Holzöle und Holzwachse im Vergleich


Hi Rebecca, ich hatte erst einmal eine Hülse, die ausläuft, die habe ich unten bmit Backpapier ausgelegt. Kiefer, Lärche oder zur Nachpflege halte ich eine Verdünnung für sinnvoll. In diesem Fall sollte man dann auch mit Produkten weiterarbeiten, die ebenso wenig anfeuern.

Naturfarben-Hersteller


Ich mache viel Sport und es hält abolut durch. Vielen Dank für das Rezept. Ich bin begeistert von deiner Homepage und werde bestimmt weitere Rezepte ausprobieren. Hallo, ich habe jetzt schon den zweiten Deo von Dir gemacht einfach super, das einzige was ich schon mal habe das der Natron ein wenig brennt, wenn ich weniger Natron nehme soll ich dann sie Stärke erhöhen?

Ich würde gerne auch ein für meine kleine Tochter machen die kommt jetzt in das Alter wo sie etwas gebrauchen könnte, aber wenn es brennt kann ich sie bestimmt nicht überzeugen. Vielen Dank LG Susanne. Ich habe nämlich mehrere Alternativen, die weniger reizend sind, vor allem die Tonerde-Varianten empfehle ich dir für dich und deine Kleine: Hallo, Guten Abend, ein toller blogg.

So erhält mal ohne Umstände sehr feines Natron. Natronbädern sehr viel von dem Stoff verbrauche, ist diese Methode sehr viel günstiger als es im Drogeriemarkt meines Vertrauens zu kaufen. Ich benutze übrigens nur die Flüssigvariante, die lässt sich auch in sehr kleine Sprühfläschchen abfüllen, für kurze Reisen, eine Übernachtung, kurzum immer wenn man mit wenig Gepäck unterwegs sein möchte. Super, dass du damit so gut zurecht kommst und vielen Dank für den Tipp!

Die Zahncreme wird nicht mehr kommen, ich hatte zu einem späteren Zeitpunkt mal drüber geschrieben. Ich mag selbstgemachte Zahncreme nicht, sorry. Letztens kam ich auf die Idee in die Stickvariante ein wenig von meinem Tigerbalsam auch bekannt als Chinasalbe hineinzugeben, meine Mam meinte, dieses Öl hilft Schweissgeruch zu neutralisieren bzw riecht man dann eher minzig, statt schwitzig.

Wirkung wahrscheinlich wie Teebaumöl, oder? Was hältst du davon? Liebe Kia, ausprobieren kann man immer. Andererseits wäre es ja verdünnt. Mehr kann ich nicht dazu sagen. Danke für dieses tolle Rezept: Aber zufrieden waren wir nicht. Auch ich fand meinen Körpergeruch spätestes mittags nicht mehr besonders toll und musste waschen, nachsprühen etc. Ein ungutes Gefühl der Unsicherheit war unser steter Belgeiter.

Denn das Natron gut wirkt, wusste ich. Habe es oft schon pur unter die Achseln gepackt. Das Deo funktioniert übrigens auch wunderbar mit der preisgünstigen Kartoffelstärke. Wir riechen nicht mehr. Also gar nicht mehr!

Das ganze hält 24 Stunden und länger und auch bei extremer körperlicher Belastung wie Sport. Das Schwitzen an sich wird vermindert! Zur Erklärung der Natronmenge. Ich hatte gleich das 3fache Rezept gemacht und da wären 3 Löffel Natron nötig gewesen ;-. Ich hab auch irgendwas falsch gemacht. Bienenwachs und Kokosöl erwärmt, etwas abkühlen lassen und dann die Maisstärke und Natron dazu.

Ich habs dann nochmal etwas warm gerührt aber es ging trotzdem nich richtig. Hat jemand ne Idee? Ich habs jez mehr oder weniger reingequetscht in den Behälter und ab ins Kühlfach.

Ja, da muss man ein bisschen rumprobieren. Alles eine Frage der Übung. Puddingcreme ist eine gute Beschreibung. Ich dachte schon, ich hätte was verkehrt gemacht. Mit der Wirkung bin ich voll zufrieden. Lässt mich den Tag über nicht müffeln. Liebe Jasmin, Jetzt muss ich schon wieder was fragen, gestern sind mir nämlich fünf Sticks misslungen, weil sich das Natron partout unten absetzen wollte… Kürzlich habe ich die Roll-ons gemacht und — dem Thermomix sei Dank-hat sich das Natron dabei komplett aufgelöst und die sind super geworden!

Trotzdem mag ich die Sticks lieber — wenn nur die Warterei auf die exakte Temperatur nicht so nervig wäre… Meine Idee jetzt, könnte man nicht das Natron in ein bisschen so wenig wie möglich Wasser auflösen und dann mit dem üblichen Rezept fortfahren?

Hast du das schon probiert? Nee, das geht leider nicht, sonst würde der Stick schnell vergammeln. Man müsste ihn dann extra konservieren, was schwierig wird, da er ja basisch und nicht neutral ist. Du musst also mit Warten Vorlieb nehmen. Probiere auch mal das Natron vor der Verwendung so fein wie möglich zu mahlen, das hilft auch.

Ich bin seit einigen Wochen ein Riesen-Fan deiner Seite. Habe jetzt den Deo-Stick ausprobiert und bin total begeistert!!!! Bis vor kurzem war mir nicht klar und ich hätte auch nie mit dem Gedanken gespielt, dass man Deo selber machen kann ;- — und vor allem so einfach!

Aber eine Frage hätte ich: Kann es sein, dass ich vielleicht etwas zu viel Stärke rein gekriegt habe?

Oder woran könnte es evtl. Hallo Melanie, ja, der Stick wird schon mal recht fest im Winter. Du solltest ihn einfach wieder einschmelzen und etwas mehr Kokosöl dazugeben. Meist reicht schon 1 TL. Mit der Zeit bekommst du ein Gefühl dafür. Danke für die Anleitung! Ich habe da so meine Schwierigkeiten. Hallo Luisa, hmmm, nun, ich habe die Hülse einfach sauber gemacht.

Habe den Deostick auch schon nach deinem Rezept selber gemacht und ich bin absolut begeistert. Er wirkt 24 Std. Einfach krass das Zeug XD!! Ich empfehle es seit dem allen weiter und schwärme davon. Das Einzige was mich stört ist der gelbe Rand habe es mit Bienenwachs gemacht unter den Armen in hellen Kleidungstücken oder der Fettrand vom Kokosöl in den dunkleren Kleidungsstücken. Man kann eben auch nicht alles über 60 Grad waschen. So bleibt zum Teil der Rand vom Bienenwachs und geht nicht mehr richtig weg.

Ob das wohl mit dem Canaubawachs genauso ist? Hallo, habe das Deo gestern gemacht und fand es super einfach allerdings wurde es bei mir total schnell fest und auftragen konnte ich es gar nicht, dass es bröselig und klebrig ist. Werde es nochmal probieren mit weniger Stärke. Hallo Anja, ja, leider passiert mir das auch immer mal wieder. Ich rate dir, den Stick einfach wieder einzuschmelzen und etwas mehr Kokosöl dazu zu geben. Einfach 1 EL oder 1 Teil mehr reicht meistens vollkommen aus. Hallo Anja, kommt drauf an, welches du machen möchtest.

Ich habe einen ganzen Artikel zur Haltbarkeit geschrieben und jeweils unter den Deos verlinkt. Als Faustregel gilt immer, das Deo ist so lange haltbar wie die Rohstoffe, die du hinein gibst.

Deos auf Ölbasis habe ich schon über 6 Monate benutzt und sie waren immer noch top. Das Wasser-Deo würde ich trotz Natron darin nicht über 1 Monat verwenden. Ich hoffe, das hilft. Hallo, danke für dein Rezept! Aber — wie kriegst du den Boden von der Deohülse ab? Hmm, also, ich mache den Boden gar nicht ab. Ich drehe das Innenteil nach oben und packe es in Backpapier ein. Genau wie ich es im Text beschreibe. Bin momentan auf der Suche nach dem richtigen Deorezept und hier auf deinem schönen Blog gelandet: Als ich mir die Zutaten durchgelesen habe, kam die Frage auf: Kann man mit Limettenöl pur vielleicht auch einen aluminiumhaltigen Antitranspirant ersetzen wie z.

Liebe Carolin, schön, dass du hergefunden hast: Limettenöl pur würde deine Haut auf Dauer extrem reizen, das würde ich lieber nicht machen. Ätherische Öle sind echte Konzentrate, deshalb reichen von ihnen ein paar Tröpfchen schon aus.

Was du mal versuchen kannst ist, es abends in einem Trägeröl aufzutragen, das du am Morgen wieder abwäschst, aber ich bin mir sehr sicher, dass es nicht wie Yerka oder andere Deos dieser Art auf Dauer die Transpiration stoppt. Wir schwitzen halt, dagegen kann man nicht viel tun. Solange wir nicht stinkig sind, ist es ja auch nicht so schlimm.

Es gibt so was wie Yerka auch ohne Aluminium. Mich hat es nicht so interessiert, weil ich mit meinem Deostick absolut zufrieden bin: LG, Jasmin von der Katz.

Danke für deine schnelle Antwort: Falls du die Info noch mal findest, würde ich mich freuen! Ansonsten werde ich mal versuchen, eine deiner Deo-Varianten herzustellen und berichte dann auf meinem Blog. Wenn es dir nichts ausmacht, verlinke ich dann auch zum entsprechenden Rezept von dir. Hab noch einen schönen Abend! Farbe und Konsistenz meines Deos sind jedenfalls ganz gut, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann.

Hallo, endlich habe ich auch das Deo selbstgemacht: Aber mein Problem ist auch ähnlich: Dann ist es etwas fester geworden, aber setzte sich wieder was ab unten, hmm… dann hab ich mein Dösschen zugemacht, lange geschüttelt und ab in den Kühlschrank. Geht mir oft genauso. Am besten im Kühlschrank auf den Kopf stellen. Das fettige Gefühl auf den Händen hat sich inzwischen gelegt. Vielleicht lag es auch am Spüli, da fühlt sich die Haut ja manchmal auch komisch an.

Und das Geschirr steht wieder sauber im Schrank. Die Limette riecht aber echt nicht stark, der Geruch verfliegt total schnell. Aber ich kenne es, wenn ich einen bestimmten Geruch nicht mag, dass ich eben den dann iMMER und überall rieche. Nächste Woche bekomme ich ein Paket mit vielen neuen Sachen, vielleicht sogar einer Limettenalternative, mal schauen!

Schau einfach hin und wieder vorbei! Viel Erfolg mit dem Deo, Jasmin. Vielen Dank für die Inspiration. Ich habe mich heute auch mal an dem Rezept versucht und warte jetzt auf die Abkühlung. Bislang sieht alles super aus, nur ist mir der Geruch von dem Limettenöl schon beinahe zu viel. Gibt es da Alternativen? Ist eigentlich kein Wunder bei den Zutaten, aber ich kriegte die Schüsseln und Löffel beinahe gar nicht wieder sauber und habe dann letztlich zu kochendem Wasser gegriffen. Die Hände habe ich in mehreren Gängen mit Spülmittel sauber geschrubbt und habe immer noch ein schmieriges Gefühl.

Jetzt mache ich mir natürlich Sorgen, ob das immer so sein wird und es möglicherweise nachher auch auf den Kleidern bleibt. Das wäre mir um die Klamotten dann doch zu schade. Ich habe den Bienenwachsanteil ein ganz klein wenig reduziert, weil ich eine Creme draus machen wollte und keinen Stick. Liebe Sturmfrau, die Gerätschaften lassen sich am besten mit puren Spüli auf einem Schwamm vorsäubern ggf.

Schau dazu auch in die Deo FAQ. Wenn du eine Creme herstellen möchtest, solltest du die Schritte zur Deocreme statt zum Stick befolgen. Du könntest selbstverständlich auch weniger Limette hineinträufeln — wobei der Geruch meines Erachtens nach dem Abkühlen nicht mehr so stark heraus kommt.

Oder eben eine ganz andere Alternative. Besteht die Möglichkeit dass du deine selbstgemachten Deos auf Bestellung verkaufst? Versuch hatte sich das Natron gewehrt sich aufzulösen und setzte sich dann unten ab. Daraufhin verringerte ich die Menge Natron, aber dieses Zeugs will sich einfach nicht vernünftig auflösen, es wehrt sich und man fühlt zwischendurch dessen Kristalle wenn alles erkaltet ist.

Wo steckt der Fehler? War schon am überlegen ob ich mir nen Mörser zulege und diesen widerspenstigen Kristallen damit den Garaus mache ;- Gruss Dirk. Hallo Dirk, das Natron löst sich im Öl überhaupt nicht auf, das ist normal. Du kannst es mit der Kaffeemühle o. Ich habe die Xylit-Diskussion jetzt komplett gelöscht, sie gehört einfach nicht hierher. Dein Kommentar war der Auslöser dafür — in einem guten Sinne.

Vielleicht schaue ich mir das alles doch mal genauer an. Ich habe bei 3El Natron wirklich ein bisschen kokosöl hinzugegeben und dann ist es super geworden. Wie schaut es denn mit dem veganen Deo aus,muss ich da auch die Mengen verändern wenn ich mehr Natron nehme?

Das Deo ist übrigens von der Wirkung bisher einmalig! Auch das musst du probieren. Wichtig ist, dass du auch die Natronmenge halbierst, wenn du die Zutaten halbierst, sonst reicht natürlich die Trägerflüssigkeit nicht aus.

Ich glaube, das war auch dein Problem beim ersten Mal: Als Regel kannst du dir merken Kokosöl und Carnauba etwa im Verhältnis 1: So, ich hoffe, damit sind all deine Fragen beantwortet. Genauere Untersuchungen habe ich dazu nicht gemacht, bei mir hat es noch nie geklumpt, daher musst du einfach ein bisschen rumexperimentieren. Wenn du eine gute Lösung gefunden hast, würde ich mich freuen, wenn Du sie mir mitteilst: Und zur ersten Frage: Ich nehme immer gehäufte EL bei dieser Variante.

Das Rezept funktioniert ganz gut Pi mal Daumen, was ich beim veganen Kokosstick nicht empfehle. Mir ist aufgefallen das wenn man die dreifache Menge natron nimmt also 3EL, wie du es ja für viel schwitzer empfohlen hast, das die Flüssigkeit zu wenig ist und alles sofort hart und klumpig ist wenn ich die Stärke und das natron hinzu gebe.

Kannst du da was empfehlen? Sind die Esslöffel immer gehäuft oder lassen sich die Mengenangaben von dem veganen Rezept übertragen, ich habe jetzt nämlich die Sorge das mein Stick zu flüssig wird wenn ich nur einen gestrichenen Esslöffel nehme oder so.

Ich hab das Kokosöl im Wasserbad geschmolzen kein Bienenwachs , dann etwas abkühlen lassen. Aloe Vera Gel rein, Natron und Stärke rein. Und dann angefangen zu rühren.

Jetzt sitz ich hier und rühr und rühr und es wird nicht besser: Versuch es doch mal nach meinem Rezept wie es da steht, Aloe Vera war da nämlich keine drin: Wobei doch Alu drin ist. Backpapier tuts auch oder ein Kondom…. Sehr interessant diese ganze Diskussion. Ich bin auch immer auf der Suche nach Alternativen.

Was Deo und Zahnpaste betrifft, mach ich es mir viel einfacher, zumindest wenn ich nicht unterwegs bin. Einfach ein wenig Natronpulver nach dem Duschen unter die Achseln und gut ist. Ein bisschen Pulver auf die Zahnbürste und fertig. Natron ist für so vieles zu gebrauchen und im Netz kann man einen ganzen Eimer für relativ günstiges Geld kaufen.

Bei den Mengen, welche ich verarbeite, lohnt sich das. Also ersteinmal ein Kompliment von mir. Zwischenschliff ist nicht erforderlich, sollten sich jedoch ein paar Holzfasern nach Trocknung des ersten Auftrages aufgestellt haben, geht man sanft mit Schleifvlies oder Schleifpapier Korn drüber.

Mehr ist nicht erforderlich. Auch wenn Osmo relativ schnell durchtrocknet, würde ich die ersten 2 Wochen noch vorsichtig mit der Oberfläche umgehen. Das Hartwachs-Öl gibt es in seidenmatt oder matt. Bei stark beanspruchten Flächen kann es bei matt durch Poliereffekte zu glänzenden Stellen kommen, insofern würde ich seidenmatt vorziehen.

Die Haptik der Oberfläche ist angenehm: Es fühlt sich glatt und etwas wachsartig an. Der Film, der sich über dem Holz bildet, ist zäh-elastisch und recht widerstandsfähig. Bei normaler Verarbeitung mit Pinsel hat man jedoch ganz klar einen Film auf dem Holz liegen, ertastet also nicht mehr direkt das Holz, wie das beim klassischen Ölen der Fall ist.

Der Film bleibt diffusionsoffen. Gleichzeitig ist er aber sehr gut feuchtigkeitsresistent: Selbst stehendes Wasser über 24 Stunden hinterlassen keinerlei Flecken oder Aufquellungen. Die Oberfläche atmet lange nicht so, wie eine klassisch geölte Oberfläche. Für feine Arbeiten an Möbeln kann man übrigens auch noch anders verarbeiten: Die Oberfläche wird um so besser, je dünner die Schichten aufgetragen werden. Osmo Hartwachs-Öl lässt sich sehr gut mit einem Lappen ganz dünn auftragen.

So kann man ein absolut erstklassiges Oberflächenbild erzeugen. Je nach Beanspruchung muss man hier wegen der geringeren Schichtdicke mehr Aufträge machen je nach Beanspruchung Auch kann man gemischt arbeiten: Den ersten Auftrag pinseln - weil der ja auch noch etwas ins Holz einzieht, den Überstand nimmt man nach Minuten ab bzw.

Wenn wirklich dünn gearbeitet wird, kann man den Überstand des ersten Auftrages auch stehen lassen. Alle weiteren Aufträge dann nur noch mit Lappen oder Ballen - typisch reichen hier zwei weitere. Wenn Hartwachs-Öl so nur ganz dünn aufgebracht wird, ist das Ergebnis von einer klassisch geölten und gewachsten Oberfläche kaum noch zu unterscheiden.

Der Glanzgrad ist bei diesem Auftragsverfahren typisch etwas höher, ich würd ihn mit Seidenglanz bezeichnen. Bei einem Test sollte es darum gehen, wie viele aufpolierte Schichten es braucht, bis eine gebeizte Fläche auf Buche nicht mehr abfärbt Wasserbeize. Hierfür braucht es eine gewisse Schichtdicke, damit die Beize wirklich überall abgesperrt ist. Es brauchte hier Schichten. Dies zeigt auch nochmal: Dünn aufpoliert bleibt die Oberfläche wesentlich diffusionsoffener. Will man eine gebeizte Fläche schützen, sollte man also lieber mit Rolle oder Pinsel arbeiten und die Überstände nicht abnehmen.

Was die Qualität beim Pinseln angeht: Einerseits ist Hartwachs-Öl sehr dünnflüssig und bleibt auch längere Zeit so. Man hat also genügend Zeit, das Öl sauber zu verteilen und gut auszustreichen. Andererseits bekommt man recht schnell kleinere Luftblasen in den Film, die dann getrocknet zu einer etwas rauhen Oberfläche führen.

Der Lappen darf allerdings nicht fusseln. Manch einer berichtet, dass auch rollen sehr gute Ergebnisse liefert. Die Nachpflege kann mit gleichem Produkt gemacht werden: Nach guter Reinigung entweder wieder dünn aufpinseln oder mit Lappen dünn auftragen.

Gerade dann, wenn man nur partiell nacharbeitet, ist die Lappen-Methode besser, weil man dann die Gefahr von sichtbaren Übergängen minimiert wird. Osmo Hartwachs-Öl schützt vor allem auf der Oberfläche. Es zieht lange nicht so ins Holz, wie man das von einem klassischen Öl kennt.

Bei Buche sind Eindringtiefen von 0. Ein Standard-Öl hingegen dringt bei Buche etwa mm tief ein. Auf der anderen Seite ist der Verbrauch relativ gering, die angegebenen 12 qm pro Liter 2 Anstriche lassen sich oft noch übertreffen. Eine behandelte Oberfläche dünstet vor allem in den ersten Wochen aus, danach kaum noch Eigengeruch. Auch die Gefahr von Fleckenbildung durch unterschiedliche Anfeuerung ist minimal. Damit wird es auch interessant für dünn furnierte Oberflächen, wo tief eindringende Öle schonmal Probleme bereiten können.

Zur farblichen Behandlung gibt es neuerdings auch das farbige Hartwachsöl. Bei den farbigen Ölen sollte nachträglich zum Schutz der Pigmente ein farbloser Auftrag erfolgen. Für farbige Oberflächen ist auch die Kombination oder sogar das Mischen mit Dekorwachs möglich.

Man sollte fein vorschleifen, mindestens bis Körnung Für Möbel erscheint mir bei Hartholz er Korn sinnvoll. Weil sich die Beschichtung völlig von anderen Herstellern unterscheidet, ist Osmo eine Grundsatzentscheidung. Man muss dann bei Produkten dieses Herstellers bleiben, kann also nicht mit einem beliebigen Hartöl oder Wachs nacharbeiten. Das gilt auch für andere offenporige, dunkle und inhaltsstoffreiche Hölzer.

Im Zweifelsfall mit Osmo abklären. Osmo-Hartwachsöl hält gut auf unterschiedlichsten Untergründen. Man kann es auch als zäh-elastischen-Lack betrachten und in dieser Hinsicht ist es mitunter auch möglich, es über eine angeschliffene Lackoberfläche zu pinseln, mit Schwamm dünn aufzutragen oder mit Lappen aufzupolieren.

Noch ein wichtiger Hinweis: Bei ölhaltigen Produkten, die schichtbildend sind, sinkt die Härte sehr stark mit der Schichtdicke. Dünnst aufpoliertes Hartwachsöl ist relativ hart. Trägt man es hingegen dick mit dem Pinsel auf, bleibt es sehr weich. Auch nach Jahren noch. Wenn man also stark beanspruchbare Flächen haben will, arbeitet man besser dünnst mit vielen Schichten. Hierbei entstehen dann Ränder. Ich hab dazu mal einen Test gemacht: Ein Teeglas randvoll mit kochendem Wasser gefüllt und sofort auf eine Oberfläche gestellt, die mit Osmo Hartwachsöl behandelt war.

Es waren keinerlei negativen Effekte zu beobachten. Die Verarbeitung wird sich unterscheiden, weil es vermutlich wesentlich dickflüssiger ist.

Osmo Hartwachsöl und Saicos Hartwachsöl Classic sind sich ähnlich. Für die schnellere Verarbeitung gibt es Osmo Hartwachsöl Rapid bzw. Die Pigmentierung ist allerdings recht zurückhaltend, denn Sie sollen lediglich die Anfeuerung des Öls kompensieren. Werden Flächen damit geölt und der Überschuss nach Einwirkzeit abgewischt, dann ist der farbliche Eindruck etwa so, wie vor der Ölbehandlung.

Man könnte also sagen, das Öl feuert nahezu nicht an. Jedoch lange nicht so intensiv, wie bei den Dekorwachsen. Bei stärker beanspruchten Flächen, wie z. Zu beachten ist hier, dass der Farbeindruck sich durch das transparente Finish nochmal leicht verändert. Bevor man das Öl am realen Objekt verwendet, sollte man auf jeden Fall Vorversuche machen.

Denn pigmentierte Öle sind immer eine gewisse Herausforderung in der Praxis. Flächig hab ich das Öl auf Kiefer und Buche getestet, hier funktioniert es sehr gut. Buche Hirnholz hingegen wird durch Öl grundsätzlich sehr viel dunkler, da klappt es auch mit diesem Öl nicht. Das TopOil verarbeitet sich nahezu genauso, wie das Hartwachs-Öl. Wahrscheinlich ist es etwas für Tisch- und Arbeitsplatten optimiert, es ist z.

In der Konsistenz erscheint es mir etwas dünner, als das Hartwachs-Öl. TopOil gibt es nur in matt. Eine so behandelte Oberfläche wirkt wie nichtbehandeltes Holz. Man erkennt keine Oberflächenschicht, was die Natürlichkeit der Holzoberfläche unterstreicht. Für den matten Charakter wird ein Mattierungsmittel eingesetzt. Meine Erfahrung ist, dass solche Oberflächen kratzempfindlicher sein können.

Auch können Bereiche, die man oft handhabt, speckig werden, weil mit der Zeit ein Poliereffekt wirkt. Auch wenn TopOil hier recht gut abschneidet, sollte man die Problematik im Auge behalten. Durch feuchte Reinigung der Oberfläche verschwinden manche Poliereffekte auch wieder.

In dem technischen Merkblatt zu TopOil wird übrigens auch die Lappenmethode erwähnt, wie ich sie schon beim Hartwachs-Öl beschrieben habe dabei dann Aufträge.

Bei der Lappenmethode hab ich den Eindruck, dass die Oberfläche nicht so matt ist, eher ein ganz klein wenig seidenglanz bekommt.

Wenn mit Pinsel gearbeitet wird, dann wirklich dünn mit feinem Pinsel arbeiten. Nach kurzer Einwirkzeit kann man mit einem Pinsel die Schicht nochmal sauber verteilen und egalisieren.

Im Gegenlicht sieht man gut, ob die aufgetragene Schicht sauber verteilt ist. Eine Abnahme des Überstandes ist nicht nötig und zur Erlangung einer bestimmten Schichtdicke auch eher hinderlich.

Ist der erste Auftrag getrocknet, fühlt man mal mit der flachen Hand über die Oberfläche. Haben sich Holzfasern aufgestellt und ist damit eine gewisse Rauheit enstanden, glättet man sanft mit einem Schleifvlies oder ganz feinem Schleifpapier Korn Es geht nur darum, ein paar Holzfasern zu kappen, aber nicht das Produkt wieder runterzuschleifen.

Nach allen weiteren Aufträgen ist in der Regel kein Zwischenschliff mehr nötig. Schrankinnenteile sind ja immer etwas problematisch, wenn man diese ölt. Das liegt daran, dass Öle monatelang noch gut Sauerstoff brauchen, um gänzlich auszuhärten. Fehlt dieser Sauerstoff, kann es zu Geruchsbildung kommen.

Osmo empfiehlt hier, Schrankinnenteile nur einmal dünn mit Lappen zu behandeln. Diese dünne Oberflächenschicht sollte relativ schnell durchhärten und dann keine Geruchsprobleme mehr verursachen. Osmo TopOil feuert auf vielen Hölzern relativ wenig an. Für Anwendungsfälle, wo wenig Anfeuerung gewünscht ist, wäre dieses Öl ein Kandidat. Damit macht man den ersten Anstrich. Der zweite Anstrich dann mit TopOil pur. Hier zeigt sich übrigens, dass die Basis der meisten Osmo-Produkte sehr ähnlich ist.

Gegenüber klassischen Ölen zieht Topoil sehr wenig in die Holzoberfläche ein, wirkt also vor allem als Oberflächenschicht. Je nach Anwendungsfall hat das Vor- oder Nachteile. Der Verbrauch ist damit auch sehr gering. Osmo Klarwachs ist eigentlich ein Öl mit einem geringen Wachsanteil. Es ist recht dünnflüssig, ähnlich wie Wasser. Anders als bei vielen anderen Osmo-Produkten, ist dies ein Öl, welches recht tief ins Holz eindringt und keine Schicht auf der Oberfläche bildet.

Es muss also nach einer Einwirkzeit von etwa 30 Minuten komplett von der Oberfläche abgewischt werden. Es dringt recht tief ins Holz ein und feuert dementsprechend auch stärker an. Das Produkt hat aber relativ wenig Gelbfärbung.

Die Verarbeitung ist relativ gutmütig, man kann kaum was verkehrt machen. Trotzdem sollte man nicht vergessen, den Überstand abzuwischen. Die absperrende Wirkung, wie man sie von anderen Osmo-Produkten kennt Topoil, Hartwachsöl, Dekorwachs, Landhausfarbe , ist hier nicht so vorhanden. Hat man also sehr saugende Materialien, wird auch der zweite und dritte Auftrag noch weggesaugt.

Der Dekorwachs ist ganz ähnlich wie eine Farbe oder ein Lack. Man kann ihn mit einem Pinsel dünn auftragen, um Hölzer farbig zu gestalten. Man kann aber auch mit einem Tuch dünn auftragen und erreicht damit ganz dünne Schichten, durch die die Holzmaserung gut hindurchtritt. Poliert man etwa 4 Schichten auf, hat man deckenden Charakter.

Man kann also mit den deckenden Dekorwachsen je nach Auftrag auch lasurähnliche Oberflächen erreichen. Daneben gibt es noch die transparenten Dekorwachse, die dann auch dicker aufgetragen noch gut durchscheinend sind. Auch kann man deckende Dekorwachse mit farblosem Dekorwachs auf transparenter abstimmen.

Wer hoch beanspruchbare Flächen will, sollte Osmo-Hartwachsöl oder Osmo Topoil nachträglich auftragen. Dieses wirkt dann wie ein Lack und siedelt sich über dem Dekorwachs als zähelastische Schicht an. Auch eine letzte Schicht mit Osmo Dekorwachs farblos wäre möglich. Weil das Dekorwachs keine Mattierungsmittel beinhaltet, lässt sich durch nachträgliches Topoil oder Hartwachsöl der Glanzgrad anpassen.

Umgedreht geht es auch: Dem Topoil oder Hartwachsöl z. Gut bewährt hat sich auch, den ersten Auftrag zu pinseln, nach Trockung zwischenzuschleifen und dann Aufträge dünn mit Ballen oder Tuch aufzutragen. Das bringt recht gute Oberflächen. Eine weitere Arbeitstechnik ist, den Dekorwachs dünn mit Lappen oder Pinsel aufzutragen und nach einer gewissen Einzugszeit nochmal mit Lappen zu egalisieren. Der farblose Dekorwachs lässt sich auch wie ein Öl als Alleinbehandlung für Holzoberflächen verwenden.

Für normal beanspruchte Oberfläche reicht dazu ein dünner Pinselauftrag, den man nach etwa Minuten mit Lappen abreibt. Dünn auftragen und Überstand nach kurzer Zeit komplett abwischen. Es geht nur darum, das Holz etwas abzusperren. Nach Trocknung und leichtem Anschliff, kann man mit farbigen Wachsen weiterarbeiten.

Sie lässt sich aber auch beliebig für den Innenbereich einsetzen, weil keine bedenklichen Chemikalien enthalten sind. Sie ist auch für Kinderspielzeug freigegeben. Landhausfarbe zieht wegen der Dünnflüssigkeit sehr gut ins Holz ein und hat hohe Deckkraft. Gerade die starke Deckkraft bei geringsten Schichtdicken ist ein herausragendes Merkmal. Man kann Landhausfarbe im Innenbereich auch kombinieren, z.

Zieht Landhausfarbe beim ersten Anstrich ins Holz ein, ist die Oberfläche matt. Werden weitere Anstriche aufgebracht, ensteht seidenglanz und Schichtbildung. Landhausfarbe verankert sich sehr gut im Holzuntergrund und blättert nicht ab. Landhausfarbe ist damit auch sehr einfach renovierbar: Auch sie schuppt oder blättert nicht ab und geht einen guten Verbund mit dem Holz ein.

Wegen der guten Deckkraft genügen 2 Anstriche, für höhere Anforderungen macht man besser 3 Anstriche. Weil diese Imprägnierung biozidhaltig ist, sollte man gut abwägen, ob es im konkreten Fall nötig ist. Es könnte sein, dass wegen dem geringen Unterschied zur Landhausfarbe die Produktpalette reduziert wurde. Ist das Holz recht saugfähig abgewittertes Holz , so wird der erste Auftrag fast vollständig aufgesogen und es bleibt eine eher matte Oberfläche mit kaum Schichtbildung.

Handelt es sich um weniger saugfähiges Holz, hinterlässt ein erster Auftrag schon eine deutliche Schicht auf dem Holz. Spätestens der zweite Auftrag - falls man den macht - hinterlässt dann in jedem Fall eine Schicht in Seidenglanz.

Von der Konsistenz ist sie ölig-flüssig und zieht recht gut ins Holz ein. Insofern wäre ich vorsichtig bei diesem Anwendungsfall. Wenn überhaupt, dann sollte man hier öfters pinseln, um eine gewisse Schichtdicke zu erreichen. Schwierig ist die Veränderung der Glanzeigenschaft: Auf rohem Holz zieht die Lasur an vielen Stellen vollständig ins Holz ein und hinterlässt eine matte Oberfläche. An harzreichen Stellen oder überall dort, wo man dicker oder mehrfach aufträgt, entsteht eine glänzende Oberfläche.

Das führt dann zu einem inhomogenen Aussehen. Pinselt man hingegen überall so oft drüber, dass es glänzt, kann man das wieder egalisieren.

Nach einigen Wochen Bewitterung vermindert sich der Glanz. Wie ist es mit dem Werbeversprechen, nur einmal auftragen zu müssen? Ich bin da sehr skeptisch und ich denke, es ist ein fauler Kompromiss. Natürlich braucht man wesentlich weniger Zeit bei nur einem Anstrich und das Ergebnis ist recht akzeptabel. Aber prinzipbedingt hat Einmalstreichen seine Probleme: Es gibt immer irgendwo Stellen, die man versehentlich nicht ordentlich beschichtet.

Durch weitere Anstriche werden diese dann aber doch überdeckt. Insofern glaube ich, für eine Beschichtung mit guten Schutzeigenschaften braucht es Anstriche. Alles andere ist Werbeversprechen und wer ersehnt sich nicht ein Anstrichsystem, bei dem man nur einmal streichen muss?

Im Innenbereich für hochwertige Oberflächen kann man die Einmal-Lasur übrigens auch wieder dünn mit Lappen auftragen. Oder man trägt sie mit Pinsel auf und nimmt dann den Überstand mit einem Lappen wieder ab. Man arbeitet so, dass man eine hauchdünne Schicht mit dem Lappen aufbringt.

So eine Schicht kann man sehr schön homogen hinbekommen, braucht natürlich entsprechend viele Schichten. Es ist nicht untypisch Schichten aufzupolieren. Von der Konsistenz ist es wie ein normales lösemittelhaltiges Öl und kann auch genauso verwendet werden.

Es zieht gut ins Holz ein und der Überstand kann nach Minuten abgenommen werden. Klar-Öl-Lasur kann aber auch schichtbildend eingesetzt werden.

Nach Aufträgen entsteht so ein leicht glänzender Anstrich. Das gibt zusätzlichen Schutz oder kann zur nachträglichen Pflege als "Abwitterungsschicht" genutzt werden. Klar-Öl-Lasur gibt es in farblos, Eiche hell, Fichte hell.

Ganz ähnlich, wie andere farblose oder wenig pigmentierte Öle. Livos ist ein Urgestein, wenn es um Naturfarben geht. Mitunter wird auch vom "weltweit ältesten Hersteller umwelt- und humanverträglicher Farben und Lacke aus nachwachsenden Rohstoffen" gesprochen.

Livos hat eine unglaublich vielseitige Produktpalette, die einen auch ziemlich verwirren kann. So um die Produkte sind es etwa. Am besten lässt man sich telefonisch beraten, um auch das richtige Produkt für seinen Anwendungsfall auszuwählen. Farbe, Glanz, Licht und Leben. Livos ist ein mittelständiges Unternehmen, waren etwa 55 Mitarbeiter beschäftigt. Mit einem Umsatz von 4 Millionen Euro gehört Livos zu den umsatzstärksten Naturfarbenherstellern.

Hier wurde alles an Inhaltsstoffen weggelassen, was irgendwie problematisch in der Verträglichkeit sein könnte. Warum gibt es dann überhaupt noch das Classic-Sortiment? Es gibt zahlreiche Rezepte, die hochwertige Oberflächen schaffen und anwenderfreundlich sind, die genau diese Inhaltsstoffe brauchen. Cobalttrockner weg, trocknen die Öle nicht so schnell, was je nach Situation problematisch sein kann.

Orangenterpene können gerade bei der Nachpflege Verschmutzungen lösen, was mit Isoaliphaten nicht so gut gelingt. Auch können sie manche Naturharze lösen, die sich mit anderen Lösemitteln nicht lösen lassen. Die Classic-Line kommt zusätzlich Verarbeitern zu Gute, die schon seit vielen Jahren ein Produkt einsetzen und damit entsprechende gesicherte Erfahrungen haben. Wenn auf Lösemittel zurückgegriffen werden muss, setzt Livos vorwiegend auf Isoaliphate. Es ist zwar ein Erdölprodukt, ist aber für die meisten Menschen gut verträglich und unproblematisch auf Balsam-Terpentin und Orangenöl als "natürliche Lösemittel" reagieren manche allergisch.

Man findet deshalb z. Typisch für viele Livos-Öle ist der trübe Charakter des flüssigen Produktes, der auf einen kleinen Wachsanteil zurückzuführen ist. Dies macht die Verarbeitung leichter, besonders was die Abnahme des Überstandes und das Einarbeiten angeht. Livos ist im anthroposophischen Umfeld recht beliebt.

In Interviews erfährt man, dass auch die Inhaberin sich mit der Anthroposophie verbunden fühlt. Um in der Vielfalt der Produkte Orientierung zu finden, findet man auf der Livos Homepage hier gute Infos zum richtigen Produkt für den jeweiligen Anwendungszweck: Koimos ist vor allem deshalb interessant, weil hier auf alles verzichtet wurde, was irgendwie problematisch sein könnte: Kein Kobalt und keine Lösemittel. Damit ist es für Chemikalien-Sensible eine interessante Alternative.

Ist das Öl damit genausogut, wie andere Öle? Ich glaub, man muss ein paar Abstriche machen. Zum einen hat das Öl eine recht lange Zeit, bis es trocknet.

Einerseits positiv, weil man sich so Zeit bei der Verarbeitung lassen kann. Für professionelle Anwender kann das aber kritisch sein, hier werden oft schnell härtende Produkte bevorzugt.

Praktische Tests zeigten, dass nach 8 Stunden das Öl auf einer Glasscheibe noch flüssig war, nach 24 Stunden jedoch aufgetrocknet war, dabei jedoch noch recht weich. Belasten würde ich eine Oberfläche frühestens nach Tagen. Endhärte soll nach 4 Wochen gegeben sein. Und hier auch die zweite Einschränkung: Das Öl bleibt auch im ausgehärteten Zustand relativ weich, z.

Das muss nicht nachteilig sein, es scheint aber Anwendungsgebiete zu geben, wo ein härteres Öl beanspruchbarer ist. Erstauftrag erfolgt satt, nach 20 Minuten wird mit Lappen, Pad oder Maschine das Öl einpoliert mechanisch eingearbeitet, womit es in die Holzoberfläche gedrückt wird. Das Öl enthält auch Wachs, weshalb es sich gut auspolieren lässt.

Der Überstand muss dabei völlig aufgenommen oder wegpoliert werden. Im Gegenlicht sollte man auf Schlierenfreiheit prüfen. Nach 16 Stunden erfolgt der nächste Auftrag, Zwischenschliff braucht es lt. Der zweite Auftrag wird ganz sparsam gemacht: Man braucht so nur etwa 1 Teelöffel pro Quadratmeter! Mehr Aufträge sind nicht erforderlich. Das Öl ist damit recht sparsam verarbeitbar, für den ersten Auftrag braucht man ca.

Damit kommt man mit einem Liter ca. Es ist damit auch relativ dickflüssig. Auch dieses Öl enthält etwas Wachs, damit man es besser einpolieren kann. Dies wird hier auch im Merkblatt so angegeben. Jedoch empfiehlt es sich, nach etwa 6 Stunden nochmal ganz wenig Öl einzupolieren. Nach 2 Aufträgen und feinem Schliff z. Man kann natürlich auch klassisch arbeiten: Auftrag, 24 Stunden warten, 2. Auftrag, Überstände jeweils nach Minuten abnehmen.

Das Öl trocknet nicht sonderlich hart aus. Das Livos Kunos Naturöl-Siegel z. Ob dies im konkreten Anwendungsfall eine Relevanz hat, muss man ausprobieren. Die offene Zeit ist recht lang, nach spätestens 1 Stunde sollte der Überstand abgenommen werden. Weil das Öl wegen der Dickflüssigkeit auch langsamer einzieht, ist es sinnvoll, mindestens 30 Minuten einwirken zu lassen. Eigene Erfahrungen liegen nicht vor. Die farbigen Varianten sind wohl stärker färbend, als z.

Ein Finish mit Naturöl-Siegel ist möglich und sinnvoll, weil dieses beanspruchbarer ist. Objektöle sind für den Einsatz in öffentlichen Gebäuden optimiert: Sie sollen schnell verarbeitet werden können und gut beanspruchbar sein.

Ein dünner Testauftrag auf einer Glasplatte zeigte, das der getrocknete Film sehr hart ist. Kunos Objektöl zieht gut ins Holz ein und sättigt oft schon beim ersten Auftrag sehr gut. Man lässt Minuten einziehen und nimmt den Überstand dann ab. Für höchste Ansprüche kann man auch mit Maschine und Pad den Überstand einmassieren. Auch ein Schwingschleifer mit Schleifvlies kann dafür genutzt werden der wird durch Öl meist versaut und sollte dann nur noch für solche Zwecke verwendet werden.

Wenn man nicht einmassiert, kann der erste Auftrag auch ruhig Minuten stehenbleiben. Es ist damit recht sparsam im Verbrauch.

Lässt man es Minuten einziehen, kommt man auf die doppelte Menge. Ein zweiter Auftrag kann bereits nach 12 Stunden gemacht werden. Wieder nach Minuten einpadden oder mit Lappen einpolieren. Man braucht nur noch 11ml pro qm an Öl. Gut funktioniert hier aber auch, einfach nur noch dünn mit Lappen aufpolieren und nach Minuten nochmal endpolieren. Der dritte Auftrag - nach 24 Stunden - braucht dann wirklich nur noch kleinste Mengen.

Livos gibt 4ml pro Quadratmeter an, was etwa 1 Teelöffel ist. Auf Böden wird es tröpfenweise mit Maschine einpoliert, auf Möbeln kann man dünnst mit Lappen aufpolieren und nach wenigen Minuten nochmal endpolieren. Viele Öle behalten ihre ölige Eigenschaft, bis der Polymerisationsprozess einsetzt, also typischerweise Stunden.

Bei Livos Objektöl ist dies anders: Es dickt stark ein, wenn das Lösemittel verdunstet. Gleichzeitig sorgt ein minimaler Wachszusatz für eine bessere Abnahme des Überstandes. Für die Verarbeitung bedeutet das:. Bei Schichtbildung hin zu Seidenglanz sollte man dran denken, dass solche Oberflächen empfindlicher sind. Einerseits fallen Kratzer schneller auf, andererseits kann Feuchtigkeit zu matten Flecken führen. Hier experimentiert man am besten, um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Wer keine Schichtbildung will, muss den noch gut flüssigen Überstand abnehmen und die Oberfläche gänzlich trocken reiben. Ist der Überstand schon zäh geworden, gelingt einem das nicht mehr, da bräuchte es nochmal frisches Öl.

Weil sich Inhaltsstoffe absetzen, muss das Öl immer gut aufgerührt oder aufgeschüttelt werden. An Lösemitteln enthält es Isoaliphate und ganz wenig Orangenöl.

Die Anfeuerung ist deutlich und kann über die Einwirkzeit des ersten Auftrages ein klein wenig variiert werden. Bei dünnen Furnieren gilt besonders, den ersten Auftrag nur recht kurz einziehen zu lassen 5 Minuten. Das Objektöl unterscheidet sich stark vom Objektöl Historisch gesehen ist das schon länger am Markt, das kam glaube ich so um herum.

Dieses Öl ist aus der Livos Neutral Serie. Hier werden also noch mehr Stoffe weggelassen, auf die man evtl. Der fehlende Cobalt-Trockner hat den kleinen Nachteil, dass es etwas langsamer trocknet, als das Kunos Naturölsiegel oder das Kunos Objektöl Das Öl ist relativ dick eingestellt und zieht so auch recht verhalten ins Holz ein.

Das ist dann günstig, wenn Hölzer durch tief einziehende Öle eher fleckig und unruhig werden. Trotzdem ist die Anfeuerung recht gut. Bei einem Produkt habe ich jahrelang das Kunos Naturölsiegel verwendet. Hier führte die Umstellung auf Kunos Objektöl zu einem wesentlich entspannteren Arbeiten, weil dieses nicht so schnell in die Hirnholzflächen einzieht und so weniger zu Fleckenbildung neigt. Die Verarbeitung ist Livos-typisch.

Es lässt sich sehr gut einpolieren. Nach Aufträgen hat man einen Seidenglanz. Den ersten Auftrag lässt man noch 20 Minuten einziehen, ehe man den Überstand abnimmt. Nach Trocknung 24 h ist das Holz schon gut gesperrt. Bei allen weiteren Aufträgen zieht nahezu kein Öl mehr ein, weshalb man hier nicht mehr dick mit Pinsel auftragen braucht, sondern eher direkt dünn mit Lappen einpoliert.

Eine dünn aufpolierte Ölschicht muss auch recht zügig auspoliert werden, weil sie sehr schnell trocknet und dann klebrig wird. Falls einem das mal passiert, einfach nochmal frisch Öl aufpolieren. Auftrag braucht man so wirklich extrem wenig Öl. Der Hersteller empfiehlt zur Nachpflege das Kunos Möbelöl.

Es ist dem Objektöl recht ähnlich, jedoch dünner eingestellt, was zur Nachpflege etwas günstiger ist. Grundsätzlich kann man aber auch direkt mit Objektöl nachpflegen, evtl. Kann man machen, muss man aber nicht. Für Kinderspielzeug DIN Ein Öl optimiert für Arbeitsplatten, aber auch für den Badbereich oder Fensterbänke. Das lässt vermuten, dass es mit Wasserbelastungen gut fertig wird. Von der Farbe leicht bräunlich-rot und trüb. Es enthält auch Wachse, was das einpolieren angenehm macht.

Vom Arbeitsplattenöl gibt es ab etwa eine neue Abmischung ab Charge Die recht kurze Einzugszeit von 3 Minuten ist jetzt wieder eher typisch bei 20 Minuten angesiedelt. Von der Verarbeitung ist es ganz ähnlich, wie das Kunos Objektöl oder das Kunos Naturölsiegel Den zweiten und dritten Auftrag poliert man am besten direkt dünn mit Lappen auf.

Dabei dann den evtl. Man kann auch mit ganz leicht öligem Lappen eine hauchdünne Schicht aufbringen. Dies aber wirklich ganz dünn. Der Zweitanstrich darf schon nach 12 Stunden erfolgen, alle weiteren Aufträge nach 24 Stunden. In der Regel reichen 3 Aufträge aus. Die vollständige Belastbarkeit ist nach 4 Wochen erreicht, das ist typisch für Öle.

Wenn es nicht anders geht, kann man Öle aber auch vorher belasten, muss dann nur früher mal nachpflegen. Zur Nachpflege reibt man einfach mit einem Tuch einen neuen dünnen Film auf die saubere und trockene Oberfläche. Der Eigengeruch ist gering. Die Endhärte ist recht hoch, was der Glasscheibentest zeigte. Mit 1 Liter kommt man etwa qm weit bei 3 Aufträgen. Bei der Nachpflege braucht es nur sehr geringe Mengen von vielleicht ein Teelöffel pro qm.

Für Kinerspielzeug nach Din EN geeignet. Warum so hat Livos so viele verschiedene Öle, gibt es nicht ein Universalöl? Damit lässt sich alles machen: Bei sehr dünnen Furnieren muss man vorsichtig sein, aber auch hier verhält es sich gegenüber vielen tief einziehenden Ölen recht gutmütig. Auch kann man hier durch kurze Einzugszeiten noch Einfluss nehmen. Allerdings ist dieses Öl aus der Classic-Serie, also nicht optimiert für Chemikaliensensible. Das betrifft die Verarbeitung, nicht die spätere Nutzung.

Wer ein Öl aus der Neutral-Serie braucht, sollte besser auf Kunos Möbelöl oder Kunos Objektöl ausweichen, welche auch recht universell sind. Das Naturöl-Siegel gibt es farblos oder pigmentiert in unterschiedlichen Farben. Das farblose Öl scheint sich kaum vom Kunos Objektöl zu unterscheiden - die Merkblätter sind in allen Punkten identisch, auch was die Zusammensetzung lt. Der Preis ist ebenso identisch und in der Verarbeitung sind mir auch keine Unterschiede aufgefallen. Insofern gilt für dieses Öl alles, was ich zum Objektöl geschrieben habe.

Mit den farbig pigmentierten Ölen kann je nach Holz eine gute Einfärbung gelingen. Hier sollte man aber auf jeden Fall Vorversuche machen. Damit die Einfärbung gelingt, sollte es rohes Holz sein, welches noch nicht geölt ist.

Nur so können die Farbpigmente ins Holz einziehen. Auch MDF lässt sich farblich behandeln. Es wird damit schwarz lasierend behandelt - einerseits eine gute schwarze Einfärbung, andererseits sieht man noch Holzfasern hindurch.

Ich fand das recht interessant und brauchbar nach zweimaliger Behandlung. Bei farbiger Behandlung kann man mit Schichtbildung zu deckenderen Ergebnissen kommen. Hierzu beim Abwischen des Öles nicht mit absolut trockenem Lappen nachwischen. Der Lappen wird ja beim abwischen ölig. Mit diesen öligen Bereichen wischt man dann über die Fläche, so dass man einen hauchdünnen Ölfilm stehen lässt.

Hölzer, die wegen zu kleiner Poren Farbe nur schwer annehmen, schleift man am besten auch nicht so fein. Ein Test auf Buche hat z. Schleift man hingegen nur bis , wird Farbe gut angenommen. Kunos Naturölsiegel benutze ich besonders gerne für kleine hochwertige Holzgegenstände, die eine feine seidenglänzende Oberfläche bekommen sollen. Ist dem Kunos Objektöl recht ähnlich, nur wesentlich dünner eingestellt. Von der Verarbeitung gilt alles, was ich beim Objektöl geschrieben habe.

Es ist aus der Serie Neutral, also für Chemikaliensensible geeignet. Für Kinderspielzeug nach DIN Es ist etwas weniger harzreich und damit weniger schichtbildend. Beim abwischen spürt man, dass es nicht ganz so eindickt und auch nicht so klebrig wird, wenn man länger wartet. Man kann jedoch mit allen 3 Ölen Schichtbildung auch vermeiden, in dem man frühzeitig und gründlich abwischt.

Getrocknet ist es ebenso recht hart, was der Auftrag auf einer Glasplatte zeigte. Preislich ist es jedoch etwas günstiger Ardvos kostete 19,00 Euro pro 0,75 Liter, Kunos Natursiegel hingegen 26,40 Euro. Auch die Grundbestandteile aus der Volldeklaration sind nahezu identisch. Nach Minuten wird der Überstand abgenommen. Mitunter reicht auch, den zweiten Auftrag nur noch dünn aufzupolieren. Denn das Öl sättigt schon sehr gut beim ersten Auftrag.

Für Multiplex und Furniere wird es nicht empfohlen, geht aber meiner Erfahrung nach, wenn man nicht zu lange einziehen lässt Minuten. Ebenso wird es nicht für gebeizte Hölzer empfohlen.

Diese Einschränkung findet man beim Kunos nicht. Dies vermutlich deshalb, weil man bei gebeiztem Holz eher schichtbildend arbeiten sollte. Ein recht dünnflüssiges Öl, was tief und schnell eindringt. Das Öl soll vor allem das Holz imprägnieren, ist hingegen auf der Oberfläche nicht sehr beanspruchbar.

Überstand wird öltypisch nach Minuten abgenommen. Nach 24 Stunden kann ein zweiter Auftrag erfolgen. Ich denke, in den meisten Anwendungsfällen, ist Dubno von den Eigenschaften mit einem Standard-Halböl vergleichbar, also Leinöl-Firnis 1: Schaut man sich die Volldeklaration von Dubno an, ist auch genau das drin: Es ist neutraler in der Farbe, neigt nicht so zum gelblichen.

Auch ist es geruchlich milder, als Leinöl. Hier wurde auch auf Orangenöl verzichtet, nur Isoaliphate sind als Lösemittel im Einsatz kein allergenes Risiko. Darix ist ganz ähnlich, wie ein eingefärbtes Öl. Es kann so verarbeitet werden, dass der Überstand genau wie beim Ölen, komplett abgenommen wird. Man kann jedoch auch dünn schichtbildend arbeiten, um mehr Färbung zu erzielen. Weil es getrocknet recht hart wird, ist diese Schicht beanspruchbar und nicht klebrig.

Dies bietet sich bei vielen pigmentierten Ölen an, um die Pigmente vor Abrieb zu schützen. Wie andere Lasuren und farbige Öle, die vor allem im Holz wirken sollen, kommt es hier ganz stark auf die Beschaffenheit des Holzes an. Dichte Hölzer können kaum Pigmente aufnehmen. Auch vom Schliff hängt viel ab - feinere Schliffe verhindern die Aufnahme von Pigmenten. Auch von der Farbe des Holzes hängt das Endergebnis ab. Insofern sind die im Merblatt angegebenen Farben nur ganz grobe Richtschnur, es kann im konkreten Fall ganz anders aussehen.

Im direkten Vergleich zur Lasur der Firma Natural: Natural ist dünnflüssiger und zieht mehr ins Holz ein. Sie färbt so etwas stärker im Holz. Man kann den Überstand vollständig abnehmen und es bleibt eine gute Färbung.

Wischt man Darix vollständig ab, bleibt nur wenig Färbung. So erreicht man mit Darix eine satte Färbung. Je nach Lasur - man muss seine Arbeitsgewohnheiten anpassen. Verarbeitet wird ähnlich, wie bei einem Öl: Sparsamer Auftrag, Minuten einziehen lassen. Danach egalisiert man den Überstand mit einem Lappen oder relativ trockenem Pinsel. Dieser Arbeitsgang ist kritisch: Reibt man die Oberfläche recht trocken, bleibt wenig Färbung zurück. Bleibt die Oberfläche zu feucht, kann es zu Trocknungsstörungen kommen oder die Oberfläche wirkt uneinheitlich.

Hier sollte man Versuche machen. Ich tendiere hier eher dazu, sehr dünn zu arbeiten. Es wird ja sowieso kaum noch was vom Holz aufgenommen und man arbeitet so extrem sparsam. Mitunter kann ein Auftrag bereits ausreichen. Diese hinterlassen eine gewisse Schutzschicht über den Pigmenten. Oder man arbeitet mit Bivos Öl-Wachs weiter. Beide Lasuren sind sich von der Verarbeitung sehr ähnlich, wobei die Spielzeuglasur vor allem buntere Farben zur Verfügung stellt. Lanon ist auch etwas dickflüssiger und führt bei Pinselauftrag so zu etwas mehr Schichtdicke.

Es handelt sich hierbei um schichtbildende Lasuren und je nach Schichtdicke wird die Fläche mehr oder weniger stark eingefärbt. Man kann die Lasur sowohl mit einem Lappen dünn aufpolieren oder aber mit Pinsel dünn auftragen. Mit diesen Lasuren lassen sich grundsätzlich sehr feine und makellose Oberflächen aufbauen, besonders wenn man einige dünne Schichten mit einem Lappen aufpoliert.

Man kann so durchaus Schichten aufbringen, was natürlich entsprechend Zeit braucht und damit aufwändig ist. Um diesen Prozess zu beschleunigen, kann man auch die erste Schicht mit Pinsel auftragen, um dann nach glättendem Zwischenschliff nochmal Schichten aufzupolieren. Für nicht so anspruchsvolle Oberflächen kann man natürlich auch Schichten mit Pinsel aufbringen. Wenn gepinselt wird, sollte man nach Minuten die Oberfläche mit einem fast trockenen Pinsel nochmal glätten.

Oder man glättet die Überstände mit einem Lappen. Grundsätzlich gilt bei Lasuren: Hier zählt vor allem die Erfahrung, um gute Oberflächen zu erzielen. Je nach Anwendungsfall braucht es schon einiges an Übung, um gute Oberflächen hinzubekommen.

Auf jeden Fall sollte man erstmal an Probestücken üben, um ein Gefühl für die Lasur zu bekommen. Normalerweise wird vor Auftrag von Kaldet Lasur das Holz erstmal grundiert. Auskunft von Livos kann man im Innenbereich auch direkt ohne Grundierung arbeiten. Die farblichen Ergebnisse können mit oder ohne Grundierung stark variieren. Auch hängt einiges davon ab, wie fein man geschliffen hat.

Dies kann auch sinnvoll sein, um die Haptik etwas zu verändern: Die Finger gleiten auf der Lasuroberfläche nicht sonderlich gut. Mit Öl als Finish wird das schon etwas besser. Allerdings sollte man berücksichtigen, dass so ein Finish den Farbeindruck verändern kann. Die Lasuren werden nach guter Durchtrocknung relativ hart, ähnlich wie das Objektöl oder das Naturölsiegel.

Die Kaldet Lasur ist für Kinderspielzeug geeignet und geprüft, bei der Lanon Spielzeuglasur gilt das selbstredend natürlich auch. Auro ist neben Livos ebenfalls schon recht lange mit Naturfarben am Markt. Er ist auch heute noch im Vorstand der Auro Aktiengesellschaft. Auro ist ein mittelständiges Unternehmen mit etwa 50 Beschäftigten. In den letzten Jahren wurden viele Produkte auf Wasserbasis eingeführt, um Lösemittel zu reduzieren. Dieser Übergang ist nicht immer problemlos. Nach meinen Erfahrungen lassen sich manche wasserbasierten Produkte wesentlich schlechter verarbeiten und bringen ungünstige Ergebnisse.

Auf der anderen Seite muss man sehen: Wenn es einem mit etwas Erfahrung gelingt, auch diese Produkte auf Wasserbasis gut zu verarbeiten, ist es ökologisch gesehen ein riesen Fortschritt. Die Entwicklung wird auch eindeutig weiter in diese Richtung gehen.

Auro verzichtet konsequenz auf alle petrochemischen Rohstoffe. Als Lösemittel - wenn nötig - wird meist Orangenöl eingesetzt.

Für das Verständnis von Auro handelt es sich nicht um Naturfarben, wenn auf petrochemische Rohstoffe wie Isoparaffine oder Isoaliphate zurückgegriffen wird.

Auro ist im anthroposophischen Umfeld recht beliebt. Bei Referenzprojekten findet man z. Etwas flüssiger als hartgewordener Honig - also cremig-pastös. Enthält Natur-Öle und Wachse. Trägt sich superleicht auf und kann auch leicht poliert werden. Muss vor Aushärtung nach etwa 1 Stunde poliert werden. Zu diesem Zeitpunkt ist der Wachs noch weich. Mit Lappen oder Bürste glättet man nochmal die Oberfläche und nimmt überschüssigen Wachs ab. Denn es soll keine dicke Wachsschicht verbleiben, sondern lediglich die Unebenheiten der Oberfläche gefüllt werden.

Wenn eine Oberfläche schon sehr gut mit Öl oder Wachs imprägniert ist, reicht ein dünnster Auftrag ohne späterem nachpolieren. Neigt nicht zum kleben während der Verarbeitung. Die Oberfläche wird recht hart und ist gut beanspruchbar. Mein Lieblingswachs, wenn es um beanspruchbare Oberflächen geht.

Kann bei einfacher Beanspruchung auch direkt auf's rohe Holz aufgetragen werden. Weil im Produkt auch Öle sind, wird die Oberfläche weniger anfällig gegen Feuchtigkeit. Bei reinen Wachsprodukten, die pur auf eine Holzoberfläche aufgetragen werden, ist dies nicht so. Nach 24 Stunden schon recht trocken, fühlt sich aber noch stumpf an. Nach Tagen schon wesentlich besser durchgetrocknet. Endgültige Härte erst nach Wochen. Wachs in der Dose neigt sehr schnell zu Hautbildung.

Oberfläche in der Dose immer schön glatt streichen und ein Stück passend ausgeschnittene Plastikfolie drauf legen. Das verhindert die Hautbildung, weil kein Sauerstoff mehr dran kommt. Ist ein lösemittelfreies Öl.

Neben Leinöl ist noch Tungöl und Distelöl enthalten, ansonsten nur noch die üblichen Trockenstoffe. Harze findet man in diesem Öl nicht, also kein Kolophonium, Dammar oder ähnliches.

Dies kann ein Vorteil sein für die, die auf Kolophonium allergisch reagieren. Das Öl ist recht dickflüssig, das Einzugsverhalten scheint mir etwas zurückhaltender, als beim Auro PurSolid. Ansonsten ähnelt es aber dem Auro PurSolid sehr stark, auch was den speziellen Geruch angeht. Das Öl hat eine offene Zeit von 30 Minuten. Danach muss wie gewohnt der Überstand abgenommen werden, was sehr gut geht, weil das Öl nicht zum kleben neigt. Man sollte aber aufpassen, es nicht zu lange einziehen zu lassen.

Mir ist es schon passiert, dass nach 60 Minuten eine oberflächliche Polymerisation einsetzte und der Überstand nur noch schwer entfernbar war. Bei Sonneneinstrahlung kann das sehr viel schneller gehen. Einmalöl nennt es sich, weil bereits ein Ölauftrag reichen soll. Für viele Anwendungsfälle wird das bestimmt funktionieren, wenn man natürlich sehr gut beanspruchbare Flächen haben will, sollte man mehrfach ölen. Ich öle in der Regel ein zweites mal nach, weil durch das einziehende Öl die Oberfläche ausmagert.

Nach 24 Stunden ist es aber bereits schwach belastbar. Längere Trockenzeiten können sich jedoch auch vorteilhaft auf das Endergebnis auswirken. Hierbei handelt es sich um ein lösemittelfreies Öl für beanspruchte Flächen. Harze werden keine verwendet, was für Allergiker interessant sein könnte. Es hat eine mittlere bis etwas dickflüssige Konsistenz und ist dem Auro Einmalöl sehr ähnlich, auch was die Inhaltsstoffe angeht.

Die offene Zeit ist recht lang - 30 Minuten werden angegeben, aber auch 1 Stunde sind bei Temperaturen um 20 Grad nach meinen Erfahrungen kein Problem. Wenn das Öl jedoch oberflächlich zu trocknen beginnt, wird das Entfernen des Überstandes zum Problem. Weil hier schon ein echter Polymerisationsprozess eingesetzt hat, hilft auch kein hinzugeben von frischem Öl. Das Öl zieht trotz seiner etwas dickeren Konsistenz sehr gut ins Holz ein, braucht nur etwas länger dafür.

Hier zeigt sich, dass man nicht sagen kann: Je dünner ein Öl, um so besser zieht es ein. Nach 24 Stunden kann überarbeitet werden, nach Wochen ist die Endhärte erreicht. Es härtet zäh-elastisch aus, ist also nicht auf extreme Härte getrimmt. Das Öl sättigt bereits beim ersten Auftrag das Holz recht gut. Der erste Auftrag sperrte die weitere Aufnahme von Öl fast vollständig, egal ob dieser 10 Minuten oder 60 Minuten lang einwirkte.

Insofern rät auch der Hersteller dazu, den zweiten Auftrag nur noch ganz dünn aufzubringen, z. Durch den dünnen Auftrag erkennt man auch, ob das Öl überhaupt noch saugt.





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