Bohrinsel Adressen und Firmen

Bei einer Explosion auf einer Öl-Bohrinsel im Golf von Mexiko sind am Mittwoch vier Menschen gestorben. Das Feuer konnte mittlerweile gelöscht werden. Nach Betreiberangaben soll kein Öl ins.

Ob im Bereich der Ein Amateurvideo zeigt die verheerenden Flammen.

Eilmeldung

Es war eine der größten Umweltkatastrophen in der Geschichte der USA: Knapp zwei Jahre nach der Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko hat der britische Ölmulti BP seinen.

Ausgelöst wurde das Feuer offenbar durch eine beschädigte Gasleitung. Jetzt wurden Milliardenzahlungen vereinbart. Eine Einigung über Entschädigung von Privatleuten steht noch aus.

Aber wie steht es wirklich um die Natur in der Region? Das spürt man bei einem Besuch in New Orleans. Um gegen Bohrungen nach Öl in der Arktis zu protestieren, sind Umweltschützer von Greenpeace auf eine Ölplattform geklettert. Sie wollen mehrere Tage dort ausharren, teilte die Organisation mit. Überlebende berichten jetzt über ihre Erfahrungen. Der Betreiberkonzern meldet, das Feuer sei gelöscht. Viele Arbeiter mussten wegen Brandwunden versorgt werden. Ein Amateurvideo zeigt die verheerenden Flammen.

Ob in luftiger Höhe oder unter hohen Temperaturen: Die Betreiberfirma hatte ihre Mitarbeiter direkt nach Entdeckung des Lecks abgezogen, nun evakuiert auch Shell Arbeiter benachbarter Förderinseln. Die Küstenwache hat eine Sperrzone errichtet. Als wäre nichts gewesen: Es geht um Milliarden. Nach dem Untergang einer Bohrinsel vor der russischen Küste haben Rettungsmannschaften im eisigen Pazifik bisher 16 Leichen gefunden.

Schiffe und Hubschrauber suchen weiter nach fast 40 Vermissten - die Überlebenschancen sind gering. Eine russische Bohrinsel ist im Sturm auf dem Pazifik gekentert und hat mindestens zwei Arbeiter in den Tod gerissen.

Das ist allerdings noch kein Grund zur Erleichterung. Die Behörden reagierten zu spät, der Ölkonzern hat versagt: Bloggern ist es zu verdanken, dass die Naturkatastrophe überhaupt publik wurde. Sicherheitssysteme mit bis zu 30 Knöpfen, widersprüchliche Anweisungen an die Mitarbeiter: Die Besatzung der Ölplattform Deepwater Horizon war nach einem Zeitungsbericht denkbar schlecht auf kritische Zwischenfälle vorbereitet.

General Motors will Tausende Mitarbeiter loswerden. Der Ölindustrie ihre Grenzen aufzuzeigen, fällt ihm mehr als schwer. Folgen der Ölkatastrophe am Golf von Mexiko: Tropensturm "Bonnie" hat sich zu einem Tief abgeschwächt - die Sturmwarnung am Golf von Mexiko bleibt jedoch bestehen und stoppt den Kampf gegen die Ölpest. Unklar ist, was passiert, wenn das Unwetter auf das Öl trifft. Tropenstürme stören die Arbeit am lecken Bohrloch im Golf von Mexiko: BP bricht die Entlastungsbohrung ab - und muss möglicherweise die Verschlusskappe wieder öffnen.

Die Industrie führt mit Nachdruck die Kostspieligkeit von Umweltschutz ins Feld - bis dann eben eine Katastrophe passiert. Das ist die gleiche Taktik wie einst bei Öltankern. Dabei müssten Ölbohrungen weit unten im Ozean verboten werden, ehe das nächste Desaster naht. Gasleck an "Elgin"-Bohrinsel besorgt Energiebranche. Gasleck an schottischer Bohrinsel "Elgin". Gasleck an Total-Plattform in der Nordsee. BP legt Jahreszahlen vor.





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