Kapitalertragsteuer

Viele wissen gar nicht genau, wie hoch der persönliche Steuersatz überhaupt ist und wie er ermittelt wird. Dem deutschen Steuerrecht sagt man nach, dass es äußerst kompliziert sei.

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Stichtag für die letzte Berücksichtigung von Änderungen ist spätestens der letzte Bankarbeitstag, üblicherweise der Dezember. Wegen des formalen Aufwands geben Banken häufig frühere Eingangsfristen vor, zum Beispiel den Dezember.

Gegebenenfalls ist eine Verrechnung mit der Kirchensteuer möglich. Nur das darüber hinausgehende Einkommen aus Kapitalerträgen muss versteuert werden. Ein Freistellungsauftrag bewirkt, dass bis zur Freibetragsgrenze das Kreditinstitut keine Steuern an das Finanzamt abführt.

Wer bei mehreren Kreditinstituten Erträge erzielt, und das ist der Normalfall bei Anlegern, muss bei jedem Kreditinstitut einen Freistellungsauftrag stellen. Dabei ist er selbst dafür verantwortlich, dass er nicht über die Freigrenze kommt. Ist das dennoch der Fall, merkt der Fiskus das recht schnell. Denn alle Kreditinstitute müssen eine Mitteilung über die Zinseinkünfte und Dividenden ihrer Kunden und deren Freistellungsaufträge an die entsprechenden Finanzämter senden.

Ist der Freibetrag überschritten, meldet sich das Finanzamt beim Steuerbürger und verlangt spätestens in diesem Moment, dass der Steuerbürger eine Einkommensteuererklärung abgibt. Das ist insbesondere bei Rentnern problematisch, die andernfalls möglicherweise keine Steuererklärung abgeben müssten.

So kann es passieren, dass sie extra deshalb zur Einkommensteuererklärung verpflichtet werden. Fragen Sie einen Steuerberater online! Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Dieses besagt, dass man eine Besteuerung beantragen kann, bei der der persönliche Steuersatz auch für das Einkommen aus Kapitalvermögen zugrunde gelegt wird. In konkreten Zahlen lässt sich die Abgeltungssteuer leicht ausdrücken.

Erzielt man als Anleger in einem Jahr Einnahmen von Euro aus einem Tagesgeldkoto, kann man davon einen Freibetrag von Euro abziehen, der nicht versteuert werden muss. Für Kapitalerträge von genau Euro muss somit noch die Abgeltungssteuer gezahlt werden. Falls der individuelle Steuersatz über 25 Prozent liegt, würden somit Abgaben von Euro Abgeltungssteuer , 5,50 Euro Solidaritätszuschlag sowie 8 oder 9 Euro Kirchensteuer, wenn der Anleger Mitglied in der Kirche ist anfallen.

Die Gesamtsumme wird von der Bank direkt an das Finanzamt überwiesen. Wer als Anleger bei einer Bank ein Tagesgeldkonto führt, erhält für das darauf angelegte Kapital Zinsen. Banken und andere Anbieter von Finanzanlagen wurden im Zuge der Einführung der Abgeltungssteuer gesetzlich dazu verpflichtet, die für Kapitalerträge anfallenden Steuern direkt an das Finanzamt abzuführen. Somit soll vermieden werden, dass dem Finanzamt zustehende Steuern nicht gezahlt werden. Für die Anleger hat diese Form der Steuererhebung den Vorteil, dass sie sich nicht darum kümmern müssen, die fälligen Steuern zu zahlen.

Allerdings müssen nicht schon ab dem ersten Euro sämtliche Kapitalerträge versteuert werden. Wenn die Erträge eines Anlegers niedriger als der Sparerpauschbetrag liegen, muss dieser sogar gar keine Steuern zahlen. Dazu muss man der Bank lediglich einen entsprechenden Freistellungsauftrag erteilen. Dieser darf maximal so hoch wie der Sparerpauschbetrag sein, kann aber auch auf verschiedene Institute aufgeteilt werden. Obwohl die Summe von Euro für Alleinstehende relativ hoch klingt, verzeichnen viele Anleger Jahr für Jahr höhere Einkünfte aus ihren Kapitalanlagen.

Bei Alleinstehenden ist dieser Betrag bereits erreicht, wenn sie Allerdings gibt es trotz dieser Einschränkungen durch den Sparerpauschbetrag eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um für die Einkünfte aus dem eigenen Vermögen möglichst wenig Steuern zahlen zu müssen. Ein Beispiel ist das Übertragen von Vermögensteilen auf minderjährige Kinder. Diese haben von Geburt an ebenfalls Anspruch auf den Sparerpauschbetrag; volljährig müssen sie dafür nicht sein.

Für Kinder, die noch keine eigenen Einkünfte haben, kann es sich sogar lohnen, eine NV-Bescheinigung beim Finanzamt zu beantragen.

Allerdings muss man dabei im Einzelfall eine Reihe verschiedener Punkte bedenken. Darüber hinaus werden die Renditen aus einigen besonderen Geldanlagen nicht auf den Sparerpauschbetrag angerechnet. Die Abgeltungssteuer ist vor allem für Steuerpflichtige mit hohem und mittlerem Einkommen von Vorteil.

Der Steuersatz bei der Einkommensteuer kann bei einem hohen Einkommen über 40 Prozent liegen, die Abgeltungssteuer ist dagegen deutlich niedriger. Der Spitzensteuersatz liegt momentan bei 42 Prozent, er wird ab einem Einkommen von Das bedeutet, dass ein Steuerpflichtiger für jeden Euro, den er über diesen Betrag hinaus verdient, 42 Cent als Einkommensteuer abführen muss. Zusätzlich werden auch hier noch der Solidaritätszuschlag sowie gegebenenfalls die Kirchensteuer fällig.

Einkommensteuer muss allerdings nur auf ein Einkommen gezahlt werden, das über dem steuerfreien Minimum Euro für liegt. Für einen Alleinstehenden mit einem zu versteuernden Einkommen von Für ein Einkommen von Anhand der Höhe dieser Steuersätze wird deutlich, dass die Abgeltungssteuer für diese Steuerpflichtigen von Vorteil ist, da zunächst der Freibetrag angerechnet wird, für darüber hinausgehende Erträge liegt die Höhe der zu zahlenden Steuer dagegen bei nur 25 Prozent.

Wichtig für die Frage, ob sich die Abgeltungssteuer im Einzelfall lohnt, ist der so genannte Grenzsteuersatz. Dies ist der Satz, mit dem jeder zusätzlich verdiente Euro besteuert wird.

Dieser Wert liegt bei Alleinstehenden bei knapp unter





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