Merkmale und Beispiele der drei großen literarischen Gattungen

Wie kann das Internationale Privatrecht reagieren, wenn ein Staat zerfällt und mit ihm das staatliche Recht? Dieser Frage geht Priv.-Doz. Dr. Nadjma Yassari, Leiterin der Forschungsgruppe zum Familien- und Erbrecht islamischer Länder am Max-Planck-Institut für Privatrecht, am Beispiel Syriens nach.

Schweine- oder Hühnerfleisch aus niedersächsischen Agrarfabriken weist beispielsweise trotz der vergleichsweise hohen Lohnkosten in Deutschland aufgrund des betriebswirtschaftlich hoch effizienten Produktionsverfahrens mit einem hohen maschinellen Einsatz einen niedrigeren Stückkostenpreis auf als afrikanisches Schweine- oder Hühnerfleisch. Doch welche Gesetze ermöglichen es, die Arbeit niederzulegen, ohne die bekannten Konsequenzen fürchten zu müssen?

Rechtschreibung

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Wikipedia unter Association des arts et de la culture. Übersetzung siehe Antonow AN Der Priestermangel zwingt viele Kirchengemeinden, über priesterlose Versammlungen nachzudenken. Besonders für die röm. Das Logo erklärt sich nicht vollständig aus dem in der Presse benutzten vollen Vereinsnamen. Wikipedia unter Senkrechtstart und -landung und Dornier Do Man findet auch die Schreibweise Ademe. Dort auch Hinweise auf frühere Namen der Agentur.

In Kanada gilt die engl. Auf Kunstwerke speialisiertes Auktionshaus, wie z. Wikipedia unter Taxe d'apprentissage. Zugang zu den Auftritten aller deutschen Sektionen: Selbstdarstellung der Ziele des Vereins durch die Sektion München: Eingetragener Verein association de droit allemand. Gemeinnütziger Verein, der Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus fördert; sein über Banken und regionale Beratungsstellen vertriebenes Kernprodukt sind Mikrokredite zur Firmengründung also genau das, was die KfW - jedenfalls bis - den deutschen Existenzgründern oft vorenthält.

Die Zeit vom Man findet auch die Schreibweise Adil. Siehe hierzu auch ANIL. Es gibt auch Ausnahmen, z. Regionaler Ableger des IMC. Wikipedia unter Agence pour la diffusion de l'information technologique.

Wikipedia unter Arme de destruction massive bzw. Genauer ist die dt. Wikipedia, die unter Differential Analyzer auf den Unterschied zwischen den gleich benannten Rechenmaschinen und Rechenalgorithmen eingeht. Sie stellten einen Übergangsschritt zwischen analogen Rechenmaschinen und digitalen Computern dar.

Übersetzung für DDA wird nicht geboten. Organ- und Gewebespende Frankreich. Zum Hintergrund siehe frz. Wikipedia unter Don d'organes bzw. Näheres siehe bei www. Diese Vereinigung erscheint in Verzeichnissen und Listen, ist aber weder in Wikipedia noch in Google wirklich auffindbar. Vielleicht hat sie ihren Namen gewechselt? Wenn Sie etwas darüber wissen, schreiben Sie es uns bitte.

Vielen Dank im Voraus! Zur Namensänderung siehe die Pressemitteilung von AfricaRice. Als neues Kürzel dient manchmal auch AfricaRice.

Frankreich, amtliche Agentur seit Ihre vorläufige Selbstdarstellung auf www. Ein detailliertes Berufsbild gibt die Präfektur der Yvelines.

Historische Dokumente des Vatikans. Zur Universität siehe auch UET. Man findet auch die Schreibweise Ae. Öffentliche Ausschreibung in Frankreich. Wikipedia unter Acte d'engagement. Dieses Dokument gehört in jeden DCE. Näheres hierzu siehe frz. Wikipedia unter Caprine Arthritis-Enzephalitis.

Zweig der internationalen Helsinki Citizens' Assembly. Wikipedia unter Internationaler Helsinki-Verein. Wikipedia unter Association of Caribbean States. Das AEC kann nach Monaten erreicht werden. Zu nach Christus siehe EC. Wikipedia unter Comprehensive Economic and Trade Agreement bzw. Wikipedia unter Comprehensive Economic and Trade Agreement. Zum fracking siehe frz. Wikipedia unter Fracturation hydraulique bzw. Wikipedia unter Hydraulic Fracturing.

Näheres hierzu siehe unter PTCI. Wikipedia unter Europäische Umweltagentur. Diese staatliche Zuwendung ersetzt die frühere AES. Näheres siehe Nuclear Energy Agency in engl. Wikipedia oder Meyers Lexikon online. Vergleiche Internationale Atomenergieorganisation in dt. Es handelt sich um eine Werkstatt für geistig Behinderte. Wikipedia unter Europäische Freihandelsassoziation.

Der Begriff wird in Zusammenhang mit verschiedenen Abkommen verwendet. Wikipedia unter Alimentation en eau potable. Zum durch die Bestrebungen zur Zweisprachigkeit gegebene Verfassungsproblem siehe france3-regions. Diese staatliche Zuwendung wurde ersetzt durch Aeeh. Agentur der Europäischen Union. Wikipedia unter Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit.

Wikipedia unter Europäische Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs. Ehemaliger Arbeitgeberverband Frankreich, aufgelöst Wikipedia unter Accueil familial. Zum betreuten Wohnen in Familien siehe frz.

Werden ausgezahlt von der regionalen Caisse d'allocations familiales CAF. Wikipedia unter Allocations familiales. Wikipedia unter Autofocus sowie dt. Unter diesem Schlagwort wird in Frankreich ein dem deutschen Lehrlingssystem nachempfundenes System diskutiert und teilweise bereits angewendet, bei dem praktische Arbeit im Betrieb und theoretische Ausbildung in einer Art Berufsschule einander abwechseln.

Wikipedia unter Adoption France. Mit der gerichtlichen Durchsetzung der Freilassung des Orang-Utan-Weibchens Sandra in Argentinien landete der Verein einen ebenso spektakulären wie umstrittenen juristischen Erfolg.

Zu den Hauptstädten der Artenvielfalt siehe ec. Frankreich, Marokko und andere. Name oder Namensbestandteil vieler ähnlicher Einrichtungen.

Bezeichnung überregionaler Einrichtungen der zwei Regionen. Wikipedia unter Analyse factorielle des correspondances bzw. Firmiert in den englischsprachigen Landesteilen als Canadian Cat Association. Dieser Name könnte im Buch von Etiemble, Parlez-vous franglais? Verein der Liebhaber des Buntbarsches Cichlid mit wissenschaftlichem Anspruch. Wikipedia unter Association France Cichlid. Zum Buntbarsch siehe dt. Das erste Wort ist englisch und die beiden anderen franglesisch.

Gemeinnütziger Verein für Sicherheit in der Seeschifffahrt. Wikipedia unter Analyse discriminante bzw. Wikipedia unter Automate fini bzw. Wikipedia unter Deterministischer endlicher Automat.

Man findet auch die Schreibweise Afdas. Häufige Anzeige für Ausbildungsveranstaltungen: Kostenlos herunterzuladen von www. Man findet auch die Schreibweise Afdiag. Wikipedia unter Gluten bzw. Vertretung der im Ausland lebenden Franzosen. Man findet auch die Schreibweise Afep. Vertretung der Studenten vor Ämtern und Institutionen, Schutz und Verteidigung der Rechte der Studenten, diverse praktische Dienstleistungen für Studenten eigene Mensa, Veranstaltungen, Kautionsvorschuss für wohnungssuchende Studenten.

Der Verein kämpft um Entschädigungen für die Opfer verunreinigter Blutspenden. Es gibt bereits einen Ableger des Vereins in Freising. Holding aller Beteiligungen der nordfranzösischen Familie Mulliez. Wikipedia unter Association familiale Mulliez bzw. Wikipedia unter Association Familiale Mulliez.

Zum Fach siehe frz. Wikipedia unter Myopathie bzw. Zur AFM siehe frz. Zusammenschluss vieler wissenschaftlicher Einrichtungen und Unternehmen zur Förderung und Interessenvertretung der frz. Wikipedia unter Analyse factorielle multiple bzw. Wikipedia unter Multiple factor analysis. Bescheinigung für einen Anwalt, dass seine Aufgabe vor Gericht erledigt ist. Begriff aus der Kolonialzeit. Wikipedia unter Endlicher Automat. Domain-Vergabestelle Frankreich samt Überseegebieten.

Publikationstitel, angeboten auf boutique. Wikipedia unter Agence France-Presse. Man findet auch die Schreibweise afpa. Siehe die Selbstvorstellung unter afpa. Die Selbstdarstellung des Vereins unter http: Man findet auch die Schreibweise Afr.

Wikipedia unter Centre du riz pour l'Afrique. Zur Höhle von Lascaux siehe lemoniteur. Wird heute eher mit ANSM abgekürzt. Berufsaus- und -weiterbildung Frankreich. Unter alternance ist hier der berufsbegleitende Schulbesuch während der Lehrzeit ähnlich wie in Deutschland zu verstehen, wo Arbeits- und Schulzeiten abwechseln alternent. Firmenseitig kann es sich um verschiedene Formen des Berufseinstiegs handeln, z.

Wikipedia unter Formation par alternance. Dieses Ausbildungssystem wird auch oft formation en alternance genannt. Man findet auch die Schreibweisen A. Paritäre Organisation in Frankreich. Les maisons de retraite. Wikipedia unter Internationales Geophysikalisches Jahr. Die von manchen Wörterbüchern für cadre vorgeschlagene Übersetzung leitender Angestellter ist - jedenfalls für Deutschland - falsch. Jeder kleine Gruppenchef oder auch nur übertariflich Bezahlte gilt in Frankreich meist als cadre.

Das ist nach unten viel weiter gefasst als der leitende Angestellte in Deutschland. Justiz und Finanzen Frankreich. Wikipedia unter Assurance garantie des salaires. Ehemaliger Rennstall - Der Name kam vom Firmensitz in F Gonfaron. Wikipedia unter Automobiles Gonfaronnaises Sportives. Unter dieser Bezeichnung kann sich alles Mögliche verbergen, von der Krankenhausputzfrau bis zum Krankenhausnachtportier.

Sicher ist nur, dass die Person nur eine bestimmte Sache gelernt hat und nur für diese einsetzbar im Krankenhausbereich ist. Wikipedia unter International Academy of Astronautics Logo: Wikipedia unter International Academy of Astronautics. Internationale Vereinigung der Freunde des nicht abgekürzten Wortes.

Wikipedia unter Internationale Energieagentur. Internationale Atomenergiebehörde, Internationale Atomenergieorganisation. Wikipedia unter AIEA bzw. Bei den Mitgliedstaaten handele es sich um Rechtsstaaten, welche allen Rechtsuchenden den Zugang zum Recht über die staatliche Gerichtsbarkeit eröffnen und garantieren.

Es sei Aufgabe der Mitgliedstaaten, den Zugang zum Recht für alle sicherzustellen und durch die entsprechende Ausstattung der Gerichte dafür zu sorgen, dass der Zugang auch für ausländische Investoren gangbar ist.

Auch die Unabhängigkeit der Richter in einem Sondergericht sei fraglich. Der Deutsche Richterbund forderte den deutschen und den europäischen Gesetzgeber des Weiteren auf, den Rückgriff auf Schiedsverfahren im Bereich des internationalen Investorenschutzes weitgehend einzudämmen. Eines der in der öffentlichen Diskussion kontroversesten Elemente des geplanten Abkommens ist die Einbeziehung von Klauseln zum Investitionsschutz , bei deren Verletzung Investoren gegen den verletzenden Staat vor Schiedsgerichten auf Schadensersatz klagen könnten Investitionsschiedsverfahren.

Mit einem Fragebogen konnten Unternehmen und Privatpersonen bis zum 6. Juli war geplant, die Position der EU zum Investitionsschutz zu überdenken und die Verhandlungen transparenter zu gestalten: Insbesondere die Sicherheit unserer Lebensmittel und der Schutz personenbezogener Daten der EU-Bürgerinnen und -Bürger sind für mich als Kommissionspräsident nicht verhandelbar.

Ebenso wenig werde ich akzeptieren, dass die Rechtsprechung der Gerichte in den EU-Mitgliedstaaten durch Sonderregelungen für Investorenklagen eingeschränkt wird. Rechtsstaatlichkeit und Gleichheit vor dem Gesetz müssen auch in diesem Kontext gelten. Deswegen sei es gut, dass die EU-Kommission die Verhandlungen darüber ausgesetzt habe und ein Konsultationsverfahren durchführt.

Oktober wurde nicht weiter über Investor-Staat-Schiedsgerichtsverfahren verhandelt: Dieser soll aus einem Gericht erster Instanz und einem Berufungsgericht bestehen, Urteile sollen von öffentlich ernannten Richtern mit hoher Qualifikation gefällt werden, die vergleichbar ist mit der von Mitgliedern anderer ständiger internationaler Gerichte wie des Internationalen Gerichtshofs und des WTO -Berufungsgremiums, die Möglichkeiten von Investoren, einen Fall vor das Gericht zu bringen soll genau definiert werden und die möglichen Klagegründe auf Fälle wie gezielte Diskriminierung wegen Geschlecht, Rasse oder Religion, Staatsangehörigkeit, Enteignung ohne Entschädigung oder formelle Rechtsverweigerung festgelegt werden.

Zudem trage die unterliegende Partei die Kosten. Die Enthüllungsplattform Wikileaks setzte am August eine Belohnung von Mai veröffentlichte die Umweltorganisation Greenpeace [] eine Abschrift der Verhandlungsdokumente.

Die Originaldokumente wurden an den Rechercheverbund der Süddeutschen Zeitung und des NDR vorab geschickt, welche die Echtheit der besagten Papiere verifizierten und schon am Tag der Arbeiterbewegung , dem Vortag der Enthüllung, über die Papiere berichteten.

In den Vereinigten Staaten sprechen sich Präsident Obama und die republikanische Mehrheit im Kongress für einen zügigen Vertragsschluss aus. Der besonders kritische demokratische Gewerkschaftsflügel befürchtet eine Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland und einen erhöhten Lohnsenkungsdruck.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte [] am 1. Wenn man daran denkt, dass wir [EU plus USA] insgesamt 65 Prozent des Welthandels verkörpern, dann können wir auch eine Marktmacht entwickeln und dann mit einem solchen Abkommen auch weltweite Standards setzen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat am Im Gegensatz zur Europäischen Kommission, die nicht vorhat, die EU-Staaten nach Abschluss der Verhandlungen über das TTIP abstimmen zu lassen, schätzt die deutsche Bundesregierung ein, dass die Zustimmung nicht nur des Bundestags, sondern auch des Bundesrats erforderlich sei, da Länderzuständigkeiten berührt werden. Vielmehr stellten sie ein etabliertes Verfahren auf internationaler und nationaler Ebene dar, um Streitigkeiten beizulegen.

Auch wenn man den Antrag in dieser Form ablehne, sei man für Diskussionen offen, ob Einschränkungen der Schiedsgerichtsverfahren erforderlich seien, etwa hinsichtlich der Veröffentlichung von allen Gerichtsunterlagen.

Der Antrag sei aber abzulehnen, da er zum falschen Zeitpunkt komme. Diskutiert werden müssten die fertigen Abkommen, wenn diese im Bundestag zur Debatte stünden. Es drohten Gefahren für Standards und Demokratie. Konzernen würde noch mehr Gestaltungsmacht über politische Prozesse und die Gesellschaft gegeben.

Auch die allgemeine Zielsetzung der Bundesregierung wurde einer scharfen Kritik unterzogen: Nur eine multilaterale, demokratische Organisation wäre sinnvoll. Wenn es solche globalen Regeln also noch nicht ausreichend gibt, dann unter anderem weil die USA und EU auf falsche oder zumindest einseitige Regeln zu ihrem Vorteil setzen.

Die Grünen kritisieren vor allem das intransparente Verfahren, in das die Öffentlichkeit und das Europäische Parlament nicht ausreichend eingebunden seien. Sie fordern daher Verhandlungen auf Basis eines transparenten Verfahrens und eines neuen, besseren und öffentlichen Verhandlungsmandates. TTIP sei von vornherein zum Scheitern verurteilt gewesen. Man habe die Verhandlungen im Geheimen geführt und zu viele heikle Themen auf einmal verhandelt.

Beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags wurde im Januar eine Petition [] eingereicht, mit dem Ziel, der Bundestag solle sich gegen das Abkommen aussprechen. Die Petition wurde innerhalb der Mitzeichnungsfrist von Die Ablehnungsquote betrug damit 97 Prozent. Oktober wurden allein etwa Oktober , hatten 3.

Oktober protestierten bis zu Zu dem Protestzug hatte ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen sowie Globalisierungsgegnern mit rund 30 Organisationen aufgerufen.

September protestierten in Deutschland bis zu Laut den Veranstaltern nahmen teil: In Österreich zählten die Veranstalter etwa Der Europäische Gerichtshof erklärte am Die geplante Bürgerinitiative stelle keine unzulässige Einmischung in den Gang des Gesetzgebungsverfahrens dar, sondern löse zur rechten Zeit eine legitime demokratische Debatte aus.

Auch Parlamentarier des Europaparlaments oder der nationalen Parlamente haben keine Möglichkeit, die Verhandlungen zu verfolgen oder die Verhandlungstexte einzusehen. Sie erklärte im Mai Anfang wurden neun EU-Verhandlungstexte [] online gestellt.

Er habe den Eindruck eines exekutiven Putsches. Eine nicht dazu berechtigte Exekutive Brüssel und Berlin agiere wie nach einem vermeintlich alternativlosen Drehbuch. Damit betrieben die Verantwortlichen und alle, die sie gewähren lassen, geradezu die Abschaffung der Demokratie. Dabei handelt es sich um die bisher verhandelten 13 Vertragskapitel, welche rund die Hälfte des gesamten Abkommens darstellen.

Demnach drohen die Vereinigten Staaten, Exporterleichterungen für die europäische Autoindustrie zu blockieren, um im Gegenzug zu erreichen, dass die Europäische Union mehr US-amerikanische Agrarprodukte abnimmt, und fordern zudem Änderungen beim derzeitigen Vorsorgeprinzip , nach dem Belastungen bzw. Schäden für die Umwelt bzw. TTIP sieht Schiedsgerichtsverfahren — Investor-State Dispute Settlement ISDS — vor, in denen Nonprofits, Unternehmen und Einzelpersonen die Möglichkeit gegeben wird, einen Staat zu verklagen, wenn sie als ausländische Investoren gegenüber Inländern diskriminiert werden, ohne Entschädigung enteignet werden, mit Rechtsverweigerung konfrontiert werden oder willkürlich vom Staat behandelt werden.

Bislang haben sich das niederländische Parlament, der französische Senat und der deutsche Wirtschaftsminister dagegen ausgesprochen. Als Alternative zu Schiedsgerichten schlägt die EU im September Investitionsgerichte vor, die deutlich transparenter als die bisher geplanten Schiedsgerichte sein sollen. Diese Verfahren werden von Kritikern als intransparent und demokratisch unkontrolliert betrachtet. Befürchtet werden Klagen, wenn durch staatliche Eingriffe Gewinnerwartungen geschmälert worden seien, z.

Ebenso könnten sie — ähnlich wie die Klage von Vattenfall gegen den deutschen Atomausstieg im Rahmen der Investorenschutzklausel des Energiecharta-Vertrags [] [] — versuchen, Entschädigungszahlungen für den Ausstieg aus der Kernenergie zu erzwingen. Ebenso wurden durch einen Vergleich bei einem Schiedsgerichtsverfahren und einem parallelen Verfahren vor dem Hamburger Oberverwaltungsgericht die Umweltauflagen für das Kohlekraftwerk Moorburg geändert. Sie versteht sich als Forum internationaler wissenschaftlicher Auseinandersetzung und geistigen Austausches mit der ausländischen Forschung.

Dem Gesetzgeber soll sie durch die Vermittlung ausländischer Erfahrungen Hilfe bieten, und sie soll Stellung beziehen zu den Fragen, welche die zunehmende Vereinheitlichung des Rechts durch internationale Abkommen aufwirft.

Gesellschaftliche Modernisierung und technisch-industrielle Beschleunigung bewirkten in der Epoche zwischen und einen tiefgreifenden Wandel in den Humanwissenschaften. In Deutschland war dieser Umbruch besonders nach von der sogenannten Krise des Historismus geprägt. Hatte das historische Wissensparadigma den Prozess der nationalen Einigung mit ermöglicht und zugleich erhöht, kam es nach dem Zusammenbruch der Monarchie zu einer Welle antihistorischer Polemiken.

Damit stand auch die Wissenschaft vom Deutschen Recht vor der Herausforderung, sich neu zu orientieren. In seiner soeben erschienenen Habilitationsschrift identifiziert Priv. Johannes Liebrecht , wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für Privatrecht, die unterschiedlichen Impulse sowie die wichtigsten Erneuerungsdiskurse dieser Jahre und bewertet ihre Rolle im Prozess der Modernisierung der Rechtsgeschichtswissenschaft.

Begleitet von einem Generationenwandel war die sogenannte germanistische Rechtshistoriographie während der Zwischenkriegszeit von einer engagierten Suche nach methodischen Neuanfängen gekennzeichnet. Wie auch die Protagonisten anderer Reformprojekte des frühen Jahrhunderts begriffen sie sich emphatisch als jung.

Neben einer Auswertung des eigentlichen Forschungsdiskurses in Form von spezifischen Aufsätzen und Monographien dienten dem Autor dabei auch zahlreiche Gelehrten-Nachlässe und die in ihnen konservierten Briefkorrespondenzen als Quelle.

Die Schrift besteht aus drei Kapiteln. Ein drittes Schwerpunktkapitel deckt auf einer strukturellen Ebene die methodologischen Muster und neuen Diskurse auf, mit denen der Herausforderung des Wandels begegnet wurde. Fünf unterschiedliche Strömungen, die alle als repräsentativ für die Wissenschaftslandschaft der Weimarer Zeit gelten können, kommen dabei zur Sprache. Johannes Liebrecht, Die junge Rechtsgeschichte.

Kategorienwandel in der rechtshistorischen Germanistik der Zwischenkriegszeit Beiträge zur Rechtsgeschichte des Weite Teile des materiellen Zivilrechts der Volksrepublik China sind auch für Leser ohne Kenntnisse der chinesischen Sprache in zahlreichen Monographien und Aufsätzen bereits gut aufbereitet.

Zum Zivilprozessrecht fehlt hingegen bislang ein ausführliches Nachschlagewerk in deutscher Sprache. Anlass für das Handbuch bot die Bekanntmachung einer justiziellen Interpretation des Obersten Volksgerichts zum Zivilprozessgesetz Diese Interpretation, ein abstrakt-genereller Rechtsakt, der verbindlich für die Untergerichte ist, ist mit Paragraphen die umfangreichste Rechtsquelle zum chinesischen Zivilprozessrecht.

In dem Werk behandeln Autoren, die ausgewiesene Kenner des chinesischen Rechts aus Wissenschaft und Praxis sind, erstmals umfassend das Zivilprozessrecht der Volksrepublik China. Berücksichtigt werden nicht nur die gesetzlichen Regelungen, sondern auch einschlägige justizielle Interpretationen des Obersten Volksgerichts und die Rechtsprechung der Untergerichte. Nach eingehenden Beiträgen zu den Prozessvoraussetzungen, dem Erkenntnis- und Vollstreckungsverfahren sowie den Besonderheiten in Verfahren mit Auslandsbezug enthält der Anhang des Bandes das Zivilprozessgesetz in der Fassung von , die Erläuterungen des Obersten Volksgerichts zum Zivilprozessgesetz aus sowie weitere wichtige Justizauslegungen, jeweils im chinesischen Original und in deutscher Übersetzung.

Ein einleitendes Kapitel zu der Entwicklung des Zivilprozessrechts, den Verfahrensgrundsätzen und der Gerichtsverfassung in China mit einem Fokus auf der Zivilrechtsprechungspraxis rundet die Arbeit ab. Weiteres Verfahren Nils Klages: Gewöhnliches Verfahren in erster Instanz Simon Werthwein: Besondere Verfahrensarten Yuanshi Bu: Klagen im öffentlichen Interesse Patrick Alois Hübner: Voraussetzungen und Verfahren Nils Pelzer: Verfahren mit Auslandsbezug Nils Pelzer: Allgemeine Vorraussetzungen Nils Klages: Holger Fleischer im Juni versammelte führende Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, um zentrale Fragen der Corporate Social Responsibility CSR aus bilanz-, gesellschafts- und kapitalmarktrechtlicher Sicht zu untersuchen.

Der daraus entstandene Tagungsband bietet eine wissenschaftlich fundierte Einführung in die gesamte Thematik. Corporate Social Responsibility hat sich in der Wissenschaft längst als eigenes fächerübergreifendes Forschungsfeld konstitutiert.

Die verstreuten Einzeldiskurse rund um gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen werden systematisch eingeordnet und im Kontext der CSR-Diskussion in benachbarten Disziplinen beleuchtet.

Vermessung eines Forschungsfeldes aus rechtlicher Sicht. Aktienrechtliche Grundfragen und Zweck des Gesellschaftsrechts. Berichterstattung über Corporate Social Responsibility im Bilanzrecht. Die Haftung schweizerischer Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen im Ausland? Die Haftung österreichischer Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen im Ausland. Corporate Social Responsibility und Arbeitnehmerbeteiligung: Nachdem die Europäische Kommission den Versuch der Kodifizierung des europäischen Vertragsrechts vorerst aufgegeben hat, ziehen Institutsdirektor Prof.

In den von ihnen herausgegebenen Commentaries on European Contract Laws untersuchen sie gemeinsam mit über 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern Regel für Regel die verschiedenen Entwürfe für ein gemeinsames europäisches Vertragsrecht, ziehen Bilanz über die bisherige Entwicklung und bieten Orientierung für zukünftige Bestrebungen, das Vertragsrecht europaweit zu vereinheitlichen.

Im Verlauf der vergangenen vierzig Jahre sind eine ganze Reihe von Entwürfen für ein Europäisches Vertragsrecht vorgelegt worden: All diese Entwürfe haben dazu geführt, dass eigentlich gar nicht mehr von einem Europäischen Vertragsrecht gesprochen werden kann, sondern dass ein komplexes Geflecht verschiedener europäischer Vertragsrechte entstanden ist.

Sie untersuchen gemeinsam mit ihren Autorinnen und Autoren einerseits die Entwicklung dieser verschiedenen Textstufen hinsichtlich ihrer Formulierungen und Wertungen — und vergleichen diese untereinander.

Andererseits setzen sie die Regeln in Bezug zu ihrem historisch-vergleichenden Hintergrund. Die Commentaries on European Contract Laws stellen damit sowohl eine umfassende Bilanz zur bisherigen Entwicklung dar, geben aber gleichzeitig auch Aufschluss darüber, in welche Richtung bei künftigen Bemühungen um ein einheitliches europäisches Vertragsrecht weitergedacht werden sollte.

Nils Jansen, Reinhard Zimmermann Hg. Oxford University Press, , S. In einer vielbeachteten Entscheidung über die Auslegung der Europäischen Erbrechtsverordnung ist der Europäische Gerichtshof einer Ansicht gefolgt, die Dr. Jan Peter Schmidt , wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, in einem bereits erschienenen Aufsatz vertreten hat.

Grenzüberschreitende Erbfälle unterliegen seit dem Gegenstand war eine Problematik, über die vor allem im deutschen Schrifttum zuvor intensiv diskutiert worden war, nämlich das Verhältnis von Erbstatut und Belegenheitsrecht: Eine polnische Testatorin wollte ihren Ehemann und ihre zwei minderjährigen Kinder als Erben einsetzen, ein in Deutschland belegenes Grundstück aber unmittelbar ihrem Mann zuwenden. Während das im Fall anwendbare polnische Erbrecht ihr dies gestatten würde, würde das Grundstück nach deutschem Erbrecht zunächst auf alle drei Erben übergehen und könnte erst in einem zweiten Schritt mittels Auflassung und Grundbucheintragung auf den Ehemann allein übertragen werden.

Der EuGH entschied, dass das polnische Recht in einem solchen Fall uneingeschränkt zur Anwendung zu bringen ist und das deutsche Belegenheitsrecht dahinter zurücktreten muss.

Folge ist, dass das deutsche Grundstück auch ohne Eintragung im Grundbuch im Zeitpunkt des Todes unmittelbar auf den Ehemann der Testatorin übergehen würde. In seiner nun veröffentlichten eingehenden Würdigung der Entscheidung lobt Schmidt dementsprechend das vom EuGH gefundene Ergebnis, deckt aber auch einzelne Schwachpunkte in der Begründung auf. Die praktischen Folgen der Entscheidung beurteilt er durchweg positiv: Zwar erfordere sie eine Umstellung der bisherigen Praxis deutscher Grundbuchämter, doch sei langfristig mit einer Vereinfachung der internationalen Nachlassabwicklung zu rechnen.

Deutschsprachige Juristen denken bei Langzeitverträgen meist an das Dauerschuldverhältnis. Walter Doralt , ehemaliger wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, dekonstruiert in seiner kürzlich erschienenen Habilitationsschrift diesen Systembegriff.

Auf einem Exkurs zu den ökonomischen Grundlagen aufbauend untersucht die Arbeit fünf ausgewählte Probleme langfristiger Verträge. In der Dogmatik stand meist die Systematisierung der Langzeitverträge durch das Institut des Dauerschuldverhältnisses im Vordergrund. Kaum untersucht wurde hingegen, welche Probleme überhaupt einer gemeinsamen Systematisierung bedürfen.

Zuerst werden darin die deutsche Entwicklung und die Herausbildung des Dauerschuldverhältnisses aufgearbeitet. Die Schwächen des Systembegriffs hindern dessen Leistungsfähigkeit bis heute und machen die Systematisierung in dieser Form verzichtbar. In einem zweiten Teil beleuchtet der Autor die ökonomischen Grundlagen und Entwicklungsstränge mit Bezug zu lange dauernden Vertragsverhältnissen. Aus den reichhaltigen ökonomischen Erkenntnissen lassen sich fünf Problemfelder mit exemplarischer Bedeutung für Langzeitverträge herausdestillieren.

Diese werden als Schwerpunkt der Arbeit in ihrem dritten Teil auf der Grundlage des geltenden deutschen Rechts untersucht. Ergänzend kommen Bezüge zum neuen französischen Schuldrecht, zum englischen Recht und zu den internationalen Prinzipienwerken hinzu.

Die fünf Schwerpunkte sind: Die Ergebnisse der Arbeit sind in Thesenform zusammengefasst. Die kürzlich erschienene Sonderausgabe Nr. Ihr zugrunde liegendes Konzept besteht in der gesetzlichen Pflicht zur Weitergabe oder Bereitstellung kontextspezifischer Informationen. In Deutschland als auch in Japan haben Informations- und Offenlegungspflichten in den letzten 30 Jahren erheblich zugenommen und dienen als Grundlage der Regulierung unter anderem im allgemeinen Zivilrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Versicherungsrecht und Kapitalmarktrecht.

Die Untersuchungen beleuchten Unterschiede und Gemeinsamkeiten sowohl aus theoretischer als auch aus praktischer Sicht. Die vergleichende Analyse soll Rechtsexperten in beiden Ländern dazu ermutigen, die Notwendigkeit und den Umfang der bestehenden Informationsregelungen zu prüfen und zu überdenken.

Der Sammelband umfasst vier Themenschwerpunkte: Er untersucht zum einen verschiedene Unternehmensbereiche und deren Umwandlung, beschäftigt sich mit der Bewertung der Aktien und deren Verfahren sowie mit der zivilrechtlichen Haftung des Unternehmens und seiner Direktoren bezüglich falscher Jahresabschlüsse und analysiert die gesellschaftsrechtlichen Regeln zum Ausschluss von Minderheitsaktionären.

Das dem Tagungsband zugrunde liegende Symposium war das zweite einer nunmehr jährlich stattfindenden Reihe, die von den vier Herausgebern mit dem Ziel initiiert wurde, den wissenschaftlichen Austausch zu vertiefen und die traditionell engen Kontakte zwischen Deutschland und Asien im Handels- und Gesellschaftsrecht neu zu beleben.

Corporate Divisions or more generally, Umwandlung Rüdiger Veil: Germany and East Asia. Kürzlich ist der von Prof. Reinhard Ellger und Prof. Im jetzt vorliegenden Tagungsband werden in den Aufsätzen wesentliche Entwicklungslinien in den Hauptarbeits- und -interessensgebieten E. Mestmäckers beleuchtet und die enorme Bandbreite seines Schaffens aufgezeigt. In seiner Laudatio zeichnet Peter Behrens, emeritierter Professor an der Universität Hamburg, nicht nur den beruflichen und wissenschaftlichen Lebensweg von Ernst-Joachim Mestmäcker nach, sondern legt auch die juristischen und ökonomischen Grundlagen seines Lebensthemas, nämlich den Schutz der Freiheit des Einzelnen vor wirtschaftlicher Macht dar, indem er auf ihre Wurzeln in der Philosophie Immanuel Kants und im ordo-liberalen Wirtschaftsdenken hinweist.

Die dabei herausgearbeiteten philosophischen Grundprinzipien, die für das europäische Rechts und Staatsdenken ebenso wie für das europäische Einigungswerk prägend sind, zieht er zu einer kritischen Analyse der gegenwärtigen Vertragsstruktur der EU heran und zeigt auf, wie diese Grundsätze perspektivisch als Basis für eine zukünftige politische Verfassung der EU relevant sind. Skouris zeigt eindrücklich Konfliktfelder zwischen den Grundfreiheiten, die die wirtschaftliche Handlungsfreiheit schützen, und den auch auf andere Schutzgegenstände gerichteten Grundrechten auf und arbeitet Lösungsmöglichkeiten für diese Konflikte heraus, die eine möglichst weitgehende Konkordanz von Grundfreiheiten und Grundrechten gewährleisten sollen.

Dabei beleuchtet er das Vorgehen der verschiedenen Akteure im Bereich des Konzernrechts auf europäischer Ebene und veranschaulicht die enorme Zersplitterung dieses Rechtsgebietes und die daraus entstehenden Systemspannungen. Dabei hebt er eindrücklich die Bedeutung der Wettbewerbsregeln für das Binnenmarktziel und die wirtschaftliche Integration in Europa hervor.

Dabei geht er insbesondere auf die Rolle der kartellrechtlichen Fusionskontrolle im Zusammenspiel mit der rundfunkrechtlichen Konzentrationskontrolle nach dem Rundfunkstaatsvertrag ein. Reinhard Ellger, Heike Schweitzer Hg. Torsten Spiegel, ehemaliger wissenschaftlicher Assistent am Institut, mit. Die ZJapanR wird mitherausgegeben von Prof. Harald Baum , Leiter des institutsinternen Länderreferats Japan.

Das seit einer umfassenden Reform im Jahr kaum mehr veränderte japanische Zivilgesetz erfuhr im Zuge der jetzigen Reform, die in Kraft treten wird, erhebliche Neuregelungen vor allem im Bereich des Schuldrechts.

Die Novelle ist eine Antwort auf die wirtschaftlichen und demografischen Entwicklungen Japans. Daneben waren auch die internationalen Ansprüche an Transparenz und Verständlichkeit des japanischen Rechts wichtige Aspekte für den Erneuerungsprozess. Die vorliegende Übersetzung des Schuldrechts, die unter Leitung von Prof.

Weitere Themen sind unter anderem die Besonderheiten der japanischen Organisationsstruktur der Aktiengesellschaften aus historischer Perspektive, die auf einen Entwurf des Handelsgesetzes von Hermann Roesler im Symposium Dimitri Vanoverbeke, Narufumi Kadomatsu: Übersetzung des novellierten Zivilgesetzes Rechtsprechung Philipp Schmidt: Einführung in das japanische Recht Moritz Bälz: Der rasante Fortschritt von Mobilfunk und stationärem wie mobilem Internet in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten begünstigt Situationen, in denen Nutzer Technik oder Tarife nicht wie gedacht beherrschen.

Immer wieder kommt es vor, dass bei Kunden z. Er erörtert die Reaktion der Rechtsordnung auf die Problematik im Regulierungs- und im Zivilrecht und untersucht den Ansatz der Zivilgerichte kritisch rechtsdogmatisch, rechtsvergleichend sowie rechtsökonomisch.

Der deutsche Gesetzgeber ist im Telekommunikationsgesetz zunächst gegen Missbräuche von Mehrwertdienstnummern vorgegangen, später hat er die Schutzinstrumente der Roaming-Verordnung auf inländische Sachverhalte übertragen.

Wichtige Lücken werden in der Monografie aufgezeigt. Eckart Bueren überprüft diesen Lösungsansatz aus drei methodischen Perspektiven: Hinweispflichten im Bürgerlichen Recht und ihre Grenzen. Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht. Estoppel ist ein Grundsatz im Verfahrens- und materiellen Recht des Common Law, wonach ein an sich bestehender Rechtsanspruch verwirkt und nicht mehr durchsetzbar ist, wenn er im Widerspruch zu den Handlungen oder expliziten wie schlüssigen Erklärungen des Anspruchinhabers steht.

Dieses Prinzip wurde im Zuge der jüngsten Reform des Zivilgesetzbuches von der Russischen Föderation in das russische Vertragsrecht eingeführt. Eugenia Kurzynsky-Singer , wie die Rechtsprechung Russlands mit dem legal transplant umgeht. Die dogmatischen Grundlagen des russischen Privatrechts, das zu den Kontinentalrechtsordnungen zählt, unterscheiden sich grundlegend von denen des Common Law.

Im Allgemeinen erschwert es die Übernahme von anglo-amerikanischen Rechtsinstituten erheblich. Dennoch scheint die russische Rechtsprechung zumindest teilweise einer Logik zu folgen, die der englischen Estoppel-Doktrin ähnelt. Wie Eugenia Kurzynsky-Singer in ihrem Aufsatz darlegt, entwickeln die russischen Gerichte einen wertorientierten Begriff des Estoppel und wenden diesen Grundsatz über die Grenzen der einschlägigen Bestimmungen des Zivilgesetzbuchs hinaus an.

Kurzynsky-Singer, Eugenia, Estoppel in Russian law. Eugenia Kurzynsky-Singer ist seit dem 1. Das Referat befasst sich mit dem Recht der Staaten, die aus der früheren Sowjetunion hervorgegangen sind.

Im Fokus stehen die wissenschaftliche Begleitung des Transformationsprozesses sowie der Rechtsdialog mit den Staaten im postsowjetischen Raum. Einen Schwerpunkt stellt das Zivilrecht Russlands dar.

Schon zu Zeiten der Hanse war die Selbstregulierung ein beliebtes Mittel, um ohne staatlichen Einfluss und nach eigenen Regeln grenzüberschreitend handeln zu können. Auch heute noch wird sie genutzt, um schnelle und flexible Antworten auf die Herausforderungen des globalen Handels und den technologischen Fortschritt zu finden. In einer Sonderausgabe zum Zudem erfährt sie in der internationalen juristischen Diskussion zunehmende Aufmerksamkeit.

Die rechtssystematische Aufarbeitung und rechtsvergleichende Bewertung der Selbstregulierung steht in der Privatrechtswissenschaft aber erst noch am Anfang. In der kürzlich erschienenen Sonderausgabe der ZJapanR beleuchten die Autoren das hochkomplexe und vielschichtige Phänomen aus wissenschaftlicher wie auch praktischer Sicht.

Das Sonderheft vereint dabei erstmals rechtsvergleichende Studien zur Selbstregulierung aus den verschiedenen Bereichen des japanischen und deutschen Privatrechts. Self-regulation in Private Law in Japan and Germany. Carl Heymanns Verlag, Köln Band 1 erläutert auf 2. Dem vorangestellt ist eine ausführliche Einleitung aus der Feder von Holger Fleischer, die auf Druckseiten in monographischer Breite das rechtsgeschichtliche, rechtstatsächliche, rechtsökonomische und rechtsvergleichende Panorama der GmbH umfasst — jener Rechtsform, die neben der culpa in contrahendo als erfolgreichster Exportartikel des deutschen Zivilrechts gilt.

Holger Fleischer, Wulf Goette Hg. Mit dem Begriff der sogenannten unbenannten Zuwendung werden zahlreiche Übertragungen von Vermögenswerten innerhalb einer Ehe oder einer nichtehelichen Partnerschaft erfasst. Die unbenannte Zuwendung ist dem BGB unbekannt, sie ist ein Produkt zunächst der Lehre, sodann der Rechtsprechung und konnte sich seit den er Jahren zu einem Zentralbegriff des Vermögensrechts ehelicher oder nichtehelicher Lebensgemeinschaften entwickeln.

Die Übertragung des fraglichen Vermögenswertes erfolge demnach unter dem Vorbehalt des Fortbestands der Ehe. In seinem Aufsatz zeigt Johannes Liebrecht auf, dass diese rechtliche Institution von lediglich schwacher Leistungsfähigkeit ist.

Weder können unter der unbenannten Zuwendung alle auftauchenden Interessenskonstellationen erfasst, noch dürfte mit ihr tatsächlich ein relevanter Mehrwert an Rechtssicherheit und Gerechtigkeit erreicht werden. Der Aufsatz plädiert vielmehr dafür, sich von diesem Rechtsinstitut wieder zu trennen, denn, so die These, es erzeuge ein rechtsbegriffliches Überangebot für das Zuwenden, vermöge aber keinen funktional relevanten Gewinn zu erreichen. Für seine Dissertation wurde er mit dem Hermann-Conring-Preis ausgezeichnet.

Seit ist Johannes Liebrecht am Institut tätig, seit als wissenschaftlicher Referent. Abschied von der unbenannten Zuwendung. Archiv für die civilistische Praxis, , Die Vertragsfreiheit ist für das Privat- und Wirtschaftsrecht elementar. Mit diesen Fragen setzt sich Priv. Lüttringhaus , wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, in seiner kürzlich erschienenen Habilitationsschrift auseinander. Das Vertragsrecht wird immer stärker durch das EU-Privatrecht geprägt.

Damit entscheidet das Unionsrecht vermehrt auch über die Gewährleistung und über die Grenzen der rechtsgeschäftlichen Privatautonomie.

In seiner kürzlich erschienenen Habilitationsschrift konfrontiert Jan Lüttringhaus die Unionsrechtsordnung deshalb mit der Gretchenfrage des Privatrechts: Wie hältst Du es mit der Vertragsfreiheit? Ziel der Arbeit ist es, eine unionale Verbürgung der Vertragsfreiheit zu ermitteln, die als einendes Leitbild des fragmentierten EU-Schuldvertragsrechts und als sichtbare Schranke für freiheitsverkürzende Regelungen dienen kann.

Dazu wählt Jan Lüttringhaus einen unionsrechts- immanenten, rechtsaktsübergreifenden und rechtsvergleichenden Untersuchungsansatz.

Die Habilitationsschrift zeigt auf, dass die Unionsrechtsordnung die rechtsgeschäftliche Privatautonomie als Jedermannsfreiheit garantiert und ein ausgefeiltes System zu ihrer Materialisierung bereithält: Um werthaltige Vertragsfreiheit sicherstellen zu können, bedient sich das Unionsrecht sowohl eigener Instrumente als auch solcher des mitgliedstaatlichen Privat- und Zivilprozessrechts.

Neben rechtsvergleichenden Betrachtungen untersucht der Autor dieses Phänomen insbesondere am Beispiel des deutschen Bürgerlichen Rechts und der Zivilprozessordnung.

Der Kommentar zum Handelsgesetzbuch ist in der Die Neuauflage des Standardwerks wurde bearbeitet von Klaus J. Der Kommentar bietet einen Querschnitt durch das Wirtschafts- und Bankrecht: Die zweijährige Erscheinungsweise ermöglicht die Berücksichtigung der neuesten Rechtsprechung, aktueller Literatur sowie der Gesetzesänderungen.

Die Publikation richtet sich an Wissenschaftler und Praktiker des Wirtschaftsrechts, für die der derzeitige Forschungsstand praxisorientiert aufgearbeitet wurde.

In der aktuellen Ausgabe der RabelsZ behandelt Jürgen Samtleben in einem ausführlichen Beitrag Entstehung und Inhalt des neuen panamaischen Gesetzbuchs des Internationalen Privatrechts und seine Bedeutung im lateinamerikanischen Kontext. Im Anhang dazu wird der von Samtleben übersetzte und mit Anmerkungen versehene Gesetzestext in deutscher Sprache abgedruckt. Die kleine Republik Panama ist ein internationales Finanzzentrum und Sitz der Zentrale vieler Offshoregesellschaften, die vom Steuerrecht des Landes profitieren.

Zudem werden ausländische Vermögen in Privatstiftungen und Trusts verwaltet, die besonderen Regeln unterliegen. Für ausländische Reedereien bietet Panama darüber hinaus die Möglichkeit, Schiffe unter seiner Billigflagge zu registrieren.

Angesichts dieser internationalen Verflechtungen ist die rechtliche Regelung des Kollisionsrechts von erheblicher praktischer Bedeutung. Die Übersetzung liegt in der Ausgabe 82 der RabelsZ vor. Internationales Privatrecht in Panama — eine neue Kodifikation in Lateinamerika. Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht, 82, Panama, Gesetzbuch des Internationalen Privatrechts vom 7. Souichirou Kozuka beschäftigt sich in seinem Aufsatz mit den in Japan erlassenen neuen Regelungen zum Gebrauch von Bitcoins sowie der Novellierung rechtlicher Grundlagen für den Einsatz von Kreditkarten.

Satoshi Nakaide analysiert die Auswirkungen der jüngsten Reform des Versicherungsgewerberechts auf die Versicherungspraxis in Japan. Die Rolle spezialisierter Gerichte in Deutschland und deren funktionale Entsprechungen im Recht Japans, das seit über eine einheitliche Gerichtsbarkeit verfügt, ist das Thema von Yoshinori Shimamoto.

Unter den im zweiten Teil der Zeitschrift veröffentlichten Abhandlungen ist insbesondere der Beitrag von Tomoaki Kurishima zu nennen. Er bietet erstmalig in deutscher Sprache eine umfassende Analyse der doppelten Funktion des japanischen Obersten Gerichtshofs OGH als Verfassungsgericht einerseits und als Revisionsgericht andererseits und beleuchtet zudem dessen weitere Rolle als Justizverwaltungsbehörde im Rahmen der Selbstverwaltung der japanischen Gerichtsbarkeit.

Revision of the Japanese Insurance Business Act in Das Tierschutzrecht in Japan. Überblick über wichtige zivilrechtliche Entscheidungen des japanischen Obersten Gerichtshofs aus dem Jahre Atsuhiro Furuta: The Curious Case of the Criminal Tattooist. Grundrechtsschutz in der Rechtspraxis und -dogmatik. Aspekte aus dem europäischen und asiatischen Verfassungs-, Zivil- und Strafrecht, Bis vor gut zwanzig Jahren gab es in den asiatischen Unternehmensleitungen kaum eine unabhängige Kontrolle der Geschäftsleitung.

Heute ist sie allgegenwärtig. Der Aufstieg des sogenannten unabhängigen Direktors in Asien ist ein Phänomen, das trotz der globalen Bedeutung der Region bisher weitgehend unbeachtet geblieben ist. Der steigende Einfluss des asiatischen Wirtschaftsraums auf die Weltwirtschaft ist global spürbar. Welche Rolle hat bei dieser Entwicklung die unabhängige Kontrolle gespielt? Wie und wann wurde sie eingesetzt? Puchniak von der National University of Singapore zusammen mit weiteren Experten aus den untersuchten Rechtsordnungen eine detaillierte Analyse dieses Phänomens vor.

Vielmehr hat sich die Institution der unabhängigen Kontrolle dort höchst unterschiedlich entwickelt. Der jeweilige wirtschaftliche und rechtspolitische Kontext, in den das rezipierte Rechtsinstitut integriert wird, erweist sich als entscheidender Faktor für dessen Ausgestaltung. Dies Ergebnis steht im Widerspruch zu der vielfach aufgestellten Behauptung einer pauschalen globalen Angleichung der Gesellschaftsrechte. Eine von den Autoren vorgenommene Klassifizierung der vielfältigen Funktionen, die von unabhängigen Direktoren in Asien ausgeübt werden, gibt neue Impulse für vergleichende Corporate Governance-Untersuchungen und -Reformen.

Alles eine Frage der Unternehmenskontrolle? Familiengesellschaften sind eine besondere Spezies. Bei ihnen überschneiden sich die drei sozialen Einheiten Familie, Eigentum und Unternehmen mit ihren unterschiedlichen Wertvorstellungen und Rollenerwartungen. Dies stellt hohe Anforderungen an den rechtlichen Organisationsrahmen, der aus ganz verschiedenen Regelungsschichten besteht.

Ein kürzlich von Institutsdirektor Holger Fleischer gemeinsam mit Susanne Kalss von der Wirtschaftsuniversität Wien und Hans-Ueli-Vogt von der Universität Zürich herausgegebener Sammelband widmet sich den gesellschafts- und kapitalmarktrechtlichen Problemen von Familiengesellschaften.

Die Aufsätze gehen auf die Referate und Diskussionen des siebten Jahrestreffens von Gesellschafts- und Kapitalmarktrechtlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Zürich zurück. Rechtsformalternativen in Familiengesellschaften Jan Lieder: Rechtsformalternativen für Familiengesellschaften Hans-Ueli Vogt: Die Familienverfassung aus betriebswirtschaftlicher Perspektive Holger Fleischer: Steuerung des Anteilseignerkreises in Familiengesellschaften Christoph B.

Rechtsfragen des Generationenübergangs in der Familiengesellschaft Francesco A. Mohr Siebeck, Tübingen , Seiten. Die Enzyklopädie gibt Aufschluss über die aktuelle Situation des Internationalen Privatrechts in über 80 Ländern und zeigt auf, wie die Entwicklung der Disziplin in den vergangenen Jahrzehnten von der fortschreitenden Globalisierung beeinflusst wurde. Das Werk beleuchtet zudem neueste wissenschaftliche Fragestellungen der Disziplin sowie Beziehungen zu Nachbargebieten wie dem internationalen Steuerrecht oder dem internationalen Sozialrecht.

Es ist sowohl in einer gedruckten Version als auch online erschienen. Die vierbändige Encyclopedia of Private International Law kombiniert thematische und länderspezifische Berichte und Rechtsquellen in einer bisher nicht verfügbaren Art und Weise: Die beiden ersten Bände enthalten in alphabetischer Ordnung Stichwörter, in denen Denkfiguren und Begriffe, Teilgebiete und Methoden, Institutionen und Biographien der wichtigsten Gelehrten auf diesem Rechtsgebiet dargestellt werden.

Zur Sprache kommen Fragen der gerichtlichen Zuständigkeit, des anwendbaren Rechts, der Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Urteile sowie sonstiger Probleme der Rechtshilfe.

Für einige von diesen wird die Rechtslage erstmalig in einer leicht zugänglichen Sprache präsentiert. Diese einzigartige Kombination erlaubt den Nutzern eine umfassende Recherche und macht die Encyclopedia of Private International Law zu einem wichtigen globalen Nachschlagewerk für Wissenschaft und Praxis. Unter ihnen sind zahlreiche aktuelle und ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts. Lena-Maria Möller, wissenschaftliche Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, veröffentlichten Aufsatz zum islamisch geprägten Scheidungsrecht genommen.

Im Mittelpunkt der anstehenden EuGH Entscheidung steht ein Ehepaar, das gleichzeitig die deutsche und die syrische Staatsbürgerschaft besitzt und derzeit in Deutschland lebt. Der Ehemann hatte erklärt, dass er sich scheiden lassen wolle. Daraufhin sprach ein von ihm Bevollmächtigter die Scheidungsformel vor dem für Muslime zuständigen Familiengericht in Syrien aus.

In Deutschland beantragte der nun geschiedene Ehemann die Anerkennung dieser Entscheidung. Hierbei verweisen die Schlussanträge explizit auf die Analyse Lena-Maria Möllers , die sich mit Fragen des gleichberechtigten Zugangs zur Scheidung innerhalb unterschiedlicher nationalstaatlicher Familienrechtssysteme islamischer Länder auseinandersetzt.

Der Aufsatz konstatiert, dass inzwischen mehrere islamisch geprägte Rechtsordnungen über ein Scheidungsrecht verfügen, dessen Scheidungsmechanismen zwar zwischen den Geschlechtern unterscheiden, das aber dennoch - vor allem bei genauerer Betrachtung des Verfahrensrechts und der Scheidungsfolgen - Männern und Frauen einen faktisch gleichberechtigten Zugang zur Scheidung gewährt.

Der Aufsatz ruft insbesondere dazu auf, islamisches Scheidungsrecht nicht als uniforme Sammlung religiöser Rechtsnormen zu betrachten, sondern die teils weitreichenden Unterschiede zwischen den einzelnen nationalen Rechtsordnungen stärker in den Fokus zu nehmen. Journal of Private International Law, 10 3 , Vermessung eines Forschungsfeldes aus rechtlicher Sicht Ab dem Geschäftsjahr sind kapitalmarktorientierte Gesellschaften verpflichtet, stärker als bisher auf wesentliche nichtfinanzielle Aspekte der Unternehmenstätigkeit einzugehen.

Aus Sicht von Holger Fleischer ist es die Aufgabe der rechtswissenschaftlichen CSR-Forschung, zukünftige Reformvorschläge kritisch und wohlinformiert zu begleiten und das fächerübergreifende Forschungsfeld nicht allein den Betriebswirten und Soziologen zu überlassen. Er sichtet und systematisiert verschiedene Entwicklungsstränge und Fachdiskurse. Hierbei konzentriert er sich vor allem auf aktien-, bilanz- und kapitalmarktrechtliche Aspekte des fächerübergreifenden Forschungsfelds — ohne die ökonomischen Hintergründe gänzlich zu vernachlässigen.

So untersucht er beispielsweise die Traditionslinien des aktienrechtlichen Gemeinwohlpostulats in Deutschland und vergleicht diese mit Entwicklungen im Ausland.

Bisher wurde der Familienverfassung keinerlei rechtliche Relevanz zugeschrieben. Holger Fleischer zieht diese These in Zweifel. Kommt es innerhalb einer Unternehmerfamilie zum Streit, droht nicht selten das gesamte — über Generationen hinweg aufgebaute — Familienunternehmen daran zu zerbrechen. Vor diesem Hintergrund erfreut sich die Familienverfassung zunehmender Beliebtheit.

In ihr legt die Unternehmerfamilie gemeinsame Werte und Antworten auf potentielle Konfliktlagen nieder. Die Frage, inwieweit eine Familienverfassung rechtliche Wirkung erzielen kann, ist für die Rechtswissenschaft natürlich von besonderem Interesse. Im internationalen Vergleich oszilliert sie rechtlich zwischen Vertrag, Moralobligation und Mission Statement. Was gilt nun für die Familienverfassung in Deutschland?

Ist sie nur ein stumpfes Schwert oder kann ihre Klinge rechtliche Wirkungstreffer landen?





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