Einfach erklärt: Indexfonds für Ihre Strategie zur Geldanlage


Oertel scheue sich nicht, auch 50 Prozent Liquidität zu halten. Jetzt müssen Sie nur noch ankreuzen, was Sie haben möchten:

Leerverkauf mit Tücken


Andere Fonds nutzen Derivate, um die Fondsperformance an den Index zu binden. Wie exakt die Nachbildung erfolgt, wird mit dem Tracking Error angegeben. Je niedriger die Zahl dabei ist, umso ähnlicher verläuft die Wertentwicklung des Fonds.

Das Thema ETFs vs. Indexfonds haben wir zu einem früheren Zeitpunkt schon mal behandelt. Es gibt jedoch auch Indexfonds, die als konventionelle Fonds aufgelegt wurden. Indexfonds unterscheiden sich von aktiv gemanagten Fonds, bei denen ein Management eine eigene Anlagestrategie realisiert.

Der erste nicht-öffentliche Indexfonds wurde im Jahr als Pensionsfonds aufgelegt. In Deutschland wurden Indexfonds erst mit dem Inkrafttreten des dritten Finanzmarktförderungsgesetzes im April möglich. Vorher war des durch rechtliche Anlagegrenzen des damaligen Gesetzes nicht erlaubt, einen Index exakt nachzubilden. In Deutschland waren Anfang etwa Indexfonds an der deutschen Börse registriert.

Das Anlagevolumen betrug etwa Millionen Euro. Weltweit waren fast Indexfonds notiert. Indexfonds werden von den verschiedenen Investmentgesellschaften für nahezu jeden gängigen Wertpapierindex angeboten. Sie haben im vergleich zu herkömmlichen Aktienfonds eine relativ geringe Volatilität. Damit sind sie für Anleger eine attraktive Alternative. Da sich die Indexfonds wie ihre Indizes verhalten, werden Fehler des Fondsmanagements bei der Aktienwahl vermieden.

Diese Fehler könnten zu Verlusten führen, was weder der Anleger noch der Manager möchten. Da nichts gemanagt wird, fallen dafür natürlich auch keine Kosten an.

Das liegt unter Anderem aber auch daran, dass das Geldinstitut weniger an Indexfonds verdient als an den klassischen Angeboten.

Da es keine Short-Indexfonds gibt , kann nur auf eine steigende Indexnotierung gesetzt werden. Zusätzlich ist die Abbildung eines Index immer physisch. Es finden sich also die Einzeltitel tatsächlich im Fonds wieder.

Lediglich in der Schweiz sind auch Indexfonds unter Privatanlegern verbreitet. Der Fonds zeichnet z. Er bildet also den DAX nach. Käufe und Verkäufe erfolgen im Primärmarkt.

Das geschieht mittels Fondszeichnungen, beziehungsweise Fondsrücknahmen. Zu seiner Ermittlung wird i. Das Fondsvermögen wird dann durch die Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Fondsanteile geteilt. Für traditionelle Investmentfonds wird der Nettoinventarwert übrigens nur einmal am Tag gestellt.

Der inav wird unter der Überschrift Indikativer Nettoinventarwert in der Übersicht angezeigt. Das ist bei ETFs kein Thema: Hohe Liquidität wird zum einen durch den Börsenhandel gewährleistet ETFs können, wie Aktien, an der Börse jederzeit ge- und verkauft werden.

Die mindesthandelbare Menge liegt bei nur einem Stück. Der Market Maker kann also selbst neue Anteile kreieren. Doch auch im Vergleich mit aktiv gemanagten Fonds sind Indexfonds in Sachen Diversifikation im Vorteil, denn Fondsmanager setzen selten breit gestreut auf viele Wertpapiere eines Marktes, sondern konzen trieren sich eher auf wenige Titel, die sie für besonders aussichtsreich halten.

Das kann sich rechnen, kann aber auch daneben gehen. Zu einem Fall Lehman kann es somit nicht kommen: Investoren müssen also nicht am Ende einer Laufzeit, wie etwa im Fall von Anleihen und Zertifikaten, nach neuen Anlagen suchen, was mit Aufwand und Kosten verbunden ist. Performance- versus Kursindex, Seite ETCs sind häufig, aber nicht immer physisch besichert. Dafür wird der zugrunde liegende Rohstoff vom Emittenten hinterlegt.

Anleger haben dann im Fall einer Insolvenz des Emittenten das Recht, den Gegenwert der Besicherung in bar aus bezahlt zu bekommen. Der Handel funktioniert genauso wie mit ETFs. Ausgabe aufschläge und Rücknahmegebühren bei Kauf und Verkauf über die Börse fallen nicht an. Die Verwaltungsgebühren liegen im Durchschnitt bei 0,65 Prozent.

Sie können besichert oder unbesichert sein. Auch ETNs gehören nicht zum Sondervermögen der Emittenten, sodass insbesondere bei unbesicherten Produkten ein Emittentenrisiko besteht. Zudem können sie wegen ihrer Konstruktion als Schuldverschreibung häufig günstiger angeboten werden.

Unterschieden wird vor allem zwischen der physischen Replikation, auch volle Replikation genannt, und der synthetischen, swapbasierten Replikation. Wie erfolgt die Indexabbildung? Kommt es zu Veränderungen in der Indexzusammensetzung, werden diese im ETF entsprechend berücksichtigt. In solchen Fällen wird häufig eine repräsentative Auswahl der im zugrunde liegenden Index enthaltenen Wert papiere erworben physisch optimiert. Hier ergibt sich allerdings das Risiko von Abweichungen zum Index.

Für diese werden andere Wert papiere als im Referenz index enthalten sind, gekauft und mit einer Bank ein sogenannter Swap-Vertrag abgeschlossen, d. Anbieter swapbasierter ETFs werben hingegen damit, dass die Abbildungsqualität ihrer Indexfonds höher sei. Argumentiert wird etwa damit, dass Transaktionskosten im Zusammenhang mit Änderungen der Indexzusammensetzung die Wertentwicklung physischer ETFs stark beeinflussen können.

Aufgrund des Swap-Kontraktes ergibt sich in der Tat ein Kontrahentenrisiko: Auf der anderen Seite tätigen Emittenten von voll replizierenden. Sie verleihen die von ihnen erworbenen Titel, um damit einen Zusatzertrag zu generieren. Manchen institu tionellen Investoren wie Stiftungen und Versicherungen ist auch gar nicht erlaubt, swapbasierte ETFs zu kaufen.

Zu beachten ist, dass die steuerliche Behandlung unterschiedlich sein kann. Ob ein ETF voll- oder teilreplizierend beziehungsweise swapbasiert ist, kann auf dem Stammdatenblatt jedes einzelnen Indexfonds auf boerse-frankfurt. Auch von den Umsätzen her haben sie die Nase weit vorn. Banken oder Grundstoffe, konzentrieren.

Es existieren aber auch erste Indexfonds für bestimmte Schwellenländerbranchen. Damit können, ähnlich wie mit Direktinvestitionen am Aktienmarkt, auch konkrete Strategien verfolgt werden: Daher werden seit einiger Zeit währungsgesicherte ETFs angeboten. Bei den ersten Produkten auf dem Markt erfolgte die Absicherung auf monatlicher Basis.

Dadurch reduziert sich das Risiko aus Wechselkursschwankungen auf ein Minimum. Diese beziehen sich meist auf Staats-. Auch hier hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung in Richtung einer immer stärkeren Differenzierung stattgefunden. Ein Markt in einer Zahl, Seite Für Deutschland wichtig ist vor allem die eb. Für den europäischen Rentenmarkt steht die Familie der iboxx -Indizes, die sich auf festverzinsliche Staatsanleihen in Euro, staatlich garantierte Anleihen, besicherte Anleihen oder auch Unternehmensanleihen beziehen.

Im internationalen Bereich ist der J. Morgan Government Bond Index bekannt. Während Indexfonds mit deutschen Staatsanleihen schon lange Teil der Produktpalette sind, wurden in jüngster Zeit auch immer mehr ETFs mit Staatsanleihen einzelner anderer Industrieländer entwickelt. Auch im Bereich der Schwellenländer wächst die Zahl der abgebildeten Märkte. Hier werden einige Produkte mittlerweile auch in Lokalwährung offeriert, z.

Zum Teil liegen währungsgesicherte Varianten vor. Von diesen gibt es ebenfalls Produkte mit unterschiedlichen Risikoprofilen bis hin zu hochverzinslichen Anleihen. Sobald eine Anleihe ausläuft, wird das Kapital wieder reinvestiert. Damit haben Emittenten auf die Nachfrage von Anlegern reagiert, die sich für Unternehmensanleihen interessieren, aber konkrete Branchen meiden wollen, etwa den in der Finanzkrise leidgeprüften Bankensektor. Die Verzinsung dieser Wertpapiere, auch Linker genannt, ist meist an einen Verbraucherpreisindex gekoppelt.

Zudem erhöht sich mit der Preissteigerungsrate auch die Tilgungsleistung am Ende der Laufzeit. Seit gibt es auch inflationsgeschützte Bundesanleihen. Physische Geldmarkt-ETFs beziehen sich hingegen auf Indizes, die sehr kurzfristige Staatsanleihen abbilden, etwa Anleihen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr und darunter. Ein mit besonderen Eigenschaften ausgestatteter Pfandbrief ist der seit existierende Jumbo-Pfandbrief. Jumbos haben ein Mindestemissionsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro und ein verpflichtendes Market Making, sind damit also hochliquide.

Pfandbriefe gelten zwar als typisch deutsch, doch auch in anderen Ländern existieren vergleichbare Wertpapiere mit sehr guter Besicherung. Sie werden unter dem Begriff gedeckte Anleihen oder Covered Bonds zusammengefasst.

Rohstoff-ETFs investieren hingegen nicht direkt in Roh stoffe. Bei ETFs handelt es sich um Investmentfonds anteile, und das europäische Investmentrecht verlangt breit diversifizierte Fonds.

Dafür wird mit Swaps gearbeitet: Allerdings entwickeln sich Rohstoffaktien nicht parallel zu Rohstoffpreisen, vielmehr spielen für den Kurs der Dividendentitel noch zahlreiche andere Aspekte eine Rolle, etwa die Produktionskosten oder Innovationsfähigkeit des Unternehmens.

Durch die Kombination verschiedener Anlageklassen soll langfristig eine stabile Wertentwicklung erreicht werden ein Ziel, das durch die Verwerfungen der Finanz- und Staatsschuldenkrise allerdings bislang nicht erreicht werden konnte. Daher hat sich diese ETF-Klasse noch nicht durchsetzen können. Dieser bildet zahlreiche Einzeltitel aus den Bereichen Aktien, Anleihen, Geldmarkt und Immo bilien über Immobilienaktien in einem einzigen Wertpapier ab.

Die Zusammensetzung des Fonds steht weitgehend fest, Umschichtungen erfolgen maximal achtmal pro Jahr. Dadurch können die Kosten ETF-typisch niedrig gehalten werden. Allerdings sollten sich Anleger bewusst sein, dass die Auswahl der Werte im Index auf Basis diskretionärer Entscheidungen getroffen werden könnte, d.

Chancen auf hohe Renditen kombiniert mit niedrigen Kosten und hoher Liquidität. Mittlerweile gibt es noch einige andere. Zwar können die Produkte in Sachen Liquidität punkten, da sie permanent gehandelt werden. Die Trans parenz ist aber nicht mit der anderer ETFs vergleichbar. Ein grundsätzliches Problem für Hedgefonds-ETFs ist im Übrigen, dass viele der attraktivsten Hedgefonds über Zugangsbeschränkungen verfügen und wenig liquide sind. Interessant kann das für Anleger sein, da z.

Unterschieden wird zwischen historischer und implizierter Volatilität: Während die historische Volatilität die Schwankungsbreite in der Vergangenheit anzeigt, gibt die implizierte Volatilität die erwarteten Schwankungen wieder. Letztere wird aus den Prämien am Terminmarkt abgeleitet, die Käufer von Optionen bezahlen müssen.

Seit einigen Jahren gibt es Indizes für Volatilität. Es können aber auch Strategien verfolgt werden, indem sich Investoren Muster zu Nutze machen, etwa die Erkenntnis, dass die Volatilität immer zu ihrem langfristigen Durchschnittswert zurückkehrt: Weitere Einsatzgebiete sind der Arbitragehandel, bei dem Anleger auf unterschiedliche Volatilitätsbewegungen von zwei Basiswerten setzen: Aufgrund der Eurokrise waren z.

Zudem sollten sie nur kurzfristig gehalten werden. Sie können zwar unter Umständen bemerkenswerte Gewinne bringen, die Kosten sind aber häufig hoch. Für sie spricht ebenfalls, dass sie in der Regel nicht mit Aktienmärkten korrelieren. Im Fall der Produkte von db x-trackers liegen regelbasierte, von der Deutschen Bank selbst entworfene Währungsindizes zugrunde, die aus einem Pool der sogenannten GWährungen konstruiert werden: Engagement in unterbewertete Währungen oder besonders hochverzinste Währungen.

Auf den Websites von Axa und bei den gaengigen Fonds- und Fachdiensten findet man bisher nichts. Daher kann man eine Falschmeldung nicht voellig ausschliessen. Gestern hab ich am Kiosk die Fachzeitschrift "Das Investment" durchgeblättert. Von Eick, Oppenheim oder Multi-Invest stand da nix. Und Gott fragte die Steine: Für mich die momentan beste Publikation zum Thema Investmentfonds: Kann ich den beiden in 15 Jahren eine anständige Universität finanzieren?

Alles liegt in einem Indien-Fonds? Dann wird es für eine gute staatliche Universität sicher reichen. Oft erwähnt, nie war er wertvoller als heute: ZertifikateJournal Wie Sie, werter Leser, unschwer erkennen können, hat sich bei uns etwas getan. Ab sofort segeln wir wieder unter altbewährter Flagge und nennen unser Wochenmagazin wieder so, wie es vielerorts noch immer in den Köpfen verankert ist.

Das ist der Brand, mit dem wir die Zertifikatebranche weiter mitgestalten wollen. Denn mit gewissem Stolz können wir behaupten, das Segment der Strukturierten Produkte in der Vergangenheit aktiv mitgeprägt zu haben.

Vieles von dem, was heute Standard ist, geht zurück auf Initiativen unserer Redaktion: Sie als Leser können sich weiterhin auf kritische Analysen, fundierte Hintergründe und pointierte Empfehlungen freuen. Die Produkte wollen wir daher nicht isoliert betrachten, sondern im Zusammenspiel mit anderen Anlagemöglichkeiten. Auf diese Weise erhält jeder Anleger eine klare Anleitung für die Zusammenstellung seines eigenen Depots, das einen individuell optimalen Mix aus Chance und Risiko bietet.

Dabei rücken wir Zertifikate wieder eindeutig in den Mittelpunkt unserer Publikation Für alle Einsteiger hier noch einmal der Hinweis auf den schon oft erwähnten: AVL-Fondsfinder nie war er wertvoller als heute ebase fondsspektrum das wichtigste: Wenn man mit dem Cursor auf der Zeitachse entlanggeht wird zu jedem beliebigen Zeitpunkt die prozentuale Wertentwicklung von Fonds, Benchmark und die Differenz angezeigt.

Ich finde das recht hilfreich, weil es mit einem Klick die oft praktizierte Unsitte entlarven kann, solche Vergleiche nur zu besonders "schönen" Zeitpunkten zu veröffentlichen. Kürzlich habe ich mir mal eine Probeausgabe von "Fonds im Visier" angeschaut, was ich nicht abonniert habe.





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