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Hatte man früher das benötigte Acetylen aus Karbid gewonnen, für dessen Herstellung viel elektrische Energie benötigt wurde, so baute man in Höchst eine Spaltanlage für schweres Rohöl, den sogenannten Koker. Die Anlage konnte etwa In einer weiteren Anlage, der Hochtemperaturpyrolyse , konnte man aus Leichtbenzin neben Ethylen auch Acetylen gewinnen.

Da das Werk Höchst inzwischen seine Kapazitätsgrenzen erreicht hatte und es nur südlich des Mains noch freie Flächen für eine Erweiterung gab, wurde die Werksbrücke Mitte gebaut. Am neuen Standort, der von der benachbarten Caltex - Raffinerie in Raunheim mit Vorprodukten versorgt wurde, produzierten die Farbwerke Höchst sowie die Ticona , ein Gemeinschaftsunternehmen von Hoechst und Celanese , unter dem Markennamen Hostaform hauptsächlich Kunststoffe für technische Anwendungsgebiete.

Die Dividende war auf 18 Prozent gestiegen, doch lag die Eigenkapitalbasis und die Rentabilität deutlich unter der vergleichbarer amerikanischer Unternehmen. Im Werk Gendorf begann die Produktion von Hostaflon. Das erstmals ausgebrachte Diuretikum Lasix wurde für viele Jahre einer der Hauptumsatzträger des Pharmabereiches von Hoechst.

Im Stammwerk ging die erste Stufe der biologischen Abwasserreinigung in Betrieb, damals die erste biologische Kläranlage für industrielle Abwässer in Europa. Die Auslandsorganisation von Hoechst, die sich mittlerweile auf etwa Staaten erstreckte, wurde in zahlreiche Landesgesellschaften gegliedert, welche die Aktivitäten aller Sparten im jeweiligen Land bündelten. Die wöchentliche Arbeitszeit war inzwischen auf 41,25 Stunden gesunken.

Neue Elemente der betrieblichen Sozialpolitik, wie eine erfolgsabhängige Jahresprämie und die Finanzierung von Eigenheimen, ergänzten die traditionellen Instrumente, z. Die Gehaltszahlung erfolgte ab auch für die Arbeiter nicht mehr per Lohntüte , sondern bargeldlos und monatlich. Januar konnten die Farbwerke in einer von der Presse Flurbereinigung genannten Transaktion die Anteile der anderen Farben-Nachfolger an Cassella übernehmen. Damit endeten die letzten Kapitalverflechtungen der Farbennachfolger untereinander.

Januar trat eine Neuorganisation des Unternehmens in Kraft. Das Unternehmen hatte nunmehr 14 Geschäftsbereiche. Die Auslandsvertretungen wurden in Landes- oder Regionengesellschaften gebündelt. Jedes der etwa 14 Mitglieder des Vorstandes war für mehrere Geschäftsbereiche, Ressorts oder Regionen verantwortlich.

Diese Organisationsstruktur blieb bis zum Beginn der er Jahre bestehen. Das neu auf den Markt gebrachte Trental gegen Durchblutungsstörungen wurde bald zum langjährig umsatzstärksten Medikament des Pharmabereiches.

Die erste Ölkrise von brachte aufgrund der Verteuerung von Rohstoffen und der im Folgejahr einsetzenden Konjunkturkrise deutliche Einschnitte und zwang das Unternehmen zu Rationalisierungen.

Für die Rohstoffversorgung der Werke Höchst und Kelsterbach sorgte seitdem eine Pipeline, die von Rotterdam aus den Rhein entlang bis Ludwigshafen führt.

Die verschärfte Rezession des Jahres sorgte trotz Rationalisierungen und Kurzarbeit für einen Gewinneinbruch, der auch in den Folgejahren kaum aufgeholt wurde. Die Eigenkapitalrendite des Konzerns betrug nur noch 5,8 Prozent, stieg aber im Folgejahr wieder auf 11,1 Prozent. Nach einem Anstieg von Gewinn und Dividende konnten bereits für wieder nur 6 DM ausgeschüttet werden.

Im Faserbereich kam es zu Produktionsstilllegungen, z. Ab wurden zur biologischen Abwasserreinigung neu entwickelte Biohoch-Reaktoren in verschiedenen deutschen Werken errichtet. Die 15 bis 30 Meter hohen Bauwerke erlaubten eine effektivere Reinigung der Abwässer, bei gleichzeitig geringerem Energie- und Platzbedarf gegenüber den früheren Betonbecken. Das eingeführte Claforan , ein parenterales Cephalosporin , wurde zum erfolgreichen Antibiotikum und löste in den er Jahren das Trental als umsatzstärkstes Medikament von Hoechst ab.

Der Jahresüberschuss sank jedoch ab. Vor allem das Jahr wurde mit nur noch Millionen Mark zu einem der schwächsten Geschäftsjahre. Die schwache Entwicklung war vor allem auf die Bereiche Kunststoffe und Landwirtschaft zurückzuführen. Bei der französischen Tochtergesellschaft Roussel-Uclaf, die nach dem Willen der linken Koalitionsregierung unter Premierminister Pierre Mauroy verstaatlicht werden sollte, kam es zu einer Einigung auf dem Verhandlungsweg.

Hoechst musste seine Beteiligung von 57,9 Prozent nur auf 54,5 Prozent zurücknehmen. Auf der Hauptversammlung traten erstmals Vertreter alternativer Gruppen als Opponenten auf. Es kam zu Tumulten unter den Aktionären. Die Polizei nahm einen der Opponenten zeitweise in Gewahrsam. Im Stammwerk wurde nach sechzig Jahren die Düngemittelproduktion aus Ammoniak und Salpetersäure stillgelegt. Bis dahin hatte die gelbe Rauchfahne der Salpetersäurefabrik ein Wahrzeichen des Werkes Höchst gebildet.

Ebenfalls wurde ein Antrag für den Bau einer Anlage zur Produktion von Humaninsulin nach einem biotechnischen Verfahren aus gentechnisch veränderten Coli-Bakterien im Werk Höchst gestellt. Die Fertigstellung und Genehmigung der Anlage verzögerte sich wegen der unklaren Gesetzeslage und des Widerstandes der ab amtierenden rot-grünen Landesregierung.

Erst nachdem das Verwaltungsgericht Frankfurt anhängige Klagen zurückgewiesen hatte, konnte die Anlage in Betrieb genommen werden. Die bisher den Angestellten vorbehaltene Pensionskasse wurde auch für die Arbeiter geöffnet. Nach einem Brandunglück am 1. November im Chemiewerk Schweizerhalle bei Basel, bei dem austretendes Löschwasser in den Rhein geriet und ein schweres Fischsterben auslöste, geriet die chemische Industrie in die Kritik der Öffentlichkeit.

Hoechst reagierte darauf mit der Veröffentlichung von Leitlinien für Umweltschutz und Sicherheit für die Unternehmensziele. Mit der Übernahme erreichte Hoechst vor allem bei technischen Fasern und organischen Chemikalien eine stärkere Marktposition.

Die Microfasern Trevira Finesse und Trevira Micronesse wurden in der Textilindustrie eingeführt, zunächst vor allem für Sportbekleidung. Aufgrund des Montreal-Protokolls vom Forderungen nach einer Einstellung der Produktion lehnte Hoechst ab.

Erst kündigte das Unternehmen nach einer öffentlichen Kampagne gegen den Vorstandsvorsitzenden Hilger die schrittweise Produktionseinstellung bis an, fünf Jahre vor dem im Montreal-Protokoll festgelegten Zeitpunkt.

Der abgeschlossene Entgelttarifvertrag schaffte die unterschiedlichen Lohn- und Gehaltssysteme für Arbeiter und Angestellte ab und schuf ein einheitliches System aus 13 Tarifentgeltstufen. Der zwischen Hoechst und der Gewerkschaft Chemie-Papier-Keramik ausgehandelte Haustarifvertrag ergänzte den Tarifvertrag noch um eigene, über den normalen Tarifentgelten liegende und mit zunehmender Betriebszugehörigkeit ansteigende Entgeltstufen.

Januar auf dem Flughafen Frankfurt verhaftet worden war. Die Geschäftsjahre , in dem Hoechst sein jähriges Jubiläum feierte, und werden zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Geschäftsjahren in der Geschichte der Hoechst AG. Der Gewinn vor Ertragssteuern stieg auf Millionen DM, zum damaligen Zeitpunkt der höchste je von einem börsennotierten deutschen Unternehmen erzielte Gewinn.

Auch die Eigenkapitalrendite erreichte mit 19,1 Prozent bzw. Mit der Einstellung der Düngemittelproduktion in Oberhausen und der Carbidherstellung in Knapsack wurden zwei traditionelle Produktlinien aufgegeben. Auch in den folgenden Geschäftsjahren ging das Konzernergebnis vor Steuern bei weitgehend konstantem Umsatz von etwa 46 Mrd. DM jährlich um rund 20 Prozent zurück, von 2, Mrd. Die Eigenkapitalrendite im Konzern sank auf 5,5 Prozent. Dies hatte zur Folge, dass der im internationalen Vergleich ohnehin niedrige Börsenkurs weiter sank.

Der gesamte Konzern war an der Börse zeitweise mit weniger als 11 Mrd. DM bewertet, bei einem bilanziellen Eigenkapital von 13,7 Mrd. Damit bestand die theoretische Gefahr einer feindlichen Übernahme , für die es im angelsächsischen Raum schon Beispiele gab. Um die Kursentwicklung zu verbessern, war das Unternehmen auf das Engagement ausländischer Investoren angewiesen.

Im Oktober wurde die Hoechst-Aktie an der Börse in Tokio eingeführt, und der Vorstand deutete an, dass er auch eine Notierung in New York anstrebte, sobald die damals noch bestehenden Hürden infolge unterschiedlicher Rechnungslegungsvorschriften dies gestatteten. Die schwache Geschäftsentwicklung war nicht allein auf konjunkturelle und währungskursbedingte Zyklen zurückzuführen, sondern wies auf Struktur- und Innovationsschwächen des Unternehmens hin.

Erschwerend kam hinzu, dass eine beantragte Genehmigung für die von Hoechst entwickelte gentechnische Insulin -Produktion im Werk Höchst sich über mehrere Instanzen bis hinzog; die Genehmigung erfolgte erst, nachdem der Bundestag das neue Gentechnikgesetz verabschiedet hatte, so dass Hoechst Marktanteile an ausländische Wettbewerber verlor.

Anfang untergliederte Hoechst die bislang 16 Geschäftsbereiche mit ihren rund Alle wesentlichen Entscheidungen, z. Hierzu zählten Produktionsstilllegungen z. Das letzte Amtsjahr des Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Hilger war zudem von einem gravierenden Vertrauensverlust in der Öffentlichkeit nach einer Serie von Störfällen überschattet.

Unter dem Motto Hoechst Aufbruch setzte er eine Reihe von Veränderungsprozessen im Unternehmen in Gang, die er bereits bis Ende eingeleitet hatte. Erstmals veröffentlichte der Konzern ein Renditeziel: Das neue Organigramm enthielt statt 16 nur noch sieben Geschäftsbereiche mit 30 statt Geschäftseinheiten, anstelle der Ressorts traten Serviceeinheiten, die ihre internen Dienstleistungen zu marktgerechten Bedingungen anbieten sollten.

Dormann kündigte an, dass Hoechst sich von allen Geschäftsaktivitäten trennen werde, in denen man nicht zu den drei führenden Anbietern in Europa, Asien und Amerika zähle. Insbesondere die Übernahme von Jade brachte Dormann viel öffentliche Kritik ein, weil der neue Eigentümer nur den Markennamen weiterführte und die Produktion in Fechenheim einstellte.

Insgesamt ging durch die Restrukturierung der Cassella und des Kosmetikbereiches die Zahl der Arbeitsplätze in Fechenheim zwischen und von auf etwa zurück. Dormann rechtfertigte seine Strategie damit, dass der Strukturwandel unausweichlich sei und Hoechst nur durch eine Konzentration auf Kerngeschäfte im Wettbewerb Schritt halten könne; auch die abzugebenen Konzernbereiche könnten sich nur in einem anderen unternehmerischen Umfeld erfolgreich entwickeln.

Das defizitäre Geschäft mit Textilfarbstoffen brachte Hoechst in ein neu gegründetes Gemeinschaftsunternehmen mit dem Wettbewerber Bayer ein, die DyStar. Auch dieser offene Bruch mit der Tradition, dem ursprünglichen Kerngeschäft der Farbwerke Höchst , rief öffentliche Kritik hervor. In beiden Jahren erreichte Hoechst mit einer Eigenkapitalrendite von 16 Prozent das selbstgesteckte Ziel. Das Pharmageschäft erhielt damit innerhalb des Portfolios ein immer höheres Gewicht.

Trotz eines Forschungsetats von jährlich 1,6 Milliarden DM fehlten neue Medikamente mit hohem Umsatzpotential, sogenannte Blockbuster , und 80 Prozent des Betriebsergebnisses der Hoechst AG wurden nach wie vor in Europa erwirtschaftet, wo es insbesondere für den Chemiebereich kaum noch Wachstumspotentiale gab. Die Mitarbeiterzahl war auf Pikanterweise erzielten gerade Bereiche, die Dormann eigentlich vom Konzern abtrennen wollte, eine besonders positive Geschäftsentwicklung.

Um eine aktive Rolle bei der erwarteten Konsolidierung des Pharmamarktes zu spielen, zum Beispiel durch Übernahmen oder Fusionen, sollte das Chemiegeschäft abgetrennt werden. Ende beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat, das Geschäft mit Spezialchemikalien an die schweizerische Clariant gegen eine Beteiligung von 45 Prozent der Kapitalanteile der Clariant zu verkaufen.

Juli wurde der Verkauf wirksam. Diese beiden Unternehmen gehören mittlerweile zu Lyondellbasell Industries. Die organischen Basischemikalien gingen in die Celanese GmbH über. Als sichtbares Zeichen für den Bruch mit der Vergangenheit ersetzte Hoechst das bekannte Unternehmenssymbol Turm und Brücke durch ein einfaches schwarzes oder blaues Quadrat.

Trotz der Umgestaltung zur Managementholding gelang es Hoechst zunächst nicht, einen geeigneten Partner für das Life-Science-Geschäft zu finden. Sondierungsgespräche mit Bayer blieben erfolglos, weil Bayer einen gleichberechtigten Merger of equals ablehnte und auf der Führungsrolle beharrte.

Das Pharmageschäft entwickelte sich auch und rückläufig, obwohl Hoechst Anfang die noch ausstehenden 43 Prozent der Anteile an Roussel-Uclaf für 5,4 Milliarden übernommen hatte und für das gentechnisch hergestellte Insulin unter dem Markennamen Insuman eine Marktzulassung für die Europäische Union erhalten hatte.

Der Gewinn vor Steuern sank von 5. Ein daraufhin gestartetes Restrukturierungsprojekt in der Pharmaforschung führte zwar zu den angestrebten Kosteneinsparungen, löste aber erhebliche Proteste in der Belegschaft aus.

Dezember gaben die beiden Unternehmen ihren geplanten Zusammenschluss bekannt. Hauptaufgabe der Stiftung war die Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter aus der Zeit des Nationalsozialismus.

Dormann hatte diese Konstruktion befürwortet, da er in der Fusion die einzige europäische Perspektive für Hoechst sah. Die Marke Hoechst, die traditionell an vielen Apotheken zu sehen war, wurde nach und nach zugunsten des neuen Aventis-Firmenzeichens aufgegeben. Der Zusammenschluss erfolgte, nachdem Sanofi-Synthelabo am Auf der letzten Aktionärssitzung von Hoechst am Die gegen den Hauptversammlungsbeschluss angestrengten Anfechtungsklagen wurden im Juli durch Vergleich beigelegt.

Sanofi-Aventis übernahm das gesamte Grundkapital von Hoechst und sagte die für den Juli geplante Hauptversammlung ab.

Im Oktober wechselte Hoechst die Rechtsform von einer Aktiengesellschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Im Industriepark Höchst wurden seit jährlich mehr als Mio. Euro investiert, das ist mehr als in den besten Jahren der Hoechst AG. Die Zahl der Arbeitsplätze stieg von ca. Im November wurde bekannt, dass Stellen in der Forschung und Entwicklung wegfallen sollen. Das Unternehmensarchiv wurde bis von der HistoCom GmbH verwaltet, die auch zahlreiche Publikationen zur Unternehmensgeschichte herausgegeben hat.

Es soll einen neuen Platz im Bolongaropalast erhalten. Marketing , Produktmanagement , Verkaufsorganisation und Kundenservice waren bereichsspezifisch organisiert.

Zum Teil gab es innerhalb der Bereiche noch besondere Vertriebsorganisationen für einzelne Produktlinien, da zum Beispiel Wursthüllen, die an mittelständische fleischverarbeitende Betriebe verkauft werden sollten, eine andere Form der Kundenbetreuung erforderten als Polyesterfolien für die Herstellung von Tonträgern und Videobändern. Die meisten Erzeugnisse wurden an industrielle Weiterverarbeiter oder Tochtergesellschaften ausgeliefert.

Tochtergesellschaften übernahmen meist die Konfektionierung der Produkte für Endverbraucher mit bekannten Markennamen, z. Glutolin Kleister , Trevira oder Hostalen. Der Chemikalienbereich war über viele Jahre einer der wichtigsten Umsatz- und Ergebnisträger von Hoechst gewesen. Zahlreiche Verfahren waren bei Hoechst entwickelt oder erstmals eingesetzt worden, darunter das Wacker-Hoechst-Verfahren zur Herstellung von Aldehyden und die bis betriebene Hochtemperaturpyrolyse von Leichtbenzin.

Viele Produktionsprozesse liefen in mehreren Verarbeitungsstufen ab, so z. Ein wichtiges Produkt des Chemikalienbereiches waren die von Mitte der er Jahre bis hergestellten Fluorchlorkohlenwasserstoffe FCKW , die als Kältemittel und Treibgas unter dem Markennamen Frigen dienten, bis die Gefährlichkeit von Halogenkohlenwasserstoffen für die Ozonschicht erkannt wurde. Grundlage für diese Produktlinie waren die Chloralkali-Elektrolyse nach dem Amalgam-Verfahren und die Methanchlorierung , für die Hoechst ein eigenes Verfahren unter Einsatz eines Schlaufenreaktors entwickelt hatte.

Dieser Bereich wies das breiteste Produktspektrum von allen auf. Die BU Faservorprodukte Mitarbeiter, Der Jahresumsatz des GB Fasern betrug 7.

Für die eigene Kunstharzproduktion entwickelte man ausgehend von klassischen Phenol-, Polyester-, Epoxid-, Acryl- und Alkydharzen ab wasserlösliche Harze, vorrangig für die anaphoretische, fünf Jahre später für die kataphoretische Tauchlackierung Resydrol.

An ausländischen Standorten wurden zusätzliche Produktionskapazitäten weltweit ca. Es firmiert seit als Allnex Belgien. Ab forschte Hoechst auf dem Gebiet der Metallocen-Katalysatoren ; die Entwicklungen kamen jedoch vor der Umgestaltung von Hoechst nicht mehr zur Marktreife. Der europaweite Vertrieb von Fotokopiergeräten wurde gestartet. Ein Teil der TopMedikamente wurde schon seit Jahrzehnten produziert. Die Liste der umsatzstärksten Produkte des Geschäftsbereiches Pharma für die Geschäftsjahre bis umfasst insgesamt 15 Medikamente, von denen fünf über den gesamten Zeitraum zu den Top gehörten und zwei von MMD übernommen wurden.

Die Liste der 10 umsatzstärksten Medikamente von Hoechst führten drei besonders entwicklungsträchtige Präparate an:. Ihre Patente liefen im Zeitraum bis aus. Farbenindustrie zu den Farbwerken Höchst. Die meisten Standorte gehörten zuvor Tochtergesellschaften, die — zumeist einige Jahre nach der Übernahme — in die Hoechst AG eingegliedert wurden.

Einige dieser Standorte waren älter als das Werk Höchst. Die Werke in Bad Hersfeld und Kelsterbach wurden durch die Hoechst AG auf der grünen Wiese neu errichtet, ohne dass hier zuvor bereits Produktionsanlagen bestanden hätten. Die meisten Geschäftsbereiche von Hoechst waren auf mehrere Werke verteilt.

Einige Werke, vor allem die sogenannten Faserwerke, waren spezialisiert auf bestimmte Produktlinien, andere stellten ein ähnlich breites Spektrum an Produkten her wie das Werk Höchst.

Das Werk Bobingen ging auf eine gegründete Kunstseide -Fabrik zurück. Es kam bei der Entflechtung der I. Farbenindustrie unter die Kontrolle der Farbwerke Höchst und wurde ab als Werk Bobingen geführt. Von bis wurde hier die Polyamidfaser Perlon hergestellt, die von Paul Schlack, später langjähriger Leiter der Faserforschung von Hoechst, synthetisiert worden war. Das Werk war ursprünglich am Farbenindustrie, im Auftrag des Heereswaffenamtes bei dem Weiler Gendorf , heute ein Ortsteil von Burgkirchen an der Alz , ein damals hochmodernes Chemiewerk für die Herstellung organischer Grundchemikalien wie Acetaldehyd, Ethylenoxid und Glykole.

Die Lage im Bayerischen Chemiedreieck sicherte die Rohstoffversorgung, da die Wacker Chemie im benachbarten Burghausen sowie die Süddeutschen Kalkstickstoffwerke in Trostberg ebenfalls Beteiligungsgesellschaften der I. Den Zweiten Weltkrieg überstand das Werk unbeschädigt.

In Gersthofen sollte synthetisches Indigo hergestellt werden. Nach der Gründung der I. Farben begann die Produktion von Wachsen. Farbenindustrie als Werk Gersthofen wieder zu den Farbwerken Höchst.

Bereits ging die erste Chloralkali-Elektrolyse in Griesheim in Betrieb, der eine weitere Anlage in Bitterfeld folgte.

Bei der Entflechtung der I. Ebenfalls durch Entflechtung der I. Farbenindustrie ergab sich zusammen mit Siemens die neue Sparte der Graphitelektrodenproduktion in Griesheim. Die Mitarbeiterzahl des Werks sank von im Jahr auf bei der Ausgliederung aus dem Hoechstkonzern und Stilllegung der Resydrol-Produktion Albert war ein bedeutender Hersteller von Kunstharzen , darunter die von Ludwig Berend und Kurt Albert entwickelten Albertole , phenolmodifizierte Kolophoniumharze , die als Grundstoffe für Autolacke und später als Bindemittel für Druckfarben dienten.

Für die aufgegebenen Produkte standen teilweise modernere Verfahren und umweltschonende Alternativen zur Verfügung, oder ihre Herstellung war aufgrund steigender Umweltschutzanforderungen nicht mehr wirtschaftlich. Von ehemals etwa Arbeitsplätzen gingen etwa verloren.

Die Produktion von Düngemitteln wurde stillgelegt. Letztere wurde zum 1. Der technische Kunststoff wurde unter dem Handelsnamen Hostaform verkauft. Nachdem die Raffinerie schon stillgelegt worden war, übernahm eine Pipeline aus Rotterdam die Rohstoffversorgung. Nach Inbetriebnahme der neuen Anlage und dem Umzug im September wurden die in der Einflugschneise der neuen Landebahn gelegenen Anlagen demontiert. Sie zählten zu den bedeutendsten Frankfurter Unternehmerpersönlichkeiten und Mäzenen.

Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung wurden sie wegen ihrer jüdischen Abstammung verfolgt und aus allen Ämtern vertrieben. Am Stammsitz des Unternehmens in Fechenheim wurden hauptsächlich Pigmente, Farbstoffe, Melaminharze und eine Vielzahl von Zwischenprodukten hergestellt. Die bisherige Pharmaforschung in Fechenheim wurde geschlossen, die Cassella-Tochtergesellschaften verkauft.

Die Substanz hemmt die Wirkung des Gestagens Progesteron und blockiert die Rezeptoren für Glukokortikoide ; wird sie während der Schwangerschaft eingenommen, führt dies innerhalb von 48 Stunden zur Ablösung der Gebärmutterschleimhaut.

In Verbindung mit einem Prostaglandin lässt sich dadurch eine künstliche Fehlgeburt auslösen. Abtreibungsgegner prägten den Begriff Abtreibungspille für das Präparat und fürchteten, mit der Zulassung werde die willkürliche Tötung ungeborenen Lebens gefördert.





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