Karneval 1991: „Dieser Krieg ist nicht unser Krieg“


The Iraqis fiercely resisted, and the Americans eventually withdrew as planned back into the Wadi Al-Batin. Special operations forces were deployed in the form of several SAS squadrons. Kritik an Wahl von Kirsten Jahn: Austvik, Ole Gunnar

Golfkrieg 1990/91 gegen Saddam Hussein: Die wichtigsten Daten


Bush, seit amerikanischer Präsident, begann seine Möglichkeiten abzuwägen. Es wurden viel mehr als ein paar Flugzeuge: Jänner jährt sich der Beginn des Golfkriegs zum Mal, in dem Saddam Hussein vernichtend geschlagen wurde. Er veränderte die ganze Region nachhaltig. Die oben zitierten Worte sind dem irakischen Diktator keineswegs in den Mund gelegt, er hat sie so gesprochen. Sie sind heute teilweise veröffentlicht. Bush, Sohn des Kriegspräsidenten von , verantwortet -, dass die Amerikaner keine Skrupel hatten, irakische Dokumente einfach so in die USA mitzunehmen.

Saddam Hussein glaubte demnach tatsächlich nicht, dass sein Kuwait-Überfall ernsthafte Konsequenzen haben würde. Beinahe bis zum letzten Moment hielt er einen Angriff der USA und der Allianz, die Bush senior aufgebaut hatte und in der Region in Stellung brachte, für unwahrscheinlich. Das basierte auf zwei falschen Annahmen. Die USA akzeptierten damals, so wie viele Landsleute Saddams auch, die Bollwerkfunktion des irakischen Regimes gegen eine Ausbreitung der Islamischen Revolution, die den Schah, einen amerikanischen Verbündeten, hinweggefegt hatte.

Als sich der Iran im Laufe des Kriegs mit dem Irak militärisch konsolidierte — durch schreckliche Opfer erkauft — und der Irak zu verlieren drohte, begannen die USA, Saddam Hussein subtil unter die Arme zu greifen, mit Krediten und geheimdienstlicher Zusammenarbeit. Der islamische Iran war Saddam Husseins Lebensversicherung. Denn sein Regime wurde nach dem verlorenen Krieg tatsächlich nicht beseitigt, obwohl es den USA möglich gewesen wäre. Dies wiederum trug zu Saddams Fehleinschätzung bei, als er ebenfalls fast bis zu Kriegsbeginn nicht glauben konnte, dass die USA diesmal ernst machen und ihn stürzen würden, zu Gunsten des Iran.

Der zweite Grund, warum Saddam sich irrte, war ein geopolitischer: Er selbst war als Politiker auch ein Kind des Kalten Kriegs — und er hatte nicht verstanden, dass dieser soeben dabei war, zu Ende zu gehen. Nicht nur, dass die in den letzten Zügen liegende Sowjetunion nicht mehr die Kraft gehabt hätte, einem US-Krieg gegen den Irak viel entgegenzusetzen. Mit Michail Gorbatschow stand noch dazu ein Mann an deren Spitze, der zu einer Verständigung mit dem Westen fähig war. Auch das alleine hätte nicht genügt: Es war George H.

Bushs Stärke — die seinem Sohn gute zehn Jahre später völlig abging -, dass er das Spiel der multilateralen Diplomatie perfekt beherrschte. Die Verurteilung des irakischen Einmarsches in Kuwait war ja eine relativ einfache Übung. Aber dass am Jänner gesetzt und bei Nichterfüllung "alle erforderlichen Mittel" angedroht wurden, war beinahe eine Sensation. Gorbatschow erschien es wohl am klügsten, sich durch Kooperation einen Platz als Akteur zu behaupten.

Auch arabische Staaten beteiligten sich — der schlaue Fuchs Hafiz al-Assad in Syrien schlug sich auf die richtige Seite. Aber einen Schritt zurück, in den Dezember Palästinenserführer Yassir Arafat stand fest zu seinem Gönner Saddam, später sollten die Palästinenser den irakischen Scud-Raketen, die in Israel einschlugen, zujubeln.

Denn nach war klar geworden, dass Saddam nach dem Ende des Iran-Kriegs nicht in den Friedensmodus zurückkehrte, sondern weiter aufrüstete. Von Superwaffen war die Rede — und der israelische Geheimdienst meldete Hinweise auf ein irakisches Atomwaffenprogramm. Dass der Irak Chemiewaffen hatte, war bekannt: Die USA beschlossen, die sich ihnen politisch und militärisch bietende Chance zu nützen, "den Status quo in der Region zu ändern", wie es Pickering formulierte. Von einem möglichen Weltenbrand war die Rede.

In Wien wurde der Opernball abgesagt. Das geschah wenige Jahre später, während des Schlachtens vor unserer Haustür, auf dem Balkan, nie. Aber die riesige militärische Macht des Irak hatte tatsächlich nur auf dem Zeitungspapier existiert: Jänner aus der Luft beginnenden massiven Angriffen der Alliierten — erstmals in die Wohnzimmer übertragen von einem relativ neuen Nachrichtensender, CNN — hatte der Irak wenig entgegenzusetzen.

CNN sorgte auch dafür, dass sich der Krieg im westlichen Bewusstsein in einer Art — so hätte man später gesagt — Computerspiel-Ästhetik niederschlug: Aus Vogelperspektive sah man, wie es vermeintlich menschenleere Gebäude auf Knopfdruck zerriss. Aber für die Iraker war es ein grausamer, opferreicher Krieg, auch für die Zivilbevölkerung. Die Infrastruktur gehörte zu den Zielen. Abonnieren Sie unsere Newsletter.

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