Politische und soziale Geschichte des Islams


Er weist den Sozialismus zurück, da der Islam zwischen den Personen und Allah als Herrscher unterscheide, so dass zwischen öffentlichem und privatem Eigentum unterschieden werden müsse.

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In Mekka wurde die Lokalgottheit Hubal verehrt. Die Kaaba — arab. Um wurde der Prophet Mohammed in Mekka geboren. Zunächst teilte er seine Erfahrung nur einem kleinen Kreis von Vertrauten mit, gewann aber bald Anhänger. Als diese die alte polytheistische Religion zu bekämpfen begannen, kam es zum Bruch zwischen Mohammed und den Koreischiten. Mohammed unterstellte sich mit seinen Anhängern dem Schutz der beiden medinensischen Stämme der Aus und Chasradsch , die einen Schlichter arab.

Er hatte in der medinensischen Gesellschaft die angesehene Stellung eines Schlichters und wurde zugleich als Oberhaupt der islamischen Gemeinde Umma angesehen. Der Islam erfuhr in Medina eine erste gesellschaftliche Ausformung. Die medinensischen Suren des Korans nehmen stärker Bezug auf konkrete Regelungen des Lebens und der Organisation der islamischen Gemeinschaft.

Mohammed führte seit mehrere Feldzüge gegen Mekka Sieg der Muslime in der Schlacht von Badr , die Schlacht von Uhud und die Grabenschlacht , bis im März ein Waffenstillstand geschlossen wurde. Mit den Stammesführern wurden Verträge geschlossen, die teils eine Tributpflicht , teils die Anerkennung Mohammeds als Propheten enthielten. Er definiert eine Reihe von Rechten und Pflichten, und schuf somit die Grundlage für den Gemeinschaftsbegriff der Umma.

Als Mohammed am 8. Seine einzige Tochter war Fatima. Kleinasien blieb bis ins Jahrhundert unter byzantinischer Herrschaft. Die moderne Islamwissenschaft hinterfragt die traditionelle islamische Geschichtsschreibung. In den er Jahren kritisierte die Revisionistische Schule der Islamwissenschaft die klassische islamische Darstellung als religiös und politisch motiviert.

Vor allem für die Frühzeit des Islams ergab sich hieraus ein Bild der geschichtlichen Abläufe, das von den Darstellungen des 8. Hawting geht davon aus, dass der Islam nicht in einem Umfeld der Unwissenheit und des heidnischen Polytheismus entstanden sei.

Vielmehr setzten die vielfachen Bezüge zu den Texten der Bibel Kenntnisse der jüdischen und christlichen Lehre voraus. Die Lehren des Korans sollten beispielsweise der christlichen Dreifaltigkeitslehre , die nach islamischem Verständnis der Einheit Gottes unangebrachte Attribute beigesellten einen kompromissloseren Begriff von Monotheismus gegenüberstellen.

Um die Reinheit der islamischen Lehre besonders klar hervortreten zu lassen, sei die vorislamische Zeit polemisch als unwissend und der heidnischen Vielgötterei verfallen dargestellt worden.

In späteren Korankommentaren und in der traditionellen islamischen Literatur sei diese Polemik wörtlich genommen und den arabischen Zeitgenossen Mohammeds zugeschrieben worden. Vom Gesichtspunkt der vergleichenden Religionswissenschaft aus stellt Hawting die historische Wahrheit der traditionellen Darstellung der vorislamischen arabischen Religion in Frage. Jahrhundert entstanden sind, wurde von Hans Jansen angezweifelt.

Die Gemeindeordnung von Medina wird jedoch für authentisch gehalten. Durch sprachwissenschaftliche Analysen des Koran belegt Christoph Luxenberg seine Hypothese, das Buch sei in einer aramäisch - arabischen Mischsprache verfasst. Er geht von einer älteren Schriftfassung aus. Der Koran beruhe demnach auf einer zum Teil missverstandenen Übersetzung eines syrischen, christlich- antitrinitarischen Lektionars.

Abweichend von den Beschreibungen der frühen islamischen Historiker geht man heute davon aus, dass die Schwäche des byzantinischen und des persischen Sassanidenreichs die Eroberungen erleichterte. In der Frühzeit herrschte eine islamische Minderheit über eine überwiegend noch jüdisch oder christlich geprägte Mehrheit.

Die neuen islamischen Herrscher übernahmen in den eroberten Gebieten zunächst die bestehenden wirtschaftlichen und Verwaltungsstrukturen ihrer Vorgänger. Die frühesten bekannten Bauten der islamischen Architektur zeigen deutlich die Übernahme und kulturelle Umformung architektonischer und künstlerischer Gestaltungsprinzipien der syrisch-byzantinischen Tradition.

Bauten wie der unter dem Umayyadenkalifen Abd al-Malik in Jerusalem errichtete Felsendom wurden in ihrer Bedeutung als frühe Symbole eines islamischen Herrschaftsbewusstseins ebenso analysiert wie die wenig später auftretenden islamischen Münzprägungen, [27] die den Machtanspruch der Kalifen im Alltag sichtbar machten. Die Schlacht von Kerbela am In der Folge kam es bis zu Bürgerkriegen Fitna.

In der Mitte des 9. Jahrhunderts begann Abdallah al-Akbar gest. Er verkündete das Erscheinen des verborgenen siebenten Imams, durch den die Abbasiden gestürzt, alle Gesetzesreligionen neben dem Christentum und Judentum auch der Islam abgeschafft und die kultlose Urreligion hergestellt werden sollte.

Damit löste er wiederum eine Spaltung der Ismailiten aus, da die Qarmaten und andere Gruppen weiterhin an der Erwartung des verborgenen Mahdis Muhammad ibn Ismail festhielten. Zu Beginn des 8. Jahrhunderts war das Byzantinische Reich somit auf Kleinasien , die Stadt Konstantinopel und einige Inseln und Küstenbereiche in Griechenland beschränkt.

Nach dem Tod Chosraus II. Zu Beginn suchten die Araber der von den Lachmiden beherrschten Randgebiete habhaft zu werden. Die Hauptstadt Ktesiphon musste aufgegeben werden. Um die Mitte des 7. Jahrhunderts befand sich ganz Chusistan unter arabischer Kontrolle.

Die umayyadischen Heere erreichten den Indus , weitere Eroberungen wurden vorerst mit der Niederlage Muhammad ibn al-Qasims in der Schlacht von Rajasthan im Jahr aufgehalten. Gleichzeitig erweiterten sich Handelskontakte zwischen Arabern und Indern, wobei vor allem in den Hafenstädten der indischen Westküste Niederlassungen arabischer Händler entstanden.

Bereits im Jahr wurde in Kasaragod eine erste Moschee errichtet. Weniger friedlich gestalteten sich die Verhältnisse am oberen Indus, wo die muslimischen Machthaber in Persien immer wieder in Konflikte mit den Herrschern von Sindh gerieten, ohne dabei zunächst territoriale Gewinne zu erzielen. Besondere Bedeutung erlangte die nach der im heutigen Afghanistan gelegenen Stadt Ghazna benannte turkstämmige Dynastie der Ghaznawiden.

Den Ghaznawiden gelang es so, sich im Punjab festzusetzen. Chauhan in der Schlacht von Taraori besiegen. Muhammad zog daraufhin in Delhi ein. Der Islam erreichte das maritime Südostasien im 7. Jahrhundert durch arabische Händler aus Jemen , die vor allem im westlichen Teil des heutigen Indonesien und auf Sri Lanka Handel trieben.

Von Malakka aus verbreitete sich der Islam weiter auf dem Malaiischen Archipel. Während Malakka Jahre lang ein koloniales Zentrum der Portugiesen in Ostasien blieb, entstanden auf der Malaiischen Halbinsel verschiedene kleinere Sultanate, wie die Sultanate von Johor und Perak. Eine der ältesten Moscheen Chinas, die Huaisheng-Moschee , wurde schon im 7. Die Umayyaden gehörten zum arabischen Stamm der Quraisch aus Mekka. Im Osten wurde im gleichen Jahr der Indus erreicht. Transoxanien mit den Städten Buchara und Samarkand und die Landschaft Choresmien südlich des Aralsees gerieten ebenfalls unter islamische Herrschaft.

Die ersten Jahrzehnte der Umayyadenherrschaft sind gekennzeichnet durch die aktive Aneignung und Umformung der antiken Kunst und Architektur, die die Eroberer in den neu angeeigneten Gebieten vorgefunden hatten. Anhand von Münzprägungen lässt sich das entstehende politische, wirtschaftliche und religiöse Selbstbewusstsein der islamischen Herrscher nachvollziehen. Münzen dieser beiden Kaiser wurden in fast allen syrischen Fundstätten aus dieser Zeit archäologisch nachgewiesen, und müssen in Byzanz geprägt worden und nach Syrien exportiert worden sein.

In den früheren sassanidischen Provinzen wurden nach der arabischen Eroberung weiterhin silberne Drachmen und goldene Dinare mit den Porträts von Chosrau II. Geändert wurde nur das Datum, hinzugesetzt wurde eine kurze fromme Legende , oft die Basmala , und der Name des Herrschers.

Vereinzelt finden sich auch islamische Symbole oder Portraits muslimischer Herrscher. Der Münzimport aus dem byzantinischen Reich kam etwa — zum Erliegen. Bei dem eingeführten Dinar handelt es sich um eine Goldmünze nach dem Vorbild des byzantinischen Solidus.

Das Porträt des byzantinischen Kaisers wurde durch das Bild des Kalifen , später vollkommen durch anikonische, rein epigraphische Stücke ersetzt. Die Prägung eigener, genormter Münzen setzt die Existenz einer gut organisierten und differenzierten Verwaltung schon zu Abd al-Maliks Zeit voraus.

Die neuen Münzen erreichten jeden Einwohner der beherrschten Gebiete, die Verteilung der bildlosen neuen Münzen demonstriert den Machtanspruch der Kalifen. Die Ausgabe eigener Münzen erleichtert das Eintreiben von Steuern und somit die Finanzierung der immensen Bautätigkeit der Kalifen von Damaskus im Bilad al-Scham ebenso wie die Besoldung des stehenden Heeres, welches nach in Registern festgelegten Löhnen bar, in Dirham, bezahlt wurde. Gold- und Silbermünzen der islamischen Herrscher waren schon im 8.

Jahrhundert ein verbreitetes Zahlungsmittel. Die Dynastie der Abbasiden regierte von bis Zu Beginn ihrer Herrschaft eroberten sie die Mittelmeerinseln mitsamt den Balearen , und Sizilien. Abu l-Abbas as-Saffah gest. Jahrhundert etablierten sich in einigen Provinzen erste islamische Lokaldynastien:.

Die Grenzen des Reiches blieben dabei stabil, es kam jedoch immer wieder zu Konflikten mit Byzanz, so um Zypern , um Samos und um Lemnos. As-Saffars Nachfolger al-Mansur reg. Intellektuelle wie al-Kindi — , ar-Razi — , al-Farabi — und Avicenna — sind Vertreter des islamischen Geisteslebens ihrer Zeit, die als Blütezeit des Islams bezeichnet wird.

Ein grundlegendes Kennzeichen der islamischen Gesellschaft war und ist die Spannung zwischen dem Ideal der Einheit des Glaubens und der Realität der kulturellen Vielfalt in der riesigen islamischen Welt. Diese Spannung ist auch in der heutigen Zeit sehr präsent. Seit der Zeit des Propheten und seiner unmittelbaren Nachfolger erreichte die religiöse Botschaft des Islams unterschiedliche Völker mit verschiedenen Traditionen.

Es war und bleibt eine Herausforderung, auf dem Boden unterschiedlichster Traditionen allen gemeinsame Normen festzulegen und durchzusetzen. Dennoch war und ist diese Vielfalt eine Quelle bedeutender kultureller Vitalität. Das hieraus entstanden Regelwerk für einen gottgefälligen Lebensweg, die Scharia , umfasst das als Einheit verstandene religiöse und säkulare Leben. Im Zuge ihrer schnellen Ausbreitung gewann die islamische Gemeinschaft unmittelbaren Zugang zu den Konzepten der antiken Philosophie und ihrer logischen Arbeitsweise und konnte auf bestehende administrative und wirtschaftliche Strukturen zurückgreifen.

In einem langsamen Prozess entwickelte sich unter dem Einfluss der vorbestehenden präislamischen Kulturen die islamische Gesellschaft. Politisches Handeln war demnach religiöse Pflichterfüllung.

Der Verlust der religiösen Einheit des Islams machte eine detaillierte Ausarbeitung des islamischen Herrschaftsverständnisses notwendig. Jahrhundert die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse im Maghreb.

In seinem Buch al-Muqaddima analysierte er ausführlich das Verhältnis von ländlich-beduinischem und städtisch-sesshaftem Leben, das einen für ihn zentralen sozialen Konflikt abbildet.

Die Gesellschaft der arabisch-islamischen Welt des Mittelalters war in ihrer historischen Entwicklung von zwei sozialen Kontexten bestimmt, dem Nomadentum einerseits und dem städtischen Leben andererseits. Im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus gewann der politische Gegensatz zwischen der städtisch-modernen Stadt- und der den Traditionen stärker verhafteten Landbevölkerung insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg erneut an Bedeutung, und sollte die politischen Ereignisse vieler Gesellschaften der islamischen Welt prägen.

Koloniale Verwaltungsstrukturen bezogen erstmals die gesamte Bevölkerung ein; dies führte zu einer neuen Wahrnehmung der eigenen Gesellschaft innerhalb der von den Kolonialherren diktierten Landesgrenzen, und letztlich zur Entstehung nationalstaatlicher Konzepte, die bis zum Ende des Jahrhunderts den politischen Diskurs stärker prägen sollte als die Berufung auf die Einheit der islamischen Welt. Koran und Hadith waren seit dem 9.

Die Scharia kodifiziert die Leitlinien zur Frömmigkeit und religiösen Hingabe. Manche Muslime entwickelten das Bedürfnis, das Göttliche noch auf eine andere Weise zu erfahren als durch Gesetz und Auslegung. Der Sufismus bietet einen emotionalen, leichter zugänglichen Weg zu religiösem Erleben und wird gelegentlich als bewusste Gegenbewegung gegen die rationalistischen Tendenzen der Rechtsgelehrsamkeit und der systematischen Theologie angesehen.

In Nordindien im Diese bekämpften teilweise die Lehren der Sufis, die Bewegung kam aber nie vollständig zum Erliegen. In den letzten Jahrzehnten des Jahrhunderts fand der Sufismus wieder vermehrt Interesse, vor allem in der gebildeten Mittelklasse.

Jahrhunderts verlor das Kalifenamt seine ursprüngliche Bedeutung. Vom Sultan erlassene Gesetze waren vom Staatsinteresse geleitet und wurden von der politischen Elite durchgesetzt. Die ursprünglich umfassende Gesellschaftsordnung der Scharia wandelte sich eher zu einem negativen Prinzip, einer Ordnung, die der Herrscher nicht übertreten sollte. Dennoch stellte sich die Frage, ob ein säkularer Monarch legitimes Oberhaupt der islamischen Gemeinschaft sein konnte.

Aus der Sichtweise des herrscherlichen Islam dienten erfolgreiche Kriege, repräsentative Kunst, prächtige Architektur und Literatur letztlich der Darstellung der Vorrangstellung des Islams. In dieser Rolle schufen islamische Herrscher einige der bemerkenswertesten Errungenschaften der vormodernen islamischen Zivilisation.

Die Frage, inwieweit von der Zeit der Umayyaden — an von einer Trennung der politischen und religiösen Autorität auszugehen ist, wird kontrovers diskutiert. Dies unterscheidet die politische Ordnung islamischer Gesellschaften von der Entwicklung in Europa, [46] wo mit dem Aufkommen der Idee der Gewaltenteilung , formuliert von John Locke , letztlich eine Trennung der politischen und religiösen Verantwortlichkeit und die Unabhängigkeit der Rechtsprechung erreicht wurde.

Die Spannung zwischen dem charismatischen Ideal der Einheit von Religion und Staat und der Erfahrung der alltäglichen politischen Realität bildet eine in der islamischen Kultur latente Quelle für dynamische Reformen, aber auch für Rebellion und Krieg im Namen der Einheit des Islams. Das moderne politische Denken in Teilen der islamischen Welt hat diese Spannung aufgegriffen und teilweise bis zu terroristischer Gewalt übersteigert.

Vor allem während der Frühzeit der arabischen Expansion herrschte eine muslimische Minderheit über eine Bevölkerung, die mehrheitlich christlichen Glaubens war. Gleichzeitig bestanden in den nun islamisch beherrschten Gebieten seit Alters her bedeutende jüdische Gemeinden. Christliche Autoren brachten die Eroberung der christlichen Gebiete teilweise mit der nahe erwarteten Apokalypse in Verbindung.

Ein nestorianischer Bischofs schreibt: Vielmehr schützen sie unseren Glauben, achten unsere Priester und Heiligen und machen Zuwendungen an unsere Kirchen und unsere Klöster. Seit dem späten 7. Es kam zu Diskriminierungen, dem Ausschluss von Nichtmuslimen aus der Verwaltung, zur Einmischung in innerchristliche Angelegenheiten und zur Konfiszierung von Kirchengütern sowie einzelnen Übergriffen auf Kirchen.

Diesem Ideal stand häufig die politische Realität entgegen: Insbesondere in der Anfangszeit stand die herrschende islamische Minderheit in den neu eroberten Gebieten einer nicht-islamischen Mehrheit gegenüber. Von Muhammad bin Tughluq ist überliefert, dass er als Herrscher gute Beziehungen zu seinen hinduistischen Untertanen unterhielt und sich auf ihren Festen zeigte. Es ist aber auch überliefert, dass die Sultane von Delhi ihren Schutz auch auf Hindu- und Jaintempel ausdehnten.

Jahrhundert ist dokumentiert, dass einige Hindu-Untertanen eine der Dschizya vergleichbare Kopfsteuer entrichteten. Mit seiner Erhebung zum Emir — begann die politische Organisation des umayyadischen Reichs in Spanien. Schon ab dem frühen 8.

Jahrhundert stand al-Andalus in Konflikt mit den christlichen Königreichen im Norden, die ihr Herrschaftsgebiet im Rahmen der Reconquista militärisch ausweiteten. Granada wurde tributpflichtig an das von Ferdinand III. Januar Granada an Ferdinand II. Kairouan entwickelte sich nach dem 8. Jahrhundert zum Zentrum der arabischen Kultur und der islamischen Rechtswissenschaft in Nordafrika. Die Stadt spielte auch bei der Arabisierung der Berber eine bedeutende Rolle.

Die religiös-ethnischen Spannungen mit der streng sunnitischen Bevölkerung der Stadt zwangen sie allerdings, ihre Hauptstadt nach al-Mahdiya an der östlichen Meeresküste auszubauen; gegen verlagerten sie das Zentrum ihres Kalifats nach Kairo. Die Almorawiden , eine streng orthodox islamische Berberdynastie aus der Sahara, übernahmen die Herrschaft von den Ziriden und weiteten ihr Einflussgebiet aus bis in das heutige Marokko , die westlichen Randgebiete der Sahara, Mauretanien , Gibraltar , die Region um Tlemcen in Algerien sowie einen Teil des heutigen Senegal und Mali im Süden.

Die Almorawiden spielten eine wichtige Rolle bei der Verteidigung von Al-Andalus gegen die christlichen nordiberischen Königreiche: In al-Andalus fand die Almoravidenherrschaft ein Ende. Sie stand im ideologischen Gegensatz zu den Almoraviden. Nach Marokko eroberten die Almohaden das Reich der Hammadiden in heutigen Algerien sowie das Reich der Ziriden in Tunesien — , womit sie den gesamten Westen der islamischen Welt beherrschten. In al-Andalus wurde die islamische Herrschaft durch die Niederlage in der Schlacht bei Las Navas de Tolosa gegen die vereinigten christlichen Königreiche erschüttert.

Die Almohaden führten den durch die Abbasiden angelegten Architekturstil für Moscheen fort, der durch die T-Disposition aus hervorgehobenem Mittelschiff und Querschiff vor der Qiblawand gekennzeichnet ist. Nach dem Sturz der Almohaden wurde der Maghreb von drei Dynastien beherrscht, die einander bekämpften.

In Marokko residierten die Meriniden — West algerien wurde von den Abdalwadiden — beherrscht und die Hafsiden — regierten Ostalgerien, Tunesien und die Cyrenaika. Um begann ein Prozess, in dem sich die Randgebiete aus der Zentralherrschaft des Kalifats lösten. In Ägypten wurde der ehemalige türkische Sklave Ahmad ibn Tulun — zunächst Statthalter, proklamierte er die Unabhängigkeit vom Kalifat. Da die Steuereinnahmen nun nicht mehr an die Kalifen abgeführt wurden, war der Ausbau der Bewässerungsanlagen und der Aufbau einer Flotte möglich, durch die der Handel gefördert und der Schutz vor Angriffen der byzantinischen Marine verbessert wurde.

Unter Chumarawaih — konnten die Abbasiden Nordsyrien noch einmal kurzfristig zurückgewinnen. In einem Friedensabkommen verzichtete Chumarawaih auf Ansprüche in Mesopotamien und stimmte der Zahlung von Tributen zu.

Unter al-Mu'tadids Herrschaft breiteten sich die ismailitischen Qarmaten in Syrien aus. Ägypten gelangte unter die Herrschaft der Ichschididen. Einer von ihnen trat in die Dienste al-Mu'tasims. Dieser wurde vom Kalifen zum Statthalter von Syrien, auch von Ägypten erhoben. Ab agierte er zunehmend unabhängig von der Zentralverwaltung und gründete letztlich die Dynastie der Ichschididen. Den Fatimiden gelang es schon unter dem Ichschididenherrscher Abu l-Fawaris Ägypten zu erobern und den letzten Vertreter der kurzlebigen Dynastie, den zwölfjährigen Abu l-Fawaris, zu stürzen.

Unter seinem Sohn al-Qa'im bi-amri 'llah begann die Eroberung des westlichen Maghrebs. Nachfolger des verstorbenen zweiten Fatimidenherrschers wurde Ismail al-Mansur — Bei Kairouan entstand mit al-Mansuriya eine neue Residenz. Sie ist bis heute ein sunnitisches Zentrum, und eine der bedeutendsten Universitäten der islamischen Welt.

Unter Al-Hakim — verschärfte sich die vorher tolerante Haltung der ismailitischen Fatimiden gegenüber Nichtmuslimen deutlich. So wurden öffentliche Kulthandlungen der Christen und Juden ebenso wie der Genuss von Alkohol untersagt. Aus dieser entwickelte sich später die Religionsgemeinschaft der Drusen. Den Höhepunkt ihrer Macht erreichten die Fatimiden unter al-Mustansir — , als ismailitische Missionare im Jemen die Macht ergriffen und die Abbassiden in Bagdad kurzzeitig ihre Machtposition verloren.

Die Eroberung von Jerusalem durch die Kreuzfahrer während des Ersten Kreuzzugs und die Gründung des Königreichs Jerusalem konnten die Fatimiden nicht mehr verhindern. Nach erfolglosen Rückeroberungsversuchen Schlacht von Ramla gerieten sie ab zunehmend unter den militärischen Druck der Kreuzfahrer.

Auch wenn mit dem Erstarken der orthodoxen Sunniten vor allem im Iran seit dem Jahrhundert ihr Einfluss geringer wurde, bestanden die ismailitischen Gemeinden auch nach dem Ende der Fatimidendynastie fort. Schon Anfang des Jahrhunderts spalteten sich in Ifriqiya die Ziriden ab, die zum sunnitischen Islam zurückkehrten und den abbasidischen Kalifen in Bagdad anerkannten. Die Ziriden konnten sich nur noch an der Küste halten bis Die Ayyubiden waren eine islamisch-kurdische Dynastie, welche unter Saladin gegen die christlichen Kreuzfahrer kämpfte.

Die Ayyubiden beherrschten Ägypten bis ca. Mamluken , auch Ghilman , waren in viele islamisch beherrschte Gebiete importierte Militär sklaven türkischer Herkunft. Auch verschiedene Herrscherdynastien, welche von solchen ehemaligen Militärsklaven gegründet wurden, werden als Mamluken bezeichnet.

So gelangten Mamluken im Jahre in Ägypten an die Herrschaft, dehnten diese zehn Jahre später auch auf die Levante aus und konnten sich ab sogar erfolgreich gegen die Mongolen behaupten. Jahrhundert begannen die Iberischen christlichen Königreiche mit der Reconquista , um Al-Andalus von den Mauren zurückzugewinnen.

Im Dritten Kreuzzug gelang es nicht, Jerusalem zu erobern, dennoch existierten die Kreuzfahrerstaaten noch einige Jahrzehnte weiter. Der Vierte Kreuzzug erreichte die Levante nicht, sondern richtete sich stattdessen gegen Konstantinopel.

Hierdurch wurde das Byzantinische Reich weiter geschwächt. Nach heutigem Verständnis übten die Kreuzzüge, die letztlich nur einen kleinen Teil der islamischen Welt direkt betrafen, eine vergleichsweise geringe Wirkung auf die islamische Kultur an sich aus, erschütterten aber nachhaltig das Verhältnis zwischen den christlichen Gesellschaften Westeuropas und der islamischen Welt. Jahrhundert wanderte eine Gruppe der zu den Turkvölkern gehörenden Oghusen , die Seldschuken, aus der heutigen Kasachensteppe nach Transoxanien ein und nahm die Gegend um den Fluss Syrdarja und den Aralsee in Besitz.

Gegen Ende des Jahrhunderts waren die Seldschuken zum Islam übergetreten. In den Auseinandersetzungen zwischen den türkischen Karachaniden und den persischen Samaniden dienten Oghusen als Söldner in den Armeen.

Diogenes und leitete somit die türkische Besiedlung Anatoliens ein. Unter direkter Verwaltung durch die Seldschuken standen die Gebiete der Dschazira , Nordsyrien, bis hin nach Choresmien und an den Amudarja , in wechselnd starker Abhängigkeit standen turkmenische Gruppen in Anatolien, die mittelasiatischen Gebiete der Karachaniden , während die Fatimiden aus dem südlichen Syrien und Palästina dem alten Bild al-Scham verdrängt wurden. Erfolgreiche Feldzüge wurden auf der arabischen Halbinsel bis in den heutigen Jemen geführt.

Die Loyalität der Verwaltungsbehörden sicherte er sich, indem er die Ämter mit seinen zahlreichen Söhnen und Verwandten besetzte. Die Regierung sollte die Untertanen einerseits in Ehrfurcht versetzen, andererseits musste der Herrscher die Traditionen der weiterhin nicht-sesshaften Turkmenen berücksichtigen, die nach der Tradition der Steppenvölker seine wichtigsten Unterstützer waren. Schon Toghrul erkannte, wie andere islamische Herrscher vor ihm, die Bedeutung eines stehenden Heers, das sie neben ihren turkmenischen Unterstützern unterhielten, die jeweils bei Bedarf herbeigerufen werden mussten.

Finanziert wurde die Armee durch Landzuteilung Iqta , aber auch durch Steuern. Als die Macht der Seldschukensultane im Jahrhunderts Mittelasien und den Iran. Die zu Beginn des Jahrhunderts aufstrebenden Osmanen bereiteten dem letzten Seldschuken-Sultanat in Konya ein Ende. Nachbarprovinzen waren in islamischer Zeit Chorasan und Transoxanien.

Schon wurde Choresmien von den Arabern unterworfen und islamisiert. Jahrhundert erlebte das durch ein ausgefeiltes Bewässerungssystem fruchtbar gemachte Land, dessen Städte günstig an den Handelswegen zwischen den islamischen Ländern und der zentralasiatischen Steppe lagen, eine Zeit wirtschaftlicher Stärke. Die gleichzeitige politische und militärische Schwäche der Karachaniden und der Seldschuken ermöglichte es den Choresm-Schahs aus der Dynastie der Anuschteginiden ein mächtiges Militärreich zu errichten.

Bis waren alle nichtindischen Gebiete des zerfallenen Ghuridenreiches — im Wesentlichen das heutige Afghanistan mit den Städten Balch , Termiz , Herat und Ghazni — erobert. Zudem mussten die nasridischen Herrscher von Sistan die Oberhoheit der Anuschteginiden anerkennen. Der Choresm-Schah fühlte sich sogar mächtig genug, in einen offenen Konflikt mit dem Abbasidenkalifen an-Nasir einzutreten.

Nach begannen sie unter Baiju von Aserbaidschan aus weitere Gebiete des Nahen Ostens zu erobern. Gemeinsam mit georgischen und armenischen Kräften eroberten sie Erzurum. Dezember eroberte Hülegü die Assassinenfestung Alamut , nördlich von Qazvin. Im Januar eroberten die Mongolen Aleppo und Homs.

Fortan bildete der Euphrat die Grenze zum Mamlukensultanat. Während seiner Herrschaft hatte das durch Ackerbau und Handel gestiegene Einkommen das Machtgleichgewicht zwischen den Steppenbewohnern und den Siedlern verschoben, so dass die Zentralherrschaft schwieriger aufrechtzuerhalten war. Somit war neben der Goldenen Horde , dem mongolischen China der Yuan-Dynastie und dem Tschagatai-Khanat ein weiteres mongolisch beherrschtes Reich entstanden.

Hülegü musste sich zunächst mit Berke Khan auseinandersetzen, unter dem Ende ein Heer der Goldenen Horde in den Kaukasus vorgedrungen war. Merke war zum Islam übergetreten und schloss nun eine Allianz mit den Mamluken. Die beiden gegensätzlichen Allianzen bestanden während der gesamten Herrschaft der Ilchane fort. Hülegü musste auch Revolten im Inneren seines Reiches befrieden. All dies machte es der Zentralregierung schwierig, die Finanzmittel einzusammeln, die sie für den Erhalt der Macht brauchten.

Durch den Tod Abaqas konnte ein erneuter Feldzug nach Westen nicht mehr stattfinden, und die Expansion des Ilchanats war im Westen beendet. Der in einem offiziellen Akt begangene Übertritt sicherte Ghazan die Loyalität der mongolischen Truppen, von denen sich viele bereits zum Islam bekehrt hatten. Er unterhielt diplomatische Beziehungen sowohl zu den Mamluken als auch zu den europäischen Mächten.

Sein Versuch, die heiligen Stätten des Islams unter seine Herrschaft zu bringen, scheiterte jedoch am Widerstand der Mamluken. Weder Gesandten noch Militär war es gestattet, sich nach Belieben dort einzuquartieren.

Zu ihren Unterhalt wurde den Soldaten Land entsprechend ihrem Rang zugeteilt. Ghazans Nachfolger war sein Bruder Charbanda, der nach seinem Regierungsantritt — nach traditionellem mongolischem Ritus — am Juli den Namen Öldscheitü annahm. Er wandte sich der Zwölfer-Schia zu, ohne diese Richtung des Islams jedoch in seinem Herrschaftsgebiet durchzusetzen.

In seine Regierungszeit fiel eine Periode relativer politischer Ruhe, so dass er im Frühjahr an den französischen König Philipp den Schönen schreiben konnte, er habe das Mongolenreich wiederhergestellt.

Öldscheitüs Nachfolger wurde sein zwölfjähriger Sohn Abu Sa'id reg. Nach Abu Sa'ids Tod zerfiel das Ilchanat. Einzelne Provinzen gewannen ihre Selbständigkeit unter eigenen Herrscherdynastien, von denen die bedeutendsten die Tschobaniden im persischen Irak und Aserbaidschan , die Dschalairiden im arabischen Irak , die Kartiden im östlichen Chorasan , die Muzaffariden in Südpersien und die Sarbadaren im westlichen Chorasan waren.

Bayezid wurde gefangen genommen und starb in mongolischer Gefangenschaft. Während Timurs Feldzüge zu erheblichen Zerstörungen führten, wurde die Hauptstadt Samarqand prächtig ausgebaut und durch die Förderung von Kunst und Kultur zu einem bedeutenden Kulturzentrum in Mittelasien. Unter den Timuriden kam es zu einem erheblichen kulturellen Aufschwung in Mittelasien und Chorasan. Es vermischten sich die turkomongolischen Traditionen mit der iranisch-islamischen Kultur.

Es entstand Literatur in Persisch und Tschagataisch , den beiden linguae francae der timuridischen Elite, sowie in Arabisch , der traditionellen Sprache der islamischen Welt. In Herat ist der Musalla-Komplex zu nennen. Der Gegensatz zwischen dem osmanischen Sunnismus und der unter den persischen Safawiden als Staatsreligion eingeführten Schiismus prägte die Politik und Geschichte beider Reiche.

Der Namensgeber Osman I. Da Istanbul — im Gegensatz zu anderen Städten — nach nie wieder erobert und geplündert, und die Sultansresidenz nie zerstört wurde, sind die Dokumente weitestgehend erhalten und werden immer eingehender erforscht.

Jahrhundert mit dem Russischen Reich. Durch die ununterbrochen intensiven politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen ist die Geschichte des Osmanischen Reichs mit derjenigen Westeuropas eng verbunden. Im Laufe des Jahrhundert erlitt das Reich in Auseinandersetzungen mit den europäischen Mächten sowie durch nationale Unabhängigkeitsbestrebungen in seinen europäischen Kernlanden erhebliche Gebietsverluste.

Sein Territorium verkleinerte sich auf das europäische Thrakien sowie auf Kleinasien. Ihr Begründer, Schah Ismail I. Diese besiegten die Safawiden in der Schlacht bei Tschaldiran und eroberten die Hauptstadt Täbris.

Auch der Nachfolger Ismails, Tahmasp I. Während er Chorasan behaupten konnte, gingen der Irak und Aserbaidschan nach an die Osmanen verloren. Unter ihm konnte Bahrain besetzt werden. Damit gerieten die schiitischen Wallfahrtszentren Nadschaf und Kerbela wieder unter persische Kontrolle.

Unter den Nachfolgern von Abbas I. Unter Schah Abbas II. Enge Handelskontakte entstanden mit den europäischen Seemächten England und Holland. Jahrhunderts kam es unter Sultan Husain — zum wirtschaftlichen Niedergang.

Da gleichzeitig die Sunniten im Reich zwangsweise zum schiitischen Islam bekehrt werden sollten, brach ein Aufstand der paschtunischen Ghilzai aus. Diese eroberten Isfahan und setzen den amtierenden Schah ab. Diese neue Hotaki-Dynastie konnte sich nur einige Jahre halten. Sein Nachfolger Tahmasp II. Doch blieben Tahmasp II. Nadir Schah stürzte die Dynastie.

Jahrhunderts immer wieder in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt. In den Osmanisch-Safawidischen Kriegen — , — und — ging es nicht nur um Gebietsstreitigkeiten in Kleinasien , Mesopotamien und dem Kaukasus , sondern auch um die religiösen Gegensätze innerhalb des Islams: Das Mogulreich bestand von bis auf dem indischen Subkontinent. Auf dem Höhepunkt seiner Macht im Jahrhundert umfasste das Mogulreich fast den gesamten Subkontinent und Teile des heutigen Afghanistans.

Als bedeutendster Mogulherrscher gilt Akbar I. Sein Territorium ging in Britisch-Indien auf. Jahrhundert entstanden in verschiedenen Teilen der islamischen Welt reformorientierte Gruppierungen in Form lokaler Netzwerke um einzelne Gründerpersonen. Mit genauerer Kenntnis der Quellenlage gewinnen Forschungsansätze an Bedeutung, die schon im Jahrhundert Reformbemühungen aus religiösen und gesellschaftlichen Herausforderungen heraus entstehen sehen, ohne dass zu dieser Zeit schon eine intensive intellektuelle Auseinandersetzung mit Westeuropa stattgefunden hätte.

Die regionalen inner-islamischen Reformbestrebungen sind in der politischen Geschichte des Islams vor allem deshalb bedeutsam, weil sich heutige neofundamentalistische und terroristische Vereinigungen teilweise auf die Gründer dieser Bewegungen berufen. Ihr bedeutendster Vertreter war Ahmad ibn Idris al-Fasi — Einige seiner Schüler verbreiteten seine Lehren zunächst als Idrisiyya.

Er stellte fest, dass der Vollzug einer Hadd-Strafe , die auch heute wieder im Fall von Amina Lawal und Safiya Hussaini in Nigeria zu Empörung führte, sowohl vom Eingeständnis des Schuldigen als auch von einem formalen Gerichtsurteil abhänge.

Eine Person dürfe nicht als abtrünnig vom Islam verurteilt werden, solange sie dies nicht selbst explizit von sich behaupte und öffentlich kundgetan hätte. Von der Zentrale in Al-Baida im südwestlichen Libyen aus, weitab vom Einfluss der osmanischen oder französischen Behörden, verbreitete sich die Sanusiya vor allem in der Kyrenaika und in anderen Regionen Libyens. Seine eigene Lehre basierte auf dem Gedanken der Einheit, nicht nur des Bekenntnisses, sondern auch der sozialen Realität.

Der Pakt zielte auf die Errichtung eines Staates ab. Die Islamische Weltliga hat den Auftrag, wahhabitisches Gedankengut weltweit zu verbreiten. Usman dan Fodio — war ein militärischer und religiöser Anführer der Qadiriyya - Tariqa aus dem Volk der Fulbe.

Er trat zunächst als religiöser Reformer auf und widmete sich einer reineren Form des Islams. Seiner Meinung nach litt die Gesellschaft seiner Zeit an einer falschen Ausübung des Islams und an sozialer Ungerechtigkeit.

Als Herrschaftssitz wählte er die Stadt Kano. Seit dem frühen Jahrhundert bis zur grundlegenden Neuordnung nach dem Ersten Weltkrieg waren es vor allem drei Zentren, die die islamische Gesellschaft des Nahen Ostens prägten: Die gesellschaftliche und politische Ordnung im Osmanischen Reich und Ägypten waren in einem über nahezu drei Jahrhunderte gewachsenen Prozess auf dem Boden osmanisch-islamischer Werte und Gebräuche entstanden. Das politische System des Reiches war nie statisch oder in allen Regionen einheitlich, in dieser langen Zeit hatte sich in den einzelnen Regionen jedoch ein gemeinsames Verständnis der grundsätzlichen Ziele der osmanischen Herrschaft und der Art und Weise ihrer Ausübung herangebildet.

Jahrhunderts befand sich das Osmanische Reich erneut in einem Reformprozess. Die Unterbrechung und letztliche Zerstörung der gewachsenen Herrschafts- und Gesellschaftsstrukturen während und nach der Reformära brachte erneut tiefe und desorientierende Einschnitte für die Völker des Nahen Ostens.

Erst mit zunehmender Zahl europäisch ausgebildeter Verwaltungsbeamter und militärischer Anführer beschleunigte sich der Wandlungsprozess und griff über rein militärische Aspekte hinaus in weitere Bereiche des öffentlichen Lebens über. Einzelne Personen standen diesen Veränderungsprozessen kritisch gegenüber, oder wünschten sich zumindest, sie seien besser vereinbar mit den Grundsätzen und Bräuchen islamischen Lebens. Unter diesen ragen im Jahrhundert der osmanische Sultan Abdülhamid II.

In Ägypten verbreitete Muhammad Abduh seine Ideen und verbreitete sie über die Druckerpresse in der gesamten islamischen Welt. Die durch das gedruckte Wort eingeleitete Ära der Massenkommunikation brachte auch die eher säkularen Ideen des Islamischen Erwachens hervor. Im Osmanischen Reich gelangten die in den modernisierten Bildungseinrichtungen ausgebildeten Jungtürken, überwiegend Militäroffiziere und Verwaltungsbeamte, an die Macht und versuchten, ihren Staat zu reformieren und somit zu retten.

Im Iran kam es —11 zur Verfassungsrevolte. Fast ein Vierteljahrhundert lang waren die Leiter dieser Länder danach damit beschäftigt, ihre volle Unabhängigkeit von Europa zu erlangen und neue Identitäten für ihre Staaten zu finden. In der Zeit zwischen den Weltkriegen waren die vorherrschenden Ideologien der Regionalismus, der panarabische Nationalismus, sowie die Vorstellung von einer islamischen Solidarität.

Im Zuge des Siebenjährigen Krieges gewann die britische Ostindien-Kompanie in der Schlacht bei Plassey die Oberhand über Frankreich und ergriff die Herrschaft über Bengalen , wo sie die Steuereinnahmen des Mogulherrschers für sich beanspruchte.

Die Kompanie setzte einen Generalgouverneur ein und reformierte die Verwaltung. Ab war die Kompanie die dominante Macht in Indien, bis sie nach dem Sepoy-Aufstand von aufgelöst wurde. Jahrhunderts Malaysia vollständig unter kolonialer Herrschaft stand. Im nahen Indonesien hatte die Niederländische Ostindien-Kompanie seit dem Dies ist die erste nachweisbare staatliche Regulierung von Erdöl.

Das Wort Petroleum ist seit dem Angelehnt an Petroleum wurde Erdöl im Deutschen anfangs auch Berg- oder Steinöl genannt, bevor sich die heutige Bezeichnung im Erdöl ist bereits seit einigen Tausend Jahren bekannt. Dort wandelt sich das normalerweise relativ dünnflüssige Öl durch die Reaktion mit Sauerstoff und den Verlust leicht flüchtiger Bestandteile in eine teerartige Substanz, sogenanntes Bitumen oder Asphalt , um.

Diese Substanz war schon vor Die Menschen nutzten sie unter anderem im Schiffbau zum Kalfatern: Gesner in den USA erteilt wurde. Die Herstellung von Petroleum als Leuchtmittel blieb bis zum Aufstreben der Automobilindustrie in den ersten Jahrzehnten des Jahrhunderts der Hauptzweck der Erdölförderung.

Heute ist Erdöl einer der wichtigsten Rohstoffe der Industriegesellschaft. Es ist der bedeutendste Energieträger, insbesondere als Rohstoff für die Herstellung von Treibstoffen , sowie Ausgangsstoff für zahlreiche Produkte der chemischen Industrie, wie Düngemittel, Kunststoffe, Lacke und Farben oder auch Medikamente.

Als Folge von Gesners Entdeckung begann in der zweiten Hälfte des Man wusste zwar bereits, dass bei einigen Tiefbohrungen nach Sole für die Salzgewinnung Erdöl in die Bohrlöcher eingesickert war, aber gezielt nach Erdöl gebohrt hatte bis dahin noch niemand. In Wietze befindet sich heute das Deutsche Erdölmuseum. Weltberühmt wurde die Ölbohrung, die Edwin L. Drake bohrte im Auftrag des amerikanischen Industriellen George H.

Daher gelten der August und Titusville als die historisch bedeutenderen Daten bzw. Wichtig ist hierbei, dass das Wasser nahe dem Meeresboden ruhig ist und sich nur sehr selten mit Wasser aus geringeren Meerestiefen mischt. Dadurch können sich in der betreffenden Meeresbodenregion leicht sauerstoffarme oder -freie Bedingungen einstellen.

Diese verhindern die vollständige Zersetzung der Algenbiomasse — ein Faulschlamm entsteht. So bilden sich über einige Jahrmillionen hinweg mächtige Sedimentfolgen mit hohem Anteil an organischem Material. Im Laufe weiterer Jahrmillionen werden die biomassereichen Abfolgen, durch Überdeckung mit weiteren Sedimenten und der kontinuierlichen Absenkung der Sedimentstapel in etwas tiefere Bereiche der oberen Erdkruste Subsidenz , erhöhten Drücken und erhöhten Temperaturen ausgesetzt.

Das meiste heute geförderte Erdöl ist stattdessen aus dem immer noch relativ lipidreichen Kerogentyp II Exinit hervorgegangen, der typisch für marine Ablagerungsräume ist. Es entsteht zwar weiter Gas, aber kein Öl mehr, sondern ein fester Kohlenstoffrückstand. Bei der natürlichen Niedrigtemperatur-Reifung der Kerogene zu Kohlenwasserstoffen fungieren offenbar zudem die Tonminerale im Sediment als Katalysatoren. Dies entspricht im Regelfall einer Versenkungstiefe von bis Metern. Somit ist aus dem einstigen biomassereichen Sediment ein kohlenwasserstoffführender Tonstein oder, im Fall dass ein relativ hoher Anteil des Planktons aus Kalkalgen bestand, ein kohlenwasserstoffführender Mergel oder Mergelkalkstein geworden.

Solche feinkörnigen Gesteine, deren Kohlenwasserstoffgehalt auf einen ursprünglich hohen Gehalt an Biomasse zurückgeht, werden als Erdölmuttergesteine engl.: Die meisten Erdölmuttergesteine entstammen dem Zeitraum von bis Millionen Jahren vor heute Unterdevon bis Unterkreide. Letztgenannte werden als unkonventionelle Lagerstätten bezeichnet, weil die Ölförderung aus diesen Gesteinen mit althergebrachten konventionellen Methoden nicht rentabel ist.

Ab dem Austritt der Kohlenwasserstoffe in das Nebengestein, auch als primäre Migration bezeichnet, spricht man traditionell von Erdöl bzw. Innerhalb des Porenraumes des Nebengesteins wandern Öl und Gas dann aufgrund ihrer relativ geringen Dichte in Richtung der Erdoberfläche. Grundwasserströme sorgen hierbei auch für einen seitlichen lateralen Transport. Öl und Gas können auf ihrem Weg nach oben auf undurchlässige, weil geringporöse, Gesteinsschichten treffen.

Sind diese Teil einer geologischen Struktur, die aufgrund ihrer Form eine weitere Wanderung auch in seitlicher Richtung verhindert, reichern sich Öl und Gas unterhalb dieser abdichtenden Gesteinsschicht an. Die entsprechende Struktur wird als geologische Falle bezeichnet. Solche Fallen entstehen beispielsweise durch den Aufstieg von Salzstöcken. In den höchsten Bereichen der Lagerstätte befindet sich aufgrund der geringsten Dichte das Gas.

Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer Gaskappe. Unterhalb des ölgesättigten Bereiches der Lagerstätte wird der Porenraum des Speichergesteins von dem Grundwasser gefüllt, das ohnehin im Porenraum von Sedimentgesteinen stets vorhanden ist, und das von Öl und Gas aus dem Bereich der Lagerstätte verdrängt worden ist. Ein geringer Wasseranteil ist jedoch auch im öl- und gasgesättigten Bereich der Lagerstätte noch vorhanden.

Dieses wird als Lagerstättenwasser bezeichnet. Da das geringporöse Deckgestein engl.: Im Fall, dass Erdöl durch diese so genannte tertiäre Migration an oder bis dicht unter die Erdoberfläche gelangt, entstehen Ölsande sowie Asphalt - bzw. Bei untermeerischen Gasaustritten kann sich bei geeigneten Bedingungen an diesen Stellen im Meeresboden Methanhydrat bilden. Nach Bildung einer Lagerstätte in einer Fallenstruktur kann das darin enthaltene Erdöl, z. Dabei wird das Öl in Gas vorwiegend Methan und Bitumen überführt.

Alternative Hypothesen zur Entstehung von förderwürdigen Erdgas- und Erdölvorkommen verneinen, dass diese in geologischen Zeiträumen aus sedimentärer Biomasse hervorgegangen sind. Die deshalb auch unter der Bezeichnung abiotische oder abiogenetische Hypothesen zusammengefassten Ansätze gehen überdies davon aus, dass es sich bei Erdöl und Erdgas nicht um fossile Energieträger handelt, sondern um juvenile und regenerative Energieträger. Frühe moderne abiogenetische Thesen wurden im Während Mendelejew annahm, dass das Erdinnere aus Eisencarbid bestehe, das mit Grundwasser zu Kohlenwasserstoffen reagiere, postulierten Humboldt und Gay-Lussac, dass Kohlenwasserstoffe aus vulkanischen Quellen stammten.

In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts lassen sich zwei Schulen unterscheiden: Beiden Schulen gemein ist, dass sie den Ursprung der Kohlenwasserstoffe im oberen Erdmantel verorteten, von wo aus diese entlang tiefreichender Störungen , wie sie beispielsweise in Grabenbrüchen auftreten, in die oberen Bereiche der Erdkruste einwanderten.

Hinzu kam, dass aus der Präsenz organischer Verbindungen in Chondriten und dem Nachweis geringer Mengen von kurzkettigen n-Alkanen Methan, Ethan, Propan, Butan in ultramafischen Gesteinen geschlossen wurde, dass im Erdinneren ein stark reduzierendes chemisches Milieu herrsche, das die Bildung von Kohlenwasserstoffen generell erlaube. Jahrhunderts wurde von der nächsten Generation der Verfechter der russisch-ukrainischen Hypothese Jack F.

Kenney, Wladimir Kutscherow zudem ins Feld geführt, dass einerseits die Umwandlung von Methan in längerkettige n-Alkane nach den Gesetzen der Thermodynamik nur unter den Druck- und Temperaturbedingungen des oberen Mantels günstig sei, andererseits die Umwandlung sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen, wie Kohlenhydrate , die Hauptbestandteile pflanzlicher Biomasse, in längerkettige n-Alkane nach den Gesetzen der Thermodynamik generell ungünstig sei. Einer Arbeitsgruppe um Kutscherow gelang zudem der experimentelle Nachweis, dass Methan unter den Druck- und Temperaturbedingungen des oberen Mantels teilweise zumindest in kurzkettige höhere n-Alkane überführt wird.

Das vermutlich wichtigste Argument gegen die abiogenetischen Thesen ist, dass der obere Mantel sehr wahrscheinlich kein reduzierendes, sondern ein schwach oxydierendes chemisches Milieu aufweist. Das Mengenverhältnis der verschiedenen Kohlenstoffverbindungen in Fluideinschlüssen in Mantelgesteinen zeigt, dass Kohlenstoff im oberen Mantel, wenn nicht in Reinform als Diamant , dann weit überwiegend in Form von Kohlendioxid bzw.

Karbonat vorliegt, und dass er auch in dieser Form in die obere Kruste und an die Erdoberfläche gelangt. Überdies erfolgt der Transport des Kohlendioxids nicht als reines Gas bzw. Fluid, sondern stets gelöst in aufdringendem Magma. Die Präsenz wirtschaftlich förderbarer Kohlenwasserstoffvorkommen in Kristallingesteinen lässt sich mit modernen, erst in den er Jahren entwickelten Modellen zur Migration von Fluiden in Krustengesteinen erklären.

Hierbei spielt die Permeabilität der Kristallingesteine eine entscheidende Rolle. Ausreichend geklüftetes, relativ oberflächennah liegendes Kristallin im Randbereich eines Sedimentbeckens kann demnach sehr wohl als Speichergestein geeignet sein für biogenetisch entstandene Kohlenwasserstoffe, die aus tief versenkten Muttergesteinen in zentraleren Beckenbereichen stammen.

Auch besagt die biogenetische Hypothese, dass sich Erdöl und Erdgas nicht aus frischer, sondern aus bereits teilweise biotisch, teilweise diagenetisch veränderter Biomasse bilden, sogenannten Kerogenen. Insbesondere in diagenetisch veränderten, ursprünglich biomassereichen marinen Sedimenten , den wahrscheinlichsten Kandidaten für Erdölmuttergesteine, ist das Verhältnis von Sauerstoff zu Kohlenstoff wesentlich kleiner als das Verhältnis von Wasserstoff zu Kohlenstoff, sodass in diesen Sedimenten durchaus thermodynamisch günstige Bedingungen für die Entstehung von Kohlenwasserstoffen herrschen.

Nicht zuletzt sprechen auch Isotopenverhältnisse für die biogenetische These. Die von Kenney, Kutscherow und einigen wenigen weiteren Wissenschaftlern vertretene Ansicht, dass Erdöl- und Erdgaslagerstätten primär das Resultat der vertikalen Migration dynamic fluid injection juveniler Kohlenwasserstoffe aus dem Erdmantel in die obere Kruste seien, und den daraus folgenden Schluss, dass Erdöl und Erdgas keine endlichen Ressourcen seien, dass sich weitgehend ausgeförderte Lagerstätten sogar wieder auffüllten, entbehrt somit einer seriösen wissenschaftlichen Grundlage.

Grundlage für die Erdölsuche ist genaues Kartenmaterial. In bestimmten Gebieten z. Iran kann man Lagerformationen bereits an der Erdoberfläche mittels Luftbildkartierung erkennen. In Gebieten mit mächtiger Überdeckung der tieferen Schichten durch junge Formationen oder im Offshore-Bereich genügt dies nicht.

Auch lassen sich aus Luftfotos alleine keine genauen Gesteinstypen oder deren Alter bestimmen. Interessant sind Stellen, an welchen für darunterliegende Erdölvorkommen typisches Gestein an die Erdoberfläche tritt.

Dort werden kleine Gesteinsstücke abgeschlagen und mit einer Lupe bestimmt. Die gezielte Suche nach Erdöl- und Erdgasvorkommen bezeichnet man als geophysikalische Prospektion. Das sichere Aufspüren im Untergrund verborgener Strukturen, in denen sich Öl und oder Erdgas angesammelt haben können, ist in den letzten Jahrzehnten zur wichtigsten Voraussetzung einer erfolgreichen Suche nach Kohlenwasserstoffen Sammelbegriff für Erdöl und Erdgas geworden.

So tritt aus seicht liegenden Lagerstätten ständig Erdöl in geringen Mengen aus. Ein Beispiel dafür ist die seit dem Jahrhundert bekannte, aber mittlerweile versiegte St. Die Suche nach tief liegenden Ölvorkommen erfolgte früher durch eine eingehende Analyse der geologischen Verhältnisse eines Landstrichs. In der Folge wurden dann an ausgewählten Orten Probebohrungen niedergebracht, von denen ca. Am Beginn der Erkundung steht das Auffinden von Sedimentbecken.

Das geschieht häufig durch gravimetrische oder geomagnetische Messungen. Im nächsten Schritt kommt die Reflexionsseismik zum Einsatz. Dabei werden an der Erdoberfläche akustische Wellen erzeugt, die an den unterschiedlichen Bodenschichten reflektiert werden.

Je nach Einsatz an Land oder im Wasser werden unterschiedliche Verfahren verwendet. In der marinen Seismik werden die seismischen Wellen mit Airguns erzeugt. Die Aufzeichnung der Wellen erfolgt mit Hydrophonen , die entweder am Meeresboden ausgelegt oder hinter einem Schiff an der Meeresoberfläche im Schlepp gezogen werden. Aus den Laufzeiten und Charakteristiken der reflektierten Signale lassen sich Schichtenprofile errechnen.

In der frühen Phase der Prospektion werden 2-D-Messungen durchgeführt, in deren Ergebnis man Schichtenprofile entlang von sich kreuzenden Messlinien erhält. Basierend auf den seismischen Daten werden nun auch erste Erkundungsbohrungen getätigt. Im nächsten Schritt werden in ausgewählten Gebieten seismisch 3-D-Messungen durchgeführt. Hierbei werden die Punkte zum Erzeugen und Messen seismischer Wellen so ausgelegt, dass man ein dreidimensionales Bild der Gesteinsschichten erhält. In Kombination mit bohrlochgeophysikalischen Messdaten kann nun ein quantitatives Modell der Erdöl- oder Erdgasreserven sowie ein Plan für weitere Bohrungen und zur Förderung erstellt werden.

Befindet sich eine Erdöllagerstätte nahe der Erdoberfläche, so kann das darin enthaltene, zu Bitumen verarmte Öl im Tagebau gewonnen werden. Aus tieferen Lagerstätten wird Erdöl durch Sonden gefördert, die durch Bohrungen bis zur Lagerstätte eingebracht werden. Nach Abschluss der Bohrarbeiten kann auch eine reine Förderplattform eingesetzt werden, Beispiel: Hierbei lösen sich Isotope des Radiums zusammen mit anderen Elementen im Tiefengrundwasser, das u.

Das Lagerstättenwasser steigt bei der Erdölförderung zusammen mit Öl und Gas in den Förderleitungen zur Erdoberfläche auf. In den dabei entstehenden Krusten, die als engl. In anderen zur Ölförderung eingesetzten Gerätschaften, z.

Wasserabscheidern , finden sich die ausgefallenen Sulfate und Karbonate in Schlämmen, die überwiegend aus Schweröl und ungewollt mitgeförderten, feinen mineralischen Bestandteilen des Speichergesteins bestehen.





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