Blick auf die Zinsen nach der Zinssenkung – Sinken die Bauzinsen?


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Nutzen der Zinssenkung auf Kreditvergabe wird bezweifelt


Nehmen Sie allein die volumenstarken 3er- und 4er-Baureihen: Hier haben wir gerade zusätzliche Derivate eingeführt, und beide Baureihen sind gemeinsam so erfolgreich wie nie zuvor. Nicht zu vergessen die neuen Modelle der X-Baureihen, die gerade vorgestellten M-Fahrzeuge und die neue Mini-Generation, die jetzt mit attraktiven Derivaten im Markt ist.

Daran kann man gut erkennen: Unser Produktmomentum ist so hoch wie nie zuvor, und das wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Wir gehen davon aus, dass wir die geplante Zielsetzung einer deutlichen Ergebnissteigerung für den Konzern im Gesamtjahr auch erreichen werden. Die letzten Jahre haben gezeigt: Was wir ankündigen, das halten wir auch ein.

Das ist für uns das obere Ende des einstelligen Prozentbereichs im Übergang zum zweistelligen Bereich. Das Geschäft läuft bei uns aus meiner Sicht im Wesentlichen so, wie wir es geplant haben. Wenn durch unerwartete externe Faktoren ein Monat in einem Markt mal nicht ganz unseren Erwartungen entspricht, dann verkraften wir das.

Als Global Player hat man es immer wieder irgendwo mit der einen oder anderen unvorhersehbaren Herausforderung zu tun - mit dem vielzitierten Schwarzen Schwan muss man in unserer Position immer rechnen und damit umgehen können. Für die Abschätzung der kommenden Jahre ist es auch angesichts des zunehmend volatilen Umfelds noch ein bisschen früh.

Betrachten Sie allein die Währungsseite. Am Anfang des Jahres war aus unserer Sicht die Wechselkursentwicklung nicht so erfreulich, jetzt hat der Dollar zum Euro in recht kurzer Zeit deutlich zugelegt. Generell gehen wir natürlich für von weiterem Wachstum aus, denn die vielen Modelle, die dieses Jahr ihren Anlauf haben, werden sich in der Produktion und im Absatz ja erst im kommenden Jahr voll auswirken.

Zudem werden wir auch noch weitere attraktive neue Modelle einführen. Deutschland ist im Grunde wieder auf dem Niveau von vor Ausbruch der Krise. An Rabattschlachten beteiligen wir uns nicht und versuchen als Premiumhersteller natürlich, einen reinen Preiswettbewerb so weit wie möglich zu vermeiden. Aber natürlich können auch wir uns in einigen Märkten angesichts des intensiven Wettbewerbs dem nicht ganz entziehen. Da hat sich in den letzten Jahren in der Marge schon eine spürbare Belastung im Preiswettbewerb aufgebaut, die unsere Profitabilität beeinträchtigt.

Trotz der leichten Verbesserungen sind wir in diesen Märkten bei weitem noch nicht da, wo wir vor der Krise waren. Durch die Lokalisierung von Produktion und Teileeinkauf können wir einen Teil des Risikos über Natural Hedging abdecken, aber bei weitem nicht alles.

Wir folgen im Financial Hedging einer klaren Strategie, wir wollen die Risiken so weit wie möglich begrenzen, aber ohne vollständig auf Chancen verzichten zu müssen. Das liegt im zweistelligen Euromilliardenbereich, zumal der Renminbi wegen des wachsenden Chinageschäfts immer wichtiger wird. Wir sichern immer mit einem gewissen Zeitvorlauf ab, um das operative Geschäft jederzeit sicherzustellen. Wenn Sie kurzfristige Schwankungen in einer Währung bekommen, dann ist das so. Aber wir wollen bei dem Thema keine negativen Überraschungen haben.

Wir orientieren uns an einem Gleichgewichtskurs. So ist zum Beispiel klar, dass wir für die verbleibenden drei Monate dieses Jahres währungsseitig weitgehend gesichert sind. Ich sage aber nicht, dass es gar nichts bringt. Wenn sich aus der aktuellen Dollarstärke eine nachhaltige Veränderung ergibt, dann werden wir das natürlich positiv spüren.

Wir sichern vorausschauend ab und erhalten uns gleichzeitig Chancen, aber wir spekulieren nicht. Dabei halten wir uns an sogenannte Mindestsicherungen, an denen nicht gerüttelt wird.

Bisher ist das aus meiner Sicht sehr gut aufgegangen, denn unser Handeln zielt ja nicht auf möglichst hohe Währungsgewinne ab. Wir wollen vielmehr unsere Planungen für das operative Geschäft und unsere Guidance absichern.

Jüngstes Beispiel dafür war das Thema Ersatzteilpreise. Ihre Importwagen in China haben Sie deutlich zurückgefahren. Neigen sich die Zeiten hoher Margen in China dem Ende zu? Das ist eine verkürzte Sicht der Dinge. Ich sehe China etwas anders. Für uns bedeutet dies inzwischen ein Absatzvolumen von Einheiten, und wir sehen noch weitere Wachstumschancen. Denn in China hat sich inzwischen eine Mittelschicht entwickelt.

Zu dieser werden rund Millionen Haushalte gerechnet. Das ist ungefähr die Gesamtbevölkerung der USA. Wir sehen daher die Entwicklung in China weiterhin ausgesprochen positiv. Wir sehen das Potenzial einer wachsenden Mittelschicht. Deshalb haben wir uns zusammen mit unserem chinesischen Partner entschieden, drei weitere Modelle in unsere lokale Produktion in China zu integrieren und unser Händlernetz weiter auszubauen. Wird es dadurch für Sie schwieriger, das Margenziel im Autosegment zu halten?

Durch unsere markenübergreifende Architektur für Vorderrad- und Allradantrieb sind wir in der Lage, auch in diesen Fahrzeugsegmenten Synergien zu erzielen.

Die EU-Emissionsziele für sind für die gesamte Branche extrem herausfordernd. Und das binnen sechs Jahren. Das alles ist eine Herausforderung für die gesamte Branche und kostet viel Geld - aber wir haben uns in der BMW Group auf dieses Ziel ausgerichtet und werden es auch erreichen. Die Frage ist aber, wie es danach weitergeht: Wir können nur warnen, es in Europa mit Blick auf die zukünftigen CO2-Ziele nach zu übertreiben. Ansonsten würde man die Autoindustrie als wichtigen Pfeiler für den Wirtschaftsstandort Europa gefährden.

Wie gesagt, wir halten an dem Ziel fest. Um dieses Ziel zu erreichen, versuchen wir mit intelligenten Effizienzprogrammen gegenzusteuern. Dazu haben wir in der Entwicklung und Produktion für die kleineren Modelle eine gemeinsame Fahrzeugarchitektur mit Baukastensystemen für Karosseriemodule, Komponenten und Motoren eingeführt. So können wir dort Produkte deutlich effizienter und mit einem insgesamt höheren Volumen entwickeln und produzieren.

Mir fallen kaum positive Beispiele für Fusionen in der Autoindustrie ein. Wir haben mit Rover unsere eigenen Erfahrungen gemacht. Das hat uns bei dem Thema sehr vorsichtig gemacht. Ein Automobilunternehmen ist ein sehr komplexes Gebilde. Zwei Unternehmen zusammenzubringen mit komplett verschiedenen Konstruktionsprinzipien und Arbeitsabläufen ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Das hat unsere Branche schon mehrfach lernen müssen.

Ich sehe bei der Breite unseres Modellprogramms und der klaren Positionierung auf das Premiumsegment strategisch jedenfalls keine Notwendigkeit für die BMW Group, über Zusammenschlüsse nachzudenken.

Das dämpft die Marge. Inwiefern können die Absatzzuwächse die Kostenzuwächse abmildern? Das ist gerade in unserer Industrie angesichts des umfassenden technologischen Wandels von entscheidender Bedeutung.

Die Absatzsteigerungen sind wichtig, um die hohen Einmalaufwendungen für die Entwicklung neuer Modelle wieder hereinzuspielen.

Insofern macht es aus meiner Sicht in unserer Branche auch keinen Sinn, sich gesundschrumpfen zu wollen. Wir brauchen Wachstum, um die immens hohen Kosten für neue Technologien aufbringen zu können. Unsere neuen Fahrzeuge sind alle gut im Markt angekommen und tragen unseren Wachstumskurs. Wir achten jedoch auf profitables Wachstum: Die Marge pro Fahrzeug und die Stückzahl müssen in einer vernünftigen Balance stehen.

Wenn man nur auf das Volumen schaut, leidet die Profitabilität - das ist das Dilemma vieler Massenhersteller. Wie fahren Sie vor diesem Hintergrund Ihre Liquidität? Allerdings steht heute das Autofinanzierungsgeschäft für mehr als zwei Drittel unserer Bilanz.

Wir haben ein Geschäftsvolumen von über 90 Mrd. Euro in der Auto- und Händlerfinanzierung. Dieses Finanzierungsgeschäft ist heute ein wichtiger Teil unserer Wertschöpfungskette. Diese Finanzvolumina müssen wir aber auch in Krisenzeiten sicher refinanzieren können.

Dazu haben wir viel aus der Finanzkrise gelernt und halten daher seit deutlich höhere Liquiditätsreserven und erweitern unseren Kapitalmarktzugang. Unsere Bruttoliquidität beträgt entsprechend unserem definierten Zielwert derzeit rund 10 Mrd.

Vor der Lehman-Pleite war es erheblich weniger. Diesen deutlich höheren Liquiditätspuffer fordern auch die Ratingagenturen. Damit wären wir in der Lage, uns selbst in Krisenzeiten problemlos zu refinanzieren.

Wir haben das beste Rating unter den europäischen Autoherstellern, was uns grundsätzlich bei unserer Refinanzierung sehr hilft. Die Investoren würden uns derzeit sogar mehr Geld geben, als wir brauchen. Dies zeigt, dass wir auch aus Sicht der Finanzmarktteilnehmer ein sehr solides Unternehmen sind. Allein das Anleihevolumen wird bei uns im nächsten Jahr rund 10 Mrd. In diesem Jahr haben wir keinen Handlungsbedarf mehr. Wir haben unsere Finanzierungsstrukturen deutlich weiterentwickelt.

Unter anderem haben wir unser eigenes Bankgeschäft erweitert, um so die Abhängigkeit vom Kapitalmarkt zu reduzieren. Wir verfügen inzwischen über eine europäische Bank mit Vollbanklizenz. Wir haben dadurch ein deutlich höheres Einlagenvolumen von rund 9 bis 10 Mrd. Euro, das wir zur Refinanzierung nutzen können. Mit dieser europäischen Bank hätten wir bei einer erneuten Liquiditätskrise am Finanzmarkt sogar die Möglichkeit, uns Zentralbankgeld direkt bei der EZB zu leihen.

Wie hoch sind derzeit Ihre Finanzierungszinsen? Unsere Refinanzierungszinsen sind in der Regel mindestens so gut wie für die Banken. Wegen unseres guten Ratings sind Bankkredite für uns daher nicht die erste Wahl. Mit Anleihen und anderen Kapitalmarktinstrumenten erzielen wir attraktivere Konditionen und erweitern zugleich den Kreis der Kapitalgeber.

Deshalb gehen wir direkt an den Kapitalmarkt - mit gutem Erfolg. China gehört zu jenen Ländern, wo es noch keinen direkten Kapitalmarktzugang gibt. In China können wir derzeit hauptsächlich Bankkredite zur Refinanzierung unseres Geschäfts nutzen. Der Kapitalmarkt öffnet sich aber. Wir werden den direkten Zugang zum chinesischen Kapitalmarkt ausbauen, wenn es die Regularien dort ermöglichen.

Das wäre angesichts des wachsenden Absatzvolumens in diesem Markt für uns sehr positiv. Mai Leasing - Firmenkunden im Fokus. Im Leasing zeigt der Trend wieder nach oben. Doch der Markt ist umkämpft. W ohl keine Nachricht hat in der deutschen Bankenbranche zuletzt für so viel Aufsehen gesorgt: Das Traditionsunternehmen Trumpf gründet eine Bank. Dennoch gibt es offenbar eine Lücke in der Finanzierung mittlerer und vor allem kleiner Unternehmen. Die gingen Banken oftmals "durch die Lappen".

Absatzfinanzierung ist zwar auch für etablierte Geldhäuser kein Fremdwort. Doch eine andere Branche ist dort ebenfalls sehr aktiv: Aber auch die bleiben gelassen, selbst wenn weitere Firmen Banken gründen sollten. Tatsächlich besitzen etliche Unternehmen eigene Leasingtöchter, über die sie ihren Kunden eine Finanzierung anbieten.

Leasing ist für Unternehmen eine Alternative zum klassischen Kredit. Dabei erwerben Leasinggesellschaften Autos, Maschinen oder sonstige Firmenausrüstung und vermieten sie quasi an ihre Kunden. Der Kunde zahlt ein Leasingentgelt und kann die Objekte nutzen. Chancen erhofft sich die Branche auch, weil viele Mittelständer unabhängiger von Banken werden wollen. Aber von allein entwickelt sich das Geschäft nicht: Dabei gehe es oft darum, dass die Firmen etwa Maschinen nur in kleinem Umfang leasen wollten.

Zumal das Geschäft über mehrere Jahre nahezu stagniert. Das Neugeschäft betrug mit 48,5 Milliarden Euro nur etwas mehr als im Vorjahr. Auch der Leasinganteil bei den Investitionen in Deutschland verharrt seit längerem bei etwa 15 Prozent. Es gibt Aussichten auf Besserung. Das laufende Jahr hat erste Zeichen einer Wende gebracht: Er konstatiert "die erwartete Umkehr des Trends der vergangenen Jahre".

Auch Fittler gibt sich optimistisch - trotz einer "gewissen Investitionszurückhaltung". Wenn wir uns jetzt noch einmal in Erinnerung rufen, dass knapp 50 Mrd. Die Ursachen der Krise in Griechenland sind nicht diejenigen, die die in ihrer Hetzjagd auf Griechenland geeinte Medienlandschaft aller kapitalistischen Länder Europas versucht uns einzutrichtern: Dadurch stieg allerdings tatsächlich die Staatsverschuldung absolut wie relativ und vor allem der Anteil ausländischen Kapitals an dieser Verschuldung nicht so z.

Auf diesen Wegen also wurde Griechenland de facto dem Finanzkapital der imperialistischen Zentren Europas ausgeliefert: Mächten, die, einmal entfesselt, so einfach nicht mehr zu kontrollieren sind. Es wäre wohlgemerkt nicht das erste Mal, dass die unterdrückten und ausgebeuteten Klassen in Griechenland einer Interessengemeinschaft von fremden und inländischen Mächten unterliegen, aus deren Umklammerung sie sich aber durch Massenwiderstand letztlich befreien.

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Allerdings gehen Arbeitgeber vermehrt dazu über, nach Auslauf der Krankmeldung, ein persönliches Krankenrückkehrgespräch einzufordern. Die damit verbundene rechtliche Problematik und das persönliche Unbehagen - intime Umstände Preis zu geben - des jeweiligen Arbeitnehmers, liegen dabei klar auf der Hand.

Das Krankenrückkehrgespräch wird meist unmittelbar nach der Rückkehr des Arbeitnehmers aus der Genesungszeit geführt. Hierbei geht der Arbeitgeber auf den Arbeitnehmer zu und sucht das Gespräch, um sich ein Bild über den Auslöser und dem Verlauf der Krankheit zu verschaffen.

Die Kernfrage in diesem Zusammenhang ist, welche Fragen des Arbeitgebers zulässig sind und ob der Arbeitnehmer diese ignorieren oder gar falsch beantworten darf. Zunächst ist festzustellen, dass sowohl die Art der Krankheit als auch ihre Ursache höchstpersönlicher Natur sind und somit keine Offenbarungspflicht seitens des Arbeitnehmers besteht. Da diese Informationen zum Teil der Intimsphäre des einzelnen Arbeitnehmers zuzurechnen sind, dürfen Einzelheiten verborgen bleiben. Fälle in denen der Arbeitgeber durch ein entsprechendes Formular seine Arbeitnehmer nach Ausfallzeiten wegen Krankheiten befragt und eine Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht in das Formular aufnimmt, sind unzulässig.

Es bleibt dabei, eine Entbindung des behandelnden Arztes von seiner Schweigepflicht ist nicht ratsam. Der Betriebsrat spielt nicht nur eine zentrale Rolle bei der Zulässigkeit der Gesprächsforderungen des Arbeitsgebers, sondern ist mit Rechten ausgestattet, um dem jeweiligen Arbeitgeber in dieser Situation fachmännisch zur Seite zu stehen und zulässige Strukturen für ein solches Gespräch zu schaffen. Sofern der Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse daran hat, wie bei betrieblich verursachten Krankheiten, Näheres über die Krankheitsursache zu erfahren, ist auch dies nur unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.

Ein Krankenrückkehrgespräch ohne den Betriebsrat ist unzulässig. Der Betriebsrat ist zu sensibilisieren, so dass das Augenmerk verschärft darauf zu richten ist, welche Fragen — vorausgesetzt es besteht ein berechtigtes Interesse des Arbeitgebers — darauf gerichtet sind, den jeweiligen Arbeitnehmer persönliche Informationen zu entlocken. Fragen, die das Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers wesentlich berühren, sind unzulässig und dürfen ignoriert oder gar falsch beantwortet werden.

Es ist ebenfalls anzumerken, dass der Arbeitgeber nicht unbedingt auf das Verfahren des Krankenrückkehrgesprächs zurückgreifen muss, um betriebliche Krankheitsursachen zu identifizieren. Eine bewährte und durchaus mildere Möglichkeit, bietet ein anonymisiertes Verfahren, dass derart gestaltet werden muss, dass auch tatsächlich keine Rückschlüsse auf eine bestimmte Person möglich sind.

Zur Wahrung der Rechte des Arbeitnehmers sollte der Informationsaustausch zwischen Betriebsrat und Arbeitnehmer flüssig und unverzüglich funktionieren. Sofern dies geschehen ist, ist der Betriebsrat in der Verantwortung, sich um zulässige Strukturen in Bezug auf den Umgang mit dem Arbeitnehmer zu kümmern. Dies ist allerdings zunächst ohne einen aggressiven Konfrontationskurs und gemeinsam mit dem Arbeitgeber vorzunehmen.

Mehr Sie haben eine Kündigung erhalten und sind erbost über diese Tatsache? Dann sollten Sie sich dennoch nicht von Ihren Emotionen leiten lassen und einen kühlen Kopf bewahren.

Handeln Sie überlegt und richtig! Welche Fristen habe ich zu beachten? Eine wirksame und effektive Möglichkeit, sich gegen eine Kündigung zu wehren, ist die Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht. Diese muss innerhalb von drei Wochen erhoben werden. Lassen Sie diese Frist fruchtlos verstreichen, können Sie sich später nicht mehr gegen die erfolgte Kündigung wehren. Hierbei geht man dann davon aus, dass die Kündigung akzeptiert und hingenommen wird.

Die Frist beginnt erst zu laufen, wenn die schriftliche Kündigung Ihnen tatsächlich zugegangen ist. Das zuständige Arbeitsgericht für die angestrebte Kündigungsschutzklage ist der Arbeitsort des Arbeitnehmers. Bereits in dieser Phase sollten Sie sich anwaltlichen Rat einholen.

Ein Rechtsanwalt vermag die Erfolgsaussichten Ihrer Kündigungsschutzklage einzuschätzen und für Sie gegebenenfalls Klage erheben. Ist die Kündigung formell fehlerfrei?

Ist Ihnen eine Kündigung erteilt worden, sollte diese auf ihre formelle Richtigkeit überprüft werden. Eine Kündigung bedarf unbedingt der Schriftform.

Diese muss eigenhändig unterschrieben sein und dem Arbeitnehmer im Original zugehen. Die Kündigung muss unbedingt von einem Berechtigten unterschrieben sein. Bereits aus der Urheberschaft der Unterschrift muss sich ergeben, dass diese Person berechtigt ist, die Kündigung auszusprechen.

Zweifel hierüber können die Kündigung unwirksam machen. Falls ein Betriebsrat vorhanden ist, muss darauf geachtet werden, ob dieser auch tatsächlich angehört wurde. Ein Widerspruch des Betriebsrats zur erfolgten Kündigung macht die Kündigung zwar nicht unwirksam, eine nicht erfolgte Anhörung jedoch schon! Hat der Arbeitgeber erforderliche Fristen beachtet?





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