selbst genutzte Immobilie kaufen oder bauen.

Sie können wie bislang bei der Miete mit einer gleichbleibenden monatlichen Belastung rechnen. Eine Baufinanzierung läuft in aller Regel über ein Hypothekendarlehen, auch Hypothekarkredit genannt.

Dabei sichert sich die Bank mit einem Grundpfandrecht das Recht, auf die Immobilie zuzugreifen, sollte der Kredit nicht bezahlt werden. Meist wird heute eine Grundschuld ins Grundbuch eingetragen, seltener eine Hypothek, die etwas andere rechtliche Folgen hat.

Die Grundschuld ist öffentlich sichtbar, und sie besteht so lange, bis sie gelöscht wird. In dieser Form der Baufinanzierung wird ein sogenanntes Zinszahlungsdarlehen mit vorher vereinbarten Sollzinsen sofort ausgezahlt.

Anstelle der Darlehenstilgung wird ein neu abgeschlossener Bausparvertrag bespart. Bei Zuteilung des Bausparvertrags lösen das Bausparguthaben und das -darlehen das Zinszahlungsdarlehen ab. Das Volltilgerdarlehen ist so angelegt, dass Sie zum Ende der Laufzeit den gesamten Kredit zurückgezahlt haben und schuldenfrei sind.

In Zeiten niedriger Zinsen ist dies besonders günstig, weil Sie sich keine Gedanken über eine Anschlussfinanzierung zu eventuell steigenden Zinsen machen müssen. Eine Verkürzung oder Verlängerung der Laufzeit sowie Sondertilgungen sind meist ausgeschlossen. Bei dieser Form der Baufinanzierung wird der Zinssatz nur für einen kurzen Zeitraum drei bis sechs Monate festgelegt, er kann sich also laufend ändern.

Der Kreditzins richtet sich nach dem Euribor-Zinssatz. Je nach Zinsentwicklung kann das Darlehen so teurer oder günstiger werden. Der Kredit kann bei diesen Verträgen wesentlich flexibler zurückgezahlt werden, eine Vorfälligkeitsentschädigung entfällt. Für die meisten privaten Bauherren ist diese Form der Baufinanzierung allerdings zu riskant. Mit einem Forward-Darlehen sichern sich Kreditnehmer heute geltende günstige Zinskonditionen für die Zukunft.

Diese Darlehen betreffen insbesondere die Anschlussfinanzierung: Bis zu fünf Jahre vor Auslaufen der aktuellen Baufinanzierung bei Bausparverträgen gelten 36 Monate kann ein Vertrag für das Anschlussdarlehen abgeschlossen werden. Das Darlehen selbst wird dann erst zu dem Zeitpunkt ausgezahlt, zu dem das erste Darlehen ausläuft. Bis dahin erhebt die Bank einen Zinsaufschlag für jeden Monat Wartezeit.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass die Zinsen im vereinbarten Zeitraum tatsächlich steigen — allerdings sind die Forward-Darlehen zurzeit so günstig, dass Kreditnehmer damit nur selten eine Fehlentscheidung treffen. Ein Produkt, das Bauherren für die Anschlussfinanzierung im Auge behalten sollten. Zinsen sind ein ganz entscheidender Faktor, wenn es darum geht, wie teuer der Immobilienkredit insgesamt wird. Doch welcher Zins gibt den Ausschlag? Hier eine Übersicht über die wichtigsten Begriffe:.

Der Sollzins ist der Zins, zu dem das Darlehen auf dem Papier verzinst wird. Er wird auch Nominalzins genannt. Der Sollzins ist wichtig, um Ihre monatliche Belastung auszurechnen: Die meisten Bauherren und Wohnungskäufer möchten eine Baufinanzierung, die mit verlässlichen Monatsraten verbunden ist.

Für solche Kredite wird der Sollzins für eine bestimmte Laufzeit festgeschrieben. Man spricht dann vom gebundenen Sollzins. Der Sollzins ist ungeeignet, um Angebote von mehreren Anbietern zu vergleichen. Denn je nachdem, wie der Darlehensvertrag ausgestaltet ist, liegt die tatsächliche Verzinsung des Darlehens über dem Sollzins. Einen Einfluss haben beispielsweise die Zinszahlungs- und Verrechnungstermine und natürlich die Laufzeit, aber auch die Tilgung, die Dauer der Zinsfestschreibung und der Auszahlungskurs im Falle eines Disagios.

Der Zins, der die Gesamtkosten des Kredits enthält, wird Effektivzins genannt. Auch er wird als Jahreszinssatz dargestellt, so erhalten Sie den effektiven Jahreszins.

Berechnet wird der Effektivzins nach genauen Vorgaben, die in der Preisangabenverordnung festgelegt sind. Dadurch ist er über alle verschiedenen Institute und Anbieter vergleichbar. Allerdings sind nur Angebote mit gleicher Laufzeit und gleichen Auszahlungskonditionen vergleichbar! Wenn zum Vertragsabschluss noch nicht alle Konditionen feststehen, spricht man vom anfänglichen jährlichen Effektivzins.

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, in Darlehensangeboten Sollzins und Effektivzins anzugeben. Nur so kann der Kreditnehmer verschiedene Angebote auch wirklich vergleichen. In diesem Sinne ist der effektive Jahreszins das Preisschild am Kreditangebot. Bedenken Sie dabei aber, dass nicht alle Kosten des Kredits im effektiven Jahreszins angegeben werden. Nur Kredite mit gleicher Laufzeit der Zinsbindung sollten verglichen werden.

Im Darlehensvertrag wird der Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben, man spricht vom gebundenen Sollzins. Zumeist steht der Zinssatz über die gesamte Laufzeit des Vertrags fest, die Dauer der Zinsbindung entspricht also der Kreditlaufzeit.

Denn die Marktzinsen schwanken, und niemand kann vorhersagen, ob und in welcher Geschwindigkeit die heute niedrigen Zinsen eventuell wieder steigen. Die Sollzinsbindung bietet Sicherheit vor wirtschaftlich nicht tragbaren Raten und gleichzeitig Planungssicherheit:.

Die Zinsen für Immobilienkredite entwickeln sich parallel zum allgemeinen Zinsgeschehen auf den Geldmärkten. Wie sie sich allerdings entwickeln, das kann kein Experte voraussagen. Dafür sind die internationalen Einflüsse und die Entwicklungen auf den verschiedenen Märkten zu komplex.

Zurzeit sind die Zinsen in Deutschland sehr niedrig, daher können die Zinsen heute praktisch nur in eine Richtung gehen: In Zeiten hoher Zinsen ist dies anders: Dann gibt es auch das Risiko, dass die Zinsen sinken.

In solch einem Fall fesselt die Zinsbindung den Kreditnehmer an einen vergleichsweise teuren Vertrag. Deshalb ist es wichtig, sich jetzt die niedrigen Zinsen langfristig zu sichern. Längere Laufzeiten verteuern das Baugeld. Banken erheben in der Regel einen Zinsaufschlag, da sie das Zinsänderungsrisiko tragen. Zurzeit beträgt der Zinsunterschied zwischen einem Kredit mit einer Zinsbindung von 10 Jahren und dem mit einer Zinsbindung von 15 Jahren mehrere Zehntel Prozentpunkte.

Zwischen Krediten mit einer Laufzeit von 15 und von 20 Jahren besteht ebenfalls ein Zinsunterschied — die längere Zinsbindung ist teurer. Um die Vor- und Nachteile verschiedener Kreditlaufzeiten abzuwägen, vergleichen Sie die Monatsrate und vor allem die Höhe der Restschuld.

Theoretisch gibt es Marktsituationen, in denen eine kurze Sollzinsbindung sinnvoll ist. Wenn das Zinsniveau hoch ist und allgemein sinkende Zinsen erwartet werden, sollten Kreditnehmer eher kurze Laufzeiten vereinbaren. Von einer solchen Situation kann allerdings heute keine Rede sein. Zurzeit sind die Zinsen nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Gefahr einer Zinssteigerung besteht durchaus, auch wenn keiner die tatsächliche Entwicklung vorhersehen kann.

Viele Immobilienkäufer wollen sich daher das aktuelle Zinsniveau für einen möglichst langen Zeitraum sichern. Das geschieht am einfachsten mit einer langen Sollzinsbindung. Selbst die Zinsaufschläge sind heute so moderat, dass sich die Kredite kaum verteuern. Kreditnehmer können ihren Immobilienkredit unabhängig von der vereinbarten Laufzeit grundsätzlich nach 10 Jahren Laufzeit plus sechs Monate Kündigungsfrist einseitig kündigen.

Die Bank kann dagegen langfristige Darlehensverträge nicht einseitig kündigen. Mit den Sofortfinanzierungsangeboten von Schwäbisch Hall sichern Sie sich bereits heute ein günstiges Bauspardarlehen zu festgelegten Zinskonditionen, während Sie Eigenkapital aufbauen. Die Tilgung ist die Rückzahlung des Kredits in Teilbeträgen.

Weil durch die Tilgung der Kreditbetrag immer weiter abnimmt, werden Monat für Monat weniger Zinsen fällig. Die Tilgungsrate bleibt daher nicht auf dem Anfangswert stehen, sondern steigt immer weiter an — der Rückzahlungsprozess beschleunigt sich.

Grundsätzlich ist die Höhe der Tilgung unabhängig vom Zinssatz: Ein Darlehen kann immer schnell oder langsam getilgt werden. Wie der Plan konkret aussehen soll, hängt stark von Ihrer persönlichen Lebenssituation ab. Ein Beispiel für eine schnelle Tilgung: Ein Paar, beide fünfzig Jahre alt, mit guten Einkommen, kauft eine Wohnung und benötigt einen Kredit, der bis zur Pensionierung getilgt sein soll.

Sie vereinbaren eine hohe anfängliche Tilgungsrate und zahlen den Kredit binnen fünfzehn Jahren komplett zurück. Sie haben Kinder, ein Partner arbeitet Teilzeit, und ihnen ist eine tragbare monatliche Rate wichtig. Auch sie wollen bis zum Rentenalter den Kredit abbezahlt haben.

Bis dahin haben sie noch 35 Jahre Zeit. Sie werden also eine deutlich niedrigere anfängliche Tilgungsrate vereinbaren.

In Zeiten niedriger Zinsen ist Baufinanzierung für viele Verbraucher attraktiv, denn die Zinskosten fallen weniger stark ins Gewicht. Dennoch empfehlen Experten, die Tilgung nicht ganz aus dem Blick zu verlieren, denn über eine lange Laufzeit mit mindestens einer Anschlussfinanzierung besteht die Gefahr eines Zinsanstiegs. Der Zinsanstieg erhöht den Zinsanteil in der Monatsrate, und die Tilgung verlangsamt sich. Auch in Niedrigzinszeiten sollten Verbraucher daher schon in der Anfangsphase eine möglichst hohe Tilgungsrate vereinbaren.

Eine gute Alternative zur hohen anfänglichen Tilgungsrate ist die Vereinbarung von Sondertilgungsrechten. So dienen Geldgeschenke, Sonderzahlungen vom Arbeitgeber oder Erbschaften dazu, die Restschuld zu vermindern. Die Zinslast sinkt, der Tilgungsanteil steigt und der Kredit kann schneller abbezahlt werden.

Üblich sind Vereinbarungen, nach denen beispielsweise fünf Prozent der anfänglichen Kreditsumme pro Jahr zusätzlich getilgt werden dürfen. Auf diese Sondertilgungsrechte gibt es jedoch keinen gesetzlichen Anspruch. Am besten ist der Zusammenhang zwischen monatlicher Rate, Zinszahlung, Tilgung und Restschuld im sogenannten Tilgungsplan zu erkennen.

Das ist eine Tabelle, die für jeden einzelnen Monat oder jeden einzelnen Zahlungszeitraum die Ratenhöhe, den Zinsanteil, den Tilgungsanteil und die Restschuld angibt.

Der Tilgungsplan ist Teil des Darlehensvertrags. Er hilft, einen genauen Überblick über den Kreditverlauf zu bekommen: Wann wird welcher Betrag gezahlt und wie hoch ist jeweils die Restschuld gegenüber dem Kreditgeber. Die Finanzierung ist geklärt, die Vertragsangebote liegen auf dem Tisch. Mit der Bausparkasse oder Bank sind die Eckpunkte der Baufinanzierung besprochen.

Wie funktioniert nun die Abwicklung von Kauf und Baufinanzierung? Was steht im Darlehensvertrag? Mit ein paar wichtigen Tipps zum Vertragsabschluss und zu den Grundbucheinträgen verläuft der Start der Baufinanzierung reibungslos. Die Zinsentwicklung immer im Auge behalten, denn spätestens ein Jahr bevor die Zinsbindung ausläuft, ist es Zeit, sich um die Anschlussfinanzierung zu kümmern.

Die Realisierung der Baufinanzierung und des Immobilienkaufs ist ein weiterer spannender Höhepunkt auf dem Weg zum Eigenheim. Jetzt wird rechtlich nachvollzogen, was so viele Wochen und Monate geplant wurde.

Die Verträge, die jetzt unterschrieben werden, sind wichtig und rechtlich bindend. Der Abschluss des Kaufvertrags auf der einen und des Darlehensvertrags auf der anderen Seite erfordern eine gute zeitliche Abstimmung. Denn wenn der Darlehensvertrag unterschrieben ist, aber der Immobilienkauf platzt, entstehen Kosten für den Rücktritt von der Baufinanzierung.

Umgekehrt sollte man den Kaufvertrag nicht ohne verbindliche Finanzierungszusage unterschreiben, denn die Rückabwicklung eines Immobilienkaufs ist für den Käufer mit hohen Kosten verbunden. Der Darlehensvertrag wird zwischen Darlehensgeber und Darlehensnehmer geschlossen. Im Vertrag sagt der Darlehensgeber einen Geldbetrag zu, den er für einen gewissen Zeitraum zur Verfügung stellt. Der Darlehensnehmer verpflichtet sich, Zinsen zu zahlen und den Darlehensbetrag bis zum Ende der Laufzeit vollständig zu tilgen.

Wenn der Kreditgeber ein Unternehmen ist, der Kreditnehmer dagegen eine Privatperson, spricht man von einem Verbraucherdarlehen.

Das Immobiliardarlehen ist eine Sonderform des Verbraucherdarlehens. Es wird üblicherweise durch Grundpfandrechte abgesichert. Kreditgeber von Immobiliardarlehen sind Bausparkassen und Banken. Grundsätzlich haben Verbraucher ein Widerrufsrecht von zwei Wochen, in denen sie vom Darlehensvertrag zurücktreten können.

Die Auszahlung des Baugelds hängt davon ab, ob eine bestehende Immobilie gekauft oder ein neues Haus gebaut wird. Wenn selbst gebaut wird, erfolgt die Auszahlung nach dem vereinbarten Zahlungsplan, die Finanzierung wird in Raten abgerufen. Die Bausparkasse oder Bank gibt die jeweils nächste Rate frei, wenn der entsprechende Bautenstandsbericht vorliegt. Er dokumentiert, zu wie viel Prozent die Bauabschnitte fertiggestellt sind und berichtet über eventuelle Mängel.

Ihr Architekt oder Bauleiter unterschreibt den Bericht. Daneben prüft der Kreditgeber, ob das Geld tatsächlich für den Bau verwendet wird, dafür lässt er sich die Rechnungen für die Bauleistungen vorlegen. Meist wird im Nachhinein geprüft, manchmal wird erst nach Vorlage der Rechnung Geld ausgezahlt. Rechtsgeschäfte von besonderer Bedeutung werden von einem Notar beurkundet. Auch Grundbucheintragungen können in Deutschland nur von Notaren vorgenommen werden.

Der Notar ist neutral und keiner Partei verpflichtet. Es gehört zu seinen Aufgaben sicherzustellen, dass alle Vertragsparteien die Bedeutung und die Konsequenzen der Vereinbarungen erkennen. Die Grundschuld ist in Deutschland die wichtigste Art der Kreditsicherung. In dieser Frage besteht für private Kreditnehmer kaum Verhandlungsspielraum.

Die Kreditsumme wird üblicherweise erst ausgezahlt, wenn die Grundschuld für den Kreditgeber im Grundbuch an erster Stelle eingetragen ist. Ein Gerichtsprozess ist nicht nötig, um die Ansprüche durchzusetzen. Eine Hypothek wird dagegen nur selten eingetragen. Im Unterschied zur Hypothek ist die Grundschuld nicht an eine konkrete Forderung gebunden — sie besteht unabhängig vom Darlehensvertrag. Die Grundschuld kommt zum Tragen, wenn der Kredit nicht zurückgezahlt wird. Dann kann der Kreditgeber die mit der Grundschuld belastete Immobilie versteigern lassen und mit dem Erlös die Kreditschuld ablösen.

So kann der Kreditgeber offene Forderungen im Wege der Zwangsvollstreckung durchsetzen. Die Grundschuld bleibt vollständig im Grundbuch bestehen, auch wenn das Darlehen abbezahlt ist. Kreditnehmer können sie löschen lassen, allerdings ist dies wieder mit Kosten verbunden. Die Dienstleistung des Notars kostet Geld. Notare legen ihre Gebühren nicht nach Gebührentabellen fest, sondern die Kosten richten sich nach der Höhe des Kaufpreises. Die Gebühren der Grundbuchämter wiederum richten sich nach dem Wert des einzutragenden Grundpfandrechts.

Auch die Löschung und der Wechsel zu einem anderen Rechteinhaber sind mit Gebühren verbunden. Für Ihre Baufinanzierung können Sie folgenden Wert ansetzen: Bei einem Kaufpreis von Die Kosten für die Grundschuldeintragung und den Notar sollten Sie aus Eigenkapital zahlen — sie gehören zu den Erwerbsnebenkosten und werden nicht von der Baufinanzierung abgedeckt.

Sie sind unabhängig, gestalten Ihr Wohnumfeld nach Ihren Wünschen, zahlen Ihre feste monatliche Rate und freuen sich auf die Aussicht, bald gänzlich mietfrei zu wohnen. Doch in den meisten Fällen ist mit dem Ende der Zinsbindungsfrist Ihre Baufinanzierung noch nicht abgeschlossen. Nach der Laufzeit des Kredits bleibt eine Restschuld, die Sie mit einem neuen Darlehen, dem Anschlussdarlehen, finanzieren. Steigen Sie rechtzeitig in die zweite Finanzierungsrunde ein, können Sie bares Geld sparen.

Ob Sie einen alten Vertrag haben und sich freuen, nach Ende der Laufzeit endlich vom günstigen Zinsklima profitieren zu können, oder ob Ihre Finanzierung zu günstigen Konditionen läuft und Sie mit Sorge auf eventuell steigende Zinsen blicken — bei der Anschlussfinanzierung haben Sie es in der Hand, auch die nächste Runde der Finanzierung optimal zu gestalten. Dabei nutzen allgemeine Tipps wenig, denn je nach Ihren individuellen Zinskonditionen, Laufzeiten und Erwartungen haben Sie sehr unterschiedliche Optionen.

Für die Anschlussfinanzierung können Sie bei Ihrer Bausparkasse oder Bank bleiben oder zu einem anderen Institut wechseln. Es lohnt sich, die Konditionen für Ihre Wunschfinanzierung zu vergleichen und eventuell die eigene Bausparkasse oder Bank mit dem besseren Angebot der Konkurrenz zu konfrontieren. Eine Anschlussfinanzierung schützt Eigenheimbesitzer vor steigenden Zinsen. Damit lösen Sie den vorherigen Kredit ab. Nach der Ansparzeit wird dann ein besonders günstiges Bauspardarlehen zum festgelegten Zinssatz zugeteilt.

Das Forward-Darlehen kann frühestens abgeschlossen werden, wenn der laufende Vertrag noch eine bestimmte Restlaufzeit hat.

Zum vereinbarten Zeitpunkt tritt dann der Darlehensvertrag zum festgelegten Zinssatz in Kraft, die Kreditsumme wird ausgezahlt. Mit jeder zusätzlichen Zahlung reduzieren Sie Ihren Darlehensanspruch, der sich aus der Differenz zwischen Bausparsumme und Sparleistung ergibt. Ja, Bausparen ist in jedem Alter möglich und wird sogar ab dem Lebensjahr vom Staat mit Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage gefördert. Das ist zudem völlig unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Wie bei jeder Geldanlage, die Renditen bringt, fällt die sogenannte Abgeltungssteuer an. Diese besagt, dass Gewinne aufgrund von Zinsen oder Dividenden an das Finanzamt abgeführt werden müssen. Dies ist auch bei Bausparzinsen der Fall. Mit einem Freistellungsauftrag können Sie sich die Steuer aber sparen. Startseite Immobilienfinanzierung Bausparvertrag Bausparvertrag: Unser Bauspar-Tipp für Sie.

Bausparen mit Schwäbisch Hall. Was ist ein Bausparvertrag? Lohnt sich ein Bausparvertrag aktuell? Wie hoch die Bausparsumme ausfällt, setzen Sie vertraglich mit der Bausparkasse fest.

In der zweiten Phase Zuteilungsphase haben Sie die Möglichkeit sich das Mindestguthaben von der Bausparkasse auszahlen zu lassen und dieses mit einem Darlehen zuzüglich Zinsen in Anspruch zu nehmen. Hier spricht man auch davon, dass der Bausparvertrag zuteilungsreif ist, d. In der dritten Phase Darlehensphase verfügen Sie über die gesamte Bausparsumme und zahlen diese zu einem vorher vereinbarten Zinssatz ab.

Der Bausparvertrag als Grundlage für den Immobilienkauf. Bausparen — die ideale Lösung für Modernisierungen. Ist der Bausparvertrag zum Sparen geeignet? Führen Sie immer einen Bausparvertrag Vergleich durch. Holen Sie sich dazu Angebote unterschiedlicher Bausparkassen ein und vergleichen Sie die Tarife und Bausparzinsen miteinander. Lassen Sie sich dabei immer Ihre Rendite im Detail aufzeigen. Ziehen Sie als Alternative zum Bausparen andere Geldanlagen heran.

Wer Sparen möchte, sollte Geldanlagen wie Tagegeld oder Festgeld mit dem Bausparvertrag vergleichen und prüfen, wo höhere Renditen erzielt werden können. Für die Immobilienfinanzierung sollte neben dem Bausparvertrag Vergleich ein Baugeld Vergleich durchgeführt werden.

Die Bauzinsen sind aufgrund der aktuellen Zinsentwicklung so günstig wie nie. Im Vergleich zum Bausparvertrag kann eine Baufinanzierung möglicherweise kostengünstiger ausfallen. Ein Bausparvertrag lohnt sich aktuell besonders, wenn Sie diesen als Rücklage für eine spätere Modernisierung verwenden möchten. Kleinere Darlehenssummen zwischen Aber auch hier gilt: Wer sparen möchte, muss die unterschiedlichen Angebote und Geldanlagen miteinander vergleichen.

Darauf sollten Sie achten Damit sich ein Bausparvertrag lohnt und am Ende tatsächlich zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt, ist ein Bausparvertrag Vergleich immer zu empfehlen.

Bei einem zu niedrigen Sparzins zahlen Sie bei der Abschlussgebühr drauf In der Ansparphase sollten Sie die Abschlussgebühr über die monatlichen Sparraten verrechnen können. Baukredit oder Bausparvertrag — der Vergleich Ein Bausparvertrag ist nicht für hohe Kreditsummen sinnvoll. Mit dem Vorausdarlehen finanzieren Sie die Immobilie. Dabei zahlen Sie an die Bausparkasse lediglich die anfallenden Zinsen zurück.

Eine Tilgung des Darlehens, also die Rückzahlung des Darlehens, findet noch nicht statt. Parallel dazu überweisen Sie monatlich einen Betrag auf den Bausparvertrag.

Das machen Sie solange, bis dieser zuteilungsreif ist. Mit der angesparten Summe lösen Sie dann die Immobilienfinanzierung, in Form des Vorausdarlehens, ab. Ab diesen Zeitpunkt setzt sich Ihre monatliche Rate des Bausparkredits, wie bei einem herkömmlichen Annuitätendarlehen , aus Zins und Tilgung zusammen. Kostenfalle Kombikredit Die Nachfrage nach dem klassischen Bausparmodell ist seit Jahren rückläufig, was unter anderem auf die Niedrigzinspolitik der EZB zurückzuführen ist.

Beantragen Sie die staatliche Förderung Bausparen ist eine der wenigen Geldanlagen, die auch staatlich gefördert wird. Mit etwas Glück profitieren Sie gleich doppelt von der staatlichen Förderung, da sich grundsätzlich zwei einkommensabhängige Fördermöglichkeiten unterscheiden lassen: Die Arbeitnehmersparzulage erhalten alle Arbeitnehmer, die ihre vermögenswirksamen Leistungen in einen Bausparvertrag investieren. Im Rahmen der Wohnungsbauprämie werden Einzahlungen auf einen Bausparvertrag mit staatlichen Zuschüssen belohnt.

Ihr Guthaben wird inklusive Zinsen und Zuschüssen ausgezahlt. Vorteile und Nachteile von Bausparverträgen. Dieser Zinssatz ändert sich dann nicht mehr. Damit bleiben die Zinsen über die gesamte Vertragsdauer hinweg gleich und sind unabhängig von den Zinsschwankungen des Kapitalmarktes. Bausparen erhält staatliche Förderung in Form von vermögenswirksamen Leistungen. Sie bleiben flexibel und entscheiden nach Ablauf einer siebenjährigen Sperrfrist selbst, wofür Sie Ihr Geld später verwenden.

In Zeiten einer Niedrigzinsphase ist ein Bausparvertrag nur bedingt zu empfehlen, da in der Sparphase der Guthabenzins niedriger ist als bei anderen Geldanlagen. Ob ein Bausparvertrag zu einem bestimmten Zeitpunkt zuteilungsreif ist, wird von den Bausparkassen nicht garantiert. Haben zu wenige in den Bauspartopf eingezahlt, ist die Auszahlung des Baudarlehens ungewiss, da den Bausparkassen nicht genügend Kapital zur Verfügung steht. Beim Abschluss eines Bausparvertrags fällt eine sogenannte Vermittlerprovision oder auch Abschlussgebühr genannt an, die von den ersten Spareinlagen abgezogen wird.

Aufgrund der langen Ansparzeit sind Bausparverträge für zeitnahe Immobilienkäufe ungeeignet. Zusammenfassung — Wann ist Bausparen sinnvoll und wann nicht? In diesem Fall ist eine klassische Baufinanzierung empfehlenswerter, da diese binnen kürzester Zeit in Anspruch genommen werden kann.

Steht der Immobilienkauf erst in einigen Jahren an, kann die Finanzierung der Immobilie über den Bausparkredit sinnvoll sein. Besonders, wenn beim Vertragsabschluss die Zinsen niedrig sind und mit einem Zinsanstieg zu rechnen ist. Bausparzinsen werden beim Vertragsabschluss einmalig festgeschrieben und unterliegen damit keinen Zinsschwankungen. Zur Bildung von Rücklagen, z.

Möchten Sie den Bausparvertrag als reine Sparanlage nutzen, dann lohnt sich das Bausparen nur, wenn die Guthabenzinsen hoch sind und Sie zusätzlich von staatlichen Förderungen profitieren. Im Umkehrschluss bedeutet dass, das bei hohen Bausparzinsen der Bausparvertrag weniger für die Immobilienfinanzierung geeignet ist, da die Tilgung des Bausparkredits folglich auch höher ausfällt.

Aktuell lohnt sich ein Bausparvertrag zur Bildung von Rücklagen oder für die spätere Teilfinanzierung einer Immobilie. Bei hohen Kreditsummen sollten alternative Finanzierungsmöglichkein zum Bausparvertrag herangezogen werden, da aufgrund der niedrigen Zinsen sich hier Einsparpotenziale ergeben können.





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