Mogulreich


In der Sozialen Arbeit werden empirische Belege und genauere Befunde zu ihren Wirkungen und zu ihrem Nutzen seit einigen Jahren immer bedeutsamer. Bestehende betriebliche Prämienzahlungen können angerechnet werden. Wie lange dauert die Erstberatung? Die Stornierung eines Auftrages kann nur nach Abgabe einer schriftlichen Einwilligung hiezu durch uns erfolgen.

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Bj einzustufen 14 Jahre und 25 Kalendertage. KV BG 2, KV während der Karenz 1. Bei der Geburt eines zweiten Kindes ist nur der Zeitraum des absoluten Beschäftigungsverbots bei den Berufsjahren anzurechnen. Der Zeitraum des absoluten Beschäftigungsverbots vom 1.

Insgesamt ist daher der Zeitraum vom 1. Die Angestellte erreicht daher am 1. Die Überzahlung bleibt in diesem Betrieb bei der Vorrückung bestehen. Bj einzustufen 8 Jahre, 6 Monate und 25 Kalendertage. Die erfolgreich abgeschlossene Handelsakademie und die erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung als Handelsassistentin ersetzen jeweils zwei Berufsjahre.

Die im Ausland zurückgelegten Vordienstzeiten, sofern sie auf Grund des Handelsangestelltenkollektivvertrages anerkannt werden, sind bei Berechnung der Berufsjahre zu berücksichtigen, wenn diese nachgewiesen oder glaubhaft gemacht werden. Die im öffentlichen Dienst zurückgelegten Vordienstzeiten werden als Berufsjahre angerechnet, sofern die Tätigkeit im Handelsbetrieb inhaltlich der Tätigkeit im öffentlichen Dienst ähnlich ist oder ihr gleichkommt und die im öffentlichen Arbeitsverhältnis erworbenen Kenntnisse Verwendung finden.

Die Gehaltserhöhung durch Eintritt in eine höhere Berufsaltersstufe tritt mit dem ersten Tag desjenigen Monates in Kraft, in den der Beginn des neuen Berufsjahres fällt.

Zur Erfüllung der in diesem Kollektivvertrag neu festgesetzten Mindestsätze ist zum Vergleich nur das bisher bezahlte Bruttomonatsgehalt heranzuziehen. Mit Ausnahme der Angestellten mit Provision erhalten alle Angestellten und Lehrlinge spätestens am 1.

Diese beträgt Prozent des Novembergehaltes bzw der im November ausbezahlten Lehrlingsentschädigung. Den während des Jahres ein- oder austretenden Angestellten und Lehrlingen gebührt der aliquote Teil; bei austretenden Angestellten und Lehrlingen berechnet nach dem letzten Monatsgehalt bzw nach der letzten monatlichen Lehrlingsentschädigung. Bei Angestellten, die während des Jahres ihre Lehrzeit vollendet haben, setzt sich die Weihnachtsremuneration aus dem aliquoten Teil der letzten monatlichen Lehrlingsentschädigung und aus dem aliquoten Teil des Angestelltengehaltes November-, bei Beendigung des Lehrverhältnisses mit Ende November des Dezembergehaltes zusammen.

Den während eines Kalenderjahres eintretenden Angestellten und Lehrlingen gebührt für dasselbe lediglich der aliquote Teil der Urlaubsbeihilfe. Dezember des laufenden Kalenderjahres, berechnet nach der Höhe des Dezembergehaltes bzw der Dezemberlehrlingsentschädigung, auszubezahlen.

Den während des Kalenderjahres austretenden Angestellten und Lehrlingen gebührt für dasselbe ebenfalls der aliquote Teil der Urlaubsbeihilfe, und zwar berechnet nach dem letzten Bruttomonatsgehalt bzw nach der letzten Lehrlingsentschädigung.

Bei Angestellten, die während des Kalenderjahres ihre Lehrzeit vollendet haben, setzt sich die Urlaubsbeihilfe aus dem aliquoten Teil der letzten monatlichen Lehrlingsentschädigung und dem aliquoten Teil des Bruttomonatsgehaltes zusammen. Auf die Urlaubsbeihilfe sind die bereits bisher aus Anlass des Urlaubes oder Erholung gewährten besonderen Zuwendungen einzurechnen.

Angestellte ohne abgeschlossene Lehrzeit in einem kaufmännischen Lehrberuf sind einzustufen in. Nach Ablauf von drei Angestelltendienstjahren in der Beschäftigungsgruppe 1 erfolgt die Einstufung in das 1.

Berufsjahr der ihrer Tätigkeit entsprechenden Beschäftigungsgruppe Angestellte mit abgeschlossener Lehrzeit in einem kaufmännischen Lehrberuf sind in die ihrer Tätigkeit entsprechende Beschäftigungsgruppe einzustufen. Für ab dem 1.

Die abgeschlossene Lehrzeit in einem der genannten kaufmännischen Lehrberufe wird ersetzt:. Angestellte, die auf Anweisung schwierige Tätigkeiten selbständig ausführen, zum Beispiel.

Angestellte mit umfassenden Kenntnissen und mehrjähriger praktischer Erfahrung, die eine leitende, das Unternehmen in ihrem jeweiligen Tätigkeitsbereich entscheidend beeinflussende Stellung einnehmen, zum Beispiel: Für alle übrigen Angestellten gelten die Mindestgehaltssätze der Gehaltstafel A.

Tätigkeiten, die Drogistenkenntnisse voraussetzen, dürfen nur durch gelernte Drogisten verrichtet werden. Im Kleinhandel können z. Weiters gilt als Buchhändler jener Angestellte, der im Sortiment oder in der Auslieferung mindestens 5 Jahre hindurch buch-, kunst- oder musikalienhändlerische Tätigkeiten verrichtet hat. Er ist, sofern er keine Tätigkeit im Sinne der Beschäftigungsgruppen 4, 5 oder 6 ausübt, in die Beschäftigungsgruppe 3 einzustufen.

Im Buch-, Kunst- oder Musikalienverlag gelten die Mindestsätze der Buchhändler für jene Angestellte, die mindestens 3 Jahre hindurch Tätigkeiten als Korrektoren, Hersteller auch in Anzeigenabteilungen , erste Hersteller auch in Anzeigenabteilungen , Lektoren und Cheflektoren ausgeübt haben. Arbeitskleidung Lagerangestellte und Verkäufer erhalten jährlich einen Arbeitsmantel, der Eigentum der Firma bleibt. Die Reinigung und Instandsetzung obliegt dem Arbeitnehmer. Zusatzprotokoll I zum Kollektivvertrag für die Handelsangestellten.

Diese Gehaltstafel gilt für jene Betriebe, die als Waggonbezieher auftreten und mehr als 3 Arbeitnehmer Arbeiter und Angestellte, nicht aber Lehrlinge beschäftigen. Zusatzprotokoll II zum Kollektivvertrag für die Handelsangestellten. Gehaltstafel H Tabaktrafiken Für Trafikangestellte, die vor dem 1. Betriebe können ab dem 1. Der Übertrittsstichtag ist per Betriebsvereinbarung innerhalb dieses Zeitraumes zu vereinbaren. Kommt es zu keiner Einigung erfolgt der Übertritt spätestens am 1.

In Betrieben ohne Betriebsrat sind die Arbeitnehmerinnen spätestens 3 Monate vor dem geplanten Stichtag schriftlich über den Übertrittsstichtag zu informieren. Die Kollektivvertragsparteien ersuchen um Übermittlung des Übertrittsstichtags von Betrieben mit dauerhaft mehr als 10 Arbeitnehmerinnen mindestens 3 Monate im Vorhinein mittels formloser Mail Name und Adresse des Betriebes, Anzahl der Arbeitnehmerinnen, Zeitpunkt des Übertritts an bsh wko.

Alle Arbeitnehmerinnen eines Betriebes, welcher nach dem 1. Dies gilt auch für Betriebe, die den Kollektivvertrag für Angestellte und Lehrlinge im Handel erstmals anwenden z. Insbesondere hat eine Abstimmung über die Information der Arbeitnehmerinnen zur betrieblichen Handhabung der Übergangsbestimmungen und zum Gehaltssystem NEU zu erfolgen.

Sonstige Regelungen zur Arbeitskleidung werden von diesem Kollektivvertrag nicht berührt. Dieser ist bis spätestens vier Wochen vor dem Übertrittsstichtag den Arbeitnehmerinnen zu übermitteln. Arbeitnehmerinnen der Beschäftigungsgruppen 1 bis 6 sind in das Beschäftigungsgruppenschema NEU in die ihrer Tätigkeit entsprechende Beschäftigungsgruppe A bis H bis spätestens zum 1. Auf Grund der Zusammenführung aller Gehaltstabellen und —gebiete kann als grobe Orientierung folgende Tabelle herangezogen werden:.

Die Einstufung erfolgt in das nächst höhere kollektivvertragliche Mindestgehalt der entsprechenden Beschäftigungsgruppe.

Steht kein höherer Betrag in der entsprechenden Beschäftigungsgruppe zur Verfügung, hat die Einstufung in die höchste Stufe der entsprechenden Beschäftigungsgruppe zu erfolgen. Diese Erhöhungen des kollektivvertraglichen Mindestgehaltes können auf bestehende Überzahlungen angerechnet werden.

Sollte das kollektivvertragliche Mindestgehalt ALT höher sein als das kollektivvertragliche Mindestgehalt der 5. Stufe ab 13 Jahre der neuen Gehaltstabelle, so ist trotzdem in diese Gehaltsstufe einzustufen.

Bestehende Überzahlungen bleiben in diesem Fall aufrecht. Günstigere Lösungen für die Arbeitnehmerinnen sind möglich. Für Arbeitnehmerinnen, die sich zum Umstiegszeitpunkt bereits in der Freizeitphase der Altersteilzeit befinden, wird jene Tätigkeit für die Einstufung in das Beschäftigungsgruppenschema NEU zu Grunde gelegt, die vor Beginn der Altersteilzeit vereinbart war. Die erste Vorrückung nach dem Übertrittsstichtag erfolgt im dritten Jahr mit jenem Monatsersten, der dem Vorrückungsstichtagsmonat vor dem Übertritt in die Gehaltsordnung NEU entspricht.

Für Betriebe, die zwischen Differenzbeträge unter 65,-- Euro sind mit dem Übertrittsstichtag auszugleichen. Sämtliche Ansprüche im laufenden Dienstverhältnis werden auf Basis des zum Zeitpunkt des Anspruches bezogenen Bruttomonatsgehalts abgerechnet. Bei Beendigung des Dienstverhältnisses erfolgt die Abrechnung von sämtlichen Ansprüchen wie z. Mehr- und Überstunden, Urlaubsersatzleistung, … ebenfalls auf Basis des zum Zeitpunkt der Beendigung des Dienstverhältnisses bezogenen Bruttomonatsgehaltes.

Vorrückung im Übergang Arbeitnehmerinnen der Beschäftigungsgruppe 3, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens 1. Der "Reformbetrag 2" kann auf eine bestehende Überzahlung angerechnet werden und wird alljährlich wie die Kollektivvertragsgehälter erhöht. Rechtsansprüche der Arbeitnehmerinnen, welche sich aufgrund der Einstufung NEU zum Übertrittsstichtag ergeben, verfallen mangels Geltendmachung mit Ablauf von drei Jahren.

Keine Arbeitnehmerin darf aufgrund der Einstufung NEU und unterschiedlicher Auffassung darüber, wie einzustufen ist, benachteiligt werden. Im Zuge der Überführung der bestehenden Gehaltsansprüche in das Beschäftigungsgruppenschema NEU dürfen diese durch Einzelvertrag weder aufgehoben noch beschränkt werden. Arbeitnehmerinnen der Beschäftigungsgruppe 2 bzw. Beschäftigungsgruppe C, die neben dem Fixum auch Provision beziehen, haben monatlich Anspruch auf mindestens 75 Prozent ihres kollektivvertraglichen Mindestgehalts als Fixum.

Zusätzlich haben sie Anspruch auf ein Provisionsakonto in einer Höhe, die der Differenz zwischen dem Fixum und dem kollektivvertraglichen Mindestgehalt entspricht. Die im jeweiligen Monat erworbenen Provisionsansprüche sind abzurechnen und mit der Gehaltsabrechnung des folgenden Monats unter Anrechnung auf das Provisionsakonto des Monates, in dem die Provisionsansprüche erworben wurden, auszubezahlen.

Erreichen die Provisionsansprüche nicht die Höhe des Provisionsakontos, können die Akontozahlungen weder zurückgefordert noch auf Provisionsansprüche anderer Monate angerechnet werden. Übersteigen die Provisionsansprüche die Höhe des Provisionsakontos, jenes Monates, in dem die Provisionsansprüche erworben wurden, dürfen sie nicht auf Provisionsakonti anderer Monate angerechnet werden. Arbeitnehmerinnen der Beschäftigungsgruppe 3 bzw.

Beschäftigungsgruppe D, die neben dem Fixum auch Provision beziehen, haben monatlich Anspruch auf mindestens 75 Prozent ihres kollektivvertraglichen Mindestgehalts als Fixum. Mit Arbeitnehmerinnen, die zumindest in die Beschäftigungsgruppe 4 bzw. Beschäftigungsgruppe E oder höher eingestuft sind, kann entweder das für die Beschäftigungsgruppe 3 bzw Beschäftigungsgruppe D beschriebene Modell oder ein Gehaltsmodell, welches ein geringeres oder kein Fixum, aber Provisionen beinhaltet, vereinbart werden.

Arbeitnehmerinnen in einem dieser Modelle haben am Monatsende Anspruch auf eine Zahlung von zumindest Prozent des kollektivvertraglichen Mindestgehalts. Bei dieser Zahlung kann es sich je nach Vereinbarung um ein Fixum, um Provisionen, um ein Provisionsakonto oder um eine Kombination aus diesen Bestandteilen handeln. Für Arbeitnehmerinnen der Beschäftigungsgruppe 3 bzw. Beschäftigungsgruppe D oder höher, mit welchen Provisionszahlungen in welcher Form oder Höhe auch immer, vereinbart sind, sind die im jeweiligen Monat erworbenen Provisionsansprüche abzurechnen und mit der Gehaltsabrechnung des folgenden Monats unter Anrechnung auf die Provisionsakonti des jeweiligen Kalenderhalbjahres auszubezahlen.

Erreichen die Provisionsansprüche des jeweiligen Kalenderhalbjahres nicht die Höhe der für das jeweilige Kalenderhalbjahr gewährten Provisionsakonti, können die Akontozahlungen weder zurückgefordert noch auf Provisionsansprüche anderer Kalenderhalbjahre angerechnet werden.

Arbeitnehmerinnen, die in Beschäftigungsgruppe 2 oder 3 bzw. Beschäftigungsgruppe C oder D eingestuft sind und mit denen Provisionen vereinbart wurden, erhalten Sonderzahlungen in der Höhe des Fixums, mindestens jedoch in der Höhe des kollektivvertraglichen Mindestgehaltes. Arbeitnehmerinnen, die mindestens in Beschäftigungsgruppe 4 bzw.

Beschäftigungsgruppe E einzustufen sind und mit denen nur Provisionen vereinbart sind, erhalten am Juni und spätestens am Beschäftigungsgruppe E einzustufen sind und die neben der Provision ein Fixum beziehen, welches unter dem kollektivvertraglichen Mindestgehalt liegt, erhalten als Sonderzahlungen eine Weihnachtsremuneration in Höhe des Novemberfixums und eine Urlaubsbeihilfe in Höhe des zum Zeitpunkt des Urlaubsantrittes bzw spätestens aber am Juni zustehenden Fixums, welche nicht mit Provisionen gegengerechnet werden dürfen.

Beschäftigungsgruppe E einzustufen sind und die neben der Provision ein Fixum beziehen, welches zumindest dem kollektivvertraglichen Mindestgehalt entspricht, erhalten als Sonderzahlungen eine Weihnachtsremuneration in Höhe des Novemberfixums und eine Urlaubsbeihilfe in Höhe des zum Zeitpunkt des Urlaubsantrittes bzw spätestens aber am Bei Beendigung des Dienstverhältnisses sind alle offenen Provisionsansprüche auszubezahlen.

Haben Arbeitnehmerinnen, unabhängig von der für sie vorzunehmenden Einstufung, laut Dienstvertrag Anspruch auf ein Ist-Gehalt, das der fiktiven unter Anrechnung der Vordienstzeiten Einstufung der Beschäftigungsgruppe 3 bzw Beschäftigungsgruppe D oder höher entspricht, können die für die jeweilige Beschäftigungsgruppe vorgesehenen Möglichkeiten, Fixum und Provision abzurechnen und auszubezahlen, genutzt werden. Für die Abrechnung aller Ansprüche, die sich auf das Entgelt beziehen, gilt die fiktive Einstufung in die jeweils höhere Beschäftigungsgruppe als Basis.

Die Arbeitgeberin ist verpflichtet, den Arbeitnehmerinnen monatlich über die von ihr geführten Aufzeichnungen, die zur Berechnung der ihr zustehenden Provisionen geführt werden, unaufgefordert Einsicht zu gewähren bzw unaufgefordert eine entsprechende schriftliche Aufzeichnung auszuhändigen. Jänner erhöhten kollektivvertraglichen Mindestgehältern aufrechtzuerhalten. Der sich aus einem Umstieg ergebende "Reformbetrag 1" und "Reformbetrag 2" wird alljährlich wie die kollektivvertraglichen Mindestgehälter erhöht.

Lehrlingen ist eine monatliche Lehrlingsentschädigung nach den angeführten Sätzen zu bezahlen. Der Betrag des 4. Lehrjahres gilt für Doppellehrverhältnisse.

Die Internatskosten, die durch den Aufenthalt des Lehrlings in einem für die Schüler der Berufsschule bestimmten Schülerheim zur Erfüllung der Berufsschulpflicht entstehen, hat die Lehrberechtigte dem Lehrling zu bevorschussen und so zu ersetzen, dass dem Lehrling für den Zeitraum, der der Dauer des Internats entspricht, mindestens 50 Prozent der jeweiligen Lehrlingsentschädigung verbleiben.

Bestehende betriebliche Prämienzahlungen können angerechnet werden. Die Behaltefrist beträgt 5 Monate. Wurde die Lehrzeit bis zur Hälfte zurückgelegt, beträgt die Behaltefrist 2,5 Monate.

Endet die Behaltefrist nicht mit dem Letzten eines Kalendermonats, ist sie auf diesen zu erstrecken. Für die Zeit der Weiterverwendung kann Teilzeitbeschäftigung nicht vereinbart werden.

Pflichtpraktikantinnen sind Schülerinnen, die auf Grund schulrechtlicher Vorschriften ein Pflichtpraktikum einer berufsbildenden mittleren oder höheren Schule absolvieren. Ihre monatliche Vergütung beträgt bei dem ersten Praktikum bei einer Normalarbeitszeit von 38,5 Wochenstunden mindestens die Lehrlingsentschädigung des 1.

Dies gilt auch, wenn nur eine teilweise Arbeitspflicht besteht. Ihre monatliche Vergütung beträgt bei dem zweiten Praktikum bei einer Normalarbeitszeit von 38,5 Wochenstunden mindestens die Lehrlingsentschädigung des 2. Pflichtpraktikantinnen sind weiteres Studentinnen, die auf Grund studienrechtlicher Vorschriften ein Pflichtpraktikum einer Fachhochschule, Hochschule oder Universität absolvieren.

Ihre monatliche Vergütung beträgt bei einer Normalarbeitszeit von 38,5 Wochenstunden mindestens die Lehrlingsentschädigung für das 3.

Weitere Informationen siehe Erlass zur Durchführung von Pflichtpraktika an kaufmännischen Lehranstalten vom Bundesministerium für Bildung. In diesem Falle erhält sie nur dann ein Taggeld, wenn eine Betriebsvereinbarung dies vorsieht.

Als Gemeindegebiet von Wien gelten die Bezirke 1 bis Die Dienstreise beginnt, wenn sie von der Arbeitsstätte aus angetreten wird, mit dem Verlassen der Arbeitsstätte. In allen anderen Fällen beginnt die Dienstreise mit dem reisenotwendigen Verlassen der Wohnung. Die Dienstreise endet mit der Rückkehr zur Arbeitsstätte bzw mit der reisenotwendigen Rückkehr in die Wohnung.

Bei Dienstreisen ist der Angestellten der durch die Dienstreise verursachte Aufwand zu entschädigen. Die Angestellte hat die jeweils kostengünstigste Variante der Reise zu wählen. Bei Dienstreisen mit der Eisenbahn werden die Fahrtkosten der 2. Bei Benützung der 1. Klasse, von Luxuszügen und des Schlafwagens werden die jeweiligen Kosten nur dann ersetzt, wenn die Benützung auf Grund einer ausdrücklichen Bewilligung der Arbeitgeberin erfolgte.

Liegt eine derartige Bewilligung nicht vor, werden die Fahrtkosten der 2. Bei Dienstreisen mit dem Autobus werden die tatsächlich aufgelaufenen Fahrtkosten ersetzt.

Für die Benützung von Flugzeugen oder Schiffen ist eine ausdrückliche Bewilligung der Arbeitgeberin erforderlich. Bei Vorliegen einer derartigen Bewilligung werden die tatsächlich aufgelaufenen Kosten ersetzt. Für die Verwendung des Privat-Pkw der Angestellten bei einer Dienstreise ist eine ausdrückliche Bewilligung der Arbeitgeberin erforderlich. Bei Vorliegen einer derartigen Bewilligung wird zur Abdeckung des durch die Haltung und Benützung des Pkw entstehenden Aufwandes ein Kilometergeld gewährt.

Über das Kilometergeld hinaus bestehen keine weiteren Ansprüche auf Reisekostenentschädigung. Das niedrigere Kilometergeld gebührt jeweils ab dem Überschreiten der obigen Kilometergrenzen im jeweils laufenden Kalenderjahr. Wenn das innerbetriebliche Geschäftsjahr vom Kalenderjahr abweicht, kann das Geschäftsjahr an Stelle des Kalenderjahres für die Berechnung des Kilometergeldes herangezogen werden.

Innerbetrieblich können auch andere Jahreszeiträume für die Berechnung des Kilometergeldes vereinbart werden. Das Kilometergeld ist entsprechend zu verringern, wenn ein Teil des Aufwandes z. Treibstoff, Versicherungen, Reparatur durch die Arbeitgeberin getragen wird. Bei Verringerung ist auf einen von den Kraftfahrervereinigungen veröffentlichten Verteilerschlüssel Bedacht zu nehmen. Die Gewährung von Kilometergeld bedingt daher keinerlei Haftung der Arbeitgeberin für Schäden, die aus der Benützung des Pkw durch die Angestellte entstehen.

Über die gefahrenen Kilometer ist ein Fahrtenbuch zu führen, das über Aufforderung, jedenfalls aber am Ende des Kalender- oder Geschäftsjahres bzw. Die Abrechnung hat entweder nach jeder Dienstreise, monatlich oder in bestimmten Zeitabständen zu erfolgen. Die Reisezeit ist in Punkt A.

Abschnitt 2 dieses Kollektivvertrages geregelt. Für die Bestreitung des mit der Dienstreise verbundenen persönlichen Mehraufwandes für Verpflegung und Unterkunft erhält die Angestellte für jeden vollen Kalendertag eine Reiseaufwandsentschädigung.

Diese besteht aus dem Taggeld und dem Nächtigungsgeld. Die Reiseaufwandsentschädigung im Sinne des Einkommenssteuergesetzes in der geltenden Fassung beträgt:. Wenn in einem Monat Dienstreisen an mehr als 12 Kalendertagen anfallen, so reduziert sich für jede Dienstreise ab dem Kalendertag das Taggeld auf Euro 14,40 bzw. Das Nächtigungsgeld entfällt, wenn mit der Dienstreise keine Nächtigung verbunden ist, Quartier beigestellt wird, die tatsächlichen Beherbergungskosten vergütet werden oder die Benützung des Schlafwagens bewilligt und die entsprechenden Kosten ersetzt werden.

Ist gelegentlich bei einer Dienstreise ein mehr als tägiger ununterbrochener Aufenthalt an einem Ort erforderlich, so vermindert sich ab dem Eine Reisekosten- und Reiseaufwandsentschädigung entfällt bei Entsendung der Angestellten zu Veranstaltungen z. Die Entschädigung der Reisekosten und des Reiseaufwandes ist jeweils vor Antritt der Dienstreise besonders zu vereinbaren.

Diese Regelung kann auch durch Betriebsvereinbarung getroffen werden. Es wird empfohlen, sich bei einer derartigen Vereinbarung an den Sätzen für Auslandsreisen des Einkommensteuergesetzes zu orientieren. Angestellte, die zu einer mehr als dreistündigen Dienstleistung auf Messen oder Ausstellungen am Dienstort herangezogen werden, erhalten eine Aufwandsentschädigung Messegeld pro Kalendertag in Höhe von 20,36 Euro. Für Angestellte, die ausdrücklich zur Dienstleistung auf der jeweiligen Messe oder Ausstellung aufgenommen wurden z.

In Betriebsvereinbarungen können über die Gewährung von Reisekosten- und Aufwandsentschädigungen Regelungen vereinbart werden, soweit günstigere kollektivvertragliche Regelungen nicht bestehen.

Soweit in diesem Kollektivvertrag nicht anders geregelt, sind Ansprüche der Arbeitgeberin sowie der Arbeitnehmerin bei sonstigem Verfall innerhalb von 6 Monaten nach Fälligkeit schriftlich dem Grunde nach geltend zu machen. Bei rechtzeitiger Geltendmachung bleibt die gesetzliche Verjährungsfrist gewahrt. Gleitzeit, Reisende laufend Aufzeichnungen über die von ihren Arbeitnehmerinnen geleisteten Arbeitszeiten zu führen, die der Arbeitnehmerin bis spätestens am Ende der folgenden Gehaltsperiode zur Bestätigung vorzulegen sind.

Der Zeitraum der Vorlage kann über Betriebsvereinbarung, in Betrieben ohne Betriebsrat über den Arbeitsvertrag Dienstzettel verlängert werden. Verweigert die Arbeitnehmerin die Unterschrift mit begründetem Hinweis auf eine höhere Arbeitszeitleistung, so hat sie Ansprüche aufgrund einer höheren Arbeitszeitleistung innerhalb von 6 Monaten ab Vorlage der Arbeitszeitaufzeichnung schriftlich geltend zu machen.

Werden die Aufzeichnungen nicht geführt, in wesentlichen Teilen nicht geführt oder werden sie nicht vorgelegt, so beträgt diese Frist 12 Monate, sofern wegen des Umfanges des Betriebes diese Aufzeichnungen von der Arbeitgeberin üblicherweise nicht überwiegend persönlich geführt werden und die Arbeitnehmerinnen nicht in diese Aufzeichnungen Einsicht nehmen können.

Das Zeitkonto muss mindestens einmal im Quartal der Arbeitnehmerin zur Bestätigung der Richtigkeit vorgelegt werden. Bestätigt die Arbeitnehmerin die Richtigkeit des Zeitkontos, sind weitere Ansprüche auf Zeitguthaben ausgeschlossen. Von der Arbeitgeberin anerkannte Zeitgutschriften verfallen nicht. Gehaltsansprüche auf Grund von Unstimmigkeiten hinsichtlich der Einstufung verfallen mangels Geltendmachung mit Ablauf von einem Jahr.

Ansprüche aus Reisekosten oder Reiseaufwandsentschädigungen müssen spätestens innerhalb von 3 Monaten nach Beendigung der Dienstreise bzw der vereinbarten oder aufgetragenen Vorlage des Fahrtenbuches bei sonstigem Verfall bei der Arbeitgeberin durch Rechnungslegung bzw. Vorlage des Fahrtenbuches geltend gemacht werden. Zur Beilegung von Meinungsverschiedenheiten in der Auslegung dieses Kollektivvertrages wird eine Schlichtungsstelle errichtet.

Diese Schlichtungsstelle kann seitens der Arbeitgeberinnen von den zuständigen Kammerorganisationen, seitens der Angestellten von der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier, angerufen werden. Diese Schlichtungsstelle hat bei Fragen zur Auslegung dieses Kollektivvertrages innerhalb von 3 Monaten zusammenzutreten.

Die Schlichtungsstelle besteht aus 3 Vertreterinnen der Arbeitgeberinnen und 3 Vertreterinnen der Angestellten. Betrifft der Spruch der Schlichtungsstelle eine besondere Branchengruppe, so ist dies bei der Zusammensetzung der Schlichtungsstelle sowohl von der Arbeitgeberinnen- als auch von der Angestelltenseite durch die Beiziehung je einer Vertreterin der betreffenden Branche entsprechend zu berücksichtigen.

Die Vorsitzende wird abwechselnd je Sitzung aus den Reihen der Arbeitgeberinnen und Angestellten gewählt und hat nur eine Stimme. Artenschutz und Naturerlebnis in einem! Besonders positiv daran ist, dass man seine "Schützlinge" dabei direkt erleben und viel über den jeweiligen Lebenszyklus erfahren kann. Durch die integrierten Besonderheiten dieser speziellen Nisthilfen ist die Störung an der Niststätte bei der Beobachtung minimal.

Hummelschutz Alle in Mitteleuropa vorkommenden Hummelarten sind in ihrer Existenz mehr oder weniger stark gefährdet. Allein in Deutschland sind von den 29 vorkommenden Hummelarten 10 bereits regional verschwunden. Dies kann mit der Bereitstellung von Hummelnistkästen und mit dem Anbau und der Pflege von artspezifischen Trachtpflanzen z. Weiden, Wicken, Obst erfolgen. Hummeln sind unersetzlich aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften. Hummeln tragen, insbesondere die Königinnen, pro Tracht viermal soviel Pollen ein wie Honig- und Wildbienen; gleichzeitig erfolgt dies erheblich schneller.

Privatgärten, Gärtnereien, Obstwiesen, Parks etc. Eignet sich bestens zum Beobachten der Entwicklungsphasen des Hummelvolks, da der Deckel jederzeit geöffnet werden kann. Ausführliche Anwendungsunterlagen werden mitgeliefert. Dieser Hummelnistkasten wird in die Erde eingegraben und dann von der Hummelkönigin selbständig besiedelt. Komplettauslieferung inklusiv feuchtigkeitsabweisender Nistwolle. HBT 22x41x36 cm Best. Ein Wort zum Hornissenschutz Wenig erfolgreich verliefen dagegen die ab unternommenen Versuche, die Grenze auf dem Dekkan nach Süden zu verschieben.

Shah Jahans Rebellion dauerte vier Jahre an. Shah Jahan gilt als glanzvollster Mogulherrscher, unter dessen Herrschaft die Hofhaltung den Höhepunkt ihrer Prachtentfaltung erreichte und die Architektur im indisch-islamischen Mischstil zu höchster Blüte gelangte.

Allerdings belastete Shah Jahans Kunstförderung die Staatskasse stark. Kostspielige militärische Fehlschläge wirkten sich zusätzlich negativ auf die Wirtschaft des Reiches aus. Zwar zeigte der schon seit Akbar geführte Krieg auf dem Dekkan erste greifbare Erfolge — unterlag Ahmadnagar und wurde endgültig annektiert, unterwarf sich Golkonda , wenn auch nur symbolisch, und im gleichen Jahr konnte das zweite nun noch bestehende Dekkan-Sultanat Bijapur vertraglich zur Tributzahlung gezwungen werden — doch auf die anfänglichen Siege folgte eine Reihe von Rückschlägen.

Der Feldzug endete ein Jahr später in einer Niederlage. Zudem entzündete sich ein Streit mit Persien an der bedeutenden Handelsstadt Kandahar , die durch eigenmächtige Verhandlungen des persischen Statthalters mit den Moguln wieder in den Besitz des Mogulreiches gelangt war. Drei aufeinanderfolgende Belagerungen änderten daran nichts, vor allem, weil die persische Artillerie der mogulischen überlegen war.

Persien entwickelte sich zunehmend zu einer Bedrohung für das Mogulreich, zumal der schiitische Nachbar den ebenfalls schiitischen Dekkan-Sultanaten freundschaftlich verbunden war.

Die Gegnerschaft Persiens und der damit verbundene nachlassende persische Einfluss am Mogulhof war möglicherweise auch ein Grund für den Machtzuwachs der sunnitischen Ulama im Mogulreich, [19] wenngleich Akbars und Jahangirs Prinzip der religiösen Toleranz nicht gänzlich ausgehöhlt wurde. Aurangzeb indes konnte Murad überzeugen, ihm sein Heer zu überlassen, um mit vereinten Kräften gegen Delhi zu marschieren. Mai nahe Agra von Aurangzeb besiegt.

In Agra nahm Aurangzeb seinen Vater gefangen, der im Gefängnis starb. Nachdem Aurangzeb auch seinen Bruder Murad hatte festsetzen lassen, rief er sich noch im selben Jahr zum Kaiser aus. Zwei gegenläufige Tendenzen kennzeichneten die Herrschaft Aurangzebs: Zum einen dehnte er das Mogulreich weit nach Süden auf fast den gesamten indischen Subkontinent aus, zum anderen erschütterte er durch andauernde Kriege das wirtschaftliche Fundament des Mogulreiches.

Mit einer Politik der religiösen Intoleranz schädigte er die Symbiose von muslimischer Elite und hinduistischen Untertanen, die seine Vorgänger gefördert hatten. Bereits das letzte Drittel seiner Herrschaft war vom Kampf gegen den drohenden Reichsverfall bestimmt.

Sein dritter Bruder und Widersacher, Shah Shuja , floh ins Exil nach Arakan , nachdem er Aurangzeb militärisch unterlegen war, und wurde dort im Jahr gemeinsam mit seiner Familie und Teilen seines Gefolges zu Tode gefoltert. Im ganzen Land wurden zahlreiche kurz zuvor erbaute Tempel zerstört. Aurangzebs theokratische Politik rief Spannungen zwischen Hindus und Muslimen hervor, die den inneren Frieden des Mogulreiches empfindlich störten und den Widerstand hinduistischer Fürstenhäuser erregte.

So löste die Invasion des hinduistischen Rajputenstaates Marwar , dessen Herrscher ohne Erben verstorben war, Unruhen unter den Rajputen aus, die bis zum Tode Aurangzebs schwelten. Der Hindu Shivaji hatte seit Mitte des Jahrhunderts die Stämme der Marathen unter seiner Führung einen können und war mit dem Aufbau eines hinduistischen Staatswesens beschäftigt.

Während eines Besuchs am Hofe Aurangzebs wurde er gefangen genommen, konnte aber fliehen und auf dem westlichen Dekkan ein Reich errichten. Dies veranlasste Aurangzeb, alle Kräfte auf die Eroberung des Dekkan zu konzentrieren. Beide Staaten wurden dem Mogulreich eingegliedert, das nun den gesamten Subkontinent mit Ausnahme der Malabarküste sowie der Gebiete südlich der Kaveri umfasste. Tatsächlich waren die Marathen jedoch nicht besiegt, sondern lediglich in kleinere Gruppierungen zersplittert worden.

Shivaji hatte einen neuen Widerstandsgeist angeregt, der durch einzelne militärische Siege nicht zu brechen war. Aufstände wie die der Jat im Gebiet um Delhi und Agra sowie der Sikhs im Punjab waren aber auch die Folge erdrückender Steuern, die zur Finanzierung der Kriegszüge erforderlich geworden waren.

Aurangzeb beging den gleichen Fehler wie Muhammad bin Tughluq im Jahrhundert, indem er seine Machtbasis im Norden vernachlässigte und so die Verwaltung zerrüttete. Das Reich wurde durch die Expansion auf den zerklüfteten, schwer zu beherrschenden Dekkan, der zudem ein weitaus niedrigeres Steueraufkommen erbrachte als die fruchtbaren Ebenen des Nordens, überdehnt und finanziell überlastet.

Er schloss Frieden mit den Marathen und erkannte deren Herrschaftsgebiet auf dem westlichen Dekkan an, um das Mogulheer zur Niederschlagung des Sikh-Aufstandes im Norden einsetzen zu können. Seine ehrgeizigen Versuche, das Reich nach dem Vorbild Akbars durch umfassende Reformen noch einmal zu festigen, scheiterten am bereits fortgeschrittenen Verfall der Verwaltungsstrukturen.

Viele Beamtenposten waren erblich geworden, darunter das Amt des Statthalters von Bengalen , was die Steuereintreibung erschwerte.

Bahadur Shah, der den Thron bereits in hohem Alter bestiegen hatte, starb nach nur fünf Regierungsjahren. Bahadur Shahs Nachfolger vermochten die kaiserliche Autorität nicht mehr aufrechtzuerhalten. Für das Attentat verantwortlich waren die Sayyiden, zwei Brüder, die als Kommandanten am Mogulhof dienten und in den folgenden Jahren zu einem wesentlichen Machtfaktor am Hof aufstiegen.

Farrukh Siyar regierte lediglich als Marionette der mit den Marathen verbündeten Sayyiden. Während seiner Regierungszeit — erhielt die Britische Ostindien-Kompanie , die sich im Laufe des Jahrhunderts als führende europäische Handelsgesellschaft an der indischen Küste festgesetzt hatte, weitreichende Konzessionen.

Auch die Provinzen des Mogulreiches konnten nur durch Zugeständnisse, die sie zu halbautonomen Staaten machten, gehalten werden. Es folgte ein blutiger Machtkampf, aus dem Muhammad Shah reg.

Die Verwaltung wurde auf das Ernennen der Statthalter beschränkt, deren Provinzen nur noch nominell dem Kaiser unterstanden.

Er löste seine Provinz Dekkan de facto aus dem Reichsverbund und regierte sie als Nizam von Hyderabad. Damit verlor das Reich ein Drittel seiner Staatseinkünfte sowie beinahe drei Viertel seines Kriegsmaterials. Er schlug das Mogulheer in der Schlacht von Karnal nördlich von Delhi, nicht weit von den historischen Schlachtfeldern von Panipat entfernt, und zog nach einem Übereinkommen friedlich in Delhi ein.

Bengalen und Avadh erlangten faktisch Selbstständigkeit, auch wenn sie formal die Oberhoheit des Mogulkaisers anerkannten und symbolische Tribute entrichteten. Die persische Grenze wurde an den Indus verlegt. Zugleich expandierten die Marathen nach Malwa und Gujarat.

Den letzten militärischen Sieg errang das Mogulreich bei Sirhind nordwestlich von Delhi über den afghanischen Herrscher Ahmad Schah Durrani , doch wenige Tage darauf starb Muhammad Shah, dessen schwache Nachfolger den Afghanen nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Diese annektierten den Punjab , den Sindh und Gujarat. Damit begann die britische Territorialherrschaft in Indien, die in den folgenden Jahren auf ganz Bengalen und nach dem Sieg in der Schlacht von Baksar im Jahre auch auf Bihar ausgedehnt wurde.

Die von Osten her auf ehemals mogulischem Gebiet expandierenden Briten waren zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für das Mogulreich geworden. Auch die Marathen drangen rasch immer weiter nach Norden vor, unterlagen aber in der Dritten Schlacht bei Panipat den Afghanen.

Von plündernden Afghanen geblendet , musste er die Britische Ostindien-Kompanie, die bereits zwei Jahre zuvor Avadh einen Schutzvertrag aufgezwungen hatten, als Schutzmacht akzeptieren. Das mogulische Hoheitsgebiet beschränkte sich auf das Rote Fort von Delhi.

Sein Territorium wurde am 2. August gemeinsam mit allen anderen Territorien unter direkter Kontrolle der Britischen Ostindien-Kompanie mit Wirkung zum 1. November der neu gegründeten Kolonie Britisch-Indien übereignet. Zahlreiche Elemente, die für heutige moderne Staaten typisch sind, wie zum Beispiel zentralisierte Verwaltung, Steuerveranlagung aufgrund einer exakten Landvermessung oder das Vorhandensein einer staatlichen Bürokratie, sind in Indien erstmals im Mogulreich zu beobachten.

Allerdings wies das Mogulreich im Vergleich zu den heutigen, aber auch den zeitgenössischen Staaten in Europa einige deutliche Unterschiede auf: Dementsprechend war auch die Machtausübung keineswegs einheitlich. Ackerbaugegenden mit sesshafter Bevölkerung waren weitaus effektiver zu kontrollieren als logistisch schwer beherrschbares Wald- und Ödland mit teils nomadischer oder halbnomadischer Stammesbevölkerung.

Die Moguln unterschieden sich von den früheren Delhi-Sultanen mit ihrer auf Kontinuität ausgerichteten Verwaltung, die vor allem das Werk Akbars war. Er, seine Minister und Nachfolger ausgenommen Aurangzeb bemühten sich in erster Linie unter politischen und nicht unter religiösen Gesichtspunkten zu regieren, wie es bei den mächtigsten der Delhi-Sultane noch nicht der Fall gewesen war.

Dementsprechend war das Mogulreich auch stabiler. Die Lodi-Dynastie verwaltete das Sultanat von Delhi durch die Vergabe eroberter Gebiete als Militär lehen jagir an militärische Gefolgsleute, die dadurch schnell zufriedengestellt werden konnten.

Dieses System ermöglichte eine gewisse Kontrolle der auf diese Art vergebenen Provinzen durch den Sultan , barg aber zugleich die Gefahr in sich, dass die Lehen in erbliche Territorien umgewandelt wurden, die sich dann von der Zentralgewalt abkoppeln konnten. Als Babur das Delhi-Sultanat unterwarf und damit die Mogulherrschaft begründete, übernahm er das jagir -System seiner Vorgänger.

Erst die umfassenden Verwaltungsreformen, die Akbar während seiner fast jährigen Regierungszeit durchsetzte, sicherten den langfristigen Erfolg der Mogulherrschaft. Akbar baute auf dem Steuersystem Sher Shahs auf, das die Grundsteuersätze in den Provinzen anhand der örtlichen Preise festlegte.

Der Vorteil für die Bauern lag darin, dass bei einer Missernte keine Steuern gezahlt werden mussten, der Nachteil war, dass der Staat bei einer Reihe guter Ernten mit den Naturalien nichts anfangen konnte. Akbars Nachfolger gaben das Besteuerungssystem zu einem unbekannten Zeitpunkt wieder auf: Sie führten die pauschale Besteuerung wieder ein. Allgemein gab es Steuern auf Grund und Boden — im agrarisch geprägten Mogulreich die bei Weitem wichtigste Einnahmequelle —, Zölle , Münz- und Erbschaftsteuern sowie die Kopfsteuer für Nichtmuslime jizya.

Letztere schaffte Akbar ab, erst Aurangzeb führte sie wieder ein. Später wurde sie verschiedentlich wieder abgeschafft und eingeführt, allerdings zu einer Zeit, da das Steuersystem der Moguln bereits nicht mehr voll funktionstüchtig war.

Die territoriale Einteilung in Steuerbezirke wies seit Akbar neben den herkömmlichen jagirs auch Kronländer khalisa auf. Letztere unterstanden der unmittelbaren Verwaltung des Mogulkaisers, die dort erhobenen Steuern wurden direkt der Staatskasse zugeführt.

Das jagir wurde einem Militäradligen jagirdar zugewiesen, welcher die Verantwortung für die Steuereintreibung trug. Dabei blieb das Land allerdings stets Eigentum des Staates. Die jagirdars durften lediglich einen festgelegten Teil des daraus erwachsenden Steueraufkommens als privates Einkommen zurückbehalten, alles darüber hinaus musste unter Aufsicht kaiserlicher Beamter an die Staatskasse abgeführt werden.

Die Kehrseite dieses Verfahrens war, dass die jagirdars kaum Interesse am Gedeihen ihres Lehens hatten, da sie es nicht behalten konnten. Stattdessen suchten sie oft möglichst hohe Steuerabgaben zu ihrem eigenen Vorteil herauszupressen, bevor sie in einen anderen Reichsteil versetzt wurden. Der Zentralregierung unterstanden die Provinzen suba , diese wiederum teilten sich in Distrikte sarkar , deren Untereinheiten als pargana bezeichnet wurden.

Der zentrale Verwaltungsapparat wurde vom Premierminister wakil geleitet, dessen wichtigster Untergebener der Finanzminister diwan-i kull oder wazir-i mamalik war. Ein weiterer Untergebener des Finanzministers war der mir bakshi , der sich um Heeresangelegenheiten kümmerte und somit, da sämtliche Beamten einen militärischen Rang innehatten, auch für die Funktionstüchtigkeit der Verwaltung Sorge zu tragen hatte.

Unmittelbar dem Kaiser unterstand der für religiöse Angelegenheiten zuständige sadr as-sudur , der stets auch das höchste Richteramt qadi al-qudat des Staates bekleidete, denn der Rechtsprechung lag das islamische Recht, die Scharia , zugrunde.

Diese Verwaltungsstruktur spiegelte sich auch in den Provinzen wider, an deren Spitze der Statthalter sipasalar , nizam-i suba oder subadar stand.

Die Provinzbeamten waren jedoch nicht dem Statthalter, sondern dem Reichsbeamten ihres entsprechenden Ressorts untergeordnet. Der bürokratische Aufwand war enorm. Obwohl Muslime ausländischer Herkunft oder Abstammung grundsätzlich die mogulische Oberschicht stellten, existierte der Stand des Erbadels, wie er in Europa bekannt ist, im Mogulreich nicht.

Die Stellung einer Person hing allein von ihrer Position im Heer ab, unabhängig davon, ob sie tatsächlich im Kriegsdienst beschäftigt war oder in der zivilen Verwaltung. Selbst die Künstler am Mogulhof bekleideten einen militärischen Rang. Offizielle Ämter waren somit nur über eine militärische Laufbahn zu erreichen. Umgekehrt war freilich längst nicht jeder militärische Ranginhaber auch Träger eines Amtes. Entsprechend dem militärischen Charakter der Mogulverwaltung korrespondierte das Gehalt höherer und mittlerer Beamter mit deren militärischem Rang mansab , der wiederum von der Anzahl der unterhaltenen Kavallerieeinheiten abhing.

Allerdings verringerten die mansabdars ihre Militärstärke in Friedenszeiten immer mehr, sodass ihr Gehalt in Kriegszeiten angehoben werden musste, um die alte Zahl an berittenen Einheiten wiederherzustellen. Um diese inflationäre Entwicklung einzudämmen, führte Akbar ein doppeltes Rangsystem ein, das die Besoldungsgruppe zat unabhängig von der Stärke der zu unterhaltenden Kavallerie suwar regelte.

Nur der Mogulkaiser konnte einen mansabdar ernennen, befördern oder herabstufen, die Ränge waren nicht erblich. Die mansabdars wurden entweder in bar oder durch ein jagir entlohnt. Die fortschreitende Verknappung des als jagir zu vergebenden Ackerlandes machte die Ausdehnung des Reiches daher zu einer wirtschaftlichen Notwendigkeit. Nur über territorialen Gewinn war die wachsende Zahl an Gefolgsleuten mittelbar zufriedenzustellen, indem diese sich in den eroberten Gebieten bereicherten.

Der Mangel an fruchtbarem Ackerland im Dekkan-Hochland und die damit verbundene Unrentabilität der dortigen jagir steigerte die Unzufriedenheit bei den Lehnsherren und untergrub deren Loyalität.

Daneben gab es ein kleines stehendes Heer, das vorwiegend aus Kavalleristen bestand und die Elite der Armee darstellte. Vermutlich ging seine Stärke aber nie über Am Aufbau einer schlagkräftigen Kriegsflotte war den Herrschern wenig gelegen. Der Zusammenbruch des mogulischen Beamtenstaates wurde durch Aurangzeb eingeleitet, der die Verwaltung der Provinzen und damit die zentrale Kontrolle der Peripherie gegen Ende seiner Regierungszeit zu Gunsten militärischer Ziele stark vernachlässigte.

Nach seinem Tode erstarkten die regionalen Kräfte unter schwachen Herrschern immer mehr. Die Statthalter Bengalens , Avadhs und des Dekkan Hyderabad vererbten ihre Provinzen an ihre Nachkommen und begründeten somit dynastische Regionalreiche, ohne jedoch offen mit den Moguln zu brechen.

Hauptstadt des Mogulreiches war die offizielle Residenz des jeweiligen Herrschers, an der auch der kaiserliche Hofstaat und die kaiserliche Familie lebten. Aus politischen und strategischen Überlegungen verlegten die Moguln mehrfach ihren Herrschersitz. Insgesamt dienten fünf Städte zu verschiedenen Zeiten als Hauptstadt: Agra —, —, — , Delhi —, —, — , Fatehpur Sikri — , Lahore — und Aurangabad — Zu Beginn des Jahrhunderts hatte Sikandar II. In Sikri lebte ein Angehöriger des muslimischen Chishti-Ordens , zu dem Akbar ein freundschaftliches Verhältnis pflegte.

Die neue Hauptstadt erhielt den Namen Fatehpur Sikri, verlor ihre Bedeutung jedoch bereits , als Akbar mitsamt seinem Hofstaat nach Lahore zog, um den Feldzügen im Nordwesten des Reiches näher zu sein. Nur ein kleiner Teil der Stadt war weiterhin bewohnt, vermutlich verschlechterte Wassermangel die Lebensbedingungen. Auch Lahore blieb nur vorübergehend Herrschersitz.





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