Frauen in der Musik


Er ging nach der mittleren Reife vom Gymnasium ab, für ihn eine gigantische Leistung, wie wir meinten, denn wir hielten ihn alle für einen halben Dorftrottel. Weil er nicht Lüge ist wie das Gezwitscher der Menschen. Politiker, die entweder die deutschen Interessen den französischen unterordnen, oder aber die deutschen Interessen den amerikanischen unterordnen, und sie alle ordnen unsere Interessen den westeuropäischen unter wie Merkel gerade sehr gut demonstriert. Das wissen auch die Politiker.

Aktivität 1: Was passiert, wenn ich mit Wasser spiele?


Es geht nicht mal zur Schule, und ich fürchte, der Kaiserschnitt hat uns beide - versteh'n Sie? Wo ist der Mit-Mensch? Ich stehe auf einem Bahnhof - dabei hasse ich Züge -, doch ich stehe auf einem Bahnhof und winke nach. Sagen Sie mir, wie man anständig stirbt.

Ich bin, laut Steuererklärung, eine natürliche Person und w i l l wissen, wie man anständig stirbt. Peinlich, peinlich, werden Sie sagen und Turnstunden belegen, zur Kur 17 fahren, Wassertreten, Rumpfbeugen, hinausschieben. Das Schicksal hat mit uns Hühner zu rupfen, gigantische, aufrührerische Hühner. Die sanfte, zittrige, valiumsüchtige Schwester im Schweizer Spital sagte: Die Menschen sind so dankbar. Krieg war und eingezog'n war er zu den Jagdfliegern oder sowas.

Und wir, die Gertie und ich, wir war'n im Ferienheim von der Schwesternschul'. Da kommt ein Telegramm, der Karli ist abg'stürzt. M i t einem Tuch reibt sie Kinn Hals Augen, heftig, grob; unaufhaltsam rinnt es weiter. Die Stimme klar und trocken: Ja', hab' ich g'sagt, ,ja, das glaub' ich. N u r der Körper auf dem Beton, der verdrehte Hals und ihre langen Haar'.

Ich hab' g'schrien und g'schrien. Schlaf'n S' jetzt, vergess'n S' alles. Ich komm' noch mal vorbei. Gedanken wie in Ei gewälzt, Ei und Mehl, glibbrig gleitend, panierfertig. Ein pfeifender Schmerz stellt sich auf, klaviersaitenstramm: Wo bleibt mein Protestmarsch? Marsch der Kriegs- und Arztversehrten? Kuschte mundtot, servil, machte mit bei werbegenehmer Gesundheit plus 18 Jugend gleich Erfolgserlebnis.

Wehe, es wird ihnen ein Zahn gezogen, sie vergreisen zerflusen verludern. Ich möchte Frühlingsgrün sehen, den nächsten quittegelben, semmelblonden Sommer. Die Leidenschaft verpustet nicht. Habe ich gelernt zu tun, was Freude macht? Ich habe gelernt zu tun. Hat mich das Tun gefreut? Sie sind die erste, der w i r sie gesagt haben, seit sich eine Frau aus dem Fenster gestürzt hat. Dabei wär' sie zu retten gewesen. Worauf werden wir vorbereitet? In Amerika sagen sie's dir.

Knapp kühl erschreckend, ohne Fisimatenten. Da drucksen sie herum. Ich bin morgen ausgerichtet. Sie ekelt mich an, die verblasene Lebensunlust, die Koketterie mit Tod und Terror. Und schon tapern sie, die Bilder satanischer Folter im Nachmittagsprogramm, von nöligem Kommentar erläu19 tert. Wie stolz sind wir auf die Brutalisierung, auf den Hang zur Gesinnung, der so wahnwitzig ist wie der Hang zur Wahrheit. Da lobe ich den sanften Schmäh, tausche ihn dankbar ein für knochenbrechende Frisch-von-der-Leber-weg-Wahrheit, die nichts als wahnsinnige Unwahrheit.

Von Barbarei zur Dekadenz und einmal retour, im Atemzug einer Generation. Zuckt zusammen, wie weiland vor Pornographie. Der parate Wortschwall gerät ins Stocken, gibt sich indisponiert, verwundbar, murmelt enteilend: Selbst in den Krankenhäusern bekommt er einen Fachnamen: Zuvor ein verwirrter, gemeindeausgebooteter Pfarrer, schlurft von Bett zu Bett, wird aufgesogen von einsinkenden Augen und ihrer Einsamkeit, trifft allein auf den totgeschwiegenen Tod. Ich will kein Mitleid. Ich will Mitleid, doch nicht eures, vielleicht mein eigenes; denn selbst wenn wir einer Meinung wären, wären wir es aus verschiedenen Gründen.

Nein, Hypochonder bin ich nicht. So ist das schluck' ich nicht, noch nicht; ich randaliere. Immer waren es zwei, zwei Operationen hintereinander, immer die gleiche ermüdende Überraschung bei Ärzten, bei mir. In vier Wochen Richtfest. Richtfest fürs erste Eigene, Ungemietete, Gekaufte. Teils Vorwurf, teils Verzeihen. Denen fällt immer noch was ein. Also Herr Professor, hier tut's weh und da is' noch was. Fest, kindlich-knubblig ist die Hand. Schmerz, Zorn, Gezeter verlieren sich in ihr, gleiten ab, weichen Müdigkeit und Erschöpfung.

Der Morgen ist schlimm. Die Stationsschwester kommt herein. Ihre Bewegungen sind langsam, ausgeglichen. Ich angele meine Puderdose vom Nachttisch, werfe sie an die Wand.

Splitternd fällt sie zu Boden, sprüht Puderstaub über blankes Linoleum. Erstaunt starren wir ihr nach, als sei sie selbsttätig dort angelangt. Sie beugt sich hinunter, 2! Nachts kommt mein U-Boot-Kapitän. Er ist bleich, verschwitzt, auf dem Nasenrücken hat er einen roten Streifen, da, wo die OP-Maske festgebunden wird.

Wochenlang zum Arzt gerannt ist sie, der gibt ihr Morphium. Verruckt könnt' ma werd'n. An uns bleibt's hängen, na kloar. An Whisky brauch' ma jetzt. In zehn Tagen könn' ma Fäden zieh'n, dann können S' raus hier, aus der Hitzen.

Wann ma dena sagt: In die Öde bricht mein Rotfussliger ein. Er hält inne, sieht sich um, als könne er sich nicht erinnern, was ihn hierhergebracht, dann setzt er zur Wanderung an; schusselig läuft er hin und her, beschreibt Bögen und Kreise, zwei Achten, ein Quadrat. Meine Gedanken scheinen sich mitzuteilen. Er rennt los, als hätte eine Alarmglocke angeschlagen.

Wir ham alles hinter uns, was die anderen noch vor sich ham. Ham ma Mut für die Fäd'n? Red'n ma a bisserl. Durchs Reden kommen die Leut' z'samm. Aber warten ma's ab. Das Urteil zertrieselt, wird fadenscheinig, unglaubwürdig, zerbirst an wilder Glückseligkeit und Hoffnung, die hinter plötzlicher unbegreiflicher Wende Amnestie wittert, Krankenhaus gleich Festung setzt, der wiedergewonnenen Freiheit unterstellt, gesundheitssicher krankheitsfremd urteilsfrei zu sein.

Bevor er seine Meinung ändern könnte, stehe ich auf. Schwummelig taste ich an schwankendem Bett entlang. Die Mahnungen reichen bis zum Tor. Da steht ein Wagen. Neben ihm mein Mann. Eine Sekunde lang sehe ich ihn, wie ich ihn vor fünfzehn Jahren sah. An einem Flugplatz war das. Da stand er, überlang aus dem Gewimmel ragend, unsicher lächelnd, unendlich mager, verletzbar jung, in schlottrigem Hemd und zerknitterter Hose. Es ist das Lächeln, das mich erinnert, das gleiche wie damals.

Die Zärtlichkeit zerschellt am Profil, das jetzt forsch verwegen, hartgesotten erscheint. Es ist das Gift der Angst, die Hochmut der Angst.

Seine rechte Hand berührt meine linke. Sie zieht mich in einen heiteren, schwebenden Tag, in tausenderlei Grün, in lauen, pendelnden Wind, vorbei an reglosen Buchen und Linden, an zapplig tänzelnden Pappeln.

Die Schönheit trifft mich wie ein unvermuteter Schlag. Sie streichelt und schlägt zugleich. Die Schönheit ist Hohn, liebkosend grausam, belästigt vom Urteil, von mir. Einmal heult es auf, gellend giftig, verstummt. Dann starrt es mich an, einäugig, rot umrandet. Augenblicklich hatte ich zu klappern begonnen, als stünde ich auf fehlerhaftem Laufband.

Dann eilten sie hinaus, sahen durch den verglasten Panzerschlitz der Kontrollkabine; vier Augen hüpften auf und ab, nickten mir zu, wollten sagen: Meine Hochtoupierte im Schweizer Spital hatte von ihrem Vater erzählt: Plötzlich ein Geruch, wie hinter der Bierbrauerei in BerlinSchöneberg.

Mein Blick bleibt hängen beim gesenkten Christuskopf. Ein Knall, als würde eine Eisentür zugeschlagen, das Auge klappt zu, das Ungeheuer stellt ab. Sein Lächeln ist festgefroren, eingebacken; tagaus, tagein lächelt er den Hoffnungslosen, den Hoffnungsvollen, den Eingeweihten, Uneingeweihten entgegen, gleichmütig distanziert - das Zahnarztlächeln an der Wartezimmertür: Bei mir tut's nicht weh.

Er dreht mich hin, er dreht mich her, verschiebt Ungeheuer und mich, sagt: Wieder heult es, wieder schweigt es. Ich werde malen, mit dicken, leinöltriefenden Pinseln, rote, grüne, gelbe Liebeserklärungen malen, Liebeserklärungen ans Leben. Ich werde für einen Morgen danken, für einen Tag, für eine Nacht, für das Jetzt.

Die Wände sind rissig und trophäenbeladen, Hirsch- und Rehbockköpfe strecken dürftige oder wuchtige Geweihe in düstere Flure, werfen unter funzligen Geweihlampen garstige, sich kreuzende Schatten; auf unwohnlichen Wohnraum stieren um die Jahrhundertwende verendete Büffel herab, zwischen verschlissenen Ledersesseln, deren Sitze altersschräg und uneinnehmbar, ragen mannshohe Elefantenzähne hervor, dazwischen, sorgsam verteilt, stehen und hängen ausgestopfte Schwäne und Perlhühner, deren Federn im Zugwind aufflattern, als setzten sie zum Flug an.

Auf sargschwarzer Truhe stapeln sich Zeitschriften der Jahre , auf mottenzerfressenem Kartentisch liegt ein grünspaniges Gästebuch, das den verschlungenen Dank des Kaisers Franz Joseph vorweist. Andreas klurrt durch den Gang. Sein schwarzgefärbtes Haar wedelt um das faltige, griesgrämige Gesicht, die uralte dunkelgrüne Bedienstetenschürze schlabbert um seine Hosenbeine. Wie immer murmelt er vor sich hin, beendet Unverständliches mit lauthals Verständlichem: Ma darf net mehr arbeiten.

In meinem Alter hab' ich nix mehr nötig und scho goar nix, wenn s' ka Durchlauchten san. Andreas lebt tagelang in verschimmeltem Loch, das er sein Zimmer nennt. Den Vorschlag, es gegen ein luftigeres, weniger verschimmeltes einzutauschen, nimmt er mit abschätzendem Blick entgegen, untersagt dem unblaublütigen Volk Verbesserungsvorschläge. Dann greift er zum Reisekorb, enteilt, taucht wieder auf, enteilt aufs neue.

Neben gewohntem Modergeruch stinkt es nach Verbranntem, Versengtem. Andreas hat seinen Ofen geheizt. Die Klappe ist geschlossen. Selbst Juliane, auf oberster Stufe der steilen Treppe stehend, kann an der Freudlosigkeit des Hauses nicht rütteln. Eine WattBirne bescheint hohe Backenknochen und kurze, gerade Nase. Das Gesicht ist glatt, die Haut rosig. Gelähmt stehe ich, biete ihr mein Schienbein dar.

Der markerschütternde Schrei befördert mich die Treppe hinauf, da liegen wir, Kind und Köpfe notdürftig mit Händen bedeckend, als wichen wir Tieffliegern aus. Andreas steht greisenhaft kichernd, den Blick auf Juliane gerichtet, die als einziges Mitglied der Mietfamilie 28 dem Adel zugehörig und also seines Interesses würdig.

Sie wedelt mit der Hand, als vertreibe sie Fliegen, flüstert in mein Ohr: Ich rieche das sofort. M i r kann man da nichts vormachen. Ich höre manches am Boden zerschellen, vernehme Kreischen, dann hilflos schluchzendes Gelächter; prustend erscheint sie, meldet die Vertreibung eines Fledermauspulks. Seit fünf Jahren trocken. Ich bin Mitglied der A A. Sie hat mich gerettet. Ihre nur selten und 29 stockend vorgetragene Lebensgeschichte beginnt: Dann kam der Krieg, der elende Krieg, und nahm mir alles.

Nach acht Jahren Gefangenschaft, nach Polen und Sibirien fing ich an zu trinken. Ich bitte Gott um die Gnade, mir Kraft zu geben. So sitzt sie inbrünstig singend, die geschwollenen Beine auf Kissen gelagert, bis das begrenzte Repertoire aufgebraucht.

Den letzten Versen versagt sie den anfänglichen Einsatz, wendet sich bereits dem zellophangeschützten, peinlich fleckenlosen Kochbuch zu, dessen nur einen Teelöffel Alkohol erfordernde Rezepte dick durchgestrichen und unleserlich gemacht sind.

Achmed, ein Araber, in Pittsburgh ansässig, ist, so sieht man auf vergilbten, runzligen Fotos, ein sanft blickender Herr unbestimmten Alters. Gekocht habe ich für ihn, Tag und Nacht. Doch jetzt steht Juliane beherrscht und die Lage überblickend vor der Schlafzimmertür und spricht gebieterisch: Das mürbe Haus, dem Verfall geweiht, läuft nächtens Amok, steigert sich von einschüchternder Bewegung zu rachsüchtigem Tumult.

Türen öffnen sich grundlos und knirschend, Vorhänge wehen, obwohl die Fenster verriegelt und die Nacht windstill, Klinken klappen auf und nieder, im obersten, seit Jahrzehnten unbewohnten Stockwerk dröhnt, poltert und wütet es. Ihr Blick fällt auf den Rauch einer unausgedrückten Zigarette. Nach erniedrigender Pause rutscht sie auf den Bettrand, murmelt: Vor 31 übermorgen bin ich nicht zurück.

Schwerfällig erhebt sie sich, sagt, wie ein Erblindeter über meinen Kopf hinwegsehend: Was sie wohl im Wohnzimmer wollte? Der Andreas sagte, sie lebe im Garten. Zehn Rückfälle in drei Jahren. Diesmal wird er's schaffen. Ein neuer Tag, ein neues Leben.

Abends erscheint sie rüschenumflattert, taumelig torkelig, wünscht zu telefonieren. Die magere ältliche Frau, die einem wackligen Volkswagen entsteigt, sagt: Ich gehöre zur A A. Unbeholfen tattrig kriecht sie in den Wagen, drückt ihr tränenüberströmtes Gesicht gegen das Fenster.

Die Pension liegt oberhalb einer Tankstelle. Es riecht nach Knoblauch, nach ausgelassenem Schmalz und ranzigem Öl. Die Klosettspülung röhrt seit Stunden.

Abends wartet Ungeheuer plus 32 Wächter. Vor der Tankstelle stehen ein Mann und eine Frau, sie trägt mein Kopftuch, drohend heben sie die Fäuste. Suspekt und ausnutzbar, ergiebig und wasserköpfig, Herrlichkeit und Beute. Verfolgt von wem, von was? Selbst die Gesichter verzerren sich, doch ihre Verzerrung scheint erheiternd und keineswegs furchterregend.

Und für einen Augenblick glaube ich aus meiner Zeit, aus meiner Existenz zu fallen. Die gespannten Schultern geben nach, die immer präsente Angst setzt aus, ich betrete eine leichte, kuriose, gewaltlose Welt, strebe einer schwerelosen Heiterkeit entgegen, aus der ich meine und aller anderen Ängste - selbst das Urteil - interessiert, doch emotionslos betrachte.

Doch kaum dem Wagen entkommen und über eine Hintertreppe das Zimmer erreichend, falle ich über die Kiesel der Gewohnheit, die unbeweglich und unverschiebbar im Weg liegen. Denn Bertha, seit nahezu zwei Dekaden der Familie verbunden und ganz und gar zugehörig, hatte uns verlassen. Bertha ordnet, greift ein, wehrt ab, selbst in ozonarmen Höhen.

Berthas Schritte auf noch immer schlanken, wohlgeformten Beinen sind wettervoraussagend: Grotesk, wie jene des Albatros, melden sie: Unbemuttert, ausgeliefert, rundum verzweifelt, fragt man: Just da schlurrten die Drachen ins Leben, wie sie wohl schon häufig in das Leben anderer geschlurrt waren; nur diesmal schien die Beute fetter, krankheitsbenagt, wehruntüchtig und allemal geeignet, verspeist zu werden. So also schiebt sich Libby auf zumeist zweifingerbreiten Kreppsohlen durch ihr fünftes Lebensjahrzehnt.

Ihre Langsamkeit erweckt Vertrauen, ihre massiven Hände, erschütternd ungeschickt, bewirken Mitgefühl, und obwohl sie ihren Einsatz in Sachen Haushalt, wenn auch brabbelnd und deshalb kaum verständlich, anbietet, plant sie keinerlei Betätigung.

Da verzieht sich der Mund nach Kinderart, ein Röcheln und Glucksen aus ungeloteten Tiefen eines scheinbar unerschütterlichen Leibes bricht sich Bahn, kulminiert in einem Laut, der an das Gebrüll eines Formel-I-Wagens erinnert. In die darauf eintretende Stille tropft viel Flüssigkeit aus Augen und Nase, die mittels eines aus dem Jackenärmel zu Tage geförderten Männertaschentuches aufgesogen wird.

Das durchweichte Tuch im Jackenärmel verstaut habend, steht sie und blickt geschunden über die mehr oder minder, doch allesamt gebeugten Häupter ihres betroffenen Publikums hinweg. N u n erst wendet sie sich ihren Zigarillos und einem wasserverdünnten Cognac zu. Kaum eingetroffen, nahm sie am Küchentisch Platz, verfolgte unbewegt und schweigend die Vorbereitungen zur ersten Mahlzeit.

Alles miteinander beinhaltete Vorwurf. Je länger der einsilbige Protest unangefochten im Raume lebte, desto mehr gewann er an Bedeutung, und schon erschien die Frage dreist, uneinfühlsam, den wunden Punkt treffend.

Ihre wuchtige Hand umklammerte das Glas, führte es bedächtig zum Mund. Aufatmend und Zustimmung nickend setzte sie das Glas ab, 35 begann mit der anderen Hand in den Taschen ihres Männerjacketts zu graben.

Nach einigen Fehlgriffen fand sie, was sie gesucht: Übrigens, wie haste dir det mit Samson jedacht? Er läuft nicht, er schlurrt nicht, er marschiert. Zielstrebig rasant ist sein Gang, als passe er sich dem Rhythmus italienischer Marschmusik an.

Hummi ist klein, muskulös, kurzbeinig und von jener hitzigen Erregbarkeit, die einer besonders ungünstigen Phase des männlichen Klimakteriums zu eigen. Sein herzförmiges Gesicht, beherrscht von leicht vorstehenden Augen, ist altmodisch attraktiv, erinnert an Bilder der pikiert oder erstaunt blickenden Mädchen der frühen zwanziger Jahre. Hummis Profil hingegen ist gleich dem des Haubentauchers, scharf, angriffsfreudig, hieb- und stichfest. Noch immer thronte eine bademützenähnliche Kappe auf dem spärlichen, gekrausten Haar.

Auch der lange karierte Mantel hing, wo er gehangen, als die beiden dem Zug entstiegen und die Weiterfahrt des ansonsten auf dem dörflichen Bahnhof nur kurz anhaltenden Zuges um etliches verzögerten. Minutenlang hatten sie Papprollen, Kartons, Seesäcke, riemenumschnallte Steppdecken und zuguterletzt ein Vogelbauer plus Kanarienvogel gereicht. Hummi ist Ottokar und Libby ist Erna. Am Anfang ihrer langjährigen Ehe hatten sie sich zu nämlichen Titulierungen verstiegen.

Überlegungen, ob Hummi von Hummel oder gar H u m mer, wurden entkräftet. Hummis Einmarsch vollzog sich unter schrillstimmigem: Wat Majestätisches ham die. Das Haubentaucherprofil schwenkte zu mir. Ne jeborne Milljonärin, det liecht im Blut. Keen Finga hätt se rührn müssn, ihr Lebn lang nich. Da wa jrade dabei sind, haste ne Putzfrau? Ich meine, später ins eigene Haus, da haste wohl was Bessres.

Wat isn det übahaupt, det helle Zeuch? Hummis Kopf schnellte zur Tür, erstarrt stand er, lauschte einem kurzen hellen Schrei. Libby zerkleinerte Eisstücke, schob sie ins Glas, sah mich nach mehreren Schlückchen an. Das jämmerliche Zucken im Magen, das da signalisierte: Da gab es einstens eine flinke, aufgeweckte, kochbereite Frau, die alsbald ihren fettwanstig-schläfrigen Geschiedenen in unser Heim lockte.

Verschüchterten Einwänden trat er kurzangebunden entgegen: Doch siehe, beim Anblick von Fisch 37 verfällt sie epileptischen Krämpfen, enteilt sabbernd und Flüche murmelnd. Endlich trat ein Mann, fürstlichen Fensterputzdiensten entronnen und dem Verhungern nah, ins ruhelose Heim. Ihm, dem mein Mitleid gehörte, folgte eine politisch Engagierte, die zur Nachtzeit die Geschichte des Kommunismus studierte und tagsüber schlief.

Darauf eine Junge mit Stützstrümpfen und Blockflöte, Absolventin der Haushaltsschule im Württembergischen, erwies sich als heiratsbesessen und sexuell haltlos. Die Zeit meiner Schwangerschaft hingegen verbringen wir, scharfsichtig und unduldsam geworden, allein.

Sogleich nach Geburt und Operation hinter jenen Fenstern, vor denen Maigrünes wächst und das Urteil Möglichkeiten ahnt, tritt eine staatlich geprüfte Säuglingsschwester ein, die der späten, doch unerfahrenen Mutter zur Seite stehen soll. Sie schüttet unbekümmert und entgegen jeder Regel Seifenpulver in Milchpulverdosen, vergiftet um Haaresbreite das soeben dem Inkubator entrissene Kind.

Da platzte mir der Papierkragen, ich verzieh der nächsten die ungesicherte windelhaltende Sicherheitsnadel nicht und wies ihr, mit weitgestrecktem, doch zittrigem A r m , die Tür. N u n kam Bertha. Zum zweiten Mal trat sie ein und auf: Doch dann, viereinhalb Jahre später, nach Albatroszeit, Krach, Tränen: Neues Entsetzen, altes Chaos. N u n Hummi, nun Libby und das ekelhafte Zucken im Magen, das da fragt: Doch H u m m i und Libby nehmen Besitz, füllen aus, verurteilen mittels leeren Vogelbauers, das gleich einem Mahnmal steht und Schuld spricht.

Die weitläufige Wohnung mit ihren von Bergen verdüsterten Zimmerchen beginnt unter Klurren und Marsch zu beben. H u m m i , eigenen und kaum nachprüfbaren Aussagen zufolge einst Kriegsberichterstatter bei Dnjepropetrowsk, plante mit wohl Schwarzmarktzeiten entstammender zopfig heimeliger Kamera Bilder aufzunehmen und sie an deutsche Hausfrauenblätter zu verteilen. Inmitten bedrückender Tage, die voll der Melancholie, rufen meine kriegsversehrten Nacken- und Rückenwirbel zum Angriff.

Bar jeder 39 Hoffnung, suche ich nach einem Helfer, finde Prof. Seinen Mantel in die Ecke schleudernd, die graublonde Mähne schüttelnd, als müsse er sich aus Spinnweben freikämpfen, beginnt er in der Wohnung aufund abzugaloppieren. Ihre Toten haben sie im Stehen begraben. Er trabt, die Hände auf dem Rücken verschränkt, den Kopf seitlich geneigt, als lausche er dem heimlichen Knarzen schlechtsitzender Knochen und Wirbel.

Er springt in Sicht, forscht Nase an Nase: Gebannt beugt er sich vor, als sei er auf der Spur eines brillant geplanten Verbrechens, die Fragen knattern gleich einem Maschinengewehr: Er stakst, von Wänden und Möbeln behindert, gleich einem gefangenschaftskollrigen Kranich, sieht angeekelt auf eine steile, himmelverstellende Bergwand, sagt: Er knallt das Fenster zu, ruft: M i t dem Zeigefinger in Schneeflockenpfützen rührend, sagt er: Sich auseinanderfaltend, nimmt er meinen A r m , zieht mich zur Tür hinaus und über einen der trübseligen Krankenhausflure mit ihren grämlichen Gummibäumen, Infusionshaltern und Bänken.

Ein zierlicher, kindlich aussehender Arzt mit italienischem Akzent und ebensolchem Namen erhebt sich, lauscht den Ausführungen des Prof. Ich komme nicht um sie herum. Übermorgen werden sie mich röntgen. Das taten sie schon mal. Beim vierten Mal fanden sie auch nichts.

Zwei Monate später, in Salzburg, ahnten sie, verzichteten auf Bilder, nahmen Messer. Bedenken, bagatellisierte Bedenken und Röntgen. Da ist die Hepatitis, die reizbar schwelt, eine zum verdösten Protest gehörige Kriegshepatitis, unausgeheilte, übersehene, ungelbe Gelbsucht. Da ist sie, grinst leberschädigend, verdonnert zu Mickerdiät.

Da ist was verwachsen. Ich gehe durch mein Haus und sage: Das ist mein Haus. Ich gehe zu einer Party und denke: Wer könnte hier verurteilt sein? Wache ich überhaupt noch auf? Der leise Schlaf, aufspringen, an Tochters Bettrand sitzen, ins rabenschwarze Loch fallen.

N u r hinterher, da überrumple ich meinen U-Boot-Kapitän, fall' ihm um den Hals. Ich falle nicht um Hälse, doch gestern fiel ich, ihm, meinem Mittler. Der Röntgenologe sah zu, verlegen irritiert. In drei, vier Monaten schau'n ma nochmal nach. Aber der Darm, also heuer nix, aber dann müssn ma, da machn ma auf, zum sechsten Mal, sonst kommen S' in der Nacht, und dann ham ma den Salat, a Darmverschlingung brauchn ma wie a Loch im H i r n. Da gibts die schicken und unschicken Krankheiten: Er blättert in Lebertestzetteln wie ein Warenhausbesitzer in Kassenbons, hält undurchsichtigen Monolog: In vierzehn Tagen kommen S' bitt schön nochmal.

Stramm gelegen, Maul halten, Akademiker spricht. Ich turne übers Krankenhausgelände, als sei's mein Zweitheim. Ludmilla ist da, ein Drittel der Morgenenergie abgewirtschaftet: Besuchen S' uns, aba dabehaltn wolln ma Sie nicht, wann's geht.

Salzburg USA-besetzt, zermürbt zerknittert, herablassend beeindruckt. Noch immer die Schleierchen, die silber- und goldschimmernden Jacken auf alten Rücken, dazwischen ein paar mitgenommene angeödete Junge mit dem Wer-braucht-das-Gesicht.

Mein Buch haben sie gekauft, mein Buch haben sie gelobt, käuflich bin ich, käuflicher denn je an dem geschenkten Tag. Ich werde ihre Hüte, Hosen, Kameras, selbst ihre Stimmen lieben. Der bodenlange, über die Schultern geworfene Nerz glitt gemächlich zwischen den Rädern der Bentleys hindurch und den steilen Weg hinab. Moritz ansässigen Engländerin als Teehaus gedient hatte.

Signora Agallo stand an der Tür des holzgetäfelten und bis zur Luftlosigkeit überheizten Raumes und begegnete der Ausgelassenheit ihrer Gäste mit befremdender Fahrigkeit und Nervosität. Ihr ansonsten schönes, gepflegtes, jedoch von Feinnervigkeit gezeichnetes Gesicht war aufgedunsen, ihr langgestreckter, wohlproportionierter Körper von unkleidsam blaurotem Chiffon verborgen.

Signor Agallo war nicht da. Er kam immer zu spät. Signorina Agallo rief, sich im Kreise drehend und den Inhalt ihres Glases verschüttend: Ein französischer Bankier in wappengeschmücktem Blazer murmelte: Signora Agallo war offensichtlich das noch unoperierte Opfer eines natürlichen, wenn auch indignierenden Verfalls.

Die zwischen den Brauen aufstrebenden Längsfalten zogen Muskeln und Haut zusammen, gaben erste Hinweise auf die Schriftstellern eigene Schrumpfung und Aufzehrung. Pergamentnahe Austrocknung scheint Erkennungszeichen aller Schreibenden zu sein; ihre Gesichter, frühzeitig geprägt von isolationsvergiftetem Zweikampf, als da: Selbst jene, die jung, bullig und schnurrbartverhangen, treten alsbald hinter Schnurrbart zurück, leben, selbst bei aufgehendem Taillenumfang schmal und schmäler werdend im feingezeichneten Muster dicht zusammenrückender Vertiefungen.

In die Dunstfäden vieler Zigaretten blinzelnd, sagte er: Ich habe es aufgegeben. Die Entziehung war grauenvoll U n d das Schreiben wird zur Qual.

Das etwas freudlose, doch leutselige Gelächter des Prinzen von S. Konträr zum Luxus mancher Wagen war die Kleidung der Anwesenden, von kaum nennenswerten Ausnahmen abgesehen, auf Armeleutefummel oder fleckenbestückte Jeans mit Pophemden beschränkt. In den Polstern ihrer Rolls und Cadillacs nahmen sie sich aus wie per Anhalter reisende Semesterälteste. Auch im Olymp der Saisonelite blieb man, obwohl kosmopolitbetont und vieler Sprachen, wenn auch oberflächlich, mächtig, vorwiegend nationalgebunden.

M i t anderen Worten, ich verlange den Stillstand", sagte er lauter als notwendig und zündete sich umständlich eine in Goldpapier gewickelte Zigarette an. Selbst der Schah sagte heute beim Dejeuner. Die Arme in die Luft gestreckt, als wäre er im Begriff unterzugehen, warf er sich einer spillrigen Comtesse in exzeptioneller Abendrobe entgegen, 49 schrie: Sogar w i r.

Meine verbrachte ich im Gestapogefängnis. Damals gab es noch Helden. Der Ehrgeiz schien getarnt, die Zähigkeit 50 hinter Unlust und Phlegma verborgen.

Beim ersten Löffel Kaviar schreien sie Kapitalist. Der gähnte kieferknackend mit gespitzten Lippen, murmelte: Sie einzuladen bedeutete, den Einzug in Kauf zu nehmen. Der stets exzellent geplante wäre diesmal fast unbeachtet geblieben, wenn sie nicht in der geöffneten Tür verharrt, bis ein jeder sich der Quelle des eisigen Durchzugs zugewendet. Im letzten Winter noch war sie der ebenso belächelten wie gefürchteten Frau eines Vorstadttheaterintendanten ähnlich gewesen, die dank ihres Einflusses das lang entwachsene Fach der Naiven und der jugendlichen Salondame innehält.

Die engen, silberglitzernden, zumeist mit schwarzen Federn besetzten Lastexanzüge hatten ihren einhundertsechzig Zentimeter kleinen Körper gleich einem Ekzem umspannt, sonnenbraunes Make-up und hellrot gefärbtes Haar hatten selbst den kostbarsten Schmuck unecht und vulgär erscheinen lassen. Doch seit ein scheuer höflicher Jüngling italienischer Abstammung in ihr Leben getreten, war eine Veränderung vor sich gegangen.

Lala, alias Selma Kladtke, hatte ihren Weg gemacht. Selma, in Rangsdorf bei Berlin geboren, in Luckenwalde aufgewachsen, entsagte dem Alkohol, um einer angeborenen Geschwätzigkeit entgegenwirken zu können. N u r einmal hatte sie, möglicherweise berührt vom Berliner Tonfall der Autorin, zu Dom Perignon und auch mehreren Cognacs gegriffen und die Geschichte der Selma Kladtke preisgegeben.

Jene entstammte nicht, wie allgemein angenommen, der Verbindung Berner und luxemburgischer Familien, nein, Selma Kladtke war unehelich, ganz und gar besitzlos, mit unbedeutendem, beinahe kümmerlichem Aussehen zum Siegeszug angetreten.

Der begann dürftig und wenig versprechend in einem Hutmachergeschäft am Spittelmarkt, Berlin Mitte, als stumpenbügelnde Zweithilfe.

Das beschränkte Programm, auf Betriebsausflügen und Dampferfahrten erprobt, verführte sie, sich dem Publikum Berliner Kleinkunstbühnen zu stellen. Das Echo war lähmend. Bedrängt, fand sie sich in zahlreichen, zum Teil nicht bekanntgegebenen Stellungen aller A r t wieder.

Der Abbruch einer Schwangerschaft fiel mit dem Anfang des Krieges zusammen. So trampte Selma Kladtke, Künstlerin, gebürtig zu Rangsdorf bei Berlin, im Mai des Jahres mit nur einem Pappkoffer und ohne Akkordeon über die Schweizer Grenze, heiratete sogleich einen alten, doch willigen Einheimischen, zeigte sich anstellig im Erlernen des Schwyzer 52 Dütsch und wurde, kurz nach Erhalt des helvetischen Passes, zum ersten Mal Witwe.

Ein Schweizer Millionär, vom Bankwesen aufgerieben, nahm sich der Trauernden an, machte sie alsbald zur Gemahlin und Erbin, verschied noch im gleichen Jahr. Ihm folgte ein südamerikanischer Milliardär - Zinn -, nach dessen Ableben sie sich das Versprechen gab, bei südamerikanischen Milliardären zu verweilen. Die Erbschleicherin wich, obgleich der Sieche rachsüchtig krähte, einer 70jährigen, an irdischen Gütern Desinteressierten; und so kam alles, nach einem letzten dramatischen Selbstmordversuch der Selma-Lala, zum gewohnten Ende.

Es war das Lachen der dunklen Hausflure des Spittelmarkts, der schäbigen Tourneegarderoben, der eindeutigen Witze frauenloser Männer in feldgrauer Etappe. Ick meine, die ihren reichen Heinis fremde Bäljer 53 untaschiebn. Ick kenne zwei, die ziehn de Jörn von irjendeenem uff und jloobn tatsächlich, det wärn de eijnen. Also so nu ooch nich. Er war ein Prinz.

M i t einer wehmutsvollen Grimasse erhob sie sich, dankte den Obern des Grillroom mit leichtem Nicken des Kopfes, trennte in Bruchteilen der Sekunde Selma von Lala, durchquerte mit sicherem Schritt die Halle, bat in glaubhaftem Schwyzer Dütsch um Schlüssel und Weckruf, besprach in ausgezeichnetem Französisch Wetter und Zustand der Pisten, betrat den Fahrstuhl und entschwand, ihr Geständnis weit hinter sich lassend.

Er war von der frohsinnig theatralischen Selbstsicherheit, die ansonsten nur Amateuren zu eigen. Ungeachtet der salopp teuren Kleidung, ähnelte er einem alternden Matineeidol, das noch immer an kleineren Bühnen ein hochgelobter Gast. Bei jenen, die in Unkenntnis seiner Position, hätte das leutselig überhebliche Gehabe eher ein Lächeln nachsichtiger Irritation heraufbeschworen. Noch trank er, legte leger einen A r m um die Taille eines Mädchens, das bisher unentdeckt und dem ehernen Kreise fremd, das kurzum: Die Hoffnung auf einen saisonwürzenden Skandal vorläufig zunichte machend, bat sie, leicht schwankend, doch zwanglos lächelnd, zu Tisch.

Damit werden zugleich Musiklehrerinnen und Komponistinnen erfasst, die meist als professionelle Instrumentalistinnen wirkten und umgekehrt. Jahrhunderts relativ gut erhellt werden kann, ist eine unstrittige Zahl an Komponistinnen für diese Zeit bisher nicht ermittelt worden. Auswertungen des RISM werden wissenschaftlich diskutiert, und von spezialisierten Verlagen publiziert. Von der Entu-Priesterin Hohepriesterin En-hedu-anna , die im 3.

Abbildungen aus altbabylonischer Zeit auf Rollsiegeln und Terrakotta-Reliefs stellen musizierende und tanzende Frauen dar. Archäologische Funde meist Terrakottafigurinen im syropalästinensischen Raum zeigen, dass Rahmentrommeln in dieser Gegend mit Vorliebe von Frauen gespielt wurden.

In der griechischen Antike war die normale Frau gesellschaftlich untergeordnet, Musik wurde hauptsächlich von Hetären gepflegt. Aus der klassisch-griechischen Epoche wurden im sechsten Jahrhundert vor Christus die Philosophin Myja , die unbekannte Tochter des Pythagoras , oder Sappho , die bekannte Dichter-Musikerin bekannt. Gruber als Komponistinnen an, ohne Beweise anzuführen. Die klassisch-persische Musik im heutigen Iran geht auf das 6.

Wann, wo und warum Frauenfeindlichkeit in der Musik entstand, die im Christentum explizit Frauen ausschloss, muss offenbleiben. Die Frauenklöster waren früher und bis weit über das Mittelalter hinaus die wichtigsten Stätten für Frauenbildung , in denen sich eine selbständige weibliche Musik der Frauen entfaltete. Zu den frühen Zeugnissen religiösen und weltlichen Musizierens gehören die Gesänge in byzantinischer Notenschrift der Klostergründerin Kassia um — Die Klostermusiken von Nonnen wurden erst in heutiger Zeit wiederentdeckt, beispielsweise Werke von Hildegard von Bingen — In der Geschichte des norddeutschen Klosters der Zisterzienserinnen in Wienhausen werden Malereien im Nonnenchor der Klosterkirche als Anzeichen für eine reichhaltige historische instrumentale Praxis gedeutet, die demnach dort, dem Ort des Wienhäuser Liederbuches.

Bei den Benediktinerinnen kam es zu einer höheren Kunstfertigkeit als in anderen Orden. Jahrhundert auch in Deutschland bekannte Benediktinerin , [42] erhielt ihre professionelle musikalische Ausbildung bei Eintritt in den Benediktinerinnen-Orden San Vito in Ferrara.

Als maestra di concerto der hochstehenden, aus zahlreichen Mitwirkenden bestehende Aufführungen der Nuns of San Vito verwendete sie zum Dirigieren der Instrumente bereits einen Taktstock , was innerhalb der Musikgeschichte eine Rarität darstellt. Jahrhundert bekannt gewordenen Klosterkomponistinnen. Klangbeispiele aus ihrem Werk auf CD, wie die ihrer Marienvesper, beweisen ein weit über die regionalen Grenzen hinaus wirkendes Konzertleben, ähnlich den Mädchenospedali Venedigs.

Isabella Leonarda — leitete die Musik im Ursulinenkloster Novara. Zu ihren Lebzeiten wurden 20 Sammlungen ihrer Werke gedruckt, womit sie quantitativ mit Komponisten ihrer Zeit konkurrieren kann. Die enthaltene Instrumentalmusik, als solche nicht textgebundene Musik lange verboten, legt nahe, dass sie auch für nichtklösterliches Publikum komponiert wurde, [45] zumal Ursulinen nicht streng auf die klösterliche Klausur verpflichtet waren.

Die Sängerinnen gestalteten Gesangsformen, die in die Oper mündeten: Madrigale, Pantomimen, Intermedien und Balli Tänze. Vom hohen musikalischen Niveau am Ferrareser Hof profitierte die Komponistin und Organistin Vittoria Raffaella Aleotti bereits als fünfjähriges Kind, als sie von Hofmusikern unterrichtet wurde. Ihre für dieses Kloster komponierten Ensemble-Gesänge mit bis zu zehn Stimmen beweisen eine hohe Anzahl der Beteiligten.

Venedig war im Sie traten als Solistinnen, mit Orchestern, Chören und eigenen Dirigentinnen auf. Ihre gesangliche und instrumentale bis zur Virtuosität reichende Qualität sorgte international für einen Zustrom von Interessenten. Die wenigsten Solistinnen sind namentlich bekannt, da sie nur mit ihrem Vornamen genannt wurden, wie beispielsweise Anna Maria dal Violin , für die ihr Lehrer Antonio Vivaldi über 30 Violinkonzerte geschrieben haben soll.

Klosterähnlich war das Leben der Mädchen in diesen ursprünglichen Waisen- und Krankenhäusern. Ihre Konzerte zogen die berühmtesten Meister als Lehrer an. Dennoch waren ihre Erfolge nicht beispielgebend, im übrigen Italien und in den Ländern nördlich der Alpen, sogar in evangelischen Gemeinden, blieben Frauen weiterhin aus der musikalischen Gottesdienstgestaltung ausgeschlossen.

Anna Bon di Venezia. So nimmt es nicht Wunder, dass am Conservatoire de Paris , gegründet , Musikerinnen ohne Einschränkungen alle Fächer studieren konnten, was in den anderen europäischen Ländern erst hundert Jahre später möglich war. Allerdings gab es offenbar Einschränkungen für Lehrerinnen, von denen es viele gab: Die männliche Dominanz im klassischen Musikleben hat sich über Jahrhunderte ausgeprägt und ist noch im Wie Männer Musikgeschichte gemacht haben.

Wie Frauen nicht Musikgeschichte machen können, steht am Beginn einer Umorientierung. Einheitliche, übereinstimmende, gesellschaftlich allgemein akzeptierte Beobachtungen, mit denen diese geschichtliche Entwicklung erklärbar ist, sind kaum vorhanden.

Abgesehen von dem Rückzug musikalisch talentierter Frauen ins Kloster konnten, nach Belegen der neueren Musikwissenschaft, viele Frauen ihre Musik nur unter fremdem oder männlichem Namen publizieren, so wie die bis heute unbekannt gebliebene Barock-Komponistin, die unter dem weiblichen Pseudonym Mrs Philarmonica 24 kunstvoll gearbeitete Triosonaten veröffentlichte. Die negative Darstellung als ungebildete, raffgierige Ehefrau und Witwe hat sich hartnäckig gehalten.

Jahrhundert wurde die Frau in der biographischen Literatur gerne als mehr oder weniger passende Gefährtin des Genies beschrieben, so dass der Komplex Frau und Musik aus unreflektierter Sicht oft negativ konnotiert war.

Für keine dieser Negativ-Aussagen der essayistischen Ausschmückungen ist ein sachlicher Beweis zu lesen. Nach dem Krieg mussten die Erfolge der Nazizeit umso mehr zum Vergessen beitragen.

Die im RISM — einem der heute verlässlichsten Nachweise musikalischer Werke — verzeichneten Komponistinnen und ihre wieder aufgeführten Werke beweisen, dass dies eine Erfindung ist, mit der Herablassung und Ignoranz jahrhundertelang immer wieder von neuem begründet wurde. Auch Frauen selbst verinnerlichten diese Haltung entgegen der eigenen inneren Sicherheit, wie bekanntlich die Pianistin und Komponistin Clara Schumann. April legte ihnen in den Mund: In früheren Zeiten gehörte das Komponieren selbstverständlich zum Musizieren und zum Dienstvertrag, wie noch am Beispiel des Esterhazischen Kapellmeisters Joseph Haydn zu sehen ist.

Die Gemeinsamkeit des Musizierens wurde im Jahrhundert vom männlichen Geniekult überdeckt. Musik von Frauen wurde von der Gesellschaft anders wahrgenommen als die der Männer. Sie gilt damit als Initiatorin der musikwissenschaftlichen Frauenforschung. Den jahrhundertelangen Kampf um ein gerechtes musikalisches Geschlechterverhältnis in Europa führte die britische Komponistin Ethel Smyth — durch Musik, Wort und Tat weiter.

Ihr Leben war wesentlich davon geprägt, zuerst bei ihrem Vater ihr Musikstudium überhaupt und danach sich selbst als Komponistin durchzusetzen. Sie betätigte sich als Schriftstellerin und Mitkämpferin der Suffragettenbewegung ihres Heimatlandes. Eva Rieger, indem sie die Strukturen der gesellschaftlichen Behinderungen für die musizierende Frau, wie sie sich in Deutschland ausprägten, zur Sprache brachte, und Eva Weissweiler mit der ersten internationalen weiblichen Musikgeschichte.

Beide Bücher wurden beziehungsweise wieder aufgelegt und brachten bei dieser Gelegenheit einen Erfahrungsbericht über ihre Aufnahme sowie weitere Entwicklungen in der Zwischenzeit. Eva Weissweiler bedauert, dass die Komponistinnen sich ihren Platz in der Komponistenszene zwar eroberten, aber:. Eva Weissweilers erste deutschsprachige Komponistinnengeschichte Komponistinnen aus Jahren [93] war ebenso bahnbrechend wie Riegers Frau, Musik und Männerherrschaft.

Freia Hoffmann analysiert die mehr oder weniger verborgen sexistisch motivierten Hintergründe der patriarchalischen Gesellschaft im bürgerlichen Zeitalter , wenn es darum ging, das Weib bei der Musikausübung in seine schicklichen Grenzen zu verweisen. Eine echte Reaktion im Musikleben blieb aus, wie Weissweiler im Vorwort zur zweiten Auflage ihrer weiblichen Musikgeschichte schrieb:. Die Suche nach ästhetischer Selbstbestimmung.

Ebenso dreht sich Weissweilers letztes Kapitel um die Suche nach einer originellen weiblichen Musiksprache: Seit gibt es internationale Komponistinnenwettbewerbe. So bereits in der Staatsbibliothek München: Komponistinnen aus drei Jahrhunderten. Wer hätte je den komponierenden Mann eigens so hervorheben müssen? Allerdings gab es in Rumänien politische Hürden, am deutschen Komponistinnenfestival teilzunehmen. So berichtet Die Welt vom 3. Die rumänische Komponistin durfte weder am Heidelberger Festival teilnehmen, noch , um hier den ihr zugesprochenen Heidelberger Kompositionspreis entgegen nehmen zu können.

Bücherverzeichnis Frau und Musik —, [] Woman and music. A selective annotated bibliography, [] Frau und Musik. Wie Eva Weissweiler schildert, gab es in Amerika schon um Mitte des In Deutschland begann die Geigerin, Hindemith - und Carl-Flesch - Schülerin Lilli Friedemann , in den er Jahren mit musikalischer Gruppenimprovisation zu experimentieren, die nach ihrer Aussage zunächst von historischer Tanzmusik angeregt war.

Zwei wichtige Elemente überwogen bei Friedemann: Das des Hörens und das des Aufeinander-Reagierens. Geschichte und Aktualität des frankophonen Frauenchansons im Von den siebzehn Komponistinnen der amerikanischen Musikszene, die der amerikanische Komponist und Musikkritiker Kyle Gann und nach ihm Weissweiler aufzählen, [] haben mehrere im neuesten deutschen Musiklexikon Riemann einen Eintrag erhalten.

Doris Hays selbst veröffentlichte dazu in MusikTexte An europäischen Fürstenhöfen der Renaissance konnten virtuose Sängerinnen ihre Kunst zum Beruf machen: Mit zu den ersten Berufs virtuosinnen , deren Namen bis heute tradiert sind, gehören die italienischen Sängerinnen des Concerto delle dame di Ferrara. Die Chance für eine berufsvorbereitende musikalische Ausbildung ergab sich praktischerweise nur für Mädchen aus musikalischen Familien, wie zum Beispiel die Gambenvirtuosin Dorothea vom Ried.

Ganz anders ging es in der Musikerfamilie des Johann Sebastian Bach zu, der fünf Söhne für den musikalischen Beruf erzog, nicht aber seine Töchter. Nach ihrer Heirat lebte sie als freie Virtuosin , Komponistin und Pädagogin. Sie konnte sogar nach dem Tod ihres Gatten durch die Einkünfte aus ihren Kompositionen in Wohlstand leben. Die Gefahr für unverheiratete Musikerinnen, der Prostitution zugerechnet zu werden, bestand schon in der Antike.

Sie hielten sich sonderlich in Circo, den Bädern und andern Orten auf, wo es lustig zugieng. Ihre Namen blieben meist unbekannt, ebenso Näheres über ihre Ausbildung und darüber, wie weit ihre Selbständigkeit ging, beziehungsweise ob sie verheiratet waren oder nicht.

Töchtern aristokratischer Kreise wurde in der Regel eine Ausbildung zuteil, die eine ernsthafte Musikausübung begünstigte, wie die der Heinrich Schütz -Schülerin Sophie Elisabeth von Braunschweig , deren Singspiel Neu erfundenes Friedens Spiel genandt Friedens Sieg von gedruckt , zum Ende des jährigen Krieges das früheste erhaltene musiktheatralische deutsche Werk darstellt.

Frauen des Hochadels waren allerdings in ihrer Autonomie grundsätzlich vom Ehemann, Vater oder Bruder abhängig. Die Auswirkungen der von ihnen bei der Hochzeit verlangten Verzichtserklärung bekam insbesondere Wilhelmine von Bayreuth im Laufe ihrer Bayreuther Opernleitung zu spüren, deren ehrgeizige Pläne sie aufgrund fehlender finanzieller Ausstattung und Befugnisse nur auf Sparflamme umsetzen konnte.

Es gab in der Aristokratie hinsichtlich der Musik sehr positiv verlaufende weibliche Lebensschicksale: Sie machte sich in Wien selbstständig, wo sie neue technische Bauweisen erfand. Ihre Klaviere und Flügel gehören heute zu den gesuchten Raritäten. Die sozialen Lebensumstände von Klavierlehrerinnen des Sie war nach derzeitigem Wissensstand die erste angestellte Klavierprofessorin an einem Konservatorium , einer beruflichen Ausbildungsstätte.

Sie gehörte zum ersten Lehrkollegium des neu gegründeten Conservatoire de Paris. Bei der Auswahl der musikalischen Berufsausbildungsstätten sind die Möglichkeiten heute für Frauen sowohl im klassischen, als auch Popbereich vielseitig. Die meisten Berufe sind in Verbänden organisiert.

Vorbehalte gegenüber Instrumentenwahl bei Frauen gibt es nicht mehr. Aussichten auf Professuren und Lehrstühle an Universitäten sind jedoch noch wenig aussichtsreich. Berufsfachschulen, Fachakademien, Konservatorien, Hochschulen und Universitäten für Musik sind über die ganze Bundesrepublik verteilt: Der zweijährlich in wechselnden Städten stattfindende Deutsche Musikschulkongress stellt interessierten Pädagoginnen und Pädagogen musikalische Aktivitäten rund um die musikalische Laienausbildung in Workshops, Vorträgen und Ausstellungen vor.

Für jede Veranstaltung erscheinen bebilderte Programmbücher der Veranstaltungen. Überproportional viele Frauen engagieren sich in den Bereichen Musiktheater , Ausdruckstanz und auch im Chorgesang. Von ihnen wurden auch einige jährlich stattfindende Musikwochen ins Leben gerufen, in Österreich beispielsweise in Kärnten und in Traunstein. Seit über 15 Jahren wird an deutschen Musikschulen offiziell mit behinderten Menschen Musik gemacht. Über diese Arbeit mit neu praktiziertem Ansatz erschien ein Erfahrungsbericht von Lehrern, die sich damit beschäftigt haben.

Jeder Mensch ist fähig, Musik zu erleben und zu produzieren und in diesem Sinne musikalisch. Diese Musikalität und damit jede musikalische Anlage ist entwickelbar. Von den in diesem Band enthaltenen Beiträgen aus der Praxis liegt die Anzahl der Referentinnen nur wenig unter der Zahl der männlichen Referenten.

Komponist oder Komponistin zu sein, war noch im Barock selbstverständlicher Teil des Musikerinnen-Lebens. Nur zwei Komponistinnen wurden von der renommierten Accademia Filarmonica in Bologna aufgenommen: Marianna Martinez — und Maria Rosa Coccia — Ein Mitglied dieser Komponistenvereinigung zu sein bedeutete, das Privileg zu besitzen, eigene Werke zu veröffentlichen.

Jahrhunderts einzelne Kompositionen der Wilhelmine von Bayreuth verstreut an weit voneinander entfernten Orten auf. Beider Lebensgeschichten sind Beispiel dafür, wie durch gesellschaftliche Normen und tradierte Geschlechtertheorien weibliches Selbstvertrauen und Kreativität belastet wurden.

Komponistinnen Festivals sind eine Rarität. Das Internationale Festival Komponistinnen gestern-heute in Heidelberg wurde zum ersten Mal durchgeführt. Komponieren ist für mich eine Lebensstruktur, etwas, das mein ganzes Leben durchzieht. Dabei kommen manchmal Sachen zustande, die ich am Anfang überhaupt nicht geahnt habe. Bebilderte Komponistinnenportraits und ein Register weisen weit über fünfhundert zeitgenössischen Komponistinnen aus über 30 Ländern der Welt auf.

Es dauerte nach dem Zweiten Weltkrieg lange, bis Komponistinnen wahrgenommen wurden. Sich zu einer authentischen persönlichen Musiksprache zu bekennen, war für Komponistinnen ein Kampf gegen Diskriminierung. Wenn auch im Jahre die historischen Komponistinnen im öffentlichen Musikleben noch kaum zu Wort gekommen sind, wenn auch erst eine Professorin einen Lehrstuhl für Frauenmusikforschung an einer deutschen Musikhochschule erhielt Dortmund , so ist nicht zu übersehen, dass die modernen Komponistinnen sich selbstbewusst auf den internationalen Stätten von Donaueschingen bis Warschau behaupten.

Die geborene Komponistin Brigitta Muntendorf erhielt den begehrten Siemens Musikförderpreis. Es zeigt die Indoktrination, d. Aber — eins stimmt eben nicht: Wenn ich einen Klang in die Hand nehme, dann ist es so, wie wenn eine Bildhauerin Sand angreift: Das ist nichts, was entmaterialisiert herum rennt. Tatsächlich spielten Frauen dort eine, für diese Zeit, ungewöhnliche und gewichtige Rolle.

Sie traten stark, geheimnisvoll oder klug auf. Oft halfen sie den Männern aus der Patsche und wo diese zögerten, trafen sie selbstbewusst die richtigen Entscheidungen.

Manche von ihnen führten ein überraschend unabhängiges Leben und selbst wenn sie sich unterordneten, kreiste das Geschehen um sie. Neben diesen komplexen, interessanten Persönlichkeiten nahmen sich die Männer oft wie Schatten aus. Sie agierten nicht nur als Schauspielerinnen, sondern ebenso als Interpretinnen im musikalischen Unterhaltungsbereich wie Tanz - oder Revuefilmen.

Als eines der bekanntesten Beispiele entwickelte sich die Schwedin Zarah Leander innerhalb weniger Jahre zur bestbezahlten Filmschauspielerin und Sängerin Deutschlands, wobei sie ebenso in Operetten und Musicals auftrat. Von bis entstanden ihre bekanntesten Filme: Da sie zu einer der führenden Stars unter den Nationalsozialisten gehörte, erhielt sie in den ersten Nachkriegsjahren Auftrittsverbot.

In den er Jahren setzte sie ihre Karriere in, oftmals amerikanisch beeinflussten, Musikfilmen fort. Sie galt als Inbegriff für heitere, niveauvolle Unterhaltung.

Auch sie erhielt ein zeitweiliges Berufsverbot, kehrte aber mit Die gestörte Hochzeitsnacht auf die Bühne zurück. Daneben engagierte sich Ilse Werner als Show - und Talkmasterin sowie in verschiedenen Fernsehrollen. Bessie Smith — , Josephine Baker —, auch Tänzerin , die Gospelsängerin Mahalia Jacksons — , die in Deutschland aus Protest gegen die Diskriminierung von Afroamerikanern auftrat. In der populären Musikszene überwiegen die männlichen Bands vor den weiblichen. Siehe dazu Elke Mascha Blankenburg: Ich mache meine Arbeit.

In Rezensionen kämen nach dem Konzert besonders häufig und gerne nur die Beschreibung der Abendrobe der Frau am Pult vor anstatt Inhalte der musikalischen Interpretation. Bekannt wurden solche Bemerkungen im Zusammenhang mit der ersten international bekannten deutschen Dirigentin des Auf der Rückfahrt legen wir verschiedene Fotostopps ein und besuchen eine Öko-Kaffeeplantage. Auf dieser Fahrt kommen wir durch verschiedenste Landschaftsformen. Im Gebirge auf m Höhe ist die Landschaft eher karg und die Böden teilweise abgetragen.

Je tiefer man kommt, umso grüner, vielfältiger und prächtiger wird die Vegetation. Und besonders am Meer sieht es so aus, wie man sich Hawaii vorstellt. Von dem, was die örtliche Reiseleiterin alles erklärt hat, ist bei mir hängen geblieben, warum man so vielen Hühner und Hähne frei herumlaufen sieht. In den 90er Jahren gab es einen schweren Hurrikan, der einige Hühnerställe zerstört hat. Die Hühner und Hähne gelangten in die Freiheit, vermehrten sich kräftig und bevölkern seit dem die Insel.

Das sind wahrlich freilaufende Hühner. Vor uns liegen circa Seemeilen km. Für diese Strecke durch den Pazifik werden wir bei einer Geschwindigkeit von 17 Knoten fast 8 volle Tage brauchen. Die Seetage nach Hawaii verlaufen ähnlich, wie die Seetage vor Hawaii.

Wenn wir Japan erreicht haben werden ist es vorbei mit dem entspannten Schiffsalltag. Es wird nur noch wenige vereinzelte Seetage geben und fast jeden Tag wir ein anderer Hafen angelaufen. Wann soll ich da die Artikel für den Blog schreiben? Es gibt einen besonderen Tag während dieser Seetage, nämlich Freitag, der Dieser Tag entfällt auf unserer Reise nämlich komplett, weil wir die sogenannte Datumsgrenze überfahren.

Ich glaube, ich habe verstanden, was da passiert. Aber verstanden hat man etwas erst wirklich, wenn man es anderen erklären kann.

Das will ich mit dem nächsten Kapitel versuchen. Wen es interessiert, der kann es lesen, wen nicht, der soll es überblättern, die Materie ist an manchen Stellen doch recht trocken. Für mich war der entfallene Tag insofern bedeutungsvoll, dass ich kein Taschengeld bekommen habe, wie sonst immer Freitags. Die Regel Nummer 1 wurde früher darauf zurückgeführt, dass sich die Sonne um die Erde dreht. Dass es Wirklichkeit andersherum ist, nämlich dass sich die Erde um die eigene Achse dreht und dadurch Tag und Nacht entstehen, ist für die folgenden Erklärungen eigentlich egal.

Die Erdkugel wird von den Kartographen gedanklich mit Linien überzogen, den Längengraden Meridianen und den Breitengraden. Ein Längengrad ist eine gedachte Linie auf der Erdkugel die vom Nordpol zum Südpol rechtwinklig zum Äquator gezogen wird.

Jetzt kann man alle anderen Meridiane dadurch identifizieren, in dem man deren Lage relativ zum Null-Grad-Meridian angibt. Der Äquator ist ebenfalls eine gedachte Linie. Einfach ausgedrückt ist der Äquator eine Linie um die dickste Stelle der Erdkugel. Jetzt kommt die Grad-Geschichte mit dem Kreis ins Spiel.

Wenn man sich die durchgeschnittene Kugel an der Schnittfläche anschaut, hat man einen Kreis, deren Kreislinie dem Äquator entspricht. Man kann weitere solche Linien einzeichnen, die mit der Null-Grad-Linie z. Bewegt man sich auf der Kreislinie gegen den Uhrzeigersinn, so entspricht das einer Bewegung auf dem Äquator von Ost nach West. Der Meridian, der z. Jetzt ist aber die Bezeichnung Grad West Meridian nicht gebräuchlich, sondern man bezeichnet ihn als Grad Ost Meridian, weil man ja auch dorthin gelangen kann, indem man sich vom 0-Grag Meridian um Grad in Richtung Ost, also mit dem Uhrzeigersinn bewegt.

Diese eben beschrieben Fahrt oder Wanderung macht die Sonne auch, sie bewegt sich an einem Tag also in 24 Stunden einmal um die Erde bzw. Diese Drehachse geht durch Nord- und Südpol. Wenn zum Zeitpunkt des Sonnenaufgangs in Greenwich in England, sagen wir mal, um 6: Der Canare wird sagen: Also geht sie in Las Palmas eine Stunde später auf, als in Greenwich. Wenn es in Greenwich 7: Aus diesem Grund hat man international vereinbart, das auf Gran Canaria die Uhren anders gehen als in England, nämlich eine Stunde zurück gegenüber England.

Wenn man also von England nach Gran Canaria fliegt, fährt, schwimmt oder sich hin beamen lässt, muss man seine Uhr um eine Stunde zurückstellen. Was passiert nun mit den Uhren und Kalenderblättern bei einer Reise um die Welt , wenn man in Greenwich am 1. Der Reisende muss dann alle 15 Grad seine Uhr um eine Stunde zurückstellen, während jemand, der in Greenwich bleibt, seine Uhr nicht umstellen muss. Man sieht, dass am Ende der Reise der Reisende zwar die richtige Uhrzeit aber ein falsches Datum hat.

Wo liegt der Fehler oder was ist zu tun? Hier ist also die Welt bezüglich der Uhrzeit und des Datums in Ordnung.

Meine Beispielrechnung enthält zwar einige Ungenauigkeiten bzw. Das Prinzip bleibt natürlich auch erhalten, wenn der Reisende nicht in Greenwich startet, sondern an einem beliebigem Punkt der Erde. Nur hätte man dann mit krummen Zahlen gerechnet und die Übersicht wäre nicht mehr so schön. Die Zeitzonen richten sich nur auf hoher See wie beschrieben genau an den Meridianen aus.

An Land verschieben sie sich oft dadurch, dass sie an Landesgrenzen oder wirtschaftlich zusammenhängenden Staatengemeinschaften angepasst werden. Weiterhin habe ich Sommer- und Winterzeitverschiebungen unberücksichtigt gelassen.

In manchen Staaten derselben Zeitzone gibt es Sommer- und Winterzeit, in anderen nicht. Die Zeitumstellung auf See erfolgt immer in der Nacht und nicht exakt zu dem Zeitpunkt wenn man in eine neue Zeitzone einfährt. Wenn man umgekehrt immer Richtung Osten reist, verliert man bei jedem Zeitzonenwechsel eine Stunde, d. Die Uhr wird jeweils eine Stunde vorgestellt. An der Datumsgrenze allerdings gewinnt man dann einen Tag, weil dort die Uhr um 24 Stunden zurückgestellt wird, man den gleichen Tag also zweimal durchlebt.

Bis vorgestern hatten wir während unserer Pazifiküberquerung gutes bis sehr gutes Wetter. Gestern früh fing es dann an zu regnen, sodass der Bayerische Frühschoppen vom Pooldeck in das Schiffsinnere verlegt werden musste.

Am Nachmittag wurde der Wind immer stärker und der Seegang immer heftiger. Bis zum Abend hatten wir dann bis zu Windstärke Das Schiff schwankte stark und immer wieder gab es Schläge, als ob wir gegen ein Hindernis gefahren wären, Wasser kann ganz schön hart sein.

Nach solch einem Schlag bebte und vibrierte der ganze Kahn. Das ging so die ganze Nacht. Der Kapitän drosselt die Geschwindigkeit auf bis zu 5 Knoten, normal sind 17 Knoten- Gegen morgen wurde es etwas ruhiger, die Windstärke ging auf 6 zurück und die Geschwindigkeit konnte auf Knoten erhöht werden.

Unser geplanter Ankunftstermin Zur Versöhnung kämpft sich dir Sonne durch die Wolkendecke. Für ein paar Dollar kann man sich auf der Besucherplattform mit diesem Hawaiianer fotografieren lassen. Dumm nur, dass zur gleichen Zeit das Abendessen stattfindet. Später essen geht nicht, den für Es geht aber relativ rasch, gegen 20 Uhr betreten wir wieder festen Boden, diesmal japanischen. Dann nutzt uns nämlich auch der schöne Stadtplan auf Englisch nichts mehr. Aber, dass sei jetzt schon verraten, wir kamen problemlos wieder zum Schiff zurück.

Nur hier lag der Schwerpunkt überwiegend auf Restaurants. WiFi ist vorhanden, aber nicht brauchbar, denn man braucht einen Internetzugang um sich zu registrieren und nur wer sich registriert hat kommt bei Starbucks ins Internet — typische Deadlock-Situation.

Also gehen wir zurück zum Hafen, den wir, wie bereits bekannt, problemlos wieder finden. Aber hier verhindert eine Firewall den uneingeschränkten Internetzugriff. Nur per App kann man mit dem Smartphone seine Mails abrufen, mehr Internet geht nicht.

Der Blog muss also weiter warten. Für den zweiten Tag in Yokohama haben wir für den Vormittag einen Ausflug gebucht, der schon um 8: In der Bordzeitung diverse Agenturmeldungen auf vier DIN A 4 Seiten kopiert werden wir einige Tage später eine Pressenotiz finden, dass es sich um die früheste Kirschblüte seit handelt. Ein blühender Kirschbaum ist allein schon etwas Schönes, aber hunderte dieser Bäume mit ihrem blassrosa farbenen Blütenmeer sind unbeschreiblich schön.

Teiche mit Kois, kleinen Bambuswäldern und alles was sonst noch pflanzlich japanisch ist wurde hier gepflanzt und natürlich blühende Kirschbäume, Kirschbäume, Kirschbäume. Das nächste Ziel des Ausflugs ist China Town. Bei Tag ist es bunter und quirliger. Auf dem Weg zum nächsten Ziel kommen wir mitten in der Stadt an einem Station vorbei. Natürlich bleiben wir nicht in der Lobby im Erdgeschoss bei den Souvenirläden, sondern fahren mit dem schnellsten Fahrstuhl in Japan die 70 Stockwerke in 40 Sekunden nach oben.

Diese Zahl sagt mir nichts, deswegen habe ich sie mal umgerechnet. So sensationell ist diese Geschwindigkeit nicht, aber anscheinend für Fahrstühle schon. Die Aussicht von hier oben ist natürlich grandios. Das Häusermeer reicht bis zum Horizont. Nur auf einer Seite ist am Horizont mehr zu sehen als Häuser, nämlich der Fujiyama, der heilige Berg Japans, ist zu sehen. Am Nachmittag erkunden wir Yokohama auf eigene Faust. Und ich sehe fast nur junge Leute, wo die Älteren abgeblieben sind kann ich nicht sagen.

Sind sie zu Hause, müssen sie alle in einem der vielen Bürogebäude und Geschäften arbeiten? Was besonders mir als Mitglied der männlichen Spezies auffällt, sind die jungen Japanerinnen. Sie zeichnen sich aus durch die Bank dadurch aus, dass sie 1. Viel Bein zeigen, weil die Röcke kurz sind, 2. Jedenfalls muss der Schuh zumindest unbequem sein und sollte auf keinen Fall passen, sondern lieber in der Ferse noch 5 cm Platz haben.

Da wir ja bereits in Seattle unsere Riesenradtauglichkeit bewiesen haben, besteigen wir mutig eine Gondel. Je höher die Gondel steigt, umso stiller und in sich gekehrter wird meine Doris, so ganz schwindelfrei scheint sie nicht. Auch ich überzeuge mich immer wieder durch strengen Blick ob der Stabilität der Stahlkonstruktion. Nach diesem überstandenen Abenteuer geht es zurück aufs Schiff.

Geboten wird die Crew Show. Wie der Name schon sagt, bieten Mitglieder der Schiffsmannschaft etwas auf der Bühne. Meistens handelt es sich um Gesangsauftritte oder Tanzdarbietungen. Oft gibt es wirkliche Gesangstalente unter den Amateurkünstlern, aber das wirklich schöne an diesen Darbietungen ist die Begeisterung, mit der die durchweg jungen Leute auf der Bühne agieren.

Endlich können sie mal aus ihrer Kellner-, Stubenmädchen oder sonstigen Rolle ausbrechen. Aber auch ein Maschinist, ein Chinese aus der Wäscherei oder sonst einer der sogenannten unsichtbaren Geister, die man nie sieht und die ihre Aufgaben tief unten im Bauch des Schiffes verrichten, darf sich einmal für einen Moment im Rampenlicht sonnen. Also raus aus den Federn und an Deck. Mittlerweile singt ein Kinderchor das Heidenröslein auf Japanisch. Ein roter Teppich wird ausgerollt, Rednerpult und Mikrofon wird aufgebaut.

Diverse Verkauf- und Informationsstände, unter anderem ein mobiles Postamt, wurden aufgebaut. Ein Riesenrad finden wir direkt am Hafen ebenfalls vor, doch dafür bleibt keine Zeit. Erstes wird das Schiff bereits um Mit dem Bus fahren wir vorbei an Teeplantagen und Mandarinenplantagen. Die Teepflanzen scheinen akkurat geschnitten zu sein, ähnlich wie bei uns Buchsbaumpflanzen, halbrunde und buckelförmig, und sie sehen aus wie kleinere grünfarbene Spargelfelder.

Über Serpentinen schraubt sich der Bus um einige hundert Meter hoch zu einem Aussichtspunkt. Echter japanischer grüner Tee sehr bitter. Der Bus bringt uns zu einem Aussichtspunk, wo wir einen schönen Blick runter auf Shimuzu haben mit dem Fuji als Hintergrund. Mit einer Seilbahn geht es Meter weiter abwärts zu einem Schrein. Um halb eins hat und der Bus wieder zum Hafen gebracht und dort haben die Japaner jetzt aber richtig aufgefahren. Man kommt sich vor, wie auf der Expo, wo Japan sich vorstellt.

Geishas performen Gesang und Tanz. Samurai-Krieger, wüste Gesellen, führen ebenfalls ihre Tänze vor. Es werden Poster und Postkarten verschenkt, Tee wird zur Verkostung angeboten, man kann sich in einen Kimono wickeln lassen und und und.

Ich bin wirklich beeindruckt, wie viel Mühe und mit wie viel Engagement und Können dies alles organisiert ist und durchgeführt wird. Als das Schiff pünktlich um Ich möchte die Sache etwas abkürzen und nicht jeden Schrein und Tempel beschreiben, den wir besuchen, um den geneigten Leser nicht allzu sehr zu langweilen.

Diese Form der Musik scheint entweder sehr populär in Japan zu sein oder der Japaner ist der Auffassung, dass Brassbands am ehesten dem europäischen Geschmack treffen könnten. Auch ein Riesenrad lockt uns wieder. Gegenüber den Menschenmassen, die dort unterwegs sind, ist ein verkaufsoffener Adventssamstag auf er Frankfurter Zeil ein müdes gemächliches Treiben. Vor der Metro in Osaka braucht man keine Bange zu haben.

Das System ist narrensicher, dass sogar wir damit zurechtkommen. Die Stationen einer Linie sind zusätzlich zum Stationsnamen, der auch in unserer Schrift angegeben ist, durchnummeriert, also M1,M2… etc.

Diese Nummern befinden sich auf den Stationsschildern und in den Anzeigen in den Waggons. In den teilweise riesigen sowohl unterirdischen als auch überirdischen Stationen kann man s ich sehr gut orientieren. Die vielen Ausgänge sind ebenfalls nummeriert, überall findet man Übersichtpläne, farbige Markierungen am Boden helfen bei der Orientierung genauso wie die reichliche Hinweis- und Richtungsschilder.

Nach unserem Stadtbummel kommen wir in eine unterirdische Station, wo sich zunächst einmal hunderte Geschäfte und Restaurants befinden.

An dieser Station treffen 3 Metrolinien zusammen und es gibt ungefähr 70 Ein- bzw. Was an unserem Aufenthalt in Osaka noch erwähnenswert ist, ist die Tatsache, dass hier die erste Etappe unserer Reise endet. Viele Passagiere verlassen das Schiff und fliegen nach Hause. Aber noch mehr neue Gäste kommen an.

Das Schiff ist bis auf die letzte Kabine belegt, sodass die Momente, in denen einem ein ganzes Deck allein gehörte wohl endgültig vorbei sind, zumindest für diese Etappe. Weil es zum Zeitpunkt unserer Buchung nicht mehr möglich war, durchgängig Holzklasse zu buchen, müssen wir umziehen. Das kostet uns doch 3 Stunden kostbare Kreuzfahrerzeit, obwohl man uns dabei geholfen hat.

Die neue Kabine hat gegenüber der alten keine Sichtbehinderung deswegen ist sie etwas teurer. In der alten Kabine versperrte die über der Reling festgezurrte Gangway etwas die Sicht. Soviel zur Flexibilität der Reiseveranstalters Phoenix. Die neue Kabine war ansonsten genauso wie die alte, jedoch, weil auf der anderen Schiffsseite gelegen, waren sämtliche Einrichtungsgegenstände spiegelverkehrt angebracht.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und so passierte es anfänglich zum Beispiel, dass man sich nach dem Händewaschen im Bad nach links drehte, um sich abzutrocknen, aber da sind keine Handtücher, die sind nämlich jetzt rechts. Reisetag, also Dienstag, der Hierbei bekommt man erklärt, wie man die Schwimmweste anlegt und zu welchem Rettungsboot man gehen muss, falls das Schiff sich in Seenot befindet und evakuiert werden muss. Wir waren bereits am frühen Nachmittag wieder auf dem Schiff und nahmen uns für den Rest des Tages frei.

Wie bereits bei der Ankunft wurde auch das Auslaufen durch einen Auftritt von traditionellen japanischen Trommlern begleitet. War erst vor 4 Tagen eine Abschiedsgala, so drohte heute die Willkommensgala..

Wir entkommen dem Ganzen, indem wir uns vom Zimmerservice Schnitzel mit Kartoffelsalat auf die Kabine bringen lassen. Wir sind und bleiben eben Banausen! Wir legen um 8: Auch steht in der Hafennähe kein Riesenrad. Wir haben einen Ausflug gebucht. Eine einzige Hetze mit mangelhaften Erläuterungen durch den Reiseleiter. Bus rein, Bus raus. Beides im Prinzip nicht schlecht, aber bitte nicht so. Den Nachmittag nahmen wir uns wieder frei und faulenzten auf dem Pooldeck.

Aber da zogen die Japaner alle Register. Es spielte wieder eine Brassband, viele Besucher an der Pier winkten. Als das Schiff sich schon einige Meter vom Kai entfernt hatte wurde an Land ein sehr schönes Feuerwerk gezündet, während aus den Schifflautsprechern die Auslaufhymne ertönte, ein gefühlvolles Instrumentalstück, in dem, Fernweh, Abschiedsschmerz, Erwartung auf das neue Ziel vereint sind, die Melodie von einer Trompete getragen.

Und am Himmel der bunte Feuerregen. Amami ist eine kleine Insel ganz im Süden Japans. Die gleichnamige Hafenstadt ist unser heutiges Ziel, das wir gegen Das ist in der Kreuzschifffahrt üblich, dass beim Ersteinlaufen in einem Hafen dem Schiff ein Erinnerungsstück in Form eines Schmuckteller oder eines Bild oder Ähnlichem überreicht wird, auf dem dann das Datum , der Name der Hafenstadt und ein für die Hafenstadt typisches Symbol oder Sehenswürdigkeit abgebildet ist. Auch kann man japanischen Zuckerrohrschnaps verköstigen.

Im Kulturzentrum wird demonstriert, wie früher von Hand Seidenkimonos gewoben wurden und es wird der unvermeidliche grüne Tee gereicht. Beim Ablegen gegen Die Japaner an Land winken uns zu, die bunten Luftschlangen flattern im Wind — ein wunderschönes Bild. Hier könnte der Bericht über Amami zu Ende sein, wenn wir nicht noch ein Erlebnis der ganz besonderen Art gehabt hätten.

Doris und ich traten im japanischen Radio auf und das kam so: Wir schlenderten durch den Ort, um die uns gebotenen touristischen Attraktionen zu finden.

Mit unseren gelben Jacken fielen wir wieder mal auf, und in einem Fenster im ersten Stock, scheinbar ein kleines Bürogebäude, winkte man uns zu und wir winkten zurück. Aus dem Winken im ersten Stock wurden plötzlich Zeichen, die uns bedeuteten, wir sollen doch hochkommen. Jetzt sahen wir auch an der Gebäudeaufschrift, dass es sich um einen örtlichen Radiosender handelte, der sich schlicht D. Eine junge Frau, eine der Leute die uns zugewinkt hatten, nahm uns in Empfang und fragte uns auf Englisch, ob wir bereit wären, ein Interview zu geben.

Warum nicht, dachten wir und stimmten zu. Wir unterhielten uns im Tonstudio mit der jungen Frau, Youko ist ihr Name ein Weilchen, sie fragte wo wir herkommen aus Deutschland , wie lange die Kreuzfahrt dauert 3 Monate , wo wir schon überall waren, insbesondere in Japan Yokohama, Osaka…. Dann begann die Aufzeichnung des Interviews, bei dem die eben erwähnten Fragen noch einmal gestellt wurden.

Jede der auf Englisch gestellten Fragen und auf Englisch gegebenen Antworten wurden ins japanische übersetzt, wobei fast jede unser Antworten durch begeistertes Klatschen und wiederholen der Antwort begleitet wurde:.

Als das Interview beendet war, gingen wir mit Youko ein Stück durch die Stadt, wo sie uns dies und das erklärte. Am Zuckerrohrstand musste ich einen Schnaps auswählen, trinken und dann kommentieren, wie er schmeckt. Das wiederum wurde, wie bei den anderen Schnapstrinkern vor und nach mir von einem Menschen mit einer professionell aussehenden Filmkamera aufgenommen.

Hoffentlich erscheine ich nicht auf YouTube zur Belustigung der japanischen Internetgemeinde. Und wir würden unser Interview jetzt noch einmal machen, aber so, dass wir gleich auf Sendung sind. Dann ging es los und wie schon bei der Aufzeichnung wurden unsere Antworten und insbesondere unsere japanischen Sprachkünste mit frenetischem Klatschen und zusätzlich mit Schlägen auf einer kleinen Handtrommel gefeiert. Von dieser Stelle aus noch mal ein herzliches Dankeschön an Youko und an ihre netten Kolleginnen und Kollegen.

Heute bin ich schnell fertig mit dem Bericht. Auch hier bekommen wir bzw. Und da jeder Laden in etwa das gleiche Angebot hat, sind wir schnell durch. Am Abend verlassen wir etwas wehmütig Japan, ein faszinierendes Land mit vielen freundlichen Menschen und nehmen Kurs auf Taiwan, das nur einen Katzensprung entfernt ist ca.

Doris und ein Samurai. Die Plastikuniform könnte auch aus dem Fundus vom Starligt Express stammen. Nach der erfolgreichen Livesendung hinten v. Überreichung der Hafenplakette an den Kreuzfahrdirektor Rippel im Hintergrund v. Der Tag beginnt mit einem Aprilscherz. In dem gestern ausgeteilten Tagesprogramm für heute war zu lesen, dass nach dem Anlegen um 6: Zu diesem Behufe mögen wir doch möglichst zahlreich an Deck erscheinen um mit den ebenfalls ausgeteilten taiwanesischen Fähnchen kräftig zu winken.

Als ich kurz vor sieben aufstehe und aus dem Fenster meiner Kabine schaue, sehe ich, wie eines unserer Rettungsboote auf der Backbordseite hin und her fuhr, Auf dem Dach des Bootes stehen einige Leute vom Phoenix-Team und halten ein Transparent hoch, wo gut zu lesen ist: Da sich das Zentrum von Keelung direkt am Hafen befindet, brauchten wir keine Ausflüge zu buchen. Was sich bereits in den letzten japanischen Zielen angedeutet hat, wird jetzt ganz deutlich, wir sind in tropischem Gebiet.

Es ist sehr warm und schwül, während in Deutschland teilweise wieder Schnee gefallen ist. Was sofort auffällt sind die unzähligen Motorroller. Private PKWs gibt es wenige. Wo soll man sie denn auch parken? Die City besteht im Erdgeschossbereich nur aus Geschäften. Ein Gewusel und Durcheinander an Läden, Werkstätten, Garküchen, Buden und Verkaufsständen und natürlich überall sowohl fahrende als auch geparkte Scooter.

Schon toll, wie die jeweils 2 Leute in einem Kostüm sich koordinieren, sodass die beiden Drachen symmetrisch tanzen und die Bewegungen der Vorder- und Hinterbeine natürlich wirken. Meine Abneigungen gegen diese Ausflüge habe ich ja schon hier und da artikuliert.

Ein Halbtagesausflug kostet zwischen 60 und 80 Euro, ein Ganztagesausflug so um die Euro aufwärts. Es ist das Zentrum dieses Ordens. Hier werden die Mönche und Nonnen nennt man weibliche Mönche bei den Buddhisten tatsächlich so?

Optisch hervorstechend sind ein riesiger goldener sitzende Buddha und ein ebenso riesiger stehender Buddha. Überall auf dem Klostergelände sind zehntausende Miniatur-Buddhas aufgestellt. Die Fahrt hierher hat sich wirklich gelohnt. Da Ausflüge immer mehr als ein Ziel haben müssen, bringt man uns noch an den Lotos See.

Allerdings hat der Lotos noch nicht so richtig Saison. Bis auf die Tatsache, dass die Klimaanlage im gesamten Schiff schwächelt, weil irgendein Aggregat kaputt ist, gibt es nichts Aufregendes zu berichten. Ein extra aus Frankreich eingeflogener Techniker hat das Problem bisher noch nicht lösen können. Abends ist Musik und Tanz auf dem Pooldeck. Die Hälfte unserer Reise ist schon vorbei.

Ein kleines Orchester bestehend aus mehreren Spielern mit Holzxylophonen und überdimensionalen Panflöten spielen uns auf. Wir machen eine klassische Stadtrundfahrt, weil wir keine andere Chance sehen in dem Moloch Malina irgendetwas Vernünftiges an einem Tag in Eigenregie zu machen.

Interessant sind natürlich der chaotische Verkehr und die bunten Minibusse, die sogenannten Jeepneys. Wir sehen viele einfachste bis primitive Häuser und Hütten und wenige hundert Meter später wieder Luxushotels. Da diese Eindrücke nur aus dem fahrenden Bus gewonnen werden, gibt es hiervon keine Fotos.

Da sehr viele Besatzungsmitglieder von den Philippinen stammen, macht sich seit Tagen eine gewisse Spannung und Unruhe an Bord breit. Für einige der Crew-Mitglieder ist hier die Fahrt zu Ende. Ihr Vertrag mit dem Schiff läuft aus und sie machen einige Woche Urlaub, bis sie wieder einen neuen Vertrag eingehen, entweder wieder auf der Amadea oder auch auf anderen Schiffen.

Andere Crew-Mitglieder erhalten Besuch von ihren Familienangehörigen. Die Reederei erlaubt ihnen, als Besucher ihre Verwandte an Bord besuchen zu dürfen. Das ist keineswegs selbstverständlich. Stolz stellen sie uns ihre Kinder vor. Natürlich kommen auch neue Crewmitglieder an Bord, die diejenigen, die aussteigen ersetzen. Als das Schiff um Unser philippinisches Zimmermädchen erzählt uns, dass das Heimweh doch sehr oft und sehr stark ist.

Das ist die Kehrseite der Medaille unserer Traumreise. Heute besuchen wir die Insel Romblon. Hier leben etwa Einwohner.

Wir Ankern in einer Bucht, vor uns ein kleines Hafenstädtchen. Der Hafen ist viel zu klein, als dass unser Schiff hier anlegen könnte, Es werden zwei Rettungsboote heruntergelassen, um die Passagiere an Land zu bringen. Es gibt keine Sehenswürdigkeiten, aber was zu sehen ist, ist sehenswert. Hier ist alles bunt und quirlig. Am Hafen stehen mehr als hundert bunte Motorrad-Rikschas und warten auf Fahrgäste. Einige ganz mutige sprechen uns auch an, fragen wo wir herkommen etc. Wir trotten bis an den Rand des Örtchens und fahren mit einer Motorrad-Rikscha wieder zurück.

Es ist alles wie aus dem Bilderbuch, inklusive der Armut und dem einfachen und einfachstem Leben hier. An einem Vormittag konnte man wirklich alles gut erkunden und froh, dass man so nicht leben muss, tendern wir zum Schiff zurück und legen um Die Klimaanlage zickt immer noch. Auf dem Schiff ist es überall schön mollig warm. Empfangen werden wir durch eine Blaskaperelle, die herrlich schräg und falsch spielt.

Bei sommerlichen Temperaturen um die 40 Grad erkunden wir den Ort. Einfache Hütten aus Strohmatten mit Wellblech, von denen fast jede Zweite neben dem reinen Wohnzweck auch als Mini-Ladengeschäft genutzt wird.

Der Alltag hier ist geprägt aus einer Mischung von Improvisation gepaart mit permanenten Provisorien. Für den Weg zurück zum Hafen nehmen wir uns eine Motorrad-Rikscha, die auch im hintersten Winkel des Ortes zu dutzenden präsent sind und man nie länger als 10 Sekunden auf ein freies Gefährt warten muss.

Am Abend ist mal wieder Gala angesagt mit einem Gängemenue, welches wieder als Set-Menue serviert werden soll. Viele Gäste sind voller Sorge, wie sie den Abend überstehen sollen, nicht weil sie sich, wie wir vorm Essen fürchten, sondern weil die Kleiderordnung eben Gala vorschreibt, man glaubt diese Vorschrift einhalten zu müssen und das bei gleichzeitiger Schwächeln der Klimaanlage. In den Restaurants herrschen seit Tagen Temperaturen von knapp 30 Grad und da fleht auch der fundamentalistischste-Anzugträger um Gnade.

Anscheinend hat dann plötzlich jemand von Phoenix eine Eingebung bekommen oder vielleicht hat ihm auch nur ein Gast Prügel angedroht, auf jeden Fall lag in der Kabine eine Schreiben, dass auf Grund der Witterungsbedingungen die Gala in eine tropische Gala umgewidmet wird und kein Sakko, Jackett und Krawatte mehr erforderlich sei. Da wir sowieso die Gala schwänzen wollten, hatte diese Entscheidung der Reiseleitung für uns eine rein akademische Bedeutung.

Eine Passagierin hat sie Beauty genannt und dieser Name hat sich durchgesetzt, wen man über sie sprach. Angesprochen hatten wir sie aber weiterhin mit ihrem richtigen Namen. Danielle war eine sehr aufmerksame und freundliche Bedienung. Als Sie uns zum zweiten Mal die Getränke zum Abendessen serviert hatte, fragte sie uns nach unseren Namen, damit sie uns richtig ansprechen könne.

Sie hat uns seither immer mit Namen angesprochen Madame Doris und Sir Peter und hat sich auch unsere Kabinennummer gemerkt. Diese brauchte sie, damit die Getränkerechnungen auf unsere Kabine gebucht werden konnten. Eines Tages erfuhren wir von anderen Passagieren, dass Danielle von jetzt auf gleich in Singapur von Bord musste, weil sich herausgestellt hat, dass sie schwanger ist.

Ihr Arbeitsvertrag enthielt eine Klausel, dass bei Schwangerschaft das Vertragsverhältnis unverzüglich gelöst wird. Es wurde erzählt, dass sie wegen Übelkeit bei der Schiffsärztin war, eine deutsche Ärztin, die auch für uns Passagiere zuständig ist. Sie hat die Schwangerschaft festgestellt. Es sind 3 Dinge, über die sich Doris und ich sehr empört haben: Danielle, hätte sicher noch einige Monate arbeiten können und sicherlich auch wollen. Insbesondere da ihr Verlobter ebenfalls auf der Amadea arbeitet.

Gilt für die deutsche Ärztin nicht die Schweigepflicht? Wie kommt die Saalchefin dazu, über die Schwangerschaft von Danielle mit Passagieren zu sprechen?

Wir wünschen Danielle und ihrem Kind alles Gute und finden es schlimm, wie man mit den arbeitenden Menschen an Bord umgeht.

Bisher war mein Wissensstand, dass Borneo eine der vielen zu Indonesien gehörenden Insel ist. Das ist aber nicht ganz richtig. Wir laufen um 9: Trotz dieser intensiven Messungen zeigt sich die Klimaanlage weiterhin unbeeindruckt und schafft nicht mehr als die Kabine auf Grad zu kühlen.

Die Fahrt Endet vor einer modernen Shopping Mall, aber es zieht uns zu der örtlichen Markthalle mit den umliegenden Markständen, wo wir wieder mal ein ordentliches Quantum an Exotik und pittoresken Eindrücken vorfinden können. Ein paar Schritte weiter ist man wieder am Meer und beobachten, wie ein Schiff mit Hohlblocksteinen beladen wird. Wegen der geringen Wassertiefe kann das Schiff nicht längsseits an der Ufermauer festmachen, sondern ankert ca. Das Ruderboot fährt dann zum 10 Meter entfernt liegenden Schiff, damit die Steine umgeladen werden können.

Damit das Umladen einfacher wird, hat man es irgendwie bewerkstelligt, dass das Schiff starke Schlagseite hat, sodass der Höhenunterschied zwischen dem Ruderboot und Schiff selbst geringer wird, also eine echte Arbeitserleichterung. Wir lassen uns weiter treiben und kommen zu einem Fischereihafen. Ein Schlagbaum deutet eine Art Absperrung an, aber wir passieren ihn versuchsweise und niemand hält uns auf.

Fisch wird entladen, sortiert und mit Schiebekarren von A nach B gebracht. Einige der dort arbeitenden Männer und Frauen haben ihre Kinder mitgebracht, die in dem Getümmel spielen oder auf herumliegenden Paletten schlafen. Irgendwann fahren wir wieder zurück aufs Schiff und der normale Bordalltag saugt uns wieder auf.

Als wir vom Abendessen kommen, bemerken wir, dass es in der Kabine sehr fischig riecht. Die Übeltäter sind schnell gefunden. Es sind die Sohlen unserer Schuhe, denn im Fischereihafen lagen ja überall tote Fische und Teile von sonstigem Meeresgetier am Boden und da ist wohl etwas davon an der Sohle haften geblieben. Also ab damit ins Bad, dort läuft ständig eine gut funktionierende Entlüftung. Die Staatsform ist die eines Sultanats.

In Brunei gibt es Öl. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Sultan einer der reichsten Männer der Welt ist. Zwar ist Brunei ein Wohlfahrtsstaat, Schulen, Gesundheitswesen etc. Es gibt keine Steuern. In meinen Augen bestiehlt er schlicht und ergreifend das Volk und gibt ihm dann etwas vom Diebesgut nach gut dünken wieder zurück. Wir vergleichen mittlerweile die Reise und die Möglichkeiten, was man alles sehen kann, mit einem Buffet.

Dort kann man in der Regel auch nicht alles essen, was angeboten wird. Natürlich gibt es Spezialisten die das sehr wohl können!

Also bummeln wir durch den kleinen Hafen und sehen zu wie Container entladen werden. Der Sultan konnte uns leider nicht persönlich verabschieden, er weilt zurzeit in China, wahrscheinlich gibt er dort Geld aus. Wir nehmen Kurs auf Singapur. Morgen ist ein Seetag. Nach einem ruhigen Seetag erreichen wir gegen Weit vor den verschiedenen Frachthäfen von Singapur liegen hunderte von Frachtschiffen vor Anker und warten auf einen Liegeplatz um ihre Fracht zu löschen und Neue aufzunehmen.

Der Warenumschlag hier muss riesig sein. Doris und ich sind heute zum dritten Mal in Singapur, allerdings zum ersten Mal mit dem Schiff. Da wir die Stadt also schon ganz gut kennen, brauchen wir die 2 Tage, die wir hier am neuen Kreuzfahrerterminal liegen, mit Besichtigungen nicht ganz so vollpacken und können die Sache ruhig angehen..

Man fühlt sich eher wie in einem Flugzeug und das Kribbeln im Bauch ist geringer, als wen man in einer kleinen und leicht schwingenden Gondel sitzt.

Trotzdem ist der Ausblick natürlich grandios. Weiter geht es mit der Metro zur Bugis Street. In der Bahn ziehen wir sofort eine Jacke über, denn die Klimaanlage bläst einem polare Kälte entgegen. In Chinatown bleiben wir etwas zu lange vor einem Geschäft stehen, wo man sich Anzüge, Hosen und Hemden schneidern lassen kann. Wir werden also von einem der zum Geschäft gehörenden verkaufstüchtigen Schneider eingefangen.

Da Doris ernsthaft daran interessiert ist, sich einige leichte Sommerhosen schneidern zu lassen, sucht sie sich aus den unzähligen Stoffmustern 3 Stück aus und lässt sich vermessen. Die Hosen sollen dann nach Deutschland geschickt werden. Das Projekt scheitert dann allerdings an den Preisvorstellungen des Schneiders. Uns ist klar, dass man auch durch zähe Verhandlungen nicht auf einen Preis von vielleicht Euro pro Hose kommen kann.

Mann macht uns noch ein Angebot von Euro, schlägt vor, billigere Stoffe zu nehmen, aber wir wollen nicht mehr. Wir fragen uns auch, wie ist das mit dem Zoll, wenn man sich Ware schicken lässt?





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